Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Klammeräffchen und Ich

Der Titel des Artikels lässt eine Art Reisebericht über eine Reise nach Mittel- oder Südamerika vermuten, wo es bekanntlich Klammeraffen, die zur Primatenfamilie der Klammerschwanzaffen gehören, gibt. Aber ich war ja gar nicht weg. Also ist es wohl kein Reisebericht. Um was geht es dann?

Um menschliche “Klammeräffchen”, die einfach nicht loslassen können. Damit meine ich Menschen, die mich nicht mögen, meine Blogs scheiße finden, meinen Sprach- und Schreibstil bescheuert finden, mich beleidigen, meine Meinung immer als falsch ansehen, aber dennoch jeden Tag mehrfach hier und auf meinem anderen Projekt vorbeischauen. Klammeräffchen eben. Doch warum? Belustigung, Neid, Einfallslosigkeit, Langeweile oder doch einfach pures Interesse? Ganz verständlich ist das für mich nicht, denn wenn ich Leute nicht mag oder mit ihnen im Streit auseinander gegangen bin, dann gehe ich ihnen aus dem Weg. Zumindest so gut es eben geht. (Wobei es auch Klammeräffchen gibt, die wissen, wie sie sich interessant machen.) Das mache ich an der Uni, im Alltag, im Internet. Aber es gibt wohl auch Menschen, die das nicht können. Warum wissen sie wahrscheinlich selbst nicht. Und so kann man auch von mir keine Antwort erwarten.

Für mich wirkt sowas immer so, wie nach dem Aus einer Liebesbeziehung im Alter von 14 Jahren, wo Junge und Mädchen noch wenig Erfahrung haben und durch die Pubertät gelenkt werden und somit alles viel komplizierter gemacht wird als es letztendlich ist.

Und so komme ich mir stellenweise vor wie in einer TV-Soap Marke “Unter Uns” oder “GZSZ”. Unterhaltsam, aber vor allem spott dämlich. Wer kennt das auch noch? Na… bekommen wir ein ganzes abendfüllendes Soap-Programm zusammen?

Glasharmonika – interessantes Instrument

Gestern Abend hab ich doch mal wieder durchs Fernsehprogramm gezappt und bin eine kurze Zeit bei TV Total hängen geblieben. Denn da gab es etwas durchaus Spannendes zu sehen. Musik machen mit Glasinstrumenten. Das Wiener Glasharmonika Duo war nämlich zu Gast und spielte Songs mit einer Glasharmonika und einem Verrophon.

Und wir haben sicher alle schon unsere Erfahrung damit gemacht, dass ein Weinglas schöne Töne von sich geben kann. Und wenn man betrunken ist, dann klingen diese gleich noch einmal künstlerischer.

Diese Beiden konnten mit ihren durchaus grandiosen Instrumenten natürlich richtig spielen. War schon begeistert was man mit 32 “Salatschüsseln”, wie es Stefan Raab auf den Punkt brachte, anstellen kann, denn aus viel mehr besteht eine Glasharmonika ja nicht. Ganz cool…

Projekt 52: Woche 7/09 – Monster unterm Bett

Projekt 52: Woche 7/09 - Monster unterm Bett

Zum 7. Wochenthema “Monster unterm Bett” steuere ich nun dieses Foto bei. Viel dazu schreiben kann ich eigentlich auch nicht, weil mir nicht viel dazu einfällt. Das Thema an sich fand ich Bombe. Geniale Idee.
Abschließend nur noch eine bescheidende Frage: Das Monster ist doch wirklich böse, oder?

Gerade gesehen: Ian Kershaw, ein Idol

Ian Kershaw

Vor gut einer Stunde wollte ich den Fernseher eigentlich schon ausschalten, aber dann blieb ich bei der Sat.1-Produktion “News and Stories” hängen, wo eines meiner größten Idole, der englische Historiker Ian Kershaw, interviewt wurde. Es ging in dem Interview um sein 2008 erschienenes Werk “Wendepunkte. Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg”. In diesem beleuchtet er vor allem den Dezember 1941 als Wendepunkt des Krieges. Die Kriegserklärung Hitlers an die USA, der Ostfeldzug gegen Russland, der angelaufen war, und die weiteren Konstellationen werden beleuchtet. Ian Kershaw stellt in dem Buch auch die Fragen, wie der Krieg gelaufen wäre, wenn bestimmte Dinge anders entschieden und vollzogen worden wären. Sehr interessant. Genauso, wie das Interview. Das Buch muss ich mir auch noch bei Zeiten holen, da ich es total interessant finde. Die “was wäre wenn”-Frage mal historisch durchleuchtet von jemandem, der sich mit der Materie bestens auskennt und der somit ein paar Variablen weniger hat als der Otto-Normal-Mensch. Spannend.

Ebenso, wie die Hitler-Biographie, die Kershaw geschrieben hat. Denn als ich sie letztens in der Hand hatte und mir 30 Seiten aus den letzten Stunden Hitlers durchgelesen hatte, da war mir klar, dass ich auch noch den Rest lesen muss. Mal sehen wann ich dazu komme.

Würde ich in der Wissenschaftsdisziplin Geschichte forschen wollen, dann wäre das Dritte Reich wohl auch mein Forschungsgebiet. Und genau darum ist er eines meiner großen Idole. Er war mal Gastprofessor an der Ruhr-Universität. Leider vor meiner Zeit. Aber immerhin. Für mich ist Ian Kershaw neben Peter Longerich, einem deutschen Historiker, den ich auch schon mal bei einem Vortrag live und in Farbe gesehen habe, ein ganz großer Historiker.

Was man nicht alles nach Mitternacht noch erleben kann. Gut, dass ich den Fernseher nach Navy CIS nicht direkt ausgeschaltet habe. Glück gehabt…

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Quelle des Fotos

Ein großes Lob an Amazon

Amazon

Das muss ich jetzt einfach mal loswerden. Ich hatte bei meiner letzten Amazon-Bestellung einen kleinen Fehler gemacht und mir einen Artikel 2 mal geordert, den ich aber nur ein Mal wollte. Also habe ich vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht und den Artikel am Donnerstag wieder zurückgesandt. Und gestern bekam ich die Nachricht, dass mir das Geld bereits auf mein Konto überwiesen wurde. Der Knaller: Obwohl es eindeutig mein Fehler war bekomme ich die Rücksendekosten erstattet. Das nenne ich mal Service. Sowas macht einen zufriedenen Kunden noch glücklicher. Toll.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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