Der Urlaub in Travemünde 2009 (Tag 5 bis 8)

Nachdem ich Vorgestern schon die erste Hälfte des Urlaubs in Travemünde hier niedergeschrieben habe folgt nun also der zweite Teil der Woche.
Tag 5 (Mittwoch, den 05.08.2009)
Der Mittwoch bot uns ein richtig tolles Wetter. Strand-Wetter vom feinsten. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen weit über 25 Grad waren geradezu Katalysatoren für gute Laune. Nach dem täglichen Frühstück ging es dann relativ schnell zum Strand. Erst stand eine Runde Volleyball auf dem Programm. Eine sehr lustige Runde, denn irgendwie bekamen wir das mal so gar nicht auf die Reihe. Erst als sich neben uns auf einem anderen Feld eine Gruppe bereit machte, die es scheinbar wirklich drauf hatte, wurde aus “lustig” ein “peinlich” und wir entschieden uns für eine andere Sportart, die am Strand auch immer viel Spaß macht. Beach-Fussball. Das Spiel war einfach nur super. Würde ich das jetzt auch schreiben, wenn ich in der Verlierer-Mannschaft gewesen wäre? Definitiv: Ja. Nachdem der Körper sich durch die körperlichen Ertüchtigungen extrem aufgeheizt hatte, ging es ins Wasser. Übrigens sei erwähnt, dass die Marienkäfer-Plage nicht mehr so wirklich vorhanden war. Das machte das Ganze doch ein wenig angenehmer und raubte nicht so die Lust, wie beim vorherigen Male. (An den Abenden war die Plage eh nicht existent. Daher waren die immer toll.) Die Tatsache, dass uns extrem heiß war, sorgte natürlich unweigerlich dafür, dass uns das Wasser arschkalt erschien. Und so ließ sich so mancher zu einem “Es ist so kalt” oder “Es tut so weh” hinreißen. Eh ein Running-Gag während des Urlaubs. Aber das versteht nur der, der dabei war. Oder der, der Mario Barths Live-Performence in- und auswendig kennt. Hungrig vom Gang ins Wasser gingen wir dann in kleiner Gruppe zu einem Imbiss. Dieses Ereignis sollte sich als sehr interessant herausstellen, weil die nette Bedienung direkt auf dem ersten Blick festzumachen schien, dass sie uns nicht mag. Und war das mal ganz egal, denn immerhin ging es uns ähnlich. Der merkte man irgendwie sehr stark an, dass sie keinen Bock hat. Auf Dauer sicherlich nicht gut für das Geschäft. Nun denn. Wir haben von da an diesen Schuppen gemieden. Man will sich ja im Urlaub schließlich nicht total aufregen. Das kann man ja auch zu Hause. Am Abend wollten wir in einer sehr stark dezimierten Gruppe von 4 Personen ein Theaterstück über Piraten auf der Passat (Segelschiff, das auf dem Foto zum ersten Artikel zu sehen ist) ansehen, doch leider war dies ausverkauft. Hätten wir mal Karten vorbestellt. Alternativ wurde ein Spaziergang eingebunden und ein wenig am Wasser gesessen bevor es wieder zur großen Gruppe ging, denn immerhin sollte Abends noch gegrillt werden. War wieder einmal richtig gut. Danach dümpelte der Abend vor sich hin.
Tag 6 (Donnerstag, den 06.08.2009)
Am Donnerstag hatte sich eine kleine Gruppe zum Hansa-Park aufgemacht. Doch Schatz und ich hatten uns dazu entschieden in Travemünde zu bleiben und allein noch ein wenig das Örtchen zu erkunden. Dabei wurde ein wenig eingekauft und alles erkundet, was wir bisher noch nicht gesehen hatten. Dauerte rund 5 Stunden und war einfach wunderschön. Hand in Hand über die Strand-Promenade laufen, auf das Meer hinausblicken und den Tag einfach vergehen lassen. Für solche Momente fährt man als Liebender zweifellos ans Meer. Nachdem Abends die Truppe wieder beisammen war wurde noch das gemeinsame Mahl eingenommen. Spaghetti mit Tomatensauce ist zwar kein wirkliches Gericht, was man am Meer essen muss, aber immerhin ging es schnell und ließ Zeit für andere Dinge. Zum Beispiel zum Ausklingen lassen des Abends mit Gesellschaftsspielen und TV schauen. (Einmal TV schauen in der Woche musste einfach sein.)
