Monatsarchiv für März 2009

 
 

Das Ende der Power Rangers

Power Rangers G1

Gestern habe ich bei Amy&Pink lesen dürfen, dass die “Mighty Morphin Power Rangers” nach 17 Jahren (16 Staffeln + 2 Filme) von Disney nicht mehr produziert werden und so früher oder später von den Mattscheiben dieser Welt verschwinden werden. Dies berichtet die New York Post.

Und nachdem ich das gelesen hatte kamen eine Menge Kindheitserinnerung hoch. Alles beginnt im Jahr 1993 oder 1994. RTL strahlt Samstags Morgens die erste Staffel über die 5 bunten Strampelanzüge aus. Und ich, als 7 oder 8 Jahre alter Knirps, breche das Basketball-Spielen ab, weil Spiele und Training auf den Sendetermin fallen. Aber man will ja schließlich voll im Trend liegen und mag die Serie auch nach einmal schauen total. Sie ist was Neues. Und die 5 Strampler werden schnell zu sowas wie Idolen. Weil alle Jungen und Mädchen in der Schule vollkommen von der Serie überzeugt sind entwickelt sich Montags immer das übliche Gespräch über die Serie und die besten Szenen werden im Stile eines guten Stuntman nachgestellt.

Einige Wochen später existiert dann sogar ein “Power Ranger Club”. Mitgliederzahl gar nicht mal gering. 10 Knirpse waren bestätigt. Hauptaktionen des Clubs: Eigene Plots erfinden und selbst spielen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass diese Nachmittage die Serie irgendwie in den Schatten stellten. Kinder wissen eben selbst besser wie so ein Plot aussehen muss, den sie gut finden. Ich glaub ich war immer der rote Power Ranger. Oder der Schwarze. Und irgendwann auch der weiße Ranger. Aber der kam ja erst irgendwann später (Staffel 2 und 3) dazu. Und der war viel cooler. Meine Freunde bekamen auch alle mögliche und denkbare “Scheiße” zur Serie zu Weihnachten.

Ich kann mich noch dran erinnern, dass wir bei einem Club-Mitglied mit den Spielzeug-Figuren gespielt haben. War ja Winter. Und da macht es auch keinen Spaß draußen durch die Gegend zu hüpfen und Gegner zu vermöbeln. Da schläft der Kampf gegen das Böse bekanntlich, da es auch früh dunkel wird. Irgendwann war der Hype dann aber auch vorbei. Ich denke mal spätestens nach einem Jahr, denn dann orientiert sich der Knirps von damals in eine andere Richtung, die wieder in so etwas “ausartet”. So noch oft geschehen. Aber wenn ich das nun auch noch alles niederschreiben wollte, dann würde ich noch morgen hier sitzen. Oder gar übermorgen? Nun denn. Irgendwie ist es halt schon komisch, wenn man zu lesen bekommt, dass die Serie abgesetzt wird. Auch, wenn man nur eine geringe Phase der Sendung verfolgt hat (ich kenne nur diese “originalen” Power Rangers auf dem Bild und habe vielleicht mal was von irgendwelchen “Turbo Power Rangers” gehört, aber da nie reingeschaut).

Vor 3 Jahren gab es die erste Staffel nochmal zu sehen und da hab ich mir sogar noch eine Episode angeschaut. Mein erster Ausspruch damals: “Oh Gott, wie anders.” Und damit endet auch dieser Artikel über meine Kindheitserinnerungen.

Fast immer sind es blaue Augen

In letzter Zeit habe ich, wenn ich Musik höre, immer das Gefühl, dass in jedem Song, in dem Augen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen, immer blaue Augen angesprochen beziehungsweise besungen werden. Die Augen als Spiegel der Seele und als Ort der Emotion sind natürlich sehr häufig genutzte Motive in der Musik, wenn es um Gefühle wie Liebe, Trauer und so weiter geht, denn nur wenige sind in der Lage ihre Emotionen in Blicken zu verbergen beziehungsweise ihre Blicke so zu manipulieren, dass die Gefühle und Gedanken nicht sichtbar sind. Und so hört man fast immer “deep blue eyes”, “sad blue eyes” oder eine andere Variation. Das Einzige, was nicht oft variiert, ist die Augenfarbe blau. Die bleibt irgendwie immer allgegenwärtig. Grüne oder braune Augen werden zum Beispiel einfach weniger besungen, wenn ich meiner Wahrnehmung vertraue. Kann natürlich auch sein, dass ich einfach immer die “falschen” Songs höre und es in Wahrheit gänzlich anders aussieht. Aber wer hat schon den Überblick über das Musikangebot, dass der Mensch heute hat? Ich nicht. Wäre glaube ich auch naiv das zu denken. Aber ich drifte ab.

Und so frage ich mich: Woher kommt das? Ist die Faszination für blaue Augen einfach größer in der Gesellschaft? Wirken blaue Augen besonders anders? Gar schöner? Ich kann das für mich nämlich nicht sagen, denn ich bin eher grundsätzlich von Augen fasziniert. Und da hat die Farbe wenig Bedeutung. Aber ich bin ja auch nur einer unter vielen. Vielleicht weiß ja jemand von euch da mehr. Ich für meinen Teil wollte das gerade einfach mal so loswerden.

