Monatsarchiv für September 2009

 
 

WiiWare: Texas Hold’em Poker

WiiWare: Texas Hold'em Poker

Nachdem ich im August schon 4 WiiWare-Titel aus meinem Besitz vorgestellt habe (Gehirntraining; Midnight Pool; LostWinds; TV Show King) gibt es nun einen weiteren Titel in meiner Sammlung. Und es handelt sich noch nicht um die Geschichten von der Affeninsel, sondern um “Texas Hold’em Poker”.

Als Poker-Fan wollte ich einfach mal schauen wie das Pokern auf der Wii so ist. Und da das Spiel nur 600 WiiPoints (6 Euro) gekostet hat (interessanterweise wird es auf der Homepage von Nintendo für 800 WiiPoints, also 8 Euro, angeschlagen) habe ich zugeschlagen.

Die Frage ist: Was bekommt man für sein Geld? Man bekommt die Möglichkeit Turniere zu spielen und die eigene beziehungsweise die Poker-Karriere des eigenen Miis anzukurbeln, kann das sogenannte “Cash Game” spielen oder in einem “Heads-Up” antreten. Gesteuert wird das Ganze – natürlich – mit der Wii-Remote, also der Fernbedienung. Neulinge können das Poker-Spielen auch in einem Tutorial erlernen oder ihre Spielweise verbessern, da nicht nur die Regeln, sondern auch Strategien erlernt werden können. Interessant ist auch die Online-Variante, denn man kann auch mit bis zu 5 Freunden zusammen an einem Poker-Tisch sitzen, Turniere spielen und so eine Menge Spaß haben. Gut finde ich, dass alle Computerspieler, die gegen einen antreten, eine eigene Spielweise haben, die sie auszeichnet. Das merkt man nicht direkt, aber nach einigen Minuten fällt es schon auf. Das macht die Sache spannend und nicht so leicht zu durchschauen.

Abschließend kann ich sagen: Das Spiel ist sicherlich interessant, wenn man gerne pokert und auch gerne an der Wii sitzt, denn so lassen sich beide Sachen verbinden. Wenn man es gewohnt ist am PC online zu pokern, dann ist zwar der Online-Modus nicht sonderlich spannend, aber es kann auf jeden Fall auch mal spannend sein gegen einen Computergegner zu spielen, der einen durchaus herausfordern kann. Mir haben die Minuten, die ich da bisher vor gesessen habe, durchaus Freude bereitet. Witzige Grafik, die den eigenen Mii umgibt, ist vorhanden, Kleinigkeiten wurden beachtet (man sieht zum Beispiel nur was für Karten man auf der Hand hat, wenn man den B-Knopf drückt oder mit dem “Cursor” darüberfährt) und man entwickelt auch hier durchaus den Ehrgeiz den Computer zu schlagen. Sorgt zwar nicht für eine Langzeitmotivation wie viele andere Titel, aber immerhin ist einem für die 600/800 WiiPoints auch nicht gerade langweilig.

Das Spiel wurde übrigens von Gameloft entwickelt und erschien am 28.08.2009. Ist also noch relativ neu. Wer jetzt interessiert ist sollte es sich einfach mal selbst anschauen.

Der nächste Artikel dieser Reihe wird sich dann wahrscheinlich mit dem ersten Teil der “Tales of Monkey Island” beschäftigen und noch diesen Monat erscheinen. Man darf also gespannt sein. Auf den Titel freue ich mich riesig, aber mehr dazu dann später.

The Machinist

The Machinist

Gestern Abend habe ich mir den Film “The Machinist” aus dem Jahr 2004 angeschaut. In der Hauptrolle des Maschinenarbeiters Trevor Reznik: Christian Bale. Trevor leidet seit einem Jahr an Schlaflosigkeit, sein Körper hat darunter extrem zu leiden und besteht nur noch aus Haut und Knochen. Auch seine Psyche ist dadurch angeknackst. Ängste, Sorgen, Schuldgefühle oder Psychosen quälen ihn. “Wie kann man aus einem Alptraum erwachen, wenn man gar nicht schläft?” Das ist die große Frage dieses Films für den Christian Bale mehr als 30 Kilogramm Körpergewicht verlor, um am Ende mit 52 Kilogramm vor der Kamera zu stehen.

Ich möchte von der Geschichte selbst nicht allzu viel erzählen, da ich dann wahrscheinlich schon zu viel verraten würde. Trevor merkt, dass etwas nicht stimmt. Alles läuft aus dem Ruder. Und der neue Kollege Ivan hat damit ganz sicher zu tun. Aber in wie weit? Im Laufe des Films kommt man so langsam darauf welche Lösung hinter dem Rätsel auf Trevor und einen selbst wartet. Warum die Schlaflosigkeit? Was ist da los?

