Monatsarchiv für Oktober 2009

 
 

Bela B.-Paket gewinnen beim Fearblog

Unser guter Tapedeck, seines Zeichens Blogger auf dem Fearblog, veranstaltet im Zuge der Veröffentlichung des neuen Albums “Code B” von Bela B. ein Gewinnspiel. Und daran möchte ich gerne teilnehmen, weil ich die Möglichkeit ein Paket mit dem neuen Album auf Vinyl, ein Poster und ein T-Shirt zu gewinnen doch mal richtig, richtig klasse finde.

Teilnehmen kann man indem man einfach – so wie ich gerade – über das Gewinnspiel berichtet. Näheres erfahren Interessierte natürlich auf dem Fearblog selbst. Die Teilnahme-Möglichkeit endet übrigens heute um 23:59 Uhr. Also ran halten!

So schult man seine Multitasking-Fähigkeit

So schult man seine Multitasking-Fähigkeit

Wir Männer haben ja den Ruf weg, dass wir – anders als die Frauen der Schöpfung – keine Multitasking-Fähigkeit besitzen. Frauen können telefonieren, fernsehen, Nägel lackieren, kochen, duschen und Rasen mähen gleichzeitig, doch wir Männer… nein, wir doch nicht. Wir sind doch viel zu einfach gestrickt für solche Mammut-Aufgaben. Und seien wir doch ehrlich: Wir überlassen den Frauen gerne das Terrain. Wenn sie das alles gleichzeitig machen können, dann sollen sie das doch.

Ich habe heute aber, weil ich natürlich sehr gerne eine konstruktive Weiterbildung meines eigenen Inneren betreibe, auch mal versucht so multitasking-fähig wie möglich zu werden. Und jeder weiß: Trainieren hilft.

Also wurde heute in einer Vorlesung zugehört, mitgedacht, mit den Kommilitonen darüber diskutiert und gleichzeitig noch ein Blatt Papier “verschönert”, wenn man beim Ausmalen von Kästchen denn von einer “Verschönerung” sprechen kann. Die Erkenntnis: Es hat wirklich geklappt. Ich weiß genau was in der Vorlesung Thema war, das gesamte DIN A4 Blatt ist nun ein etwas komisch dimensioniertes Schachbrett und auch sonst kann ich wohl sagen: Ich bin doch im Ansatz – zumindest im Ansatz – mit einer Multitasking-Fähigkeit gesegnet. Und da sag noch einmal jemand, dass die Universität einem nichts bringen würde.

Mein Dorsten: Dorsten im Mittelalter

Schematische Abbildung Dorstens um 1633

In der letzten Woche habe ich angekündigt, dass ich ab nun viel mehr über meine Heimatstadt schreiben möchte. Und zwar in der Serie “Mein Dorsten”. Und damit möchte ich nun beginnen. Da ich vor einiger Zeit in einer Veranstaltung an der Universität über Dorsten im Mittelalter referieren musste, habe ich mich natürlich intensiv mit der Geschichte dieser doch so schönen Stadt beschäftigt.

Eine Stadt, die in mittelalterlichen Urkunden meist “Durstine” oder “Durstene” genannt wird. Bis in das Jahr 1251 hinein ist das als “Durstine” benannte Gebiet Eigentum des Viktorstiftes Xanten und der Graf von Kleve ist der zuständige Vogt. Die Bedeutung des Gebietes ist extrem hoch, da wichtige Handelswege zwischen den anderen Städten der Umgebung (Essen, Bottrop, Köln, Münster, Recklinghausen) durch “Durstine” führen. Auch die gute Lage am Fluss mit dem Namen Lippe macht “Durstine” interessant. Nicht zuletzt, weil in dem Gebiet eine der wenigen Brücken, die über den Fluss führen, existiert.

Nachdem der Graf von Kleve und der Graf von der Mark im Jahr 1226 die Stadt Hamm und 1241 Wesel gegründet haben, möchte auch der dritte Große in dieser Region dafür sorgen, dass er eine Stadt in diesem Gebiet beherrscht. Und so will der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden “Durstine” zu einer Stadt ausbauen. 2 Urkunden, die eine betrifft den Vogt Graf von Kleve und die andere das Viktorstift in Xanten, zeugen davon, dass der Kölner Erzbischof im Jahr 1251 dem Gebiet das Stadtrecht verleiht. Es entsteht die Stadt Dorsten.

Bis in das Jahr 1260 hinein wird für eine erste Befestigung der Stadt gesorgt. Nicht mit Steinen, sondern mit Holz und Erde. Nach der Fertigstellung sind 3,5 Hektar Gebiet als “befestigt” anzusehen. Im Jahr 1275 wird eine Münzstätte gebaut, die fortan für die Prägung des “Dorstener Pfennig” verantwortlich ist. Die ersten Schritte zu einer richtigen Stadt werden also nur wenige Jahre nach der Vergabe des Stadtrechts gegangen.

Der Erzbischof von Köln hat dem Grafen von Kleve 1251 zugesichert, dass Dorsten im Falle von Konflikten neutralisiert werden würde. Dies kümmert den Grafen in der Zeit von 1297 bis 1306 jedoch nicht und er nimmt die Stadt ein, zerstört die Befestigungen und sorgt so dafür, dass der Erzbischof vorerst keine Macht mehr über die Stadt besitzt. Dorsten ist hier Spielball zweier Mächte, die sich aufgrund gänzlich anderer Gründe bekriegen. Nachdem der Konflikt im Jahre 1306 beigelegt wird gliedert sich Dorsten aber erneut in den Machtbereich des Erzbischofs ein.