Gerade vorbestellt: Dr. House – Staffel 4

Am 9. April 2009 erscheint in Deutschland die vierte Staffel meiner absoluten Lieblingsserie auf DVD. Wie der Titel schon mitteilt handelt es sich dabei um die Serie rund um Gregory House. Als absoluter Fan, der neben den drei schon verfügbaren Staffeln auf DVD auch die kleine House Apotheke und ein T-Shirt der Serie besitzt, ist diese Anschaffung natürlich ein Muss. Und so habe ich sie dann gerade vorbestellt.
Bisher konnte man hier im Blog glaube ich, wenn man von so manchem Kommentar zu Die besten Californication-Zitate (Staffel 1) absieht, an keiner Stelle lesen, dass Dr. House meine Lieblingsserie ist, doch nun weiß es die Welt. Und ich finde so eine Vorbestellung ist auch ein guter Zeitpunkt sich zu “outen”.

Seit der vierten Episode der ersten Staffel, die ich passenderweise im Krankenhaus gesehen habe, verfolge ich die Serie, kenne Dialoge auswendig und bin vollkommen aus dem Häuschen. Der Quotengarant bei RTL hat es vielen angetan. Vor allem die Art von Gregory House scheint das Geheimrezept der Serie zu sein. Und das auch noch nach vier Staffeln. Seit letzte Woche Dienstag läuft ja nun die fünfte Staffel im deutschen Fernsehen. Ich kann nur sagen, dass auch sie den Erwartungen vollkommen gerecht wird, denn ich habe sie schon so gut wie durchgesehen. Allerdings auf Englisch. Und nun folgt der zweite Durchlauf mit deutscher Sprache. Nun höre ich aber besser mal auf. Bevor ich noch anfange wie wild zu spoilern.

Life – die etwas andere Kriminalserie

Life - die etwas andere Kriminalserie

Wer in den letzten Tagen mal VOX eingeschaltet hatte, der wird gemerkt haben, dass dort ziemlich viel Werbung für eine neue Serie gemacht wurde, die sich “Life” schimpft. Nun gibt es Kriminalserien wie Sand am Meer. Mehrere CSI-Varianten, Criminal Intent, Law & Order, Bones, Navy CIS, Monk und wie sie alle heißen. Die neue Serie ist ein wenig anders. Sie ist etwas Besonderes.

Die Hauptperson Charlie Crews (gespielt von Damian Lewis), ein Cop, war selbst 12 Jahre im Gefängnis. Zu unrecht und vollkommen unschuldig. Er war anscheinend das Opfer einer Verschwörung. Nachdem das Verfahren neu aufgerollt wurde folgte der Freispruch. Eine Entschädigungssumme von wahrscheinlich 50 Millionen US-Dollar wurde ihm gezahlt und er ist nun wieder im Polizeidienst tätig. Mit seiner neuen Partnerin Dani Reese (gespielt von Sarah Shahi). Die Jahre im Gefängnis und der Zen-Buddhismus haben aus Crews einen gänzlich anderen Menschen mit neuen Einsichten gemacht. Und das merkt man auch recht schnell.
In den USA läuft die Serie seit dem Herbst 2007 und im deutschsprachigen Raum seit Januar 2009, denn das Schweizer Fernsehen war wieder einmal schneller, wie “unsere Jungs”. Momentan existierten bereits mehr als 27 Episoden in 2 Staffeln. Es gibt also wenigstens dieses Mal ordentlich Material aus den USA, die ja viel zu gern Serien frühzeitig absetzen oder nicht weiterführen.

Ich hab mir schon die ersten Episoden angeschaut und ich finde die Serie auf jeden Fall erfrischend. Es macht Spaß dort reinzuschauen, weil es halt doch anders ist als die meisten Sendungen, die im TV laufen. Und das macht irgendwie einen besonderen Reiz aus. Also einfach mal reinschauen.

Ich hab zudem das Gefühl, dass ich so langsam aber sicher zum Serienjunkie* werde.

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Wer mehr wissen will, der schalte heute Abend um 21:10 Uhr den Sender VOX ein. Für vorherige Erkundigungen kann ich noch diesen Link und diesen Link empfehlen.
* Meine Rechtschreibprüfung hat das Wort “Serienjunkie” nicht gekannt und mir stattdessen “Serienkiller” angeboten. Verfehlt irgendwie den Sinn.

Da sind es schon 100 Artikel

Die erste wichtige Marke wurde soeben übersprungen, denn dies ist der 100. Artikel seit dem Neuanfang am 01.01. diesen Jahres. Ein Neuanfang, der meiner Meinung nach dringend nötig war, weil ich einfach ein wenig anders bloggen wollte. Und ich muss sagen, dass ich durchweg zufrieden bin. Die Themen haben sich teilweise geändert, ebenso, wie die Herangehensweise. Und auch die Leserschaft ist nun eine Andere. So manchem scheint der Blog nicht mehr zu gefallen, während viele nun hier lesen, die vorher wohl kein Interesse hatten. So ist es wohl. Man kann es nie allen recht machen. Aber das ist ja auch kein Ziel, das man anstreben sollte.

Viel mehr kann ich gar nicht schreiben. Ich freue mich gerade einfach diesen Artikel schreiben zu können und schaue nun gespannt in die Zukunft und auf die nächsten 100 Artikel, die sicherlich genau auf der Linie bleiben, die ich zum neuen Jahr hin eingeschlagen habe.

An dieser Stelle noch ein “Danke” an alle Kommentatoren und auch an alle stummen Leser für die regelmäßigen oder unregelmäßigen Besuche. Und bleibt dem Blog treu, wenn es euch nichts ausmacht. Wie sich das anhört. Naja…

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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