Monatsarchiv für Juni 2009

 
 

Die Lordy Charts – 2. Quartal 2009

Die Lordy Charts - 2. Quartal 2009

Nach der ersten Ausgabe meiner Charts gibt es nun dann auch schon die zweite Ausgabe, denn die Zeit vergeht wahnsinnig schnell und das zweite Quartal des Jahres 2009 ist nun auch schon vorbei. Es hat sich einiges in den Charts verändert. Ich habe weniger Musik am PC gehört, da die Vorlesungszeit an der Uni mich sehr beschäftigt. Und leider erfasst Last.fm ja nicht, was ich auf dem Mp3-Player höre. Aber egal, denn ich denke, dass die Charts durchaus das wiederspiegeln, was ich die letzten 3 Monate gehört habe (nur sind eben die Zahlen geringer).
Im Vergleich zum ersten Quartal gibt es unter meinen Top 10 nur Neueinsteiger. Das bedeutet, dass kein Album sich in den Top 10 behaupten konnte. Schon überraschend. Selbst für mich. Aber das macht das Ganze hier ja auch erst richtig spannend. Wäre ja langweilig, wenn diese Ausgabe eine Kopie der Ersten wäre.
Das Prozedere bleibt gleich. Ich stelle in aller gebotenen Kürze die Alben vor und nenne einen Song, der mir besonders gut gefällt. Dieses Mal ist es leider nicht möglich bei jedem genannten Song eine Möglichkeit des Reinhörens zu bieten, aber das ist nur bei einer geringen Anzahl so. Das ist der Nachteil, wenn man relativ “unbekannte” Bands hört, die den richtig großen Durchbruch noch nicht geschafft haben, und wenn man Alben hören darf, die noch nicht auf dem Markt sind, damit man sie vor dem jeweiligen Release rezensieren kann. Nun mal rein in das Chart-Getümmel.

Platz 1: VNV Nation – Of Faith, Power and Glory (196 mal gespielt)
Das Album ist vor 11 Tagen erschienen, aber schon auf Platz 1 meiner Charts. Wahnsinn. Aber ich bin momentan (seit dem BlackField-Festival 2009) in einer Art “VNV Nation-Fieber” und höre eigentlich die ganze Zeit nichts anderes. Und so ist es kein großes Wunder, dass das Album in meinen Charts eingeschlagen ist wie eine Bombe. Viel kann ich zu dem Album eigentlich auch gar nicht sagen. Mein absoluter Liebling dieses Albums ist der Track namens “Sentinel”.

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Platz 2: Necessary Response – Blood Spills Not Far From the Wound (145 mal gespielt)
Das Album, das 2007 erschien, hat es erst 2 Jahre später tief in meine Gehörgänge geschafft. Es handelt sich um elektronische Musik, die aber variabel ist. Mal tanzbar, mal zum weinen. Und genau das ist es doch, was man will. Eine Mischung, die es in sich hat. Empfehlen kann ich von diesem Album vor allem den Song “Vapor”.

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Platz 3: eXcubitors – Operation Observation (141 mal gespielt)
Im Rahmen meiner Tätigkeit für Schwarze News durfte ich dieses Album der Electro/Synth-Pop-Formation eXcubitors probehören bevor es auf dem Markt erschien. Und da ich für dieses Album ein Review dort verfasst habe schreibe ich hier mal nicht viel, sondern verweise schlicht und ergreifend darauf. Einen Song zum Probehören kann ich euch leider nicht anbieten, da ich nirgendwo die Möglichkeit dazu gefunden habe.

Platz 4: VNV Nation – Judgement (128 mal gespielt)
Und wieder sind wir bei VNV Nation angekommen. 2 Alben unter den Top 10. Das unterstreicht das von mir angesprochene “VNV Nation-Fieber” aber sicherlich ganz dick. Am 22. Juni war der Song “Illusion”, der auf diesem Album enthalten ist, der Song der Woche. An dieser Stelle möchte ich einfach einen weiteren Song des Albums benennen, den ihr euch mal anhören solltet. Und zwar: “Nemesis”.

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Platz 5: Agonised by Love – All Of White Horizons (102 mal gespielt)
Der fünfte Platz geht an gefühlvolle und eher ruhige Klänge, die in die Richtung Darkwave und düsteren Electro gehen. Ein Album, das ich vor allem zum abschalten, sehr gerne höre. Man kann es immer hören. Nebenbei. Sich berieseln lassen, denn es erschlägt einen nicht. Und genau darum ist es einfach nur toll. Zum Probehören empfehle ich einen Song, den ich einfach nur super finde: “Just perfect sin”.

