Ruhe in Frieden mein Hündchen

Lissy im Sommer 2008

Es gibt Tage, die sind einfach nicht so, wie man sie sich wünscht. Heute morgen musste unsere Hündin eingeschläfert werden. 15 Jahre hat sie gelebt. Mehr als 13 Jahre war sie ein Teil unserer Familie nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt haben. Mehr als die Hälfte meines Lebens hat dieser Hund also an meiner Seite verbracht. Ein tragischer Verlust, der nicht leicht zu überstehen ist.

Ich konnte den ganzen Tag nicht wirklich darüber reden. Jetzt geht es ein wenig. Aber da liegt der Grund sicherlich auch eher an den jetzt leeren Flaschen. Besonders tolles Timing, weil heute meine Schwester auch noch ihre Volljährigkeit “feiert”. Wenn man da nun überhaupt noch von “feiern” sprechen kann. Die nächste Zeit wird noch ein sehr komisches Gefühl vorhanden sein. Denke ich.

Heute habe ich mehrfach gedacht: “Ach, du musst ja langsam mit Lissy raus”. Und erst später ist mir wieder aufgefallen, dass beim Spaziergang dann doch das Wichtigste fehlen würde. Total komisch. Jeder, der einmal einen ähnlichen Schicksalsschlag miterlebt hat, wird mitfühlen können und wissen wie komisch das doch alles ist. Sicherlich ist es das Beste für die Hündin, denn sie sollte sich ja nicht quälen müssen. Und bei dem Befund am heutigen Morgen wäre es wohl auf ein elendes Quälen hinausgelaufen, wenn es das nicht jetzt schon war.

Ich bin auf jeden Fall am Boden zerstört und ordentlich fertig. Und irgendwie fehlt mir in solchen Momenten auch etwas, aber naja… so ist das Leben. Ich will nun auch gar nicht mehr viel schreiben, da die Tränen wieder Anlauf nehmen. Nur noch so viel: Ruhe in Frieden Lissy.

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Diskussion/Anmerkungen: 12 Kommentare

  1. Paul
    schrieb am 17. Oktober 2009

    Kopf hoch. Sie wird im Herzen vieler sicherlich weiterleben. Außerdem hatte sie sicherlich ein schönes Leben bei dir.

    Antworten
  2. Jenny
    schrieb am 18. Oktober 2009

    Das tut mir wirklich unendlich leid :/
    Ich kann´s in etwa nachvollziehen, auch wenn es “nur” um ein Kaninchen geht. Kathrinchen fehlt mir heute noch.

    Antworten
  3. Wiebke
    schrieb am 18. Oktober 2009

    Fühl dich einfach mal gedrückt von mir.
    Machs gut, liebe Lissy. :(

    Antworten
  4. Sonja
    schrieb am 18. Oktober 2009

    Oh, das tut mir auch sehr sehr leid. Ich kann das total gut verstehen, ich musste auch schon einen Hund zu Grabe tragen und das ist wirklich grausam. Mehr kann man dazu auch gar nicht sagen! :(

    Antworten
  5. sprity
    schrieb am 18. Oktober 2009

    auch von mir mein Mitgefühl. 13 Jahre sind schon eine lange Zeit.

    Antworten
  6. Dani
    schrieb am 18. Oktober 2009

    das tut mir sehr leid! ich hab das auch schon erlebt. es ist wirklich nicht einfach. denk an die schönen zeiten mit ihr!
    fühl dich gedrückt.

    Antworten
  7. alte Kiehvotz
    schrieb am 18. Oktober 2009

    Keine schöne Sache. Da bekommt man selbst vom lesen des Beitrages ein bedrücktes Gefühl. Nimm dir die Zeit zum trauern. 15 Jahre sind ja nicht gerade eine kurze Zeit, da fehlt jetzt einiges!

    Was hatte sie denn, wenn man fragen darf?

    Antworten
  8. Konna
    schrieb am 18. Oktober 2009

    Auch von mir ganz herzliches Beileid. Auch bei einem Tiert ist der Verlust schmerzlich, sind sie doch auch und manchmal vor allem die treuesten Freunde und Begleiter. :(

    Antworten
  9. Lordy
    schrieb am 18. Oktober 2009

    Ich mache es kurz und bedanke mich bei euch allen für eure Anteilnahme und euer Beileid. Zuspruch ist in diesen Zeiten immer ein willkommener Gast. Vielen Dank.

    Einen besonderen Dank möchte ich meiner besten Freundin, der Wiebke, aussprechen, denn sie hat heute ihren Tag geopfert um mich auf zu muntern. Danke, danke, danke.

    Antworten
  10. In Memory of Lissy | Lordys Weblog
    schrieb am 20. Oktober 2009

    [...] Am Samstag hatte ich darüber geschrieben, dass wir unsere Lissy einschläfern lassen mussten, da sie schwer an Krebs erkrankt war. Dieser Verlust hat mich und meine gesamte Familie extrem mitgenommen. Das merkt man auch jetzt noch in sehr, sehr vielen Situationen. Vor allem auch an meiner Person. Eine gute Freundin der Familie, die Lissy auch sehr gerne mochte und sie auch die 13 Jahre, die sie bei uns verweilt hat, kannte, hat sich dann etwas einfallen lassen um der Familie eine kleine Aufmunterung zu verschaffen. Sie hat unsere Lissy malen lassen. Auf einer Hundeausstellung. Und ohne ein Foto von ihr zu besitzen. Und so kommt es, dass zwar keine 100%ige Ähnlichkeit vorhanden ist, aber doch schon erkennbar ist, dass es unsere Lissy sein soll. Für mehr Ähnlichkeit gibt es ja die Fotos, die in den Jahren entstanden sind. Ich habe mich auf jeden Fall über dieses Werk gefreut und da wollte ich es einfach mal allen präsentieren. In Memory of Lissy… Tweet This!Add this to Mister WongShare this on FacebookShare this on TechnoratiShare this on del.icio.usDigg this!Post this to MySpaceAdd this to Google BookmarksGefällt dir mein Blog? Dann abonniere doch meinen RSS-Feed, damit du immer informiert bist, wenn hier ein neuer Artikel erscheint! [...]

  11. Anna
    schrieb am 26. Oktober 2009

    oha, das tut mir leid. wir haben dieses frühjahr unsere hündin einschläfern müssen, sie war zwölf und hatte milzkrebs. man hat sie ihr sogar erfolgreich rausgenommen, aber die frische narbe am bauch hatte sich entzündet … es war für die ganze familie auch ein sehr schwerer schlag … ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst, aber kopf hoch, es wird besser werden..

    Antworten
  12. Lordy
    schrieb am 26. Oktober 2009

    @Anna: Danke für dein Beileid und die lieben Worte. Es ist mittlerweile – zum Glück – auch schon ein wenig besser geworden. Es gibt zwar immer noch zig Situationen, wo man daran denkt und wo die Tränen fließen möchten, aber es ist mittlerweile schon weniger und nicht mehr so heftig.

    Antworten

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Über Lordy

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