Tag 7 (Freitag, den 07.08.2009)
Der Freitag brachte eine leichte Aufbruch-Stimmung mit sich, denn immerhin ging es am nächsten Morgen wieder nach Hause. Die Speise-Vorräte mussten so gut es geht geleert werden. Ein eindeutiges Anzeichen von “der Urlaub endet bald”. Melancholische Stimmung machte sich breit. Am Tage besichtigten wir die Passat. Ein wirklich verblüffendes Schiff. Schade nur, dass man in viele Bereiche des Schiffes nicht vordringen konnte. Da blieb es meist bei einem Blick auf eine verschlossene Tür. Aber nichtsdestotrotz war die Besichtigung meiner Meinung nach wirklich ein tolles Erlebnis. Nicht oft steht man auf so einem Segelschiff. So etwas bleibt in Erinnerung. Am Abend wurde gemeinsam in einem “Restaurant” gegessen. Die Speisekarte war prall gefüllt, aber alle entschieden sich für eine Ostsee-typische Pizza. Danach wurde der Abend noch weitestgehend gemeinsam verbracht.
Tag 8 (Samstag, den 08.08.2009)
Der Tag der Abreise war gekommen. Der Samstag begann früh und würde spät enden. Um 7 Uhr wurde gefrühstückt. Ein Schock für viele, denn bisher war es immer erst kurz vor Mittag dazu gekommen. Auch der Alkohol der letzten Nacht setzte dem einen oder anderen doch ein wenig zu. Gegessen wurde wenig, gepackt dafür schnell. Sauber war auch alles in wenigen Minuten. Wir waren halt kein Sauhaufen, wie man es oft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwartet. Gegen 10 Uhr mussten wir die Ferienwohnung räumen. Erst mehr als 3 Stunden später sollte unserer erster Zug am Bahnhof starten. Also hatten wir noch genügend Zeit zum “rumgammeln” auf und mit unseren gepackten Taschen und Koffern. Aber alles geht einmal vorbei uns so bestiegen wir gegen 13:30 Uhr den Zug mit Fahrtziel Hamburg. Von da aus ging es dann nach Münster. Aufgrund einer Zugverspätung der deutschen Bahn (übrigens die einzige Verspätung auf der gesamten Reise) wurde das Umsteigen in Münster in den Zug nach Dülmen noch einmal zur richtigen Hetz-Partie, aber auch das gelang und alles war perfekt. Um 17:30 Uhr stiegen wir am Ausgangsort der Reise wieder aus dem Zug. Zu Hause angekommen. Naja, fast. Ich musste ja noch nach Dorsten, aber kurze Zeit nach unserem Eintreffen in Dülmen stand das “Taxi Papa” bereit um mich aufzugabeln und nach Hause zu bringen. Der Urlaub war vorbei.
Ich könnte nun noch so viel schreiben, aber ich glaube, dass man irgendwann auch einfach mal Schluss machen muss. Ein kleines Fazit möchte ich dennoch ziehen: Ich habe eine tolle Zeit erlebt, so manchen Menschen viel besser kennen gelernt, mich selbst weiterentwickelt und so manches reflektiert. Ich habe Abstand gewonnen von dem recht harten Stress gegen Ende des letzten Semesters und konnte relaxen und neue Kraft tanken. Der Urlaub hat eine Menge Wünsche erfüllt und mir viel gegeben. In einigen Jahren werde ich mich nicht mehr detailliert an alles erinnern können. Selbst jetzt fehlen schon kleinere Ereignisse, die einfach im großen Ganzen untergehen. Dieses 2 Artikel werden mir eine kleine Gedächtnisstütze bleiben. Auch, wenn sie nur einen kleinen Teil des ganzen Urlaubs abdecken. In 2500 Worte kann man einfach keine 8 Tage pressen. Vor allem nicht “vollständig” und “ohne große Lücken”. Es war ein toller Urlaub. Und hier mache ich nun einen Punkt.