Nachdem die Befestigung der Stadt mit Holz und Erde von 1260 zerstört wurde, wird 1344 erneut eine Befestigung der Stadt fertig gestellt. Dieses Mal in Form einer Stadtmauer, die 11,8 Hektar Land “befestigt” und eine Bauzeit von 28 Jahren in Anspruch nahm.

Da die Stadt bisher zum Großteil noch Eigentum des Viktorstiftes ist beginnt sie vor allem im 14. Jahrhundert kontinuierlich selbst Grundeigentümer zu werden und bringt durch zahlreiche Ankäufe immer mehr Land in den eigenen, städtischen Besitz. Für einen wirtschaftlichen Aufschwung sorgt dann die Mitgliedschaft in der Hanse. Auf den Hansetagen ist Dorsten allerdings nicht selbst vertreten. Die Vertretung übernimmt die Stadt Dortmund. Durch den nun stark zunehmenden Handel und durch den Schiffsbau schafft es die Stadt Dorsten ein enormes Vermögen anzuhäufen und für Händler und andere Gruppen immer attraktiver zu werden.

Dies zeigt sich zum Beispiel auch durch die Gründung eines Franziskanerklosters im Jahr 1488. Zum Ausgang des Mittelalters – also im 16. Jahrhundert – ist Dorsten die reichste Stadt im Vest Recklinghausen und gilt als bedeutender Standort im Umkreis.

Dorsten wird also 1251 gegründet, zu einer kleinen Stadt ausgebaut, dann aber durch Konflikte wieder zurückgeworfen. Nach dem vollendeten Bau der Stadtmauer, dem Erwerb von Grundbesitz im 14. Jahrhundert und durch den Eintritt in die Hanse wird Dorsten allerdings immer bedeutender und attraktiver. Meiner Meinung nach eine sehr spannende Entwicklung… es hat mir persönlich auch richtig gut gefallen damals mal ein wenig in die Lokal-Geschichte einzusteigen und sich mit der Stadt zu beschäftigen, die man als Heimat anerkennt.

Habt ihr euch auch schon einmal mit eurer Stadt, der Gründung oder bestimmten geschichtlichen Epochen dieser beschäftigt? Also: Seid ihr auch interessiert an der Geschichte eurer Stadt?
Und ich hoffe doch mal, dass ich euch da draußen nicht zu sehr gelangweilt habe.

Projekt 52: Woche 43/09 – Quadratisch – praktisch – gut

Projekt 52: Woche 43/09 - Quadratisch - praktisch - gut

Diese Woche lautet das Thema beim Projekt 52 “Quadratisch – praktisch – gut“. Ein durchaus interessantes und sehr vielschichtiges Thema, das natürlich an eine gewisse Schokolade erinnert. Ich persönlich habe vor wenigen Minuten meinen Blick durch das Zimmer gleiten lassen und bin bei meiner kleinen, aber durchaus feinen Schallplatten-Sammlung hängen geblieben. Zwar sind die Schallplatten selbst rund und nicht quadratisch, aber dafür sind es die schönen und vor allem meist knallig bunten Verpackungen. Und so mussten die einfach für ein Foto herhalten und sind nun mein Beitrag zu diesem Thema. Viel mehr gibt es dazu auch gar nicht zu sagen. Vielleicht sind sie nicht unbedingt praktisch in einer Zeit der Mp3-Player und iPods, aber gut sind sie auf jeden Fall.

Hey Maik, lässt du dich impfen?

Diese Frage kann ich mir im Moment an so gut wie jedem Ort anhören. An der Universität werde ich gefragt, von Freunden und Bekannten ebenso. Das zeigt doch die Unsicherheit der Menschen, wenn es um den neuen Impfstoff gegen die Schweinegrippe geht, oder? Jeder will am liebsten von seinem Gegenüber den nötigen Zuspruch erhalten, der die eigene Meinung festigen kann. Meine Antwort lautet dann immer relativ schnell:

“Nein, ich lasse mich nicht impfen.” Wenn dann nach einem zustimmenden Nicken oder einem verneinenden Kopfschütteln noch die Frage nach dem “Warum” aufkommt, dann wird angehangen, dass ich von diesem Impfstoff, der zugegebenermaßen noch nicht genügend getestet wurde und nicht ausgereift ist, nicht sonderlich viel halte. Nun kann man natürlich auch nicht wissen, ob die negativen Meldungen über den Impfstoff in den Zeitungen und Nachrichten-Sendungen gänzlich die Wahrheit widerspiegeln, aber bisher bin ich nicht an der Schweinegrippe erkrankt und meine Panik davor hält sich auch in Grenzen.

Ob und wie gut der Impfstoff wirkt werden wir eh erst dann herausfinden, wenn die Impf-Wellen angelaufen und durchgeführt wurden. Dann kann man auch sehen, ob der Impfstoff für den Körper gut verträglich ist. Ich habe in der vergangenen Zeit nämlich gelesen, dass der Impfstoff nach der Impfung durchaus dafür sorgen kann, dass man mal zwei oder mehr Tage “krank” im Bett verbringt. Aber fragt mich nicht mehr wo, denn überall findet man ja Artikel zu dem Thema.

Aber ich möchte nun gar nicht noch viel mehr schreiben, sondern euch an dieser Stelle fragen: Lasst ihr euch gegen die Schweinegrippe impfen? Wenn ja: Direkt oder wartet ihr erst ab? Wenn nein: Warum nicht?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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