Monatsarchiv für Mai 2009

 
 

Blog-Parade: Fernweh

Projekt 52: Woche 6/09 - Fernweh

Die Missi hat nun die zweite Blog-Parade ihrer “Paradepower” gestartet. Und dieses Mal geht es um Fernweh. (Passenderweise gab es dieses Jahr auch schon ein Wochenthema beim Projekt 52, das sich damit beschäftigte. Also nutze ich hier wieder meinen Beitrag. Recycling!) Und da hab ich sicherlich auch eine ganze Menge zu erzählen. Denke ich. Sie hat allen Teilnehmern durch einen kleinen Frage-Katalog einen Leitfaden an die Hand gegeben. Dann mache ich mich mal an die “Arbeit”.

An welchen Orten seid ihr schon überall gewesen?
Ich war schon an vielen Orten. Überall und nirgends quasi. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir allerdings Trier. Die Kultur, die Stadt, der Ausflug. Alles war da einfach nur wunderschön. Auch Bayern ist sehr schön. Und das sagt ein Ruhrpottler. Soll also was heißen.

Wohin wollt ihr noch gern reisen?
Neuerdings nach Russland (St. Petersburg/Moskau) oder nach Polen (Krakau/Warschau) oder nach Italien (Rom). Auch Spanien (Madrid/Barcelona) und die USA (einmal quer durch) stehen irgendwo in meinem Kopf auf einem kleinen Zettel, der sagt: “Dahin will ich noch gern reisen.”

Was ist Euer Lieblingsurlaubsort?
Im Moment konzentriere ich mich auf den nächsten Urlaub, der mit meiner Freundin und einer ganzen Menge netter Leute nach Travemünde, also an die Ostsee, geht. Ansonsten fällt mir die Beantwortung der Frage im Moment richtig, richtig schwer. Da muss ich noch Tage drüber Philosophieren. Und werde am Ende wohl dennoch zu keiner Antwort kommen, da jeder bisherige Ort diese Bezeichnung verdient hätte.

Reist ihr, um Party zu machen, oder um die Kultur kennen zu lernen?
Ich reise um die Kultur und das Leben an dem jeweiligen Ort kennen zu lernen, denn Party machen kann ich auch zu Hause. Das Ruhrgebiet bietet da zig Möglichkeiten. Dafür gibt es wo anders ganz tolle Kultur, die man entdecken kann und meiner Meinung nach auch muss. Auch die Historizität mancher Orte interessieren mich einfach sehr. Das kommt also noch dazu.

Mögt ihr Städtereisen lieber oder wollt ihr eine Tour durch eine ganze Region/Land machen?
Das ist mir eigentlich egal. Kommt drauf an. Wenn eine Stadt viel zu bieten hat, dann reicht mir auch eine Städtereise. Wenn nicht, dann doch eher eine Region, die dann insgesamt wieder eine Menge mitbringt. Ist unterschiedlich. Pauschal kann man das ja nicht sagen. Bei der zweiten Frage habe ich ja fast nur Städte aufgezählt. Aber das sind dann auch die, die viel bieten. Wie ich finde.

Welche Urlaubserinnerung ist Euch am Meisten hängen geblieben?
Mit drei Jahren in Bayern einen Berg emporklettern und sobald man oben angekommen ist beginnt es zu gewittern. Juhu! War damals aber genial und toll und so.

Und damit bin ich fertig. Muss auch langsam mal los… die Universität ruft.

Warum ich nicht in Kategorien blogge

Ich wurde nun schon zwei- oder dreimal gefragt, ob es einen bestimmten Grund hat, dass ich nicht “in Kategorien blogge”. Und daher dachte ich mir, dass ich darüber durchaus auch kurz hier schreiben kann, denn so bekommen es alle mit und ich muss mich in der Zukunft nicht mehr erklären, da ich dann einfach den Link als Antwort schicken kann. Ja, ich bin manchmal doch sehr praktisch veranlagt.

Also: Ich habe vor dem Neustart, den ich ja zum Jahreswechsel vollzogen habe, in Kategorien gebloggt und war damit absolut nicht zufrieden. Der Grund? Niemand weiß, wo einen der Weg hinführt und wie sich ein Blog entwickelt. Man weiß nicht, wie man in mehreren Monaten bloggt und wie das Themenspektrum sich verändert. Anfangs macht man sich Gedanken und erstellt mehrere Kategorien. Und es passt auch alles, doch mit der Zeit läuft es dann mehr oder weniger unfreiwillig aus dem Ruder. Man schreibt Artikel, die in die bisherigen Kategorien nicht hineinpassen und erstellt somit “unter Zwang” immer neue Kategorien, damit man auch alles irgendwo unter bekommt ohne es deplatziert aussehen zu lassen. Und wenn man nach einer Zeit schon zig Kategorien erstellt hat und manche Sachen dennoch nicht passen, dann erstellt man noch als “Bonus” eine Kategorie “Sonstiges”, wo dann alles reinpasst, was in die zig Kategorien eben nicht (mehr) hineingepasst hat. Und genau in diesem Moment bloggt man eigentlich in einer Mischung aus “mit und ohne Kategorien”.

