Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

Der Teppich und das tote Tier

Geschmackloser Teppich: Totes Tier auf Strasse

Ich habe gerade diesen Teppich gesehen und war doch ein wenig sprachlos. Nicht, weil der Anblick so neu wäre, denn tote Tiere auf einer Straße sieht man oft genug. Aber das jetzt auch noch fürs Wohnzimmer als Teppich? Zwar ist das “tote Ding” nicht echt, aber ein wenig… strange… ist das Ganze schon. Wie kommt man auf so eine Idee? Ich find es doch geschmacklos. Naja… wenn jemand diesen Teppich als “stilvoll” empfindet, dann bitte mit Erklärung melden.

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Bildquelle: Road Kill Carpet; Gesehen bei I am Jericko.

Klausur in Kirchengeschichte vorbei

Heute war wieder einmal ein anstrengender Tag. Zuerst mein Seminar über die Ritterorden im Mittelalter, dann eine Vorlesung über das Judentum (wo ich heute dann auch den einen CP sicher gemacht hab; hoch leben “Sitzscheine”) und dann ging es nach einer kurzen Pause in den Hörsaal zum Schreiben der Klausur für die Vorlesung “Überblick über die Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit”. Gewöhnungsbedürftige Klausur, aber durchaus machbar. Bestanden werde ich wohl haben. Aber ob das jetzt ein richtig gutes Ergebnis wird, dass muss sich erst noch zeigen. Da will ich dieses Mal mal nicht zu vorschnell sein. Im Moment bin ich einfach nur froh, dass die Sache hinter mir liegt. Nun noch eine Seminararbeit bis nächste Woche Mittwoch fertig stellen und einen Tag später steht noch eine mündliche Prüfung in Fundamentaltheologie an. Danach heißt es erst einmal: FREI! Darauf freue ich mich schon jetzt, weil ich mich dann wieder vielen interessanten Dingen widmen kann, die momentan derbe leiden müssen.

Ach ja… ich war heute dann noch mit einer geringfügigen Hoffnung in der Bahnhofsbuchhandlung und wollte mir vielleicht doch noch die Ausgabe 2 der Zeitungszeugen holen. Doch leider durfte mir die Verkäuferin, die sie hinter sich liegen hatte, keine mehr verkaufen. Warum?

Der Verlag hat die sofortigen Einstellung des Verkaufes bekanntgegeben.

Naja. Es wurde ja lange darüber gestritten, ob es negative Aspekte gibt und wie stark sich das auswirken könnte. Und nun hat der Verlag mit seiner Sicht wohl “den kürzeren gezogen”. Schade, denn aus der Sicht eines Historikers war diese Sammlung echt wertvoll. Und damit ende ich dann mal. Ich könnte dazu noch so viel sagen, aber… nein… Punkt.

Stöckchen: Was tust du online?

Ich habe gerade bei der Maya ein Stöckchen gefunden, welches sie von Konna zugeworfen bekommen hat. Worum geht es? Wie im Titel schon zu erkennen steht die Frage im Raum, wie man seine Zeit im Internet nutzt. Und da dachte ich mir mal, dass es doch ganz spaßig wäre darauf zu antworten. Also los:

  • Alles rund um die Blogs: Viel Zeit investiere ich für neue Artikel auf meinen 2 Blogs. Und ebenso viel Zeit – wenn nicht sogar mehr – nutze ich für das Lesen anderer Blogs und das Kommentieren dort. So kommt mein Feed-Reader auf ~ 80-100 Blogs, die gelesen werden wollen.
  • Internet-Foren: Als Administrator eines kleinen und persönlichen Forums für die schwarze Szene schaue ich dort natürlich öfter vorbei. Ansonsten finde ich auch noch den Weg in einige wenige Internet-Foren. Früher fühlte ich mich in Foren zu Hause. Heute sieht das ein wenig anders aus.
  • Soziale Netzwerke: Ab und an treibe ich mich auch mal bei studiVZ oder anderen Netzwerken herum. Jedoch ist das eher selten der Fall.
  • Shopping: Ich shoppe sehr oft im Internet, wenn das Geld übrig ist. Und auch, wenn ich blank bin, schaue ich gerne mal durch die Online-Shops. Schnell, einfach und bequem. Genau mein Ding.
  • Informationsbeschaffung: Auf dem Laufenden zu sein ist wichtig. Daher wird auch oft mal nach den aktuellen Nachrichten geschaut. Auch für die Universität ist manchmal das eine oder andere zu suchen.
  • Kommunikation: Immer wichtig sind Konversationen. Daher ist ICQ auch immer an.

Ich hab schon so viel geschrieben und immer noch das Gefühl, dass eine ganze Menge fehlt. Aber ich lasse das jetzt einfach mal so. Sonst werde ich ja gar nicht fertig.
Das Stöckchen lasse ich liegen. Wenn es wer will, dann kann er es nehmen.

Operation Walküre

Operation Walküre

Wie angekündigt war ich heute mit meinem Schatz im Film “Operation Walküre”. Und nun muss ich es loswerden: Der Film ist um einiges besser als sein Ruf. Eindeutig!

Eine ziemlich detailgetreue Nachbildung des Attentats und der Handlungen davor und danach.
Natürlich sind Filmfehler enthalten, aber es gibt so gut wie keinen Film, der nicht gewisse Fehler beinhaltet. Also kann man darüber ganz gut wegsehen.

Ansonsten ist der Film eine wirklich gut gelungene Verfilmung des Attentates um Oberst Stauffenberg. Man hätte zwar früher einsetzen können um den Stauffenberg zu zeigen, der noch für Hitler kämpfte, und man hätte auch den einen oder anderen Charakter mehr herausheben können. Auffällig ist, dass für Leute, die die Personen den Namen nicht zuordnen können, eine Menge im Dunkeln bleibt, denn kaum kommt es mal zu einer direkten Vorstellung. So sieht man Goebbels zig mal, aber für jemanden, der ihn nicht erkennt, zeigt sich erst sehr spät, wer er ist.

Natürlich kann man bei einem Film, der unterhalten soll, keine Informationsflut erwarten. Hab ich auch nicht. Ich fand es nur schade, dass bestimmte Charaktere zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Auch aus Oberst Stauffenberg hätte man mehr machen können, wenn man die Vorgeschichte eher begonnen hätte.
Abschließend: Der Film ist gut. Er zeigt auch ein ziemlich realistisches Bild. Und er ist auf jeden Fall so anspruchsvoll, dass diese ganzen Befürchtungen, die in den Medien umher irrten, nicht berechtigt gewesen sind. Bin ganz positiv gestimmt.

William Control

William Control

Seit einigen Tagen höre ich ziemlich viel von “William Control”. Hinter “William Control” steckt der Frontmann der Band “Aiden”, die vor allem in Emo-Kreisen ihre Fans hat, namens Wil Francis. Sein Solo-Projekt “William Control” kann man aber in den Bereich Dark Wave einordnen und klingt auch um einiges erwachsener als das “Emo-Geheule”. Das Debüt-Album heißt übrigens “Hate Culture”. Die Einflüsse sind klar ersichtlich: New Order, Joy Division und Depeche Mode sind die Inspiration.

Kann ich nur empfehlen. Zumindest für diejenigen, die auf Dark Wave stehen und auch gerne elektronisch klingende Musik mögen.

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Who is William Control?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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