Marcus O. Mielke, besser bekannt als MOMWORX, hat vor einiger Zeit eine interessante Aktion gestartet. Und zwar “Das Buch der Blogger“. Bei diesem Buch handelt es sich um ein noch leeres Exemplar, das durch die Blogger und Bloggerinnen gefüllt werden soll. Jeder Teilnehmer bekommt eine Seite zur freien, kreativen Gestaltung, welche gänzlich nach alter Schule mit Stift, Schere und Fotos und nicht mit der Tastatur ablaufen soll. Mehr Informationen dazu gibt es noch hier.
Ich habe die Idee von Beginn an verfolgt und mich gestern Nachmittag entschieden daran teilzunehmen. Ich bin der 49. Teilnehmer. Wahnsinn. Nun bin ich gespannt, wann das Buch den Weg nach Dorsten findet. Denn noch steht die Reihenfolge ja nicht fest. Kann ja schnell gehen oder lange dauern. Man wird es sehen. Ich kann euch nur den Tipp geben auch noch mitzumachen. Eine sehr coole Aktion.
Im ersten Teil habe ich das Fundament mit grundlegenden Informationen gelegt und im zweiten Teil habe ich mich dann damit beschäftigt, wie das Geld genutzt wird und ob diese Nutzung gut oder schlecht gedacht ist und wie sie in der Realität, fern vom Papier, aussieht. Und in diesem Teil möchte ich euch mal darüber informieren wie viel so ein Studium im Schnitt einen Studenten der Geisteswissenschaften kostet.
Ich beschränke mich auf die Geisteswissenschaften, da ich persönlich keine Ahnung von den Ausgaben der Studenten anderer Bereiche habe. Ingenieurwissenschaftler und Naturwissenschaftler haben sicherlich ganz andere Ausgaben zu tätigen. Denke ich zumindest. Wenn ich Unrecht habe, dann lasse ich mich in der Hinsicht gerne belehren.
Also. Was kostet ein Semester des Studiums von Geschichte und katholische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum? Erst einmal die 480 Euro Studiengebühren (seit dem Wintersemester 08/09; davor waren es 500 Euro). Dann kommt noch der sogenannte Sozialbeitrag auf die Rechnung, der ein wenig wankt, aber sich im Schnitt bei 220 Euro einpendelt. Wenn man das zusammenrechnet, dann ist man schon bei gut 700 Euro. Geld, das man bezahlt, bevor man überhaupt einmal im Hörsaal gesessen hat. Im Schnitt belegt man in einem Semester 7 bis 10 Veranstaltungen. Das heißt, dass man, wenn man zur Vorbereitung eine Einführungsliteratur lesen möchte, gerne auch hier schon einmal circa 100 Euro auf den Tisch legen muss, wenn es diese Bücher nicht in den Bibliotheken gibt. Die Alternative ist simple: Unvorbereitet in ein Seminar, eine Vorlesung oder eine Übung gehen. Außerdem müssen vor allem für Sprachkurse Lernbücher angeschafft werden. Für die Lernbücher, die ich für Latein brauche, habe ich mal eben 40 Euro ausgegeben. Und da ist der Stowasser, den ich auch noch brauche, noch nicht einmal mit dabei. Dann bin ich auch schon bei fast 70 Euro für eine Veranstaltung. Hinzu kommt das Kopieren für die wöchentliche Vorbereitung, Referate und Hausarbeiten. Eine 1000-Seiten-Kopierkarte kostet einen Studenten fast 30 Euro. Nehmen wir mal an, dass man, wenn man alles kopiert, zwei solcher Karten im Semester braucht. Das sind dann 60 Euro. Aber damit ist man noch nicht durch. Denn viele Dozenten geben zusätzlich noch über das Internet massenweise Texte an die Hand, die dann zu Hause ausgedruckt werden sollen. Je nach Drucker auch eine kostspielige Sache. Bei mir sind das gut 50 Euro pro Semester. Zum Glück habe ich einen Laserdrucker. Da hält sich der Kostenfaktor noch in Grenzen. Ein Tipp für jeden Studenten: Kaufe einen guten Laserdrucker.
