Monatsarchiv für März 2009

 
 

Meine 90er: Thunder in Paradise

Thunder in Paradise

Letztens, als ich über die Power Rangers und meine Erinnerungen aus meiner Kindheit geschrieben habe, da habe ich auf einmal auch wieder an so manch andere Serie gedacht, die ich zu Kinder- und Jugendzeiten toll fand. Eine davon war die Serie “Thunder in Paradise” mit dem Wrestling-Star Hulk Hogan. Im Jahr 1995 in Deutschland ausgestrahlt durchaus ein Erfolg. 22 Episoden wurden gedreht und die meisten wurden damals von mir zeitgerecht mit unserem VHS-Rekorder aufgezeichnet. Doch irgendwie haben es diese Video-Kassetten nicht überlebt. Naja, sie wurden ja auch dauer-belastet.

Und in den letzten Tagen fand ich auf einmal die gesamte Serie auf 4 DVD zu einem unschlagbaren Preis. Und da musste ich einfach zugreifen. Gestern dann endlich bei mir angekommen wurden auch gleich mal 7 Episoden geschaut. Ohne Werbung sind die ja auch, wie immer, viel kürzer als man das in Erinnerung hat. In der Serie geht es darum, dass die beiden ehemaligen NAVY-Seals Spencer und Bru ein “Super-Boot” namens “Thunder” gebaut haben, welches sie nun für die Verbrecherjagd nutzen. Quasi ein Knight Rider auf hoher See. Aber auch mit einem gänzlich anderen Scharm. Produziert wurde die Serie damals von Douglas Schwartz. Der Name sagt vielleicht alten “Baywatch”-Fans etwas, denn die Serie hatte er auch produziert. Außerdem ganz knuffig an der Serie, dass sie fast komplett in Disney World in Orlando, Florida gedreht wurde. Kenner des Parks werden also so einige Settings wiedererkennen können.
Die Serie hat zwar einige Macken und wirkt an wenigen Stellen “kitschig”, “billig” oder “öde”, aber wenn man minimale Aussetzer mal einfach ignoriert, dann ist die Serie – meiner bescheidenden Meinung nach – wirklich nicht schlecht. Vor allem nicht, wenn man überlegt, dass sie 1995 gedreht wurde. Ich finde sie kann auch heute an vielen Stellen noch ganz gut mit dem mithalten, was wir heute als Standard ansehen. Und das ist ja auch nicht immer der Fall.

Kindheitserinnerungen könnte ich jetzt eigentlich auch noch ein wenig einstreuen. Nun denn. Ich kann mich noch erinnern das Innere von “Thunder” nachgebaut zu haben. Als 9-Jähriger. Mit Tastaturen, Steuerknüppeln und alles, was sonst noch dazugehört. War richtig cool. Nur für die Außeneinsätze war mein Zimmer immer zu klein und dagegen ließ sich auch so schnell keine Lösung finden. Aber war eine interessante Sache. Die Zeit hat mir auf jeden Fall auch noch mächtig Spaß gemacht. Und die Serie schaue ich, wie mir gestern bewusst wurde, auch heute noch sehr gern. Mag daran liegen, dass ich auch heute noch ein Fan von Wrestling und Hulk Hogan bin. Auch, wenn ich es nicht mehr rege verfolge, wie noch vor 3 Jahren. Naja… genug geschwafelt.

Projekt 52: Woche 12/09 – Kinderperspektive

Projekt 52: Woche 12/09 - Kinderperspektive

Das Thema der 12. Woche bei Projekt 52 ist ein Vorschlag von Lena. Und der Vorschlag lautet: “Kinderperspektive“. Nun hatte ich gleich mehrere Ideen, aber habe mich dann für die Dritte entschieden. Warum? Weil meine erste Idee schon sehr oft in zahlreichen Variationen umgesetzt wurde. Ich wollte ein hoch hängendes Regel mit allerlei Süßigkeiten fotografieren, doch das habe ich schon zu oft gesehen. Und die zweite Idee war der Blick von einer Rutsche auf dem Spielplatz. Aber hier regnet es 24 Stunden am Tag und wenn es mal trocken war, dann hab ich auch irgendwie keine Lust gehabt.

