Die Lordy Charts – 2. Quartal 2009
Nach der ersten Ausgabe meiner Charts gibt es nun dann auch schon die zweite Ausgabe, denn die Zeit vergeht wahnsinnig schnell und das zweite Quartal des Jahres 2009 ist nun auch schon vorbei. Es hat sich einiges in den Charts verändert. Ich habe weniger Musik am PC gehört, da die Vorlesungszeit an der Uni mich sehr beschäftigt. Und leider erfasst Last.fm ja nicht, was ich auf dem Mp3-Player höre. Aber egal, denn ich denke, dass die Charts durchaus das wiederspiegeln, was ich die letzten 3 Monate gehört habe (nur sind eben die Zahlen geringer).
Im Vergleich zum ersten Quartal gibt es unter meinen Top 10 nur Neueinsteiger. Das bedeutet, dass kein Album sich in den Top 10 behaupten konnte. Schon überraschend. Selbst für mich. Aber das macht das Ganze hier ja auch erst richtig spannend. Wäre ja langweilig, wenn diese Ausgabe eine Kopie der Ersten wäre.
Das Prozedere bleibt gleich. Ich stelle in aller gebotenen Kürze die Alben vor und nenne einen Song, der mir besonders gut gefällt. Dieses Mal ist es leider nicht möglich bei jedem genannten Song eine Möglichkeit des Reinhörens zu bieten, aber das ist nur bei einer geringen Anzahl so. Das ist der Nachteil, wenn man relativ “unbekannte” Bands hört, die den richtig großen Durchbruch noch nicht geschafft haben, und wenn man Alben hören darf, die noch nicht auf dem Markt sind, damit man sie vor dem jeweiligen Release rezensieren kann. Nun mal rein in das Chart-Getümmel.
Platz 1: VNV Nation – Of Faith, Power and Glory (196 mal gespielt)
Das Album ist vor 11 Tagen erschienen, aber schon auf Platz 1 meiner Charts. Wahnsinn. Aber ich bin momentan (seit dem BlackField-Festival 2009) in einer Art “VNV Nation-Fieber” und höre eigentlich die ganze Zeit nichts anderes. Und so ist es kein großes Wunder, dass das Album in meinen Charts eingeschlagen ist wie eine Bombe. Viel kann ich zu dem Album eigentlich auch gar nicht sagen. Mein absoluter Liebling dieses Albums ist der Track namens “Sentinel”.
Platz 2: Necessary Response – Blood Spills Not Far From the Wound (145 mal gespielt)
Das Album, das 2007 erschien, hat es erst 2 Jahre später tief in meine Gehörgänge geschafft. Es handelt sich um elektronische Musik, die aber variabel ist. Mal tanzbar, mal zum weinen. Und genau das ist es doch, was man will. Eine Mischung, die es in sich hat. Empfehlen kann ich von diesem Album vor allem den Song “Vapor”.
Platz 3: eXcubitors – Operation Observation (141 mal gespielt)
Im Rahmen meiner Tätigkeit für Schwarze News durfte ich dieses Album der Electro/Synth-Pop-Formation eXcubitors probehören bevor es auf dem Markt erschien. Und da ich für dieses Album ein Review dort verfasst habe schreibe ich hier mal nicht viel, sondern verweise schlicht und ergreifend darauf. Einen Song zum Probehören kann ich euch leider nicht anbieten, da ich nirgendwo die Möglichkeit dazu gefunden habe.
Platz 4: VNV Nation – Judgement (128 mal gespielt)
Und wieder sind wir bei VNV Nation angekommen. 2 Alben unter den Top 10. Das unterstreicht das von mir angesprochene “VNV Nation-Fieber” aber sicherlich ganz dick. Am 22. Juni war der Song “Illusion”, der auf diesem Album enthalten ist, der Song der Woche. An dieser Stelle möchte ich einfach einen weiteren Song des Albums benennen, den ihr euch mal anhören solltet. Und zwar: “Nemesis”.
