Monatsarchiv für Mai 2009

 
 

8mm 2 – Hölle aus Samt

8mm 2

Am Wochenende hatte ich die Chance mir dem Film “8mm 2″ anzusehen. Jeder, der den Film “8mm” mit Nicolas Cage und Joaquin Phoenix aus der Feder von Andrew Kevin Walker und unter der Regie von Joel Schumacher kennt, kommt bei dem Titel “8mm 2″ auf die Idee, dass es sich dabei um eine Fortsetzung handelt. So war auch mein erster Gedankengang. Doch leider hat “8mm 2″ mit “8mm” nicht das Geringste zu tun. Der Film wurde nur aus Vermarktungsgründen so genannt. Eigentlich sollte er sogar unter den Namen “Hölle aus Samt” erscheinen. Doch dieser Titel wurde kurz vor dem Release zu einem Untertitel degradiert.

Worum geht es in dem knapp 100 Minuten langen Streifen, der 2005 auf DVD erschien? Der Plot ist relativ schnell erzählt: Der Anwalt David Huxley, Emporkömmling aus der Mittelschicht, arbeitet für den US-Botschafter Harrington in der ungarischen Stadt Budapest und schickt sich an die Tochter des Botschafters, Tish, zu heiraten. Während eines ruhigen Wochenendes außerhalb der Stadt lernen sie in einem Hotel eine hübsche Frau, Risa, kennen, welche mit ihnen eine “heiße Nacht” verlebt. Wie Tish es ausdrückt:

“Der beste Junggesellen-Abschied, den es geben kann.” Wenige Tage später beginnt der Alptraum des Paares, denn ein Briefumschlag voller Fotos, welche die Drei in Aktion zeigen, erreicht Huxley. Eine Veröffentlichung kostet ihn unweigerlich seine Karriere-Chancen. Und so versucht das Paar ohne ein Einschalten der Polizei an das Originalmaterial zu gelangen und taucht immer tiefer ins Budapester Rotlicht-Milieu hinab. Dadurch handeln sie sich eine Schwierigkeit nach der anderen ein.

Soviel dazu. Mehr wird nicht verraten. Den Rest kann sich ja bei Gelegenheit jeder selbst anschauen.
Also wenn man sich erst einmal damit abgefunden hat, dass der Film nicht an “8mm” anknüpft, dann kann man ihn durchaus ertragen. Es ist kein totaler Reinfall, aber auch nichts besonderes. Die schauspielerischen Leistungen sind solide, der Plot unausgereift und oberflächlich, die Charaktere wirken nicht stimmig und das beschissene Ende wirft eine Menge Fragen auf und macht zudem jedes bis dato gewonnene Bild der Charaktere und jeden ansatzweise vorhandenen Tiefgang bei den zwischenmenschlichen Beziehungen kaputt, da es im Grunde alles über den Haufen wirft. Wenn ihr den Film schon gesehen habt, dann wisst ihr vielleicht was ich meine. Und wenn nicht, dann wird es euch beim Anschauen auch direkt auffallen. Ich würde ihn mir nicht noch einmal anschauen.

Der Film gehört in die Kategorie “Einmal reicht und war schon fast einmal zu viel”. Wenn man wirklich nichts anderes zu tun hat, dann kann man auf den Film zurückgreifen. Ansonsten lieber zum X. Mal “8mm” anschauen, denn der gehört sicherlich nicht in die Kategorie, in welcher “8mm 2″ meiner Meinung nach zu Hause ist.

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Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen – Fotos

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Hier nun eine kleine Auswahl an Fotos, die ich am Sonntag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen geschossen habe. Wären an dem Tag weniger Besucher in der Zoom Erlebniswelt gewesen, dann wäre das Fotografieren einfacher gewesen. Auch die Hitze und die weitläufigen Gehege haben alles ein wenig erschwert, da die Tiere meist sehr weit von einem weg standen. Aber ich bin mit den Fotos soweit zufrieden. Und das muss reichen.

Song der Woche: L’Âme Immortelle – Namenlos

Kommen wir nun – wie hier angekündigt – zum ersten Song der Woche.

Und dieser stammt von der österreichischen Band L’Âme Immortelle, welche aus dem Duo Thomas Rainer und Sonja Kraushofer besteht. Eine Kategorisierung der Musik fällt schwer, denn die Band blickt auf eine mehr als 10-jährige Bandgeschichte (gegründet 1996) mit neun reinen Studioalben zurück (insgesamt gibt es über 30 Veröffentlichungen). Und die Geschichte ist durchaus auch eine Geschichte des musikalischen Wandels. Konnte man 1996 noch die Black-Metal-Vergangenheit von Thomas Rainer heraushören, so merkt man in jüngster Vergangenheit den Hang zur elektronischen Musik.