Also habe ich mich für die dritte Idee entschieden, die dann nun kommentarlos vorgestellt wird. Ich hoffe dann mal wie hombertho, dass das Thema der nächsten Woche wieder für mich passender wird und mir dann doch ein bissle mehr liegt. Und vor allem hoffe ich auf besseres Wetter, was dann auch mehr Möglichkeiten schafft.

Petrinum Dorsten und das 1Live-Schulduell

Das klingt jetzt sicherlich ziemlich blöd, aber ich saß gerade im Auto und hörte ausnahmsweise mal Radio. Und dort wurde vom 1Live Schulduell berichtet, denn da ist jetzt die finale Woche angelaufen und meine alte Schule, das Gymnasium Petrinum Dorsten, gehört in diesem Jahr zu den Finalisten und ist somit “auf Delay-Kurs”, denn zu gewinnen gibt es wie jedes Jahr ein Konzert an der Schule.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mein Abitur-Jahrgang im Jahr 2007 in der Vorrunde bei miserablen Wetterbedingungen versagte und wie wir es nicht ins Finale schafften. Um so mehr habe ich mich dann für den diesjährigen Jahrgang gefreut, nachdem ich vor einiger Zeit vernommen hatte, dass sie es bis in die Finalrunde geschafft haben.

Und heute war dann der Tag an dem ein Lehrer zeigen musste, was in ihm steckt. Und ausgewählt wurde wahrscheinlich einer der coolsten Lehrer der Welt. Der 36-Jährige Lehrer für Sozialwissenschaften und Sport Tobias Mattheis. Eine gute Wahl, wie ich finde. Wobei mir auch noch 3 oder 4 Lehrer eingefallen wären, die auch “gut geeignet” gewesen wären.

Er schaffte übrigens ein gutes Ergebnis mit 7 Punkten. Das hat letztes Jahr für das Stechen und davor das Jahr hätte dieses Ergebnis sogar für den Sieg gereicht. Noch 3 Tage bangen und momentan in Führung. Ich bin gespannt, wie es am Ende der Woche aussehen mag.

Freut mich auf jeden Fall irgendwie total, dass meine ehemalige Schule, die mir noch heute viel bedeutet, so gut dort abschneidet. Und ja: Ich habe sehr gute Erinnerungen an diese Schule. Und das hängt mit mehreren Sachen zusammen. Das ist ja bei den meisten Schülern eher nicht der Fall. Viele sind ja froh, wenn sie einfach weg sind.
Wer noch Bild-, Ton- und Videomaterial zu dem Ereignis sehen will, der klicke einfach mal hier.
Ich freu mich gerade einfach nur.

Brieffreundschaft gesucht

In manchen Dingen bin ich altmodisch oder klassisch veranlagt. So auch im Bereich der Konversation. Blogs, Mails, Messenger etc. sind heutzutage die Mittel, die vor allem für Konversation genutzt werden. Und dabei geraten die alten Mittel immer und immer mehr in Vergessenheit. Und so gibt es kaum noch junge Leute, die auch mal Briefe schreiben. Natürlich sind die anderen Mittel schneller und direkter, aber auch genauso persönlich?

