Monatsarchiv für April 2009

 
 

Das wahre Office

Microsoft hat vor kurzem eine Aktion für Studenten gestartet, die sich “Das wahre Office” schimpft. Diese Aktion ist nur für Studenten an bestimmten Hochschulen, die bei der Aktion teilnehmen.

Man kann als Student nun 3 Produkte kostengünstig erwerben. Zum einen das Microsoft Office 2007 Ultimate für 52 Euro, zum zweiten Microsoft Windows Vista Upgrade mit SP1 für 56 Euro und zum dritten Microsoft Office Language Pack 2007 (36 Sprachen) für 12 Euro. Das das enorm preiswert im Vergleich zum “Originalpreis” ist, dass verrät ein Blick in die Läden dieser Welt. Ich habe mich für das erste Produkt, Microsoft Office 2007 Ultimate, entschieden und es erstanden.

Das erwerben fällt auch nicht sonderlich schwer. Man gibt seine gültige E-Mail Adresse, die man bei der Hochschule besitzt, als Identifikation an und bekommt daraufhin eine E-Mail mit einem Link zum Shop, wo dann alles relativ schnell abläuft. Daten eintragen, bezahlen, herunterladen. Was ich ein wenig tragisch finde ist, dass der Kreditkartenkauf gewünscht ist. Nun stelle ich mir aber auch die Frage, welcher Student so eine denn besitzt. Nun denn. Auch egal. Nach dem Kauf die Datei herunterladen, den Freischaltungsschlüssel eingeben und schon läuft die Installation. Ich bin jetzt mal gespannt, wie das wahre Office so ist.

Habe aber auch keine Zeit mehr dies heute morgen noch zu testen, da die Uni schon ruft. Vielleicht berichte ich später, wenn es was zu berichten gibt.

Irgendwann musste es soweit kommen

Studium Latinum - Latein für Universitätskurse

Am morgigen Tag beginnt eine Veranstaltung, die ich bisher im Studium vor mir her geschoben habe. Der Latein-Kurs. Latein, eine schöne Sprache, die ich einst beherrschte. Allerdings habe ich mir nur das sogenannte “kleine Latinum” erworben, da mein damaliger Berufswunsch kein Latein erforderte. Doof nur, dass ich wenige Monate später meinen Berufswunsch änderte. Aber selbst da war es noch nicht so das Problem.

Denn damals wollte ich erstmal Geschichte und Germanistik studieren. Und ein Latinum braucht man für beide Fächer meines Wissens nach zumindest an der Ruhr-Universität Bochum nicht. Man muss zwar nachweisen, dass man Latein kann, aber das klappt auch ohne Latinum. Nur wollte ich dann irgendwann anstatt Germanistik lieber katholische Theologie studieren. Und da braucht man Latein, wie ich zu meinem Leidwesen feststellen musste. Naja, aber erstmal nimmt man das in Kauf und schiebt den Kurs vor sich her.

Nun wird es ernst. Ich bin für den Kurs angemeldet und die Anmeldung wurde bestätigt. Außerdem habe ich dann heute die Bücher gekauft. Man glaubt gar nicht wie teuer so zwei Bücher sein können?! Also gibt es so gut wie kein zurück mehr. Ab morgen wird wieder Latein gelernt. Nun hoffe ich irgendwie, dass meine verloren geglaubten Kenntnisse noch irgendwo in mir schlummern und mir die Zeit über helfen oder gar ganz zurückkommen. Aber ich glaube Latein lernen ist nicht so wie Radfahren lernen, oder? Ich meine Radfahren verlernt man ja bekanntlich nie. Bei Latein sieht es wahrscheinlich anders aus.

Zu den ersten beiden Uni-Tagen in diesem Semester kann ich nur sagen: Super. Bisher gab es keinen Moment, wo ich gedacht habe: “Och nö… nicht so ein Scheiß” und ich hoffe jetzt ganz eindeutig, dass sich das auch so fortsetzt. Manche Kurse beginnen ja auch erst am Montag. Wenn ich bis dahin gänzlich zufrieden bin, dann blicke ich in ein tolles Semester. Ich bin gespannt.

Kartoffeln im Toppits Dampf-Gar-Beutel

Kartoffeln im Toppits Dampf-Gar-Beutel

Ich bin ja, wie schon berichtet, beim trnd-Projekt von Toppits dabei und während Maya bereits mit Popcorn im Dampf-Gar-Beutel experimentiert bin ich im eigenen Praxis-Test noch nicht sonderlich weit gekommen. Bis gestern. Da wurde dann mal was “Bodenständiges” probiert. Kartoffeln. Also geschält, in Stücke geschnitten und ab in den Dampf-Gar-Beutel. Nach wenigen Minuten war der erste große Vorteil erkennbar: Ersparnis von Zeit. Nur 5 Minuten brauchten die Kartoffeln. Dann waren sie fertig. “Herkömmlich” dauert das doch wesentlich länger. Beim essen zeigte sich dann: Schmeckt gut, ist gut. Auch der Geschmack war vorhanden.
Die Kartoffeln haben so geschmeckt, wie sie schmecken sollen. Also auch da alles gut. Und nach dem Essen offenbarte sich gleich noch ein Vorteil: Kein Kochtopf, den man spülen muss.

