Gossip Girl – Eine Bloggerin berichtet…

Heute möchte ich mal wieder über eine Serie schreiben, die ich in der letzten Zeit verfolgt habe. Und zwar die in den USA gefeierte Serie “Gossip Girl”. In der Serie berichtet eine anonyme Bloggerin, die sich “Gossip Girl” nennt, über das Leben einer Gruppe von reichen Jugendlichen der New Yorker Upper East Side. Hauptthemen: Partys, Drogen, Sex, Beziehungskrisen, Liebe, Dramen. Im Grunde all das, was man so in ein Teenie-Leben hineindenkt. Nur vielleicht dann noch eine Stufe “schlimmer”.
Worum geht es aber genau? Serena van der Woodsen kehrt nach längerer Abwesenheit nach New York zurück und löst damit ziemlichen Trubel aus. Ihre ehemals beste Freundin Blair Waldorf will nichts mehr von ihr wissen, da Serena einfach für ein Jahr verschwunden ist ohne ihr etwas zu sagen. Blairs Freund Nate hingegen ist hin und weg davon, dass Serena wieder da ist, denn die beiden hatten mal kurz was miteinander und er steht noch immer total auf sie. Der beste Freund von Nate, Chuck Bass, sieht in jeder Frau eine potentielle Bettgespielin und gräbt alles an, was Brüste hat und nicht bei 3 auf dem nächsten Baum sitzt.
Neben diesen reichen Jugendlichen spielen aber auch eher “normale” Jugendliche eine Rolle. Hier vor allem die Geschwister Dan Humphrey und Jenny Humphrey. Dan hat Gefühle für wiedergekehrte Serena. Und überraschenderweise hat sie auch was für Dan übrig. Und so kommt es, dass die zwei Humphrey Geschwister immer mehr in die Gesellschaft der Reichen eintauchen. Zumindest mehr als es vorher der Fall war.
“Gossip Girl”, also die Bloggerin, ist immer mit von der Partie, aber bleibt selbst anonym. Niemand weiß also, wer diese Geschehnisse bloggt, was die Sache zusätzlich spannend macht, da es ja eigentlich jemand aus dem engsten Kreis sein muss.
Ich habe mir die Serie anfangs hauptsächlich angeschaut, weil ich es spannend fand, dass da eben eine Bloggerin berichtet. Jetzt ist das Web2.0 sogar in der Serien-Welt voll und ganz angekommen. Wahnsinn. Ich muss auch sagen, dass die Serie einen durchaus in den Bann ziehen kann. Zwar ist so manches – wie ich finde – überzogen und unrealistisch, aber gerade das kann dafür sorgen, dass man die Serie mag. Die erste Staffel werde ich mir auf jeden Fall mal gänzlich anschauen. Vor allem um einen wirklichen Eindruck davon zu bekommen, wie die Serie ist. Ich finde, dass man sowas nach 3 bis 4 Episoden nie sagen kann. Reingeschaut zu haben bereue ich bisher aber auf jeden Fall nicht. Auch, wenn die Serie mich im Vergleich zu anderen dann doch eher weniger anspricht. Aber kann ja noch werden. Und wenn nicht, dann auch nicht schlimm.
“Gossip Girl” läuft seit dem 18.04.2009 jeden Samstag gegen 16 Uhr auf Pro7. Die Sendung geht über eine Stunde (ohne Werbung rund 40 Minuten). Wenn ihr bisher noch nicht reingeschaut habt, dann könnt ihr das ja durchaus mal tun. Ich würde euch das nicht abraten.
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Weitere Informationen gibt es zum Beispiel bei Wikipedia.






schrieb am 10. Mai 2009
Ich kannte Gossipgirl schon vor der Serie :) hab alle Bücher davon in meinem Schrank stehen und im gegensatz zu den bücher ist die serie schon ziemlich lahm (und trotzdem hock ich jeden samstag um 16 uhr vom fernseher xD) trotzdem eine top serie wie ich finde :) (auch wenn ich normalerweise solche serien eher nicht mag)
schrieb am 10. Mai 2009
Die Serie ist lahm? Heißt das, dass es in den Büchern viel “heißer” her geht? Und kann man die Bücher denn mit dem Inhalt der Serie vergleichen? Also ist es genau der Inhalt oder ist es anders? Ich bin eigentlich auch nicht der Fan solcher Serien, aber “Gossip Girl” hat was. Finde ich xD.
schrieb am 10. Mai 2009
die serie weicht schon von den büchern ab, aber auch nur etwas. in den ersten 3 folgen ist das passiert was eigentlich in den ersten 5 bändern geschieht (mehr oder weniger). nur in der serie ist blair zickiger als in den büchern. in den büchern kommt blair viel sympatischer rüber finde ich. kannst du ja zu deinen “haben-will”-bücherliste hinzufügen ;P
schrieb am 10. Mai 2009
Ein großer Negativpunkt ist imo, dass zwei Charaktere mit denselben Stimmen synchronisiert wurden wie J.D. und Chris Turk in „Scrubs“. Gegen Stimmen-Recycling spricht ja nichts, aber da die beiden auch in „Gossip Girl“ befreundet sind und dauernd miteinander quatschen wirkt das immer total verstörend auf mich ;)
Ein Fan der Serie bin ich nicht, dafür kann ich mich nicht gut genug damit identifizieren (bin weder reich noch gutaussehend noch Blogger, und auch kein Teenager Anfang dreißig), aber ich ziehe GG definitiv dem darauffolgenden 90210 vor … die Darsteller sind teils sehr charismatisch und es ist eine nette Mischung aus dem Flair von „Nip/Tuck“ und „The O.C.“.
schrieb am 10. Mai 2009
@Sibel: Sollte ich wohl tun, was? Wobei mir die Serie dann doch nicht so dolle gefällt, dass ich gleich die Bücher verschlingen würde. Da gibt es viel zu viel andere interessante Sachen zu lesen. Sprich: Mir reicht die Serie. Und da du mir ja jetzt schon ein wenig berichtet hast, wie sich Buch und Serie zueinander verhalten kann ich damit gut leben.
@Vitali: Den Negativpunkt kann ich gut verstehen. Das geht mir manchmal auch so. Allerdings schaue ich “Scrubs” nicht und habe bei dieser Serie daher keine Probleme. Ich grübel auch grade darüber nach, wo und wann ich zuletzt ähnliches erlebt habe.
schrieb am 11. Mai 2009
Passiert oft … noch ein Beispiel: Da sowohl David Duchovny als auch Martin Sheen gleich synchronisiert werden und beide in ihren Serien zynische Säufer spielen, habe ich dauernd „Californication“-Déjà-Vus wenn ich „Two and a Half Men“ gucke …
schrieb am 11. Mai 2009
Und ich überlege immer noch, wann mir das das letzte Mal passiert ist. Bin immer noch nicht drauf gekommen. Hm… aber ich gebe nicht auf xD.