Monatsarchiv für Oktober 2009

 
 

Ein Herz für Blogs – Runde 2

Ein Herz für Blogs - Runde 2

Die Aktion “Ein Herz für Blogs“, die vom StyleSpion inszeniert wird, geht nun – nach einem halben Jahr – in die zweite Runde. Bei der ersten Runde habe ich mich herausgehalten, denn damals kannte ich zwar schon viele Blogs, aber dennoch habe ich gewartet und gehofft, dass es mal eine Wiederholung geben wird.

Und nun ist es soweit. Der Sinn dieser Aktion ist es übrigens seine eigenen Lieblingsblogs anderen mitzuteilen, damit sie diese tollen Blogs vielleicht auch für sich entdecken können. Natürlich muss man da eine kleine Auswahl treffen und kann gar nicht allen gerecht werden, aber hier nicht aufzutauchen heißt ja nicht, dass ich die Blogs nicht mag. Das ist ja sicherlich auch jedem klar, oder? Aber nun genug der langen Worte und hin zu meinen sechs Empfehlungen.

49suns

Starten möchte ich mit 49suns von Julia. Ich lese ihren Blog schon eine ganze Zeit, da sie viel über Themen bloggt, die mich interessieren. Als Beispiel seien ihre Artikel im musikalischen Bereich genannt. Außerdem ist sie – wie ich – beim Projekt 52 dabei und zeigt immer mal wieder richtig tolle Fotos. Auch auf ihr Liedzeilen-Quiz sei hingewiesen. Und ich freue mich immer noch über die Postkarte aus Blackpool.

u-inside

Weiter geht es mit u-inside von der lieben Sonja, die – wie ich – eine Hochschule besucht und hin und wieder darüber bloggt. Auch der Fußball findet bei ihr seinen Platz, denn sie ist leidenschaftlicher Fan der Elf aus Bremen. Auf den Blog bin ich vor einer ganzen Zeit gestoßen und möchte ihn – genauso wie die Autorin als Bekanntschaft – nicht missen. Ein echter Tipp. Vorbeischauen und toll finden.

Reizzentrum

Auf Reizzentrum geht es immer ordentlich zur Sache. Und das ist auch gut so, denn hier wird sich mit den wichtigen Themen unserer Zeit auseinandergesetzt und Dinge werden klar angesprochen. Hauptgebiete: Politik, Wirtschaft, Soziales und Gesellschaft. Auf jeden Fall ein Blick wert. Eine tolle Plattform für durchaus ansprechende Diskussionen. So etwas gibt es auch nicht so oft in dieser Art.

Der Seelendieb

Die Grafikerin Annika aus Recklinghausen – also direkt um die Ecke – ist die Autorin hinter Der Seelendieb und lässt dort ihren geistigen Ergüssen den gewünschten, freien Lauf. Sie bloggt über alles, was ihr in den Sinn kommt, und noch über vieles mehr. Außerdem zeigt sie dort ihre geschossenen Fotos, die immer wieder toll sind. Ich habe den Blog selbst erst vor kurzer Zeit entdeckt. Macht es mir nach, wenn ihr ihn noch nicht kennt.

The P-Blog by noneworld

The P-Blog by noneworld wird von Diana gefüllt. Und zwar mit vielen unterschiedlichen Artikeln. Diana ist 31 und eine Frau von Welt, die ihre Körbchen-Größe nicht öffentlich auf ihrem Blog angibt, damit die Männerwelt schätzen muss. Nein, Spaß beiseite. Der Blog ist gefüllt mit Artikeln zu den unterschiedlichsten Themen. Für jeden ist etwas dabei. Man muss sich einfach nur umschauen.

Die Pirgofabrik

Und da bin ich auch schon beim letzten Blog angekommen. Die Pirgofabrik von Torsten Luttmann. Momentan noch auf einem Trip der Selbstfindung, aber immer wieder mit spannenden und ansprechenden Artikeln am Start. Artikel über Musik, Filme oder das alltägliche Leben sind dort ebenso zu finden wie seine Ideen und Gedanken.

Weitere Blogs kann ich dann hoffentlich bei der dritten Runde vorstellen.

Projekt 52: Woche 41/09 – Unverzichtbar

Projekt 52: Woche 41/09 - Unverzichtbar

Thema der Woche 41: “Unverzichtbar“. Zahlreiche Ideen kommen einem da in den Kopf. Wasser, Atemluft, Feuer und Liebe sind zum Beispiel von anderen Teilnehmern schon in Wort und Bild aufgegriffen worden. Ich füge dann noch die Musik dazu. Hier im materiellen Sinne durch den Mp3-Player ausgedrückt, der bei mir – wenn ich unterwegs bin – einfach nicht fehlen darf. Ein ständiger Begleiter auf langen Zugfahrten und beim Warten auf die nächste Veranstaltung oder als große Hilfe beim “Abschotten” vom Rest der Welt. Einfach mal “aufdrehen” und seine Ruhe haben. Keine nervigen, anderen Geräusche mitbekommen. Manchmal ist so etwas einfach nur “Gold wert”. Und vor allem: Unverzichtbar.

