Der Ergebnis des Twitter-Experimentes

Der Ergebnis des Twitter-Experimentes

Heute vor genau drei Monaten habe ich mein ganz persönliches Twitter-Experiment gestartet. Bis dahin hatte ich mich für Twitter relativ wenig interessiert. Dann hatte ich Zeit und habe mir gedacht: “Komm, die Zeit nutzt du nun einfach mal zum testen!” Und so habe ich mir da ein Profil angelegt und fleißig gezwitschert.

Mittlerweile verfolge ich die Tweets von 185 Personen und habe über 700 Tweets geschrieben. Sicher ginge da auch noch weit mehr, aber ich finde, dass sich das im Grunde schon sehen lassen kann. Ich will ja kein Twitter-König werden oder so. Aber ich muss schon sagen, dass ich Twitter ganz gerne nutze, denn es macht vor allem schnelle und gelöste Konversationen möglich. Man bleibt auf dem Laufenden was andere tun und entdeckt hin und wieder den einen oder anderen interessanten Link zu Musik, Video oder Blog-Artikel.

Und nicht zuletzt kann man so auch ein wenig auf sich aufmerksam machen. Und das kommt dann natürlich auch unter anderem dem eigenen Blog zugute. Ein Nutzen ist also auf jeden Fall gegeben. Und genau das hatte ich vorher angezweifelt und deshalb habe ich am Anfang nämlich nie verstanden wieso alle so begeistert von Twitter sind.

Mittlerweile kann ich es verstehen. Auf jeden Fall. Ich kann zwar nicht verstehen, dass manche wirklich über 100 Tweets am Tag schreiben, aber das muss ich ja auch gar nicht, denn jeder teilt sich ja seine Zeit und seine Aktivitäten selbst ein. Und das ist auch gut so, meine Freunde.

Letztendlich ist Twitter schon eine lustige Sache, die am Ende jeder so nutzt, wie er will. Mir macht es da auf jeden Fall Spaß und ich denke, dass ich auch mit dem Ende dieses Experimentes mal mehr und mal weniger fleißig mit den anderen um die Wette zwitschern werde. Zumindest solang bis der Spaß daran eines Tages verloren geht.

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Diskussion/Anmerkungen: 12 Kommentare

  1. Sonja
    schrieb am 3. September 2009

    Ich kann dir nur zustimmen. Man muss es zumindest ausprobiert haben, um wirklich mitreden zu können. Wenn man zwischenzeitlich keine Lust mehr drauf hat, kann man ja auch schweigen. Wenn die Lust wiederkommt, zwitschert man wieder mit. Ganz locker alles find ich! :)

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  2. alte Kiehvotz
    schrieb am 3. September 2009

    Und wieder ist ein großartiger Blogger dem Twitter-Wahn verfallen. Wie viele werden es wohl noch werden, die dem fetten Vogel folgen?

    Ne, Spass beiseite. Ich lass lieber die Finger von Twitter. Ich verbring schon viel zu viel Zeit mit meinem Blog :)

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  3. Twitter auf deutsch
    schrieb am 3. September 2009

    die am Ende jeder so nutzt, wie er will

    Genau so ist es. Twitter kann man nutzen wie man möchte.. zumindest so lange bis es in den Business-Bereich geht. Als Firma oder klar identifizierbarer Mitarbeiter sind ein paar kleine Regeln zu beherzigen.
    LG
    Marco

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  4. Sibel
    schrieb am 3. September 2009

    schön das du von twitter positiv überrascht bist :) ich hab mich nun 2x an- und abgemeldet gehabt :) für mich ist es einfach nichts. mir fällt das “twittern” doch recht schwer weswegen es mir dann doch keinen spaß gemacht hat :)

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  5. Lordy
    schrieb am 4. September 2009

    @Sonja: Genau so sehe ich das auch. Im Grunde ist Twitter eine Sache, die man nutzt, wenn man will, und die man vernachlässigt, wenn man keinen Bock hat. Aber erlebt haben sollte man das da schon bevor man sich mal aus Prinzip eine Meinung bildet.

    @alte Kiehvotz: Mir war klar, dass das “großartiger Blogger” nur ein Scherz sein konnte ;). Hast du denn schon einmal Twitter genutzt? Zur Probe?

    @Twitter auf deutsch: Genau. Aber der private Nutzen ist eben meist “ohne Regeln”.

    @Sibel: Warum fällt dir das denn schwer? Gibt es dafür besondere Gründe? Würde mich mal interessieren.

    Antworten
  6. Jenny
    schrieb am 4. September 2009

    Hehe, Twitter ist eigentlich so unglaublich sinnlos, aber macht auch irgendwie jede Menge Spaß. Aktiv bin ich erst seit wenigen Tagen, aber da ich einen großen Mitteilungsdrang habe, sollten weitere Tweets kein Problem sein :P XD

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  7. Lordy
    schrieb am 5. September 2009

    @Jenny: Also ich persönlich finde das gar nicht so sinnlos. Betreiben von Konversationen, finden neuer Kontakte, auf dem laufenden bleiben und zudem noch Werbung machen… sinnlos geht anders ;).

    Antworten
  8. Sibel
    schrieb am 5. September 2009

    @lordy: eigentlich nicht :/ da sitz ich jedesmal vor twitter und denk mir “toll,was könnt ich jetzt schreiben?”. weil einfach zu schreiben “ich geh jetzt dahin und dahin und mach das und das” finde ich ja auch irgendwie langweilig. hab probleme es “interessanter/gewitzter” zu formulieren wie viele andere :/ deswegen lass ich es. hab ja ein blog :)

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  9. Lordy
    schrieb am 6. September 2009

    @Sibel: Ich glaub du machst das in der falschen Reihenfolge ;). Mir fällt irgendwann etwas ein und das twitter ich dann. Da sitzen und auf irgendwas warten, was man twittern kann, ist sicherlich nicht gerade die richtige Methode. Aber stimmt… zu sagen ich geh jetzt nach Aldi, dann nach Lidl und dann nach Rewe halte ich auch für sinnlos ;).

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  10. Konna
    schrieb am 7. September 2009

    Twitter ist super, ich lass es eigentlich immer nebenbei laufen und wenn man den richtigen und genügend Leuten folgt, gibts eigentlich immer was Interessantes zu lesen.
    Mir macht am meisten Spaß an Twitter, dass man mit den Leuten viel direkter und ungezwungener (weil ohne Themenkorsett) reden kann als im Blog. Ich glaube die meisten Tweets, die ich mache, sind Antworten auf andere Leute. :)

    Antworten
  11. Lordy
    schrieb am 11. September 2009

    @Konna: Geht mir ganz ähnlich. Twitter ermöglicht extrem zwangfreie, aber dafür natürlich auch öffentliche Gespräche, die natürlich weit weniger “anstrengend” sind als andere Methoden. Geöffnet habe ich Tweetdeck eigentlich auch immer. Nur in den letzten Tagen eher weniger, weil ich andere Sachen im Köpfchen habe ;).

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  12. Mein erster Twitter-Geburtstag | Lordys Weblog
    schrieb am 2. September 2010

    [...] hatte ich ein wenig Zeit und habe es einfach mal versucht – weiß der Teufel warum. Und nach 3 Monaten war ich mit dem Versuch auch sehr zufrieden. Twitter hatte mir gefallen. Und Twitter gefällt [...]

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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