Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

Underworld & V wie Vendetta

Underworld & V wie Vendetta

Ich habe ja vor wenigen Tagen bei einer Aktion mitgemacht, wo man einen 10 Euro Gutschein für Amazon allein für die Teilnahme bekommen hat. Und dann war es natürlich mein Ziel, dass ich mir auch für diese 10 Euro etwas dort kaufe.

Also ging es Samstag Abend an den Rechner und es wurde fleißig gesucht. Und nach wenigen Minuten war klar: Ich gebe da mehr als 10 Euro aus. Hab mich dann aber aufgrund anderer Bestellungen doch am Riemen gerissen und “nur” 3 Filme gekauft. Und zwar, wie vielleicht sogar zu erkennen:

  • Underworld
  • Underworld: Evolution
  • V wie Vendetta

Da hab ich jetzt ja wieder die bekannte Qual: Welchen Film schaut man zuerst? Denn so, wie ich es in Erinnerung habe, fand ich alle Filme beim ersten Schauen gut.

Zeitungszeugen

Zeitungszeugen

ZEITUNGSZEUGEN
Sammeledition: Die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus

Heute habe ich mir die erste Ausgabe der Sammeledition “Zeitungszeugen” gekauft. Die Edition wird 50 Ausgaben beinhalten, welche die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchten. Zum ersten Mal wurden die Tagesblätter von 1933 bis 1945 vollständig nachgedruckt. Kein Wort wurde geändert. Sportteil und Kleinanzeigen inklusive. Es ist eine genaue Kopie dessen, was die Menschen damals zu lesen hatten. Und dafür bezahlt man 3,90 Euro pro Ausgabe.

Das Motto lautet “Nachlesen, nachdenken, verstehen”, denn es ist nicht nur eine bloße Kopie, sondern diese Kopie ist nur das Innere der Edition. Der äußere Mantel umschließt diese Zeitschriften und beleuchtet den historischen Kontext und gibt für weniger Wissende eine deutliche Hilfestellung, damit die damalige Presse nicht falsch verstanden werden kann.

Und wenn wir mal unser allgemeines Wissen abklappern, dann fällt doch eines auf: Wir kennen die Goebbels Rede vom “totalen Krieg”, wir wissen, wie Adolf Hitler seine Reden gehalten hat, wir kennen das, was in den Geschichtsbüchern steht und vielleicht kennen auch einige noch die “Meldungen aus dem Reich”. Wir wissen, wie die Propaganda arbeitete, doch können wir uns dennoch kein Bild über das machen, was die Leute damals wirklich zu lesen bekamen. Und da ist diese Sammeledition doch wirklich eine interessante Sache, da sie eben mal genau das bietet.

Die erste Ausgabe handelt von der “Machtergreifung” Hitlers und bringt 3 Tagesblätter mit sich. Zum einen die nationale “Deutsche Allgemeine Zeitung” mit der Ausgabe vom 31. Januar 1933, dann die nationalsozialistische Zeitung, die von Herr Goebbels herausgegeben wurde, namens “Der Angriff” und die kommunistische Zeitung “Der Kämpfer”. Die beiden Zeitungen sind vom 30. Januar 1933. Sehr spannend, wenn auch durch die Schreibweise mit der damals gängigen Fraktur ein wenig Eingewöhnungszeit mitgebracht werden muss.

Für mich als Geschichtsstudent mit dem Schwerpunkt Neuere Geschichte und 20. Jahrhundert sicherlich ganz, ganz spannend. Ausgabe 2 ist jetzt schon so gut wie gekauft.

Projekt 52: Woche 2/09 – Zeit

Projekt 52: Woche 2/09 - Zeit

Sari hat heute das nächste Thema für ihr Projekt 52 angekündigt. Das Thema: “Zeit“.

