Ein turbulenter Uni-Tag im Winter

Heute war wirklich ein sehr turbulenter Tag. Warum? Man siehe nach draußen und schon weiß man warum das so war. Schnee, Eis und Temperaturen im Bereich von -10 Grad Celsius.

Ich bin heute Morgen schon extra eine Stunde eher gefahren als ich es sonst tun würde. Weil man ja bei so einem Wetter durchaus mit Störungen rechnet. In Wulfen habe ich 10 Minuten länger auf den Zug warten müssen als sonst. Aber ansonsten klappte bis Dorsten alles super. Dann hieß es 25 Minuten länger warten auf den Zug Richtung Dortmund. Als der Zug dann endlich kam ging es dann weiter. Aber nicht direkt bis nach Herne, denn aufgrund von Weichenproblemen kam ich nur bis Gelsenkirchen Zoo. Also ein Fußmarsch zur nächsten U-Bahn Station und ab zum Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Von dort aus dann Richtung Herne und dann wie normal mit der U-Bahn zur Ruhr-Universität. Und ich bin quasi gerade noch pünktlich gekommen. Aber dennoch was das schon eine Höllentour.

Danach direkt das Referat über das Konzil von Vienne gehalten und es war wirklich gut. Ich war sehr zufrieden. Und eigentlich bin ich in der Sache immer sehr selbstkritisch. Heute hat aber alles gepasst. Ich war im Stoff drin, habe meinen Vortragsstil verbessert und mich gut geschlagen. Das Beste: Das nächste Referat steht erst im Sommersemester an. Also frühstens im Mai.

Danach hatte ich meine Vorlesung zur Geschichte des Judentums. Dort ging es um die Ausbildung des Sabbats und die Beschneidung. Auf jeden Fall interessant.

Anschließend hatte ich meine Vorlesung aus dem Bereich der Moraltheologie. Heutiges Thema: Altruismus und Egoismus. Auch sehr spannend und auch lehrreich. Nun hab ich in dem Bereich wieder eine Menge Diskussionspotential.

Und zu guter letzt kam noch die Überblicksvorlesung über die Kirchengeschichte im Mittelalter und der Neuzeit an die Reihe. Das Thema war die Kirche im Dritten Reich. Dazu hatte ich letztes Jahr schon eine intensivere Vorlesung. Das Thema kann ich nur empfehlen. Sehr spannend und vor allem kennt man viele Dinge gar nicht oder man bekommt einfach nur Halbwahrheiten serviert.

Anschließend ging es dann nach Hause. Auf der Rückfahrt klappte alles ohne große Probleme. Das macht mir Hoffnung für den morgigen Tag. Doch wenn heute Nacht wieder weit unter -10 Grad Celsius sein werden, dann kann man eigentlich schon wieder an festgefrohrene Weichen und verspätete Züge denken.
Aber immer wieder interessant zu sehen, dass wir hier in Deutschland mit Schnee und Eis nicht so gut zurechtkommen. Haben wir wohl hier in NRW eindeutig zu wenig. Aber ob man nach solchen Tagen mehr davon will? Ich weiß ja nicht.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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