Der Film besticht nicht durch pure Action, durch perfekt inszenierte Schockmomente, sondern durch die Suche der Person nach dem eigenen Ich und der Lösung des Rätsels, das ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Es ist das Halt-Verlieren von Trevor, der immer tiefer abrutscht, was die Geschichte spannend und düster werden lässt. Ganz davon ab, dass es nicht gerade toll ist einen extrem abgemagerten Körper zu sehen. So heißt es zum Beispiel in der Kritik auf Filmstarts.de:

Wenn Trevor in der ersten Szene nur in Boxershorts auf die Waage steigt, ist sein Anblick schrecklicher als irgendwelche zerfetzten Leichen in einem Splatterfilm.

Dem kann ich nur zustimmen. Grundsätzlich sei zu sagen: Ich empfinde den Film als wirklich sehenswert. Christian Bale verkörpert den Hauptcharakter Trevor einfach nur toll, die Geschichte ist fesselnd und besitzt den nötigen Tiefgang und in sich ist alles stimmig. Meine Empfehlung lautet daher ganz klar: Anschauen! Und als Vorgeschmack hier noch ein Trailer.

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Der Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2009

Der Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2009

Am 27. September diesen Jahres ist es soweit. Dann wird in Deutschland der 17. Deutsche Bundestag gewählt. Momentan stellen sich noch eine Menge Fragen, die auch erst frühestens am Abend des Wahltages beantwortet sein werden. Stoppt die SPD den Abwärtstrend? Wird Kanzlerin Angela Merkel in der neuen Legislaturperiode wieder eine große Koalition anführen? Oder wird doch Frank-Walter Steinmeier der neue Bundeskanzler? Vielleicht mit einer rot-rot-grünen Koalition? Und wie sieht das Wahlergebnis der Piraten am Ende aus? Und das ist nur eine kleine Auswahl.

Für Manche ist die Wahl schon entschieden, andere haben eindeutige Zweifel. Und eine ganze Menge Bundesbürger wissen wahrscheinlich nicht einmal wen sie wählen sollen. Welche Partei ist das kleinste Übel? Das ist eine Frage, die sicherlich zahlreich gestellt wird. Seitenlange Wahlprogramme kann man sich für die Entscheidungsfindung durchlesen. Doch dann stellt sich auch die Frage, ob da nicht vielleicht auch aus taktischen Gründen geflunkert wird. Man weiß es nicht. Schlauer ist man ja erst hinterher.

Auf jeden Fall will die Bundeszentrale für politische Bildung mit dem Wahl-O-Mat dazu beitragen, dass der Bundesbürger seine Position im politischen Spektrum erfährt und so leichter die Chance bekommt sich für die Wahl auf eine bestimmte Partei festzulegen. Ähnlich wie der EU-Profiler, den ich vor der Europawahl vorgestellt habe.

Wer also noch unentschlossen ist, der sollte sich auf jeden Fall mal die Zeit nehmen (mehr als 10 Minuten sollten es nicht sein) und den Wahl-O-Mat nutzen, denn ein zusätzliches Informationsangebot ist doch immer Gold wert.

Ich habe den Wahl-O-Mat auch mal genutzt – obwohl ich schon sicher bin was ich wählen werde – und das Ergebnis stimmte mit meiner Entscheidung überein. Wieder einmal. Schöne Bestätigung.

Wie sieht es bei euch aus? Auf welcher Wellenlänge seid ihr? Und gibt euch der Wahl-O-Mat genau das aus, was ihr auch ohne wählen würdet?

Der Ergebnis des Twitter-Experimentes

Der Ergebnis des Twitter-Experimentes

Heute vor genau drei Monaten habe ich mein ganz persönliches Twitter-Experiment gestartet. Bis dahin hatte ich mich für Twitter relativ wenig interessiert. Dann hatte ich Zeit und habe mir gedacht: “Komm, die Zeit nutzt du nun einfach mal zum testen!” Und so habe ich mir da ein Profil angelegt und fleißig gezwitschert.

Mittlerweile verfolge ich die Tweets von 185 Personen und habe über 700 Tweets geschrieben. Sicher ginge da auch noch weit mehr, aber ich finde, dass sich das im Grunde schon sehen lassen kann. Ich will ja kein Twitter-König werden oder so. Aber ich muss schon sagen, dass ich Twitter ganz gerne nutze, denn es macht vor allem schnelle und gelöste Konversationen möglich. Man bleibt auf dem Laufenden was andere tun und entdeckt hin und wieder den einen oder anderen interessanten Link zu Musik, Video oder Blog-Artikel.

