Der Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2009

Am 27. September diesen Jahres ist es soweit. Dann wird in Deutschland der 17. Deutsche Bundestag gewählt. Momentan stellen sich noch eine Menge Fragen, die auch erst frühestens am Abend des Wahltages beantwortet sein werden. Stoppt die SPD den Abwärtstrend? Wird Kanzlerin Angela Merkel in der neuen Legislaturperiode wieder eine große Koalition anführen? Oder wird doch Frank-Walter Steinmeier der neue Bundeskanzler? Vielleicht mit einer rot-rot-grünen Koalition? Und wie sieht das Wahlergebnis der Piraten am Ende aus? Und das ist nur eine kleine Auswahl.
Für Manche ist die Wahl schon entschieden, andere haben eindeutige Zweifel. Und eine ganze Menge Bundesbürger wissen wahrscheinlich nicht einmal wen sie wählen sollen. Welche Partei ist das kleinste Übel? Das ist eine Frage, die sicherlich zahlreich gestellt wird. Seitenlange Wahlprogramme kann man sich für die Entscheidungsfindung durchlesen. Doch dann stellt sich auch die Frage, ob da nicht vielleicht auch aus taktischen Gründen geflunkert wird. Man weiß es nicht. Schlauer ist man ja erst hinterher.
Auf jeden Fall will die Bundeszentrale für politische Bildung mit dem Wahl-O-Mat dazu beitragen, dass der Bundesbürger seine Position im politischen Spektrum erfährt und so leichter die Chance bekommt sich für die Wahl auf eine bestimmte Partei festzulegen. Ähnlich wie der EU-Profiler, den ich vor der Europawahl vorgestellt habe.
Wer also noch unentschlossen ist, der sollte sich auf jeden Fall mal die Zeit nehmen (mehr als 10 Minuten sollten es nicht sein) und den Wahl-O-Mat nutzen, denn ein zusätzliches Informationsangebot ist doch immer Gold wert.
Ich habe den Wahl-O-Mat auch mal genutzt – obwohl ich schon sicher bin was ich wählen werde – und das Ergebnis stimmte mit meiner Entscheidung überein. Wieder einmal. Schöne Bestätigung.
Wie sieht es bei euch aus? Auf welcher Wellenlänge seid ihr? Und gibt euch der Wahl-O-Mat genau das aus, was ihr auch ohne wählen würdet?






schrieb am 4. September 2009
Ich hab´s heute auch schon getestet und als “Favoriten” die Grünen erhalten. Auch wenn ich das Programm getestet habe, war mir schon vorher klar gewesen, wen ich wählen würde. Die Partei befand sich auch recht weit oben in den Übereinstimmungen. Ich finde den Wahl-O-Mat insofern ganz gut, als dass man auf verschiedene Wahlprogrammpunkte hingewiesen wird und sich so auch Gedanken dazu macht. Das Ergebnis wird aber sicherlich nicht mein Wahlverhalten beeinflussen, da für mich auch andere Dinge eine wichtige Rolle spielen wie bspw. das Auftreten und die Überzeugungskraft der jeweiligen Kandidaten.
schrieb am 4. September 2009
[...] wirklich praktisches Tool vorstellen möchte: Es geht um den Wahl-O-Mat Hierbei handelt es sich um ein Onlinetool, mit dessen Hilfe man herausfinden kann, welche Partei wirklich zu einem passt bzw. welche Partei [...]
schrieb am 5. September 2009
@Sonja: Klar. Bei dem Wahl-O-Mat fehlt die menschliche Komponente. Die Sympathie, das Auftreten, die Glaubwürdigkeit. Aber du hast auf jeden Fall recht… dadurch setzt man sich mit den Problemen und Fragen auseinander. Und sei es nur um “Stimme zu” oder “Stimme nicht zu” anklicken zu können ;).
schrieb am 5. September 2009
also das letzte mal spuckte der wahl-o-mat das aus was ich sowieso wählen wollte :) nur mittlerweile weiß ich ehrlich gesagt nicht wen ich wählen soll und werde mich wohl am w-o-m orientieren. (natürlich werd ich mich zusätzlich noch informieren)
schrieb am 5. September 2009
Hab mich auch mal gecheckt… Ganz überraschend:
Linke
Grüne
DKP/SPD
schrieb am 6. September 2009
@Sibel: Als Orientierung ist der ja auch auf jeden Fall zu gebrauchen. Doof ist es nur dann, wenn die Parteien zwischen du dich nicht entscheiden kannst, da beide fast gleich auf sind.
@Fenriz: Irgendwie hatte ich bei mit nix anderem gerechnet. ^^