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Platz 6: Caisaron – Tief in mir (96 mal gespielt)
Mit dieser EP verhält es sich genauso wie mit dem Album “Operation Observation” von den eXcubitors. Auch hier konnte ich durch Schwarze News ein Review verfassen. Bei der Musik handelt es sich um Electro-Pop. Um guten Electro-Pop, wie mein Review klar stellt. Und hier meine Empfehlung für euch, wenn ihr mal reinschnuppern wollt: “Two Souls”.

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Platz 7: Phase III – Es wird dunkel (84 mal gespielt)
Der siebte Platz geht nicht gerade überraschend an eine weitere unbekannte Band. Phase III kenne ich seit diesem Quartal. Eine Band, die vor Kreativität und Wandelbarkeit nur so strotzt. Sie machen elektronische Musik, aber mehr kann man nicht sagen, weil ein weiteres Einordnen schwierig ist. Manchmal denkt man “Hey, das klingt nach Schlager” und manchmal eher “Boah, ich will jetzt in der nächsten dunklen Club tanzen”. Genau das macht die Band aus. Ich kann zwar diese Vielfalt nicht zeigen, aber dennoch einen Song empfehlen. Und dies ist nicht zuletzt, weil man sonst kaum Songs zum reinhören findet “Trauermarsch”.

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Platz 8: Michael Jackson – King Of Pop (60 mal gespielt)
Ich glaube zu diesem Album muss ich ganz wenig sagen. Außer: Ich habe es auch vor dem Tod von Michael Jackson schon regelmäßig gehört. Ist also nun keine blanke “Mode-Erscheinung”, wie am Wochenende auf dem Wulfener Schützenfest, wo einen Abend fast nichts anderes gespielt wurde. Empfehlungen habe ich ja schon genug gegeben als ich über den Tod berichtet habe. Daher lasse ich das hier mal.

Platz 9: Funker Vogt – Navigator (58 mal gespielt)
Funker Vogt machen elektronische Musik, die sich vor allem um das Thema des Krieges dreht. Meist um die negativen Aspekte. Auf jeden Fall ist es Musik, die anders ist als der Rest. Vor allem in so mancher Lebenslage kann man sich durch Funker Vogt ein wenig ablenken. Und sie regt hier und da doch sehr zum nachdenken an und stacheln einen hier und da auch zum weitermachen an. Kann aber auch mal zum “feiern einladen”. Bei “Vorwärts!” könnt ihr mal selbst reinhören.

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Platz 10: Frozen Plasma – Earthling (57 mal gespielt)
Die zweite Ausgabe der Charts wird dann von einer meiner Lieblingsbands komplettiert. Und zwar haben Frozen Plasma vor einiger Zeit mit “Earthling” eine neue EP auf den Markt gebracht, die einen das Tanzbein schwingen lässt. Und zwar gewaltig. Das einzige Manko an der EP ist, dass es nur insgesamt 2 Songs gibt. Plus 6 Remixe. Nun denn. Auch hier gibt es wieder elektronische Klänge auf die Ohren. Und zwar mit “Earthling”.

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SdW: Poets of the Fall – Someone Special

Song der Woche

Und da wir mit VNV Nation letzte Woche im elektronischen Bereich waren geht es nun wieder in ein anderes Genre. Zu einseitig wäre ja langweilig, nicht wahr? Der Song dieser Woche stammt von den Finnen von Poets of the Fall, die sich als Alternative-Rock-Band beschreiben lassen. 2003 gegründet, bisher 3 Alben veröffentlicht und mit “Last Goodbye” den Soundtrack zum PC-Spiel “Max Payne 2” beigesteuert (und dadurch auch bekannter geworden).
Auf dem 2005 erschienenen Album “Signs of Life” ist der Song dieser Woche enthalten. Und zwar heißt er “Someone Special” und gehört für mich zu den schönsten Songs, die das Thema Liebe behandeln. Nicht zuletzt aufgrund folgender Zeilen:

And she’s here to write her name
On my skin with kisses in the rain
Hold my head and ease my pain
In a world that’s gone insane

Neugierig geworden? Dann einfach mal selbst reinhören und mir eure Meinung zum Song mitteilen:

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Sharing is sexy!

Sharing is sexy!