Nachdem ich Vorgestern schon die erste Hälfte des Urlaubs in Travemünde hier niedergeschrieben habe folgt nun also der zweite Teil der Woche.
Tag 5 (Mittwoch, den 05.08.2009)
Der Mittwoch bot uns ein richtig tolles Wetter. Strand-Wetter vom feinsten. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen weit über 25 Grad waren geradezu Katalysatoren für gute Laune. Nach dem täglichen Frühstück ging es dann relativ schnell zum Strand. Erst stand eine Runde Volleyball auf dem Programm. Eine sehr lustige Runde, denn irgendwie bekamen wir das mal so gar nicht auf die Reihe. Erst als sich neben uns auf einem anderen Feld eine Gruppe bereit machte, die es scheinbar wirklich drauf hatte, wurde aus “lustig” ein “peinlich” und wir entschieden uns für eine andere Sportart, die am Strand auch immer viel Spaß macht. Beach-Fussball. Das Spiel war einfach nur super. Würde ich das jetzt auch schreiben, wenn ich in der Verlierer-Mannschaft gewesen wäre? Definitiv: Ja. Nachdem der Körper sich durch die körperlichen Ertüchtigungen extrem aufgeheizt hatte, ging es ins Wasser. Übrigens sei erwähnt, dass die Marienkäfer-Plage nicht mehr so wirklich vorhanden war. Das machte das Ganze doch ein wenig angenehmer und raubte nicht so die Lust, wie beim vorherigen Male. (An den Abenden war die Plage eh nicht existent. Daher waren die immer toll.) Die Tatsache, dass uns extrem heiß war, sorgte natürlich unweigerlich dafür, dass uns das Wasser arschkalt erschien. Und so ließ sich so mancher zu einem “Es ist so kalt” oder “Es tut so weh” hinreißen. Eh ein Running-Gag während des Urlaubs. Aber das versteht nur der, der dabei war. Oder der, der Mario Barths Live-Performence in- und auswendig kennt. Hungrig vom Gang ins Wasser gingen wir dann in kleiner Gruppe zu einem Imbiss. Dieses Ereignis sollte sich als sehr interessant herausstellen, weil die nette Bedienung direkt auf dem ersten Blick festzumachen schien, dass sie uns nicht mag. Und war das mal ganz egal, denn immerhin ging es uns ähnlich. Der merkte man irgendwie sehr stark an, dass sie keinen Bock hat. Auf Dauer sicherlich nicht gut für das Geschäft. Nun denn. Wir haben von da an diesen Schuppen gemieden. Man will sich ja im Urlaub schließlich nicht total aufregen. Das kann man ja auch zu Hause. Am Abend wollten wir in einer sehr stark dezimierten Gruppe von 4 Personen ein Theaterstück über Piraten auf der Passat (Segelschiff, das auf dem Foto zum ersten Artikel zu sehen ist) ansehen, doch leider war dies ausverkauft. Hätten wir mal Karten vorbestellt. Alternativ wurde ein Spaziergang eingebunden und ein wenig am Wasser gesessen bevor es wieder zur großen Gruppe ging, denn immerhin sollte Abends noch gegrillt werden. War wieder einmal richtig gut. Danach dümpelte der Abend vor sich hin.
Tag 6 (Donnerstag, den 06.08.2009)
Am Donnerstag hatte sich eine kleine Gruppe zum Hansa-Park aufgemacht. Doch Schatz und ich hatten uns dazu entschieden in Travemünde zu bleiben und allein noch ein wenig das Örtchen zu erkunden. Dabei wurde ein wenig eingekauft und alles erkundet, was wir bisher noch nicht gesehen hatten. Dauerte rund 5 Stunden und war einfach wunderschön. Hand in Hand über die Strand-Promenade laufen, auf das Meer hinausblicken und den Tag einfach vergehen lassen. Für solche Momente fährt man als Liebender zweifellos ans Meer. Nachdem Abends die Truppe wieder beisammen war wurde noch das gemeinsame Mahl eingenommen. Spaghetti mit Tomatensauce ist zwar kein wirkliches Gericht, was man am Meer essen muss, aber immerhin ging es schnell und ließ Zeit für andere Dinge. Zum Beispiel zum Ausklingen lassen des Abends mit Gesellschaftsspielen und TV schauen. (Einmal TV schauen in der Woche musste einfach sein.)