Und genau das wollte ich bei meinem Neuanfang vermeiden. Ich wollte mich nicht von vornherein begrenzen, um dann nach einiger Zeit diese Grenzen sprengen zu müssen. (Erst aufbauen und dann zerstören ist ja auch irgendwie hirnrissig.) Da habe ich mir gedacht: Mach es lieber gleich ohne Kategorien und setze nach einer Zeit auf die sogenannten Schlagworte (Tags), die dem Leser dann auch auf einen Blick das präsentieren, was die Artikel auf dem Blog thematisieren. Und das sogar dynamisch und immer aktuell. Daher gibt es in meiner Sidebar den Schlagworte-Haufen und keine Anzeige von Kategorien.

Ich kenne viele Blogger, die gerne mit Kategorien bloggen und die damit super klar kommen. Ich kenne auch viele Blogger, die meine Art und Weise nicht besonders toll finden. Aber ebenso gibt es dann auch die, die es mir gleich tun und damit vollkommen zufrieden sind. Soll heißen: Hier muss sicherlich jeder seinen eigenen Weg gehen. Der eine kommt damit klar und der andere nicht. Aber das ist ja auch total normal. Denke ich mir mal so fröhlich und frei.

Vielleicht bekomme ich hier ja sogar Rückmeldung von anderen Bloggern. Wäre auch mal etwas. Quasi ein Erfahrungsaustausch. Ich für meinen Teil “habe fertig” und genieße den heutigen Tag mit meinem Schatz. Bis heute Abend meine Lieben.

Da strahlt das Dortmunder Herz

Da strahlt das Dortmunder Herz

Hachja. 7 Siege in Folge durch den heutigen Sieg beim Karlsruher SC. Damit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt und nebenbei still und leise – zumindest bis morgen – den Platz für die Qualifikation zur UEFA Euro League ergattert. So muss das sein. Nun darf Hamburg morgen gegen Bremen gerne – wie Donnerstag – erneut verlieren und dann ist die schwarz-gelbe Welt eindeutig in Ordnung. Im Februar noch Mittelmaß, aber im Moment einfach mit einem super Lauf auf Europa-Kurs. Ein “Danke” an die Mannschaft und an Jürgen Klopp für zusätzliche Glücksgefühle, die neben der – natürlich viel wichtigeren – Tatsache, dass meine Wiebke nun wieder im Lande ist, mich einfach nur strahlen lassen.

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Der BVB kann übrigens noch Meister werden. Wäre doch mal eine richtige Sensation, oder? Müssen die da oben ja alle nur 3 Spiele mit einem Unentschieden hinlegen. Möglich wär es. Naja, utopisch. Aber man darf ja auch noch träumen!
Die Tabelle ist übrigens der Sportschau (ARD) entnommen, die gerade erst zu Ende gegangen ist.

Gossip Girl – Eine Bloggerin berichtet…

Gossip Girl

Heute möchte ich mal wieder über eine Serie schreiben, die ich in der letzten Zeit verfolgt habe. Und zwar die in den USA gefeierte Serie “Gossip Girl”. In der Serie berichtet eine anonyme Bloggerin, die sich “Gossip Girl” nennt, über das Leben einer Gruppe von reichen Jugendlichen der New Yorker Upper East Side. Hauptthemen: Partys, Drogen, Sex, Beziehungskrisen, Liebe, Dramen. Im Grunde all das, was man so in ein Teenie-Leben hineindenkt. Nur vielleicht dann noch eine Stufe “schlimmer”.

Worum geht es aber genau? Serena van der Woodsen kehrt nach längerer Abwesenheit nach New York zurück und löst damit ziemlichen Trubel aus. Ihre ehemals beste Freundin Blair Waldorf will nichts mehr von ihr wissen, da Serena einfach für ein Jahr verschwunden ist ohne ihr etwas zu sagen. Blairs Freund Nate hingegen ist hin und weg davon, dass Serena wieder da ist, denn die beiden hatten mal kurz was miteinander und er steht noch immer total auf sie. Der beste Freund von Nate, Chuck Bass, sieht in jeder Frau eine potentielle Bettgespielin und gräbt alles an, was Brüste hat und nicht bei 3 auf dem nächsten Baum sitzt.
Neben diesen reichen Jugendlichen spielen aber auch eher “normale” Jugendliche eine Rolle. Hier vor allem die Geschwister Dan Humphrey und Jenny Humphrey. Dan hat Gefühle für wiedergekehrte Serena. Und überraschenderweise hat sie auch was für Dan übrig. Und so kommt es, dass die zwei Humphrey Geschwister immer mehr in die Gesellschaft der Reichen eintauchen. Zumindest mehr als es vorher der Fall war.
“Gossip Girl”, also die Bloggerin, ist immer mit von der Partie, aber bleibt selbst anonym. Niemand weiß also, wer diese Geschehnisse bloggt, was die Sache zusätzlich spannend macht, da es ja eigentlich jemand aus dem engsten Kreis sein muss.