Insgesamt gibt es also 3 Daumen hoch. An dieser Stelle ist es natürlich doof, dass man nur zwei Hände und somit auch nur zwei Daumen hat. Was mache ich denn jetzt? Leiht mir mal jemand eine Hand, bitte???
Ich bin also mit dem ersten Test rundum zufrieden. Und nun wird überlegt, was ebenfalls noch in dem tollen Beutel gegart werden soll. Ich werde berichten.

Hitler/Stalin – Porträt einer Feindschaft

Hitler und Stalin - Porträt einer Feindschaft

In den letzten Tagen wurde auf ARTE das neue dokumentarische Werk von Grimmepreis-Träger Ullrich H. Kasten ausgestrahlt. Eine (klassische) Dokumentation, die sich von dem, was man inzwischen gewohnt ist, abhebt. Denn allein Fakten und Archivaufnahmen sind das Mittel zur Wissensvermittlung, zur Darstellung der Beziehungen von Adolf Hitler und Josef Stalin. Verzichtet wird auf Zeitzeugen oder die Aussagen von Experten. Genauso, wie man auf aufwendige Computeranimationen verzichtet. Das allein bereitet der Dokumentation einen in dieser Zeit so besonderen Charme.

Adolf Hitler und Josef Stalin stehen für zwei unterschiedliche Systeme. Rassenwahn und Klassenkampf. Und obwohl ihr Kampf gegeneinander die Welt für mehrere Jahre bestimmt, treffen sich Hitler und Stalin nie persönlich. Die Dokumentation schafft es dennoch die Sicht des einen auf den jeweils anderen zu verdeutlichen, denn Schriftzeugnisse und Aussagen über den Gegner gibt es genug. Und diese sind wahnsinnig interessant.

Die Dokumentation beginnt mit dem 22. Juni 1941, dem Datum der ersten deutschen Angriffe auf die Sowjetunion und zeigt nun die voranrollende Offensive mit ihren Erfolgen. Hitler “jubelt” und Stalin fällt in eine tiefe Depression. Er hatte, wie man gezeigt bekommt, nicht mit einem Angriff gerechnet und war auch nicht auf selbigen vorbereitet. So gelingt den Deutschen auch der Sieg in so gut wie jeder Schlacht.
Danach dreht sich bekanntlich die Gunst, denn mit der Kapitulation der Deutschen in Stalingrad im Jahr 1943 findet der sogenannte “Seitenwechsel der Depression” statt. Nun “jubelt” Stalin und Hitler verliert das so wichtige Band zur Realität.

Wenn jemand Interesse an dieser Zeit hat und sich gerne damit beschäftigt, dann sollte diese Dokumentation auf jeden Fall gesehen werden. Vor allem, weil sie ein wirklich gutes Bild über die Beziehungen der beiden zueinander und über deren eigene Selbstsicht zeigt. Und hinzu kommt dann noch, dass sie einfach anders ist als das, was man gewohnt ist. Was auch ziemlich erfrischend sein kann. Wobei ich gestehen muss, dass ich da auch kurze Zeit brauchte, um mich auf diese Art einzustellen.

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Mehr Informationen: Ein interessanter Artikel mit Bildmaterial findet sich auf m&c; Ab dem 24.04.2009 ist die Dokumentation auch als DVD zu erwerben.

Ich wünsche euch allen Frohe Ostern!

Heute, am ranghöchsten Feiertag des Kirchenjahres, am Ostersonntag, dem Tag, der die Auferstehung Jesu Christi ins Lichte rückt, möchte ich euch allen da draußen ein frohes Osterfest wünschen. Auf das ihr es schön verbringt und so, wie ihr euch das für euch vorstellt.

Hier hatte ich ja angekündigt, dass ich noch etwas zum Ostersonntag sagen will beziehungsweise zur Auferstehung Christi. Jedem ist ja sicherlich bewusst, dass die Jünger Jesu nach dessen Tod “am Ende” waren. Sie wussten nicht mehr weiter. Die Lehre Jesu schien verpufft. Depression machte sich breit. Die Auferstehung weckte neue Frische, den neuen Geist, der das Christentum dann in den folgenden 350 Jahren zu einer Weltreligion werden ließ. Auf friedliche Weise. Ohne das Ostergeschehen und im speziellen ohne die Auferstehung Jesu wäre der christliche Glaube nie so weit in die Welt hinausgetragen worden und er hätte nie zu dem werden können, was wir heute kennen und aus der Rückschau heraus betrachten können.

Ich könnte an dieser Stelle auch noch auf die Problematik des Lehren Grabes eingehen, die sich zwar immer wieder stellt, jedoch eigentlich keine ist, aber ich denke das würde dann doch den Rahmen sprengen, denn wer möchte von euch da draußen jetzt schon etwas von einem pneumatischen Leib lesen?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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