Tag 7 (Freitag, den 07.08.2009)
Der Freitag brachte eine leichte Aufbruch-Stimmung mit sich, denn immerhin ging es am nächsten Morgen wieder nach Hause. Die Speise-Vorräte mussten so gut es geht geleert werden. Ein eindeutiges Anzeichen von “der Urlaub endet bald”. Melancholische Stimmung machte sich breit. Am Tage besichtigten wir die Passat. Ein wirklich verblüffendes Schiff. Schade nur, dass man in viele Bereiche des Schiffes nicht vordringen konnte. Da blieb es meist bei einem Blick auf eine verschlossene Tür. Aber nichtsdestotrotz war die Besichtigung meiner Meinung nach wirklich ein tolles Erlebnis. Nicht oft steht man auf so einem Segelschiff. So etwas bleibt in Erinnerung. Am Abend wurde gemeinsam in einem “Restaurant” gegessen. Die Speisekarte war prall gefüllt, aber alle entschieden sich für eine Ostsee-typische Pizza. Danach wurde der Abend noch weitestgehend gemeinsam verbracht.
Tag 8 (Samstag, den 08.08.2009)
Der Tag der Abreise war gekommen. Der Samstag begann früh und würde spät enden. Um 7 Uhr wurde gefrühstückt. Ein Schock für viele, denn bisher war es immer erst kurz vor Mittag dazu gekommen. Auch der Alkohol der letzten Nacht setzte dem einen oder anderen doch ein wenig zu. Gegessen wurde wenig, gepackt dafür schnell. Sauber war auch alles in wenigen Minuten. Wir waren halt kein Sauhaufen, wie man es oft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwartet. Gegen 10 Uhr mussten wir die Ferienwohnung räumen. Erst mehr als 3 Stunden später sollte unserer erster Zug am Bahnhof starten. Also hatten wir noch genügend Zeit zum “rumgammeln” auf und mit unseren gepackten Taschen und Koffern. Aber alles geht einmal vorbei uns so bestiegen wir gegen 13:30 Uhr den Zug mit Fahrtziel Hamburg. Von da aus ging es dann nach Münster. Aufgrund einer Zugverspätung der deutschen Bahn (übrigens die einzige Verspätung auf der gesamten Reise) wurde das Umsteigen in Münster in den Zug nach Dülmen noch einmal zur richtigen Hetz-Partie, aber auch das gelang und alles war perfekt. Um 17:30 Uhr stiegen wir am Ausgangsort der Reise wieder aus dem Zug. Zu Hause angekommen. Naja, fast. Ich musste ja noch nach Dorsten, aber kurze Zeit nach unserem Eintreffen in Dülmen stand das “Taxi Papa” bereit um mich aufzugabeln und nach Hause zu bringen. Der Urlaub war vorbei.
Ich könnte nun noch so viel schreiben, aber ich glaube, dass man irgendwann auch einfach mal Schluss machen muss. Ein kleines Fazit möchte ich dennoch ziehen: Ich habe eine tolle Zeit erlebt, so manchen Menschen viel besser kennen gelernt, mich selbst weiterentwickelt und so manches reflektiert. Ich habe Abstand gewonnen von dem recht harten Stress gegen Ende des letzten Semesters und konnte relaxen und neue Kraft tanken. Der Urlaub hat eine Menge Wünsche erfüllt und mir viel gegeben. In einigen Jahren werde ich mich nicht mehr detailliert an alles erinnern können. Selbst jetzt fehlen schon kleinere Ereignisse, die einfach im großen Ganzen untergehen. Dieses 2 Artikel werden mir eine kleine Gedächtnisstütze bleiben. Auch, wenn sie nur einen kleinen Teil des ganzen Urlaubs abdecken. In 2500 Worte kann man einfach keine 8 Tage pressen. Vor allem nicht “vollständig” und “ohne große Lücken”. Es war ein toller Urlaub. Und hier mache ich nun einen Punkt.