Seit gestern Mittag nutze ich ein neues Plugin. Und zwar das Plugin “SexyBookmarks“, das unter jedem Artikel einige Möglichkeiten anbietet, um den Artikel anderen bekannt zu machen. Zum Beispiel über Twitter, Mister Wong oder andere Anbieter. Diese Funktion hatte bisher das Plugin “Sociable” übernommen, aber ich hatte einfach mal Lust auf eine andere Lösung. Außerdem sehen die “SexyBookmarks” doch auch wirklich richtig gut aus. Das macht was her. Im Grunde ist das ein erster Schritt das Design noch etwas weiter zu verbessern. Ich habe da noch so ein paar Ideen, aber ob ich die alle umsetze weiß ich noch gar nicht.
Macht von der Möglichkeit Gebrauch, denn “Sharing is sexy”.

Der Semester-Endspurt wird stressig

Ruhr-Universität Bochum

Wie schnell doch die Vorlesungszeit vergeht. Nun gut… 4 Wochen liegen noch vor mir. Aber diese Wochen werden auch kaum Zeit zum durchatmen lassen. Das steht jetzt schon so gut wie fest. Die lockeren Wochen sind wohl endgültig vorbei.
Momentan hänge ich über einer Menge Literatur für ein Referat, das ich am Mittwoch halten muss. Das Thema lautet “Polnisch-ukrainischer Konflikt 1900 bis 1950″. Im Grunde geht es da um die Ukrainer in der zweiten polnischen Republik, während des zweiten Weltkrieges und in den ersten Nachkriegsjahren. Ein wirklich spannendes Thema, das ich danach auch in einer Verschriftlichung abhandeln darf für die ich nur 2 Wochen Zeit habe. Schade ist vor allem, dass die meiste Forschungsliteratur auf Polnisch ist. Das schränkt ein wenig ein. Wobei ich auf jeden Fall ausreichend Literatur zur Hand habe.
Wenn das Referat am Mittwoch gehalten wurde (bis dahin werde ich euch noch ein wenig damit nerven) geht es gleich in die weiteren Planungen für das nächste Referat, was darauf die Woche, am 09. Juli 2009 gehalten werden muss. Zusammen mit zwei Kommilitoninnen muss dann das Thema “Gebet per Mausklick – Gebete im Internet” abgehandelt werden. Ein Thema, das mich wirklich total interessiert. Ich freue mich auch darüber eine Hausarbeit im August schreiben zu dürfen.
In den darauffolgenden 3 Wochen finden dann alle Klausuren statt. Dieses Semester sind es nur 4 Stück. Da kann ich also froh sein. Sollte somit wohl auch immer genug Zeit zur Vorbereitung haben. Hoffe ich mal.
Wird also ganz schön stressig. Und irgendwie ballt sich das immer alles auf die letzten 3 oder 4 Wochen. Da sollte man echt mal was erfinden. Und zwar möglichst schnell…

Michael Jackson ist tot

Michael Jackson ist tot

Direkt nachdem ich aufgestanden war musste ich mir anhören, dass Michael Jackson am 25.06.2009 um 23:26 Uhr (14:26 Uhr Ortszeit in Los Angeles) nach unserer Zeit – also gestern – gestorben ist. An einem Herzstillstand, wie es in so gut wie jeder Pressemitteilung heißt.
Er war und wird wohl auch immer einer der erfolgreichsten Musiker der kommerziellen Popmusik sein und bleiben. Seine Songs werden ebenfalls unvergessen bleiben, da sie große Klasse besitzen. Ich selbst besitze zum Beispiel sein Best-Of-Album “King of Pop”. Ein interessanter Tipp auf jeden Fall für alle, die die Musik von ihm schätzen.
Menschlich kann man von ihm halten was man will. Die Aktionen mit seinen Kindern werden manchen Menschen noch im Kopf herumgeistern. Also diese “Kind über Balkon”-Aktion meine ich zum Beispiel. Und auch verändertes sein Aussehen, sein Entstellt sein durch “Schönheitsoperationen” wird in den Köpfen der Menschen als Teil seines Lebens erhalten bleiben. Vielleicht wird es so manches naive Mädchen vor riskanten Eingriffen warnen oder hat dies schon getan. Seinem Ruf hat die Sache nicht gut getan, aber auch diese “Schönheits-OPs” glänzten wahrhaftig nicht.
Sicherlich wird das Thema heute in vielen Blogs dominieren. Da muss man glaube ich kein Prophet sein. Viel mehr möchte ich dazu auch gar nicht mehr schreiben. Ich will nur noch die Gelegenheit nutzen und hier ein paar meiner Lieblingssongs von Herr Jackson niedertippen, damit ich sie mit euch teilen kann.

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Keine kleine Liste, wie ich feststellen muss. Nun gut. Ruhe in Frieden Michael Jackson.

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