Wenn man das jetzt alles mal zusammenrechnet, dann wird einem ganz schnell klar, dass so ein Studium alles andere als preiswert ist. Je nach Intensivität kann so ein Studium also locker 1000 Euro pro Semester kosten. Das pure Studieren. Man muss ja auch noch leben. Ohne Studiengebühren wäre es nur die Hälfte. Eine enorme Erleichterung, wie man eindeutig sagen muss. Vor allem merkt man das, wenn man sich mal vor Augen führt, dass ein Studium bis zum kompletten Abschluss 10 Semester Regelstudienzeit umfasst. Dann sind es nämlich schon 10000 Euro, die sich anhäufen. Ohne Studiengebühren derer 5000 Euro. Da merkt man dann erst einmal, was sich da eigentlich geändert hat. Bildung kostet 50% mehr. Da kann man ja über eine Mehrwertsteuer-Erhöhung von 2% nur lachen.
Und da wollen einem die Regierung und die Universitäten doch wirklich erklären, dass Studiengebühren keine Hürden sind, die Leute vom Studieren abhalten. Letztens hat zumindest Frau Merkel es noch so dargestellt als sie bei RTL von den Bürgern mit Fragen gelöchert wurde. “Keine Angst vor Studiengebühren” war sinnbildlich ihre Aussage. Denn es gibt ja Darlehen, die jeder bekommt. Richtig, aber das sind ja auch Schulden, die man schon hat, bevor man überhaupt im Berufsleben angekommen ist. Eine tolle Hypothek für junge Akademiker, die wohl lieber ein Haus für die Familie bauen würden als massenhaft Schulden zu tilgen. Meiner Meinung nach wird da viel zu wenig gerechnet. Es ist ja nicht nur der Fix-Betrag von 480 oder 500 Euro, sondern das Studium ist zusätzlich noch sehr teuer. Dinge, die so gut wie niemand im Kopf zu haben scheint. Wenn eine Freundin von mir kurz vor dem Termin, wo die Gebühren überwiesen sein sollen, das Geld noch nicht zusammen hat und abends nicht in den Schlaf kommt, dann ist das doch eine Sache, die einfach nicht geht. Finde ich. Wobei das im Vergleich zu dem, was ich jetzt noch loswerden will, halb so wild ist.
Nehmen wir mal an, dass ein Studium bis hin zur Bachelor-Prüfung 6 Semester Regelstudienzeit dauert. 6 Semester Unterstützung durch ein Darlehen und durch Fördermittel. Diese Semester lassen sich sicherlich gut leben.
Doch nun kommt man in eine Veranstaltung, die man unbedingt vor der Anmeldung zur Prüfung abgeschlossen haben muss, im vorgeschriebenen Semester nicht hinein. Was passiert? Man muss ein Semester mehr studieren. Und das bedeutet auch ein Semester mehr zahlen. Konkreter Verlust sind dann gut 1000 Euro. Und die Unterstützung kann auch ausbleiben, weil man dann für die Bank und die Förderungswerke offensichtlich nicht vernünfig studiert hat. “Ich konnte die Veranstaltung nicht belegen, weil sie überfüllt war” ist eine Begründung, die dann nicht gilt. Das setzt Studenten, die super im Zeitplan liegen, auf einmal und ohne eigenes Zutun tierisch unter Druck und sorgt für eine teure Verlängerung der Studienzeit. Allein dieses Szenario wird Tausenden schon passiert sein und weitere stehen sicherlich genau wegen dieser Möglichkeit unter Druck. Wer erzählt also, dass es keine Hürde gäbe? Ich würde das so nicht sehen.
