Die Qual der Wahl oder “Was wähle ich?”
Jeder Student und jede Studentin werden das, was ich nun beschreibe, selbst bestens kennen. Zumindest dann, wenn man ein Fach studiert, was einem einige Wahlmöglichkeiten lässt. Ich muss für dieses (mein viertes) Semester in Geschichte eine Kombination aus zwei Seminaren wählen und zusätzlich auch noch zwei Übungen. Letztere nur dann, wenn ich kein Praktikum an einer “historischen Einrichtung” mache.
In der Theorie hört sich das nun alles ziemlich einfach an, aber allein für die Seminar-Wahl im Bereich Neuzeit gab es 14 mögliche Kombinationen mit je unterschiedlichen Themen. Letztendlich hab ich es aber wirklich geschafft mir 3 Wünsche herauszupicken. Welche Kombination ich am Ende belege entscheidet morgen das Los beziehungsweise der Zufall, da es immer mehr Teilnahme-Wünsche als Plätze gibt. Da haben auch die Studiengebühren noch nichts dran geändert. Ich hoffe einfach mal auch einen meiner 3 Wünsche erfüllt zu bekommen.
Und was die zwei Übungen angeht bin ich enttäuscht. Da habe ich nur jeweils eine Möglichkeit gefunden, die mich interessieren würde. Und ob ich da reinkomme steht in den Sternen. Komme ich in eine nicht rein, dann fällt auch die andere flach und ich muss nach einem geeigneten Praktikumsplatz für den September diesen Jahres schauen.
Ja, studieren ist schon schwer. Auf alle Fälle. Und total. Ich weiß ganz genau wieso ich die Wahl bis auf den letztmöglichen Tag aufgeschoben habe. Irgendwie macht das keinen Spaß. Aber ich bin einfach mal gespannt. Man wird ja sehen was draus wird. Morgen weiß ich mehr. Und dann kann ich mir auch Gedanken machen, welche Veranstaltungen ich im Fach kath. Theologie belege, denn das richtet sich ganz nach dem, was ich in Geschichte “aufs Auge gedrückt” bekomme. Ich bin jetzt schon froh, wenn der Stundenplan steht und ich endlich weiß wie das Semester aussieht. Aber bis dahin vergehen wohl noch 7 bis 14 Tage.