Und nicht zuletzt kann man so auch ein wenig auf sich aufmerksam machen. Und das kommt dann natürlich auch unter anderem dem eigenen Blog zugute. Ein Nutzen ist also auf jeden Fall gegeben. Und genau das hatte ich vorher angezweifelt und deshalb habe ich am Anfang nämlich nie verstanden wieso alle so begeistert von Twitter sind.

Mittlerweile kann ich es verstehen. Auf jeden Fall. Ich kann zwar nicht verstehen, dass manche wirklich über 100 Tweets am Tag schreiben, aber das muss ich ja auch gar nicht, denn jeder teilt sich ja seine Zeit und seine Aktivitäten selbst ein. Und das ist auch gut so, meine Freunde.

Letztendlich ist Twitter schon eine lustige Sache, die am Ende jeder so nutzt, wie er will. Mir macht es da auf jeden Fall Spaß und ich denke, dass ich auch mit dem Ende dieses Experimentes mal mehr und mal weniger fleißig mit den anderen um die Wette zwitschern werde. Zumindest solang bis der Spaß daran eines Tages verloren geht.

Stöckchen: 3 Fragen

Anna hat mir ein Stöckchen zugeworfen und ich möchte es gerne auffangen. Es geht darum erst 3 Fragen, die in diesem Falle Anna gestellt hat, zu beantworten und dann das Stöckchen mit 3 neuen Fragen wieder auf die Reise zu schicken. Das Gute an diesem Stöckchen: Es ist egal, ob jemand es schon einmal gefangen hat, denn die Fragen sind ja immer wieder andere. Nun mache ich mich an den ersten Teil der Aufgabe. An das Beantworten der 3 Fragen.

1. Welche war die lustigste oder gar peinlichste Aktion, die du im betrunken oder angetrunkenen Zustand gerissen hast?
Das ist schwierig, weil ich sehr selten angetrunken und so gut wie nie betrunken bin. Ich glaube, dass ich im angetrunkenen Zustand schon eine ganze Menge an peinlichen Dingen gesagt habe, aber gerade im Moment fällt mir kein gutes Beispiel ein. Sind dann aber eher die typischen Dinge: Einen Witz nicht oder falsch verstehen, sich versprechen oder Dinge sagen, die vielleicht in dem Moment einfach nur Fehl am Platz sind.

2. Warst du immer der brave Musterschüler oder warst du auch gern mal für Streiche oder andere Aktionen verantwortlich?
Also ein braver Musterschüler war ich definitiv nicht. Ich bin ein Mensch, der sich nichts gefallen lässt, der gerne auch mal “Contra gibt”. Ich habe in meiner Schulzeit eine Menge Sachen gemacht, die nicht ganz so okay waren. Ich erinnere mich immer wieder an eine Sache vor dem Leistungskurs Geschichte, die alles andere als okay war. Ausführen möchte ich sie hier allerdings nicht. So etwas muss einfach irgendwann unter dem Mantel des Schweigens verharren. (Wobei einige Leser nun wissen was ich meine. Ich sage nur noch “Assi-Toni”.)

3. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?
Wunsch Nummer eins wäre der Wunsch danach unendlich viele Wünsche frei zu haben und somit mir alles mögliche wünschen zu können. Aber nein… lassen wir das. Wenn ich wirklich nur 3 Wünsche frei hätte, dann würde ich sie gemeinnützig einsetzen, denn letztendlich hätte ich davon auch etwas. Wunsch 1: Eine friedliche Welt. Wunsch 2: Kein Hunger und andere Leiden mehr auf der Welt. Wunsch 3 ist dann vielleicht doch ein wenig egoistisch: Glück und Zufriedenheit für meine Familie und mich.

Nun folgt also der zweite Teil der Aufgabe. Ich muss mir selbst 3 Fragen ausdenken, die dann von anderen Bloggern wieder beantwortet werden sollen. Und ich habe mir überlegt, dass ich mich bei den ersten 2 Fragen auf meine Studienfächer als Ausgangspunkt festlege. Hier sind sie dann mal:

1. Bist du ein Mensch, der an Gott glaubt? Und was denkst du generell über Religionen? (Weiterführend: Schließen sich deiner Meinung nach Religion und Naturwissenschaft gegenseitig aus?)

2. Wie sehr und warum interessierst du dich für Geschichte? Welcher Bereich interessiert dich am meisten?

3. Singst du gerne (oder gar unterbewusst) unter der Dusche? Wenn ja: Welche Lieder denn?

Weiterwerfen möchte ich das Stöckchen an Konna, Sascha, Kathi und Xandriah. Auf die Antworten bin ich sehr gespannt.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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