Zweite Lernzielkontrolle geschafft
Der heutige Tag stand für mich wieder einmal im Zeichen einer Lernzielkontrolle. Nochmal kurz eine kleine Erklärung für alle, die sich darunter nichts vorstellen können und beziehungsweise oder den Artikel zur ersten Lernzielkontrolle nicht kennen: Bei einer Lernzielkontrolle handelt es sich – zumindest in diesem Falle – um einen Online-Test, der 50 Minuten dauert und das Wissen zu einem bestimmten Thema beziehungsweise den Lernerfolg, der aus der Veranstaltung resultiert, abfragt. Nun gut.
Nachdem die erste Lernzielkontrolle mit 1,7 glorreich zufriedenstellend bestanden wurde, musste ich also wieder ran. Und so hieß es also sich in den Lernstoff so gut es eben möglich ist einzuarbeiten und diesen Test möglichst mit einer 1 oder einer 2 vor dem Komma zu beenden, damit die Endnote auch vernünftig aussieht. Macht sich ja gut. Direkt nach der Freischaltung habe ich das Ding dann erledigt, damit ich – zumindest für heute Abend – denken kann: “Feierabend wie das duftet…“.
Aber die Fragen und Aufgaben waren auch ganz interessant. Muss ich sagen. Schwerer als die erste Kontrolle, aber sicherlich auch nicht zu schwer für ein vernünftiges Ergebnis. Zumindest war das mein Gefühl. Aber das kann ja auch täuschen, nicht wahr? Nun muss ich auf die Note warten, aber die bekommt man eigentlich immer recht schnell innerhalb der nächsten zwei Tage. Bin gespannt, denn immerhin ergibt die Note dieser Lernzielkontrolle zusammen mit der Note der Ersten immerhin 50% der Gesamtnote der Veranstaltung. Die anderen 50% der Note muss ich mir noch durch eine Klausur am Ende der Vorlesungszeit ergattern, aber ich denke, dass das bei einem guten Abschneiden dann auch kein Problem mehr sein wird. Bestanden werde ich die Veranstaltung wohl schon so haben. Ist ja ein relativ einfaches Rechenspielchen. Zum Bestehen reicht mir sogar schon eine 4,3 in dieser Lernzielkontrolle. Aber egal. Ich will ja gute Noten haben. Klingt total nach Streber und so, oder? Wobei mir das auch egal ist. Ich nenne das Ehrgeiz.






schrieb am 17. Juni 2009
Ich finde gut, dass ihr in dem Fall die Möglichkeit, die Endnote aus mehreren kleinen Noten zu formen. Es gibt nichts Schlimmeres als am Ende des Semesters die eine Klausur zu schreiben, die die ganze Leistung in einem Semester bewertet. Man muss ja nur mal nen schlechten Tag gehabt haben. Ich find´s dann ziemlich unfair.
So kannst du dich aber gezielt auf jede Einheit vorbereiten und wenn du an einem Tag nicht gut drauf bist, gibt es immer noch eine bzw. zwei weitere Möglichkeit(en).
Sowas gibt es bei mir leider gar nicht- blöd.
schrieb am 17. Juni 2009
na das nenn ich wohl Ziel auf halber Sicht =)
Wünsche dir viel Erfolg weiterhin.
Finde kleine Zwischentests okay, da hat man am Ende nicht so großen Stress.
schrieb am 17. Juni 2009
@Sonja: Insgesamt gesehen finde ich das auch gut. Man muss nicht ganz so viel lernen, weil der Stoff meist nur 4 Wochen umspannt und man hat die Chance sich die Note schrittweise zu erarbeiten. Was natürlich Druck wegnimmt. Wobei auch gesagt sein muss, dass man so mehr Möglichkeiten hat zu stolpern, aber man kann es eben auch besser wieder ausgleichen. Und manchmal passt so ein Test auch zeitlich gar nicht gut, wenn man nebenbei noch für Referate etc. was tun muss. Dann wird es auch so schon mal knapp. Aber wenn man das nüchtern betrachtet, dann bringt es echt nur Vorteile. Aber das ist auch in meinem Studium das erste Mal möglich. Ich bin zwar erst im vierten Semester, aber selbst das zeigt ja, dass das so nicht so häufig passiert.
@Flügel: Vielen Dank. Und im Großen und Ganzen kann ich dir ja auch nur zustimmen. :)
schrieb am 17. Juni 2009
@Lordy: Das mit den Referaten stimmt allerdings. Das merke ich grad auch wieder extremst. Wahrscheinlich hätte ich im Moment auch gar keine Zeit für eine zwischenzeitliche Lernzielkontrolle. Da müsste man wirklich sofort vom Anfang des Semesters immer voll am Ball bleiben, was ja meist auch schlichtweg unmöglich ist. Hat also auch einen Nachteil, neben mehreren Vorteilen! Drück dir jedenfalls die Daumen, dass du (erneut) eine gute Note bekommst!
schrieb am 18. Juni 2009
Je mehr Klausuren oder Kontrollen oder was auch immer geschrieben werden, desto weiter nähert sich die Note dem Mittel an, sprich dem was der Schreibende wirklich kann, wobei das natürlich auch bedeutet, dass es weniger Ausreißer gibt, sprich auch nach oben. Daher wird es wohl insgesamt weniger 1.0 geben, dafür aber auch weniger nicht bestanden.
schrieb am 19. Juni 2009
@Sonja: Danke dir. Und das Zeitproblem kennt glaube ich jeder Student. Am schlimmsten ist es ja immer am Ende des Semesters. Mir graut es schon vor der letzten Vorlesungswoche, denn da stehen Massen an Klausuren an.
@Schmeing: Genau so sieht es wohl aus. Ist auch die Erfahrung der letzten Jahre bei der Veranstaltung. Die Zahl der Durchgefallenen wurde minimiert, aber auch die Zahl der Besten (1,0 als abschließende Note) ist zurückgegangen. Ist auch glaube ich kein Wunder. Vor allem, weil diese 2 Lernzielkontrollen, wenn sie denn gut abgeschlossen werden, eine 5 in der Endklausur erlauben und so viel Druck wegnehmen. Viele nehmen bei der Fülle an Klausuren wahrscheinlich diese dann am Ende am leichtesten. Aber vollkommen normal wie ich finde.