Der Endspurt ist fast geschafft
Vor gut 4 Wochen habe ich darüber berichtet, dass der Endspurt dieses Sommersemesters wirklich stressig wird. Referate, Seminararbeit und mehrere Klausuren standen an. Heute bin ich zwar noch nicht am Ziel, aber ich habe den Großteil schon hinter mir, denn nach der Klausur, die ich heute geschrieben habe, steht nur noch eine Klausur auf dem Programm. Und zwar eine Latein-Klausur, die ich am Montag Vormittag schreiben werde.
Danach ist erst einmal der Umzug zu erledigen und dann geht es in den – wie ich finde – wohlverdienten Urlaub, den ich zusammen mit meinem Schatz und 10 weiteren netten Menschen antreten werde. Es geht übrigens in das Bundesland, das gerade den Bruch der großen Koalition hinter sich hat. Na, welches ist das denn, hm? Natürlich Schleswig-Holstein. Es geht nach Lübeck-Travemünde. Wer also da in der Ecke wohnt und mich kennen lernen mag, der möge sich melden.
Die Klausur heute war richtig interessant, da sie mich richtig an mein Abitur erinnerte. Endlich bin ich bei dem Thema angekommen, das ich hier eigentlich thematisieren wollte. Das Thema der Klausur war “Flüchtlinge und Vertriebene in der Bundesrepublik Deutschland 1945-1990″. Man merkt: Klausur im Fach Geschichte. Aufgabe war es einen Text – in unserem Fall einen Auszug einer Rede von Heinrich Albertz (SPD) vor dem Niedersächsischen Landtag im April 1948 – auf der Grundlage von 3 Fragen zu betrachten. Inhalt wiedergeben, Text in den historischen Kontext einordnen und im Anschluss daran eine These bewerten. Genauso sieht jede Klausur in der gymnasialen Oberstufe aus (zumindest im Fach Geschichte). War richtig interessant mal wieder so eine zu schreiben, denn die, die ich sonst an der Universität schreibe, haben da doch meist eine gänzlich andere Struktur. Und mein Abitur liegt ja auch schon wieder ein bisschen zurück. Nun bin ich auf das Ergebnis gespannt. Bestanden habe ich glaube ich schon. Da würde ich fast meinen Arsch drauf verwetten. Aber auch nur fast.
Im Moment freue ich mich einfach es hinter mir zu haben. Wobei die Freude durch die anstehende Latein-Klausur ehrlich gesagt ein wenig gedämpft wird. Naja… ich glaube das vergesse ich nun einfach mal.
Und ich glaub ich muss mich bei euch entschuldigen, denn ich habe euch nun bestimmt total gelangweilt, oder?






schrieb am 24. Juli 2009
Och ,so schlimm fand ich den Artikel nun auch nicht :)
Was die Klausuren angeht, habe ich mir da früher immer eingeredet, dass ich die nicht gut geschrieben habe. Denn wenn ich ausnahmsweise mal ein gutes Gefühl hatte, ging der Schuss reichlich oft nach hinten los. Bei schlechtem Gefühl hingegen lief es meist ausgezeichnet. Und wenn dann doch tatsächlich mal was danebengegangen war, konnte man immer noch sagen, dass man das ja von Anfang an gesagt hatte :D
schrieb am 24. Juli 2009
Oh, so eine Klausur habe ich auch schon ewig nicht mehr geschrieben. Frage mich, ob ich das immer noch kann. :D
Aber mach dir über die Latein-Klausur mal keine Gedanken, die kriegste schon hin, einfach ruhig und strukturiert an die Sätze heran gehen, das ist die halbe Miete. ;)
Und nein, mich hast du nicht gelangweilt. :)
schrieb am 24. Juli 2009
Das Geschichtsthema hört sich ganz interessant an. Geschichte hat mich auch schon immer interessiert, aber letztlich hat es mich nun doch mehr in die wirtschaftliche Richtung verschlagen! ;)
Die letzte Klausur am Montag wirst du auch noch packen und ich glaube, dass Konna mit seinem Tip bzgl Latein ganz richtig liegt. Auch wenn ich schon lange keine Latein-Klausur mehr geschrieben habe! ;)
schrieb am 25. Juli 2009
@Sascha: Ja das kenne ich natürlich. Also dieses “Die Klausur war super” – Mist… nur eine 4. “Die Klausur war scheiße” – Yeah… eine 2+. Gefühle sind trügerisch. Vor allem, wenn es um das Bewerten der eigenen Leistung geht. Aber: Wenn ich jetzt sage, dass ich wahrscheinlich bestanden habe, dann kann ich – wenn ich es denn dummerweise nicht geschafft hätte zu bestehen – eben auf dieses Phänomen verweisen. Hat auch was :D.
@Konna: Ich habe mich auch gefragt, ob ich das noch kann. Weil man sowas ja wirklich selten schreibt. Vor allem, weil man in Geschichte im B.A.-Studium eh nur eine (!) Klausur schreibt. Immerhin gut, dass sie die dann an das, was man aus dem Abitur kennt, anlehnen.
Und in Bezug auf Latein mache ich mir wenig Sorgen. Ich habe kaum Zeit zu lernen, aber versuche es einfach mal. Und wenn ich es nicht schaffe, dann gibt es den tollen Nachschreibtermin Ende September. Und da hab ich dann auch sehr viel Möglichkeiten mich darauf vorzubereiten :D.
@Sonja: Du hättest dich ja auch auf Wirtschaftsgeschichte spezialisieren können ;). Und schön, dass du mir Mut machst für Montag. So kann man die Klausur sicher leichter ertragen.