Und ich hatte erst keine Idee, doch dann habe ich auf meinen Schreibtisch geschaut und wenig später kam dann die “Erleuchtung”. Der Kalender und meine Armbanduhr begleiten mich durch die stressigen und ruhigen Tage. Sie zeigen mir das an, um was es hier gehen soll. Die Zeit. Es gibt so viele Assoziationen. Geschichte, Vergänglichkeit, aber all das wäre nicht alltäglich. Daher die Wahl dieses Motives. Der “Retro”-Effekt und die Unschärfe sollen ebenfalls bestimmte Aussagen über die Zeit machen.

In Teufelsküche mit Gordon Ramsay

In Teufelsküche mit Gordon Ramsay

Während alle Welt von Jamie Oliver schwärmt, bin ich ein totaler Fan von Gordon Ramsay, welcher ebenso, wie Jamie, ein britischer Starkoch ist.

Der Besitzer von 18 Restaurants in Großbritannien, Japan, Dubai und der USA ist bekanntlich auch im deutschen Fernsehen zu Hause. Und zwar bei RTL2. Ja, der Sender, wo man viele unsinnige Dinge, wie “Big Brother”, schauen kann. Aber neben den Sendungen der Reihe “Law & Order” ist “In Teufelsküche mit Gordon Ramsay” (im Original lautet der Titel “Kitchen Nightmares”) für mich doch immer wieder interessant.

Warum? Ich mag seine Art, seinen Stil Sachen anzugehen. Ein wenig der Dieter Bohlen der Koch-Szene, wenn es um derbe Sprüche geht. Sein absolutes Lieblingswort: “Fuck”. Richtig cool anzusehen.

Auch das Prinzip der Serie ist cool, so motzt er heruntergekommene Restaurants in den USA auf (wobei einem da manchmal am Anfang schon die Lust auf den nächsten Restaurant-Besuch vergeht) und rettet sie vor dem Bankrott. Und das ist doch ziemlich genial.

Wer sich stellvertretend lieber deutsche Produktionen anschaut, dem sei “Rach, der Restaurant-Tester” ans Herz gelegt. Selbes Prinzip mit halb so viel Biss.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass mich solche Sendungen irgendwann noch mal zum kochen bewegen. Der Gedanke ist ja schon lange da, aber bisher konnte ich mich immer gut drum drücken.

Sex oder Liebe

Rüdiger Hoffmann - Sex oder Liebe

Viele werden das Album “Sex oder Liebe?” von Rüdiger Hoffmann sicherlich kennen und sich nun fragen: “Wieso schreibt der 2 Jahre nach dem Erscheinen darüber? Ist doch schon total alt!”, aber auch alte Sachen können manchmal wieder an die Tagesordnung treten. Nämlich dann, wenn sie plötzlich aus einer Laune heraus wieder aus den Lautsprechern schallen.

Und mal ehrlich, wenn man sich diese Musik anhört, dann kann man eigentlich nur mitsingen und sich seiner guten Laune erfreuen, oder? Vor allem, weil es so wunderbare Textpassagen gibt. Beispiele gefällig?

Hätten seine Eltern ein Kondom benutzt, dann wär uns dieser Typ erspart geblieben. Das ist das Ergebnis ihrer Fleischeslust und denken sie daran, wenn sie sich lieben!

Hat doch was, oder? Weiter geht es:

Hab auch deine Zigaretten versteckt, du weißt ja wozu rauchen führt. Ich hab die Nummer deiner Eltern gewählt, hab ihn von deinen sexuellen Problemen erzählt.

Wer würde so einen Menschen nicht knuddeln wollen. Und abschließend noch eines, weil es gerade so schön ist:

Wenn ich nix sag und gerade aus guck, dann bring ich mein Gefühl zum Ausdruck.

___
Quelle für das erste Zitat: Songtext zu “Kondom” von Rüdiger Hoffmann.
Quelle für das zweite Zitat: Songtext zu “Verlieb dich bitte nicht” von Rüdiger Hoffmann.
Quelle für das dritte Zitat: Songtext zu “Testosteron” von Rüdiger Hoffmann.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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