Ich habe mir die Serie anfangs hauptsächlich angeschaut, weil ich es spannend fand, dass da eben eine Bloggerin berichtet. Jetzt ist das Web2.0 sogar in der Serien-Welt voll und ganz angekommen. Wahnsinn. Ich muss auch sagen, dass die Serie einen durchaus in den Bann ziehen kann. Zwar ist so manches – wie ich finde – überzogen und unrealistisch, aber gerade das kann dafür sorgen, dass man die Serie mag. Die erste Staffel werde ich mir auf jeden Fall mal gänzlich anschauen. Vor allem um einen wirklichen Eindruck davon zu bekommen, wie die Serie ist. Ich finde, dass man sowas nach 3 bis 4 Episoden nie sagen kann. Reingeschaut zu haben bereue ich bisher aber auf jeden Fall nicht. Auch, wenn die Serie mich im Vergleich zu anderen dann doch eher weniger anspricht. Aber kann ja noch werden. Und wenn nicht, dann auch nicht schlimm.
“Gossip Girl” läuft seit dem 18.04.2009 jeden Samstag gegen 16 Uhr auf Pro7. Die Sendung geht über eine Stunde (ohne Werbung rund 40 Minuten). Wenn ihr bisher noch nicht reingeschaut habt, dann könnt ihr das ja durchaus mal tun. Ich würde euch das nicht abraten.

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Weitere Informationen gibt es zum Beispiel bei Wikipedia.

Ich bei den DSDS-Mottoshows (Teil 2)

Dies ist die Fortsetzung von diesem Artikel. Morgen wird bei Deutschland sucht den Superstar das Finale über die Bühne gehen. Aber ob der Gewinner am Ende Sarah Kreuz oder Daniel Schumacher heißt, dass ist mir gänzlich egal. Die können ja nur froh sein, dass ich mich nicht zu einem Casting begeben habe, denn sonst wäre ja neben mir nur einer von denen im Finale. Auf jeden Fall möchte ich nun noch niederschreiben, wie ich die letzten 3 Motto-Shows angegangen wäre. Insgesamt hatte ich für 8 Mottos je einen Song auszuwählen. Und das habe ich nach einiger Überlegung auch geschafft. Nun geht es dann los.

Die 7. Motto-Show stand unter dem Banner “Großes Kino & Intime Balladen”. Die Entscheidung ist sehr schnell gefallen, wie ich gestehen muss. Zum Motto “Großes Kino” würde ich auf einen Song zurückgreifen wollen, welcher der Soundtrack zu dem Film “The 13th Floor” ist. Und zwar “Join Me” von HIM. Und bei der “intimen Ballade” würde ich mich wohl für einen Song von Ronan Keating entscheiden. Und zwar für “If Tomorrow Never Comes“.

Das Halbfinale verlangte dann sogar, dass man sich für 3 Songs entscheiden musste. Kein Problem. Für das erste Motto namens “Nr. 1 Hit” hätte ich mich – vielleicht auch aufgrund der momentanen Situation – für “I Don’t Want to Miss a Thing” von Aerosmith entschieden. Beim zweiten Motto, das eine Ballade verlangte, hätte ich dann allerdings mal wieder auf etwas der großen Masse relativ Unbekanntes zurückgegriffen. Und zwar auf “Marilyn, My Bitterness v2.0” von The Crüxshadows (Das Video bei Youtube ist übrigens sehenswert). Der dritte Auftritt am Abend unter dem Motto “Up-Tempo Hit” wäre bei mir mit “Rebel Yell” von Billy Idol ausgeklungen. Besser kann man so eine Sendung glaube ich kaum füllen. Und damit dann ab ins Finale.

Und das findet ja erst morgen statt. Aber dennoch weiß man schon, dass die Kandidaten einen “Lieblings-Hit”, ihren bis dato besten Song aus den Motto-Shows und den jeweiligen Sieger-Titel, natürlich aus der Feder von Dieter Bohlen, singen müssen. Also kann ich hier sogar nur einen Song benennen, denn welcher Song der Beste wäre, dass müsste man ja sehen. Und was Dieter sich für mich einfallen lassen würde will ich nicht wissen. Und somit denk ich da auch besser mal nicht drüber nach. Aber als “Lieblings-Hit” würde ich an diesem Abend wohl “Now Or Never” von NamNamBulu singen wollen.

Und damit endet dann auch schon dieser Artikel. Sicherlich hätte ich mich mit dieser Auswahl bis zum Sieg gekämpft. Daran besteht kein Zweifel, oder? Oh… ich frag lieber nicht.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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