Zusammenfassend: Ein Studium kostet pro Semester locker 1000 Euro oder mehr und jede Verlängerung der Studienzeit kommt einen Studenten teuer zu stehen. Wenn das keine Hürde sein soll, dann weiß ich es nicht. Darlehen und Fördermittel sind toll, aber werden auch nur begrenzt gewährt und somit gibt es unterbewusst immer den Druck auf den Schultern, der einen zwingt so schnell wie möglich so viel wie möglich zu schaffen. Man wird so quasi durch das Studium gepeitscht. Und einmal nicht in eine Veranstaltung zu kommen kann 1000 Euro kosten, die man zahlen darf, obwohl man letztendlich nicht mehr schuld ist. Wenn das so gewünscht ist, dann weiß ich es nicht.
Mit diesem Gedanken möchte ich dann auch für dieses Mal enden. Im vierten Teil plane ich darüber zu sprechen, wie an der Ruhr-Universität Bochum von Seiten der Studenten versucht wird die Studiengebühren zu senken oder abzuschaffen, denn immerhin schreibt sich das so gut wie jede Gruppierung als Ziel auf die eigene Fahne. Vor allem möchte ich auf ein aktuelles Ereignis aus dem April eingehen. Aber dazu dann später mehr. Fortsetzung folgt…
Lange Zeit habe ich mich vor Twitter gedrückt. Das muss ich zugeben. Obwohl… was heißt eigentlich gedrückt? Ich habe mich dafür einfach nicht so wirklich interessiert. Doch schon in der letzten Zeit habe ich immer mal mit dem Gedanken gespielt da mal mitzumischen. Zum Test. Und da diese Woche ja bekanntlich Pfingstferien sind habe ich nun die Zeit und gerade auch die Lust mich mal mit Twitter auseinanderzusetzen. Also habe ich mir schnell ein eigenes Profil angelegt und mir TweetDeck heruntergeladen. Und nun kann das Experiment losgehen. Mal sehen, ob es einen guten Ausgang nimmt.
Wenn jemand nützliche Tipps oder so hat, dann kann er mir diese jederzeit zukommen lassen. Bin ja quasi ein Neuling und freue mich über jeden guten Rat.
Gestern Abend, nach der Nintendo-Pressekonferenz auf der E3, war ich noch total enttäuscht, wie man auch hier nachlesen kann, denn meine große Hoffnung auf die Ankündigung eines neuen Teils der “The Legend of Zelda”-Reihe für die Wii wurde nicht erfüllt.
Doch jetzt gerade konnte ich bei Nintendo-Online.de lesen, dass Shigeru Miyamoto gestern in einer kleinen Runde über das kommende “The Legend of Zelda” für die Wii gesprochen hat. Es wird also wirklich einen neuen Teil geben. Für die Wii. Toll. Klasse. Ich bin begeistert. Damit hat er glaube ich sehr gut auf die Trauer vieler reagiert, die gestern Abend meine Trauer und Enttäuschung teilten. Und es gab auch erste Informationen und sogar Artworks zu bestaunen, die aber leider nicht von den Fotografen geknipst werden durften. Nach außen drang, dass die Hauptfigur Link wesentlich älter auf den Artworks aussah als noch in “The Legend of Zelda: Twilight Princess”. Außerdem sagte Miyamoto, dass der Teil mit der neuen Steuerungserweiterung “MotionPlus”, welche der Wii-Remote vor allem mehr Genauigkeit verschaffen soll, gespielt werden kann. Zur Steuerung des Spiels verwies der Mario-Erfinder auf das neue Wii Sports Resort. Wenn man in dem Spiel mit dem Bogen schießt oder mit dem Schwert kämpft, dann könne man durchaus an den neuen Teil der “The Legend of Zelda”-Reihe denken. Na ein tolles Informationshäppchen, wie ich finde.
Das Spiel wurde gestern auf der Pressekonferenz nicht vorgestellt, weil es noch nicht so weit ist. Man hofft aber, dass man es auf der nächsten E3 im Jahr 2010 vorstellen kann. Wenn dies so wäre, dann könnten sich die Fans auf ein tolles Weihnachtsfest 2010 freuen, denn das wäre ja dann quasi der traditionelle Release-Termin.