Platz 5: Agonised by Love – All Of White Horizons (102 mal gespielt)
Der fünfte Platz geht an gefühlvolle und eher ruhige Klänge, die in die Richtung Darkwave und düsteren Electro gehen. Ein Album, das ich vor allem zum abschalten, sehr gerne höre. Man kann es immer hören. Nebenbei. Sich berieseln lassen, denn es erschlägt einen nicht. Und genau darum ist es einfach nur toll. Zum Probehören empfehle ich einen Song, den ich einfach nur super finde: “Just perfect sin”.
Platz 6: Caisaron – Tief in mir (96 mal gespielt)
Mit dieser EP verhält es sich genauso wie mit dem Album “Operation Observation” von den eXcubitors. Auch hier konnte ich durch Schwarze News ein Review verfassen. Bei der Musik handelt es sich um Electro-Pop. Um guten Electro-Pop, wie mein Review klar stellt. Und hier meine Empfehlung für euch, wenn ihr mal reinschnuppern wollt: “Two Souls”.
Platz 7: Phase III – Es wird dunkel (84 mal gespielt)
Der siebte Platz geht nicht gerade überraschend an eine weitere unbekannte Band. Phase III kenne ich seit diesem Quartal. Eine Band, die vor Kreativität und Wandelbarkeit nur so strotzt. Sie machen elektronische Musik, aber mehr kann man nicht sagen, weil ein weiteres Einordnen schwierig ist. Manchmal denkt man “Hey, das klingt nach Schlager” und manchmal eher “Boah, ich will jetzt in der nächsten dunklen Club tanzen”. Genau das macht die Band aus. Ich kann zwar diese Vielfalt nicht zeigen, aber dennoch einen Song empfehlen. Und dies ist nicht zuletzt, weil man sonst kaum Songs zum reinhören findet “Trauermarsch”.
Platz 8: Michael Jackson – King Of Pop (60 mal gespielt)
Ich glaube zu diesem Album muss ich ganz wenig sagen. Außer: Ich habe es auch vor dem Tod von Michael Jackson schon regelmäßig gehört. Ist also nun keine blanke “Mode-Erscheinung”, wie am Wochenende auf dem Wulfener Schützenfest, wo einen Abend fast nichts anderes gespielt wurde. Empfehlungen habe ich ja schon genug gegeben als ich über den Tod berichtet habe. Daher lasse ich das hier mal.
Platz 9: Funker Vogt – Navigator (58 mal gespielt)
Funker Vogt machen elektronische Musik, die sich vor allem um das Thema des Krieges dreht. Meist um die negativen Aspekte. Auf jeden Fall ist es Musik, die anders ist als der Rest. Vor allem in so mancher Lebenslage kann man sich durch Funker Vogt ein wenig ablenken. Und sie regt hier und da doch sehr zum nachdenken an und stacheln einen hier und da auch zum weitermachen an. Kann aber auch mal zum “feiern einladen”. Bei “Vorwärts!” könnt ihr mal selbst reinhören.
Platz 10: Frozen Plasma – Earthling (57 mal gespielt)
Die zweite Ausgabe der Charts wird dann von einer meiner Lieblingsbands komplettiert. Und zwar haben Frozen Plasma vor einiger Zeit mit “Earthling” eine neue EP auf den Markt gebracht, die einen das Tanzbein schwingen lässt. Und zwar gewaltig. Das einzige Manko an der EP ist, dass es nur insgesamt 2 Songs gibt. Plus 6 Remixe. Nun denn. Auch hier gibt es wieder elektronische Klänge auf die Ohren. Und zwar mit “Earthling”.






schrieb am 2. Juli 2009
Ja, VNV ist schon herrlich :) Ich hab auch erst vor kurzem endlich mal herausbekommen, das dass VNV für Victory not vengeance steht. Illusion ist für mich ihr größtes Lied, dicht gefolgt von Endless Skies. Manman, was da für Erinnerungen dran hängen..
schrieb am 2. Juli 2009
@Thomas: Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Ja… VNV Nation ist wirklich eine super Truppe. An “Illusion” hängen bei mir nun auch ganz tolle Erinnerungen. Und im Moment geht nichts über “Sentinel”.
schrieb am 30. September 2009
[...] “düstere Musik” vertreten ist. Außerdem haben es nur 2 Alben, die in den Top 10 des letzten Quartals waren, geschafft in den Top 10 zu bleiben. Es war also auf jeden Fall ein recht interessantes [...]