Im Jahr 2008 wurde das neunte Studioalbum “Namenlos” veröffentlicht. Und den darauf enthaltenen, gleichnamigen Song möchte ich hier vorstellen, da er eine ganz interessante Geschichte erzählt. Er handelt davon, dass an einem Uferrand der Donau immer wieder namenlose Leichen angeschwemmt werden. Namenlos, weil niemand die Personen zu kennen scheint. Niemand vermisst sie. Manche sind freiwillig in die Fluten gegangen, andere wurden hinein gestoßen. Und an dieser Stelle, wo sie angeschwemmt werden, finden sie dann ihre letzte Ruhestätte. Und auf den Gräbern steht meist nur ein Kreuz, welches betitelt ist mit nur einem Wort: “Namenlos”.

Ich persönlich verbinde mit diesem Song zusätzlich noch einen tollen Abend, denn am 23.02.2008 war ich abends in der Bochumer Matrix und habe dort L’Âme Immortelle gesehen. Ein – für mich – unvergessenes Erlebnis, weil L’Âme Immortelle einfach eine super Band ist. Neugierig geworden? Dann solltet ihr euch den Song mal selbst anhören.

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Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Heute ging es – bei wirklich wunderschönem Wetter – mit der Familie nach Gelsenkirchen. Ziel war die Zoom Erlebniswelt.

Ein normaler Zoo mit dem “Hier siehst du ein Tier, dort im Käfig ein anderes”-Prinzip hat wohl mittlerweile ausgedient. Diese Beton-Gehege für Eisbären oder Käfige für Wildkatzen haben wohl keine oder nicht mehr die Massen an Besucher angezogen. Und so muss man den Leuten ja etwas Neues beziehungsweise Anderes bieten. Die Zoom Erlebniswelt versucht dies. Man trifft hier nicht mehr auf Tiere, die eingesperrt wirken, sondern auf Tiere, die in einem der “Heimat” nahen Lebensraum leben, der für den Europäer gleichsam exotisch ist. Und das mitten im Ruhrgebiet. Momentan kann man zwei sogenannte Erlebniswelten durchwandern. Denn Alaska und Afrika laden mit ihrer faszinierenden Tierwelt ein. 2010 wird es auch die Möglichkeit geben Asien zu besuchen.

Ich habe den heutigen Tag vor allem zum fotografieren genutzt. Denn in der Tierwelt trifft man fast immer auf schöne Motive, die es in sich haben. Drei davon seht ihr ja in Ansätzen auch schon oben im Bild. Ob ich eine Auswahl von Fotos hier präsentiere weiß ich noch nicht. Mal schauen. Vielleicht ergibt sich dafür ja mal eine gute Gelegenheit.

Die Zoom Erlebniswelt hat mir sehr gut gefallen. Zwar war es heute – bei dem Wetter eigentlich auch normal – ein wenig voll und hektisch, aber insgesamt doch sehr angenehm. Schade, dass die asiatische Erlebniswelt noch nicht fertiggestellt ist, aber so habe ich immerhin einen Grund nächstes Jahr noch einmal dorthin zu fahren. Und teuer war es auch nicht. War auf jeden Fall ein richtig schöner Tag.

Fast hätte ich es vergessen. Für alle, die interessiert sind, ist dieser Link sicherlich einen Klick wert.

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Update vom 25. Mai 2009, 18:13 Uhr: Artikel mit einer Auswahl an Fotos online. Klicke hier!

Ab jetzt immer Montags: Song der Woche

Ich habe mir in den letzten Tagen überlegt, dass ich hier gerne neben den Lordy Charts (1. Quartal 2009), die einmal im Quartal veröffentlicht werden (nächster Termin: 30.06.2009), noch mehr über Musik bloggen möchte. Genauer formuliert will ich einfach mehr über einzelne Songs, die mir gefallen, mich bewegen, erfreuen und so weiter, schreiben. Und vielleicht bringe ich euch ja sogar den einen oder anderen Song nahe. Kann ja sein. Hat ja bei den Lordy Charts auch schon geklappt. Und so habe ich viel häufiger die Chance dazu.

Ab Montag wird daher jede Woche ein “Song der Woche” von mir ausgewählt und “vorgestellt”. Das kann mal ausschweifend sein oder mal prägnant auf den Punkt gebracht werden. Kommt sicherlich auf den Song, die Bedeutung und auf die weiteren Umstände an. Wird man aber alles sehen, wenn es soweit ist. Da lassen wir uns dann alle überraschen. Das die Songs, die hier erscheinen, hauptsächlich aus dem “düsteren Bereich” kommen versteht sich glaube ich – zumindest für alle, die mich kennen – von allein. Wobei hauptsächlich ja auch bedeutet, dass es eben nicht nur der Fall sein wird. Nun genug der langen Worte. Montag geht es damit los. Den ersten Song habe ich auch schon ausgewählt.

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Die Artikel, die dieser Serie angehören, werden immer mit dem Kürzel “SdW” im Titel eingeleitet. Einfach aufgrund meines Ticks für Ordnung.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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