Natürlich möchte ich die neuen Möglichkeiten nicht missen und der großen Menge an Vorteilen bin ich mir auch durchaus bewusst, aber irgendetwas in mir drin wünscht sich mal wieder eine Brieffreundschaft, denn die Letzten gingen doch eher stillschweigend aufgrund von Zeitmangel zu Ende. Und das war vor mehr als 3 Jahren. Also schon etwas lang her. Und deshalb suche ich nun. Mal sehen, ob ich Erfolg habe.
Nun müsste ich hier vielleicht etwas wie eine Anzeige schreiben. Sowas wie “Mann, Student, 22, aus NRW und glücklich vergeben sucht eine klassisch angehauchte Person, die auch auf das herkömmliche Schreiben von Briefen steht und Interesse an einer Brieffreundschaft hat”, aber ob das so gut ankommt? Ich denke eher nicht. Und wir wissen ja alle: Wer sucht, der findet nicht.

Vielleicht hat ja auch jemand, der über diesen Artikel stolpert, Interesse an einer Brieffreundschaft. Für diesen Fall sollte man wohl wenigstens Grund-Daten festlegen, damit nicht so mancher vergeblich anfragt. Als Mann hat man irgendwie schon den Wunsch mit einer Frau zu schreiben, denn Männer unterhalten sich ja bekanntlich nur über Sport und Suff-Geschichten, und darüber mag ich eigentlich nicht schreiben. Meine Altersklasse sollte die – wie wir jetzt wissen – Frau auch haben. Gleiche Interessen wären gut, aber sind absolut kein Muss. Neue Sachen kennenzulernen ist ja schließlich spannend.

Ich erhoffe mir zwar nichts von diesem Artikel, aber vielleicht werde ich ja positiv überrascht. Ich hab schon mehrfach mitbekommen, dass Blogger nach Brieffreundschaften gesucht und keine gefunden haben. Aber ich lasse mal alle pessimistischen Gedanken beiseite und warte einfach mal ab.

Ach ja: Die Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme gibt es hier.

Stöckchen: Maik braucht

Und ich arbeite dann mal ein weiteres Stöckchen ab. Dieses Mal habe ich es bei Ricarda gesehen, die es von Tabea zugeworfen bekommen hat.

Hier die Anleitung: Bei der Google-Suche einfach “Dein Name braucht” (immer mit Anführungszeichen) eingeben und die ersten 10 Treffer abschreiben – gerne gesehen sind hierzu kleine Anmerkungen, die jedoch nicht unbedingt sein müssen.

  • Maik braucht Hilfe und du machst zynische Sprüche, na toll. – Naja, eigentlich brauche ich keine Hilfe. Oder ich weiß es noch nicht. Das wäre möglich.
  • Maik braucht dringend ein gutes Bild, denn er ist bei einem seiner letzten Jobs ein wenig zu weit gegangen. – Ich denke nicht, dass das stimmt. Immer diese Unwahrheiten.
  • Maik braucht das Spiel vor sich. Er gehört vor die Abwehr, nicht hinter die Spitzen. – Eigentlich war mein Platz auf dem Feld immer im Mittelfeld. Und ich weiß das am besten.
  • Maik braucht unsere Hilfe. – Was? Eure Hilfe? Nein…
  • Maik braucht, nur weil er jetzt volljährig ist, keine Unterschriften der Eltern mehr vorzulegen. – Das stimmt. Wobei “jetzt” auch ein relativer Begriff ist.
  • Maik braucht 44 Euro im Monat. – Damit komme ich auf keinen Fall hin.
  • Maik braucht nur noch abzuziehen, Tor. – Ja, so ging es mir häufig.
  • Maik braucht Hilfe. Bis zu den Ellenbogen stecken seine Arme im trüben Wasser. – Hö?
  • Maik braucht mit dem Moped nur 15 Minuten. – Von A nach B oder von B nach C?! Und mit welchem Moped? Ich fahre nur Auto.
  • Maik braucht neue Schuhe für’s Wochenende. – Eigentlich bin ich ja mit denen, die ich habe, schon zufrieden. Aber mal schauen…

Ich möchte das Stöckchen jetzt einfach mal an die Sibel weiter werfen. Vielleicht fängt sie es ja auf. Und wenn nicht, dann ist auch nicht so schlimm. Ansonsten darf sich natürlich auch jeder bedienen.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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