Heute vor genau drei Monaten habe ich mein ganz persönliches Twitter-Experiment gestartet. Bis dahin hatte ich mich für Twitter relativ wenig interessiert. Dann hatte ich Zeit und habe mir gedacht: “Komm, die Zeit nutzt du nun einfach mal zum testen!” Und so habe ich mir da ein Profil angelegt und fleißig gezwitschert.
Mittlerweile verfolge ich die Tweets von 185 Personen und habe über 700 Tweets geschrieben. Sicher ginge da auch noch weit mehr, aber ich finde, dass sich das im Grunde schon sehen lassen kann. Ich will ja kein Twitter-König werden oder so. Aber ich muss schon sagen, dass ich Twitter ganz gerne nutze, denn es macht vor allem schnelle und gelöste Konversationen möglich. Man bleibt auf dem Laufenden was andere tun und entdeckt hin und wieder den einen oder anderen interessanten Link zu Musik, Video oder Blog-Artikel.
Und nicht zuletzt kann man so auch ein wenig auf sich aufmerksam machen. Und das kommt dann natürlich auch unter anderem dem eigenen Blog zugute. Ein Nutzen ist also auf jeden Fall gegeben. Und genau das hatte ich vorher angezweifelt und deshalb habe ich am Anfang nämlich nie verstanden wieso alle so begeistert von Twitter sind.
Mittlerweile kann ich es verstehen. Auf jeden Fall. Ich kann zwar nicht verstehen, dass manche wirklich über 100 Tweets am Tag schreiben, aber das muss ich ja auch gar nicht, denn jeder teilt sich ja seine Zeit und seine Aktivitäten selbst ein. Und das ist auch gut so, meine Freunde.
Letztendlich ist Twitter schon eine lustige Sache, die am Ende jeder so nutzt, wie er will. Mir macht es da auf jeden Fall Spaß und ich denke, dass ich auch mit dem Ende dieses Experimentes mal mehr und mal weniger fleißig mit den anderen um die Wette zwitschern werde. Zumindest solang bis der Spaß daran eines Tages verloren geht.
Anna hat mir ein Stöckchen zugeworfen und ich möchte es gerne auffangen. Es geht darum erst 3 Fragen, die in diesem Falle Anna gestellt hat, zu beantworten und dann das Stöckchen mit 3 neuen Fragen wieder auf die Reise zu schicken. Das Gute an diesem Stöckchen: Es ist egal, ob jemand es schon einmal gefangen hat, denn die Fragen sind ja immer wieder andere. Nun mache ich mich an den ersten Teil der Aufgabe. An das Beantworten der 3 Fragen.
1. Welche war die lustigste oder gar peinlichste Aktion, die du im betrunken oder angetrunkenen Zustand gerissen hast?
Das ist schwierig, weil ich sehr selten angetrunken und so gut wie nie betrunken bin. Ich glaube, dass ich im angetrunkenen Zustand schon eine ganze Menge an peinlichen Dingen gesagt habe, aber gerade im Moment fällt mir kein gutes Beispiel ein. Sind dann aber eher die typischen Dinge: Einen Witz nicht oder falsch verstehen, sich versprechen oder Dinge sagen, die vielleicht in dem Moment einfach nur Fehl am Platz sind.
2. Warst du immer der brave Musterschüler oder warst du auch gern mal für Streiche oder andere Aktionen verantwortlich?
Also ein braver Musterschüler war ich definitiv nicht. Ich bin ein Mensch, der sich nichts gefallen lässt, der gerne auch mal “Contra gibt”. Ich habe in meiner Schulzeit eine Menge Sachen gemacht, die nicht ganz so okay waren. Ich erinnere mich immer wieder an eine Sache vor dem Leistungskurs Geschichte, die alles andere als okay war. Ausführen möchte ich sie hier allerdings nicht. So etwas muss einfach irgendwann unter dem Mantel des Schweigens verharren. (Wobei einige Leser nun wissen was ich meine. Ich sage nur noch “Assi-Toni”.)
3. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?
Wunsch Nummer eins wäre der Wunsch danach unendlich viele Wünsche frei zu haben und somit mir alles mögliche wünschen zu können. Aber nein… lassen wir das. Wenn ich wirklich nur 3 Wünsche frei hätte, dann würde ich sie gemeinnützig einsetzen, denn letztendlich hätte ich davon auch etwas. Wunsch 1: Eine friedliche Welt. Wunsch 2: Kein Hunger und andere Leiden mehr auf der Welt. Wunsch 3 ist dann vielleicht doch ein wenig egoistisch: Glück und Zufriedenheit für meine Familie und mich.
Nun folgt also der zweite Teil der Aufgabe. Ich muss mir selbst 3 Fragen ausdenken, die dann von anderen Bloggern wieder beantwortet werden sollen. Und ich habe mir überlegt, dass ich mich bei den ersten 2 Fragen auf meine Studienfächer als Ausgangspunkt festlege. Hier sind sie dann mal:
1. Bist du ein Mensch, der an Gott glaubt? Und was denkst du generell über Religionen? (Weiterführend: Schließen sich deiner Meinung nach Religion und Naturwissenschaft gegenseitig aus?)
2. Wie sehr und warum interessierst du dich für Geschichte? Welcher Bereich interessiert dich am meisten?
3. Singst du gerne (oder gar unterbewusst) unter der Dusche? Wenn ja: Welche Lieder denn?
Weiterwerfen möchte ich das Stöckchen an Konna, Sascha, Kathi und Xandriah. Auf die Antworten bin ich sehr gespannt.

Ich habe es letzte Woche total versäumt das Foto zum 34. Wochenthema beim Projekt 52 zu veröffentlichen. Aber das wird dann jetzt mal eben schnell nachgeholt. Das Thema lautete “Fellmonster” und ich habe mich dazu entschieden ein Foto aus meinem Archiv zu nehmen. Und zwar eines, das ich im Mai diesen Jahres in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt (weitere Fotos) gemacht habe. Passt glaube ich ganz gut. Auch, wenn ich jetzt nicht finde, dass das liebe Eisbärchen monströs aussieht. Geht euch doch sicher genauso, oder?
Das Thema für diese Woche lautet übrigens “Warnungen”. Finde ich sehr interessant. Mal sehen was mir da so in den Sinn kommt.