Ich habe mal wieder eine kleine Änderung vollzogen. Und zwar habe ich mich dafür entschieden meinen Blog mit einer Blogroll “aufzurüsten”, damit auch ich einige Blogs zeigen kann, die ich gerne lese. Die Idee für die Blogroll habe ich mir bei Konna geholt. Momentan sind in meiner Blogroll 35 Blogs enthalten und ich denke, dass es mit der Zeit auch noch mehr werden. Allerdings habe ich mir selbst die Grenze bei 50 Blogs gesetzt. Mehr wird man da nie zu lesen bekommen, denn sonst wird es wirklich sehr, sehr unübersichtlich. Und dann ist ja letztendlich keinem mehr geholfen. Alles, was sonst gesagt werden musste, könnt ihr ja hier oben im Bildchen sehen oder direkt in der Blogroll.
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Der Gedanke kam auf nachdem ich bei Sascha diesen Artikel gelesen und an der dortigen Diskussion teilgenommen habe.
Heute fand ab 18 Uhr auf der wohl größten Videospiel-Messe der Welt, der Electronic Entertainment Expo (kurz E3), in Los Angeles die lang erwartete Nintendo-Pressekonferenz statt. Die Nintendo-Fangemeinde hatte lange auf die gut 70 Minuten lange Veranstaltung gewartet, weil man sich von dieser Pressekonferenz einige große Ankündigungen erhofft hat. Manche Wünsche der Gemeinde wurden erfüllt, andere nicht.
Ich mache es kurz, weil ich gerade mehr oder weniger enttäuscht bin, denn die von mir am meisten erwartete Ankündigung blieb aus. Ich hatte erhofft, dass ein neuer Teil der “The Legend of Zelda”-Reihe für die Wii angekündigt wird, doch dem war leider nicht so. Schon vor gut 6 Monaten fragte ich mich hier “Kommt 2009 ein neues Zelda?“. Diese Frage kann man dann wohl jetzt mit ziemlicher Sicherheit mit einem dicken und fetten “Nein” beantworten. Schade, schade, schade.
Dennoch hatte Nintendo einige interessante Dinge zu berichten. “New Super Mario Bros.” wurde für die Wii angekündigt und soll Ende diesen Jahres erscheinen. Eine Neuauflage eines der großen Klassiker der Videospiel-Geschichte also. Und auch “Super Mario Galaxy” für die Wii bekommt eine Fortsetzung mit “Super Mario Galaxy 2″. Da ich den ersten Teil besitze ist der zweite Teil natürlich auch sehr interessant. Und als letzter großer Knüller wurde mit “Metroid: Other M” ein neuer Teil der wunderbaren “Metroid”-Reihe angekündigt, der 2010 erscheinen und ganz anders als seine Vorgänger sein soll. Man kann also gespannt sein. Aber für mich ist das dennoch alles kein Trostpflaster dafür, dass man weiter auf einen neuen “The Legend of Zelda”-Teil warten muss. Ob überhaupt noch einer für die Wii erscheinen wird? Fraglich, fraglich, fraglich.
Für alle, die sich noch mehr für die Pressekonferenz interessieren, empfehle ich diesen Link. Auch auf Nintendo-Online.de kann man eine Menge dazu lesen.

“Licht” lautet das 22. Wochenthema beim Projekt 52. Ein tolles Thema, das sehr viele Möglichkeiten der Interpretation bereit hält. Ich habe beim ersten Herumschauen schon eine Menge interessante Bilder gesehen, aber das, was ich mir gedacht habe, ist mir bisher noch nicht begegnet.
Mir ist relativ schnell ein allseits bekannter Spruch von Johann Wolfgang von Goethe eingefallen, welcher lautet: “Wo Licht ist, da ist auch Schatten.” Und da habe ich mir einfach mal die Kamera geschnappt und habe während eines Spazierganges mit meinem Hund ein wenig geknippst. Das, was ihr hier seht, ist dabei herausgekommen. Sicherlich eine eigenwillige Interpretation, aber das habe ich ja schon so manches Mal gemacht.