Eine Heimkehr mit Hindernissen
Dieser Artikel wird jetzt sicherlich nicht spannend, aber ich muss einfach mal Dampf ablassen. Muss sein. Sorry. Also: Da verschaffe ich mir schon die Zeit um gemütlich (eine Stunde früher als gewöhnlich) von der Uni nach Hause zu fahren und anfänglich klappt auch alles ganz gut. Doch schon auf der ersten Etappe, welche mich per U-Bahn von der Uni zum Bahnhof in Herne führt gerät das Unternehmen “eher zu Hause sein” akut in Gefahr, denn in der U-Bahn wird aus einem kleinen Streit eine handfeste Schlägerei. Ein Notruf bei der Polizei erfolgt. Bis die Männer in Grün kommen vergehen Minuten. Minuten, die ich nicht habe, denn der Zug in Herne, der mich dann nach Dorsten bringen soll, wartet nicht. Nachdem die Chance vertan ist diesen Zug rein rechnerisch in Herne noch zu bekommen setzt sich die U-Bahn wieder in Bewegung. Pünktlich! Hastig bei der nächsten Station ausgestiegen und zum Bahnhof Bochum geeilt, damit die minimale Chance der verfrühten, heimischen Ankunft bestehen bleibt.
Eine sportliche Meisterleistung lässt mich die “Glück-Auf-Bahn” von Bochum nach Gelsenkirchen erwischen. Glücklich schnaufe ich durch, denn dieser Zug lässt mich in Wanne-Eickel doch noch in den Zug umsteigen, den ich in Herne verpasst hätte, wenn ich diese Aktion nicht vollführt hätte. Auch hier läuft alles reibungslos. Bis kurz vor Wanne-Eickel. Da bleibt der Zug stehen. Braucht wieder mehrere Minuten. “Wartet die ‘Emschertal-Bahn” in Wanne-Eickel auf die Umsteiger?” geht es mir durch den Kopf. Minuten verrinnen. Dann ist sie in Sicht. Die Bahn hat gewartet. Alles bestens. Wenig später sitze ich im Zug Richtung Dorsten. Aktion geglückt. Weitere Zwischenfälle geschehen nicht. Aus einer ruhigen Fahrt wurde ein Stress-Akt sondergleichen. Sowas zum Feierabend. Super. Kann ja nur noch besser werden.






schrieb am 18. Mai 2009
Ohje. Kenn ich. Nur bei mir ist das immer mit den Bussen so. Hab oft genug wegen streiterein (oder einfach weil die busse schon zu spät kamen) verbindungsbusse etc. verpasst und hatte somit rein gar nichts davon, das wir an dem tag früher von der schule gehen durften..
schrieb am 18. Mai 2009
Ein Glück, dass ich nur selten auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, so einen Stress will ich mir lieber gar nicht erst antun. xD
schrieb am 19. Mai 2009
@Sibel: Na dann weißt du ja bestens was ich in den Momenten “durchgemacht” habe xD. Aber immerhin war es ein Happy End bei mir, denn ich war ja am Ende trotz aller Hürden eher zu Hause. Wie gewollt.
@Konna: Naja, ich hab mir das ja selbst mehr oder weniger so ausgesucht. Aber die aktuelle Lebensplanung sagt, dass das noch bis zum WiSe 10/11 so sein wird. Ab da werde ich dann auch weit weniger auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen müssen. Du bist also meiner Zeit – Gott sei Dank – nur voraus. Sonst wäre ich jetzt extrem neidisch :D.
schrieb am 19. Mai 2009
Auffällig an den U-Bahnen hier ist, dass sie immer dann deutlich zu spät kommen, wenn die Bahn davor pünktlich war und man deswegen und wegen der deutlichen verspätung des Busses diese verpasst hat.