Elementarteilchen

Elementarteilchen

Die beiden Halbbrüder Michael und Bruno wuchsen in den 70er Jahren bei ihren jeweiligen Großeltern auf, nachdem sie von ihrer sexuell freizügigen und unabhängigen Hippiemutter Jane dorthin abgeschoben wurden. Michael ist ein introvertierter und sexuell vollkommen desinteressierter Molekularbiologe, der in seiner ehemaligen Schulfreundin Annabelle unverhofft die Liebe seines Lebens findet. Bruno ist ein sexuell freizügiger Schriftsteller, der vor den Trümmern seiner Ehe steht und in einem esoterischen Urlaubscamp die Lehrerin Christiane kennen und lieben lernt. Als beide Frauen schwer erkranken, stehen die ungleichen Brüder vor der ultimativen Entscheidung: altbekannte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit.

Im Februar 2006 kam der Film in die deutschen Kinos und sorgte für ordentliche Aufregung auf der Berlinale. Ich habe ihn erst vor gut zwei Wochen gesehen und ich muss sagen: Bei “Elementarteilchen” handelt es sich wirklich um die Art von Film, die man unbedingt gesehen haben muss. Er ist extrem tiefgründig – auch, wenn ich das an dem Abend erst später gemerkt habe, aber da weise ich alle Schuld von mir – und geht durchaus bis an die Grenzen ohne sie auch nur eine Sekunde zu überschreiten. Die Besetzung der Rollen ist auch famos, denn es finden sich Namen wie Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen, Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss und Uwe Ochsenknecht auf der Liste. Eine Liste, die in der Hinsicht keine Wünsche offen lässt und eindeutig durch Qualität überzeugt.

Während des Filmes erlebt man die Abgründe des menschlichen Daseins auf eine ansprechende Art und Weise. Wie sich das anhört. Ich glaube mir fehlen so ein wenig die Worte um den Film richtig zu umschreiben. Daher mache ich es jetzt einfach kurz: Ich bin froh, dass ich den Film sehen durfte und würde jedem empfehlen ihn sich auch anzuschauen. Eure Meinungen zu dem Film würden mich – selbstverständlich – auch interessieren. Also kommentiert, wenn euch was dazu einfällt.

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Quelle des Zitats: Moviemaze.de

Und nun beginnt Semester Nr. 5

Nun ist es endlich wieder soweit. Das nächste Semester – das Wintersemester 2009/2010 – beginnt für mich am heutigen Tag. In wenigen Minuten geht es zum Bahnhof. Ziel: Die Ruhr-Universität Bochum. Es ist mein 5. Semester, das ich offiziell schon seit dem 01. Oktober bestreite, aber erst heute beginnt – zumindest für mich – die Vorlesungszeit. Im Vergleich zu vielen anderen Studenten recht spät. Ich weiß.

Heute stehen zwei Veranstaltungen auf dem Termin-Plan. Es wird sicherlich nicht so einfach wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen, da nun doch eine ganze Weile “Pause” war, aber ich bin optimistisch, dass das wieder klappt. Spätestens nächste Woche.

Dieses Semester starte ich sogar mit einer schweren Hypothek, denn ich muss noch eine Hausarbeit aus dem letzten Semester verfassen. Und der Abgabetermin rückt immer, immer näher. Es wird also kein “lockeres Einlaufen”, sondern ein “Sprint von 0 auf 100″ in relativ kurzer Zeit. Aber das wird schon. Auch hier bin ich zuversichtlich. Mit meinem Stundenplan bin ich weitestgehend zufrieden. Hat alles so geklappt wie ich es mir vorgestellt habe. Nun einfach mal schauen was das Semester am Ende so alles bringt.

Vor allem freue ich mich auf die eine oder andere Party, tolle Diskussionen und meine Freunde, die ich in der vorlesungsfreien Zeit so selten gesehen habe. Und natürlich freue ich mich auch auf die Veranstaltungen, die ich belegt habe, denn dieses Mal ist es mir gelungen genau die Veranstaltungen zu bekommen, die mich am meisten interessieren.

Ich könnte noch eine Menge schreiben, aber leider läuft mir dann doch die Zeit davon. Der Zug wartet nicht…

Song der Woche: Diorama – Das Meer

Als ich am gestrigen Tag einige Schnappschüsse vom Halterner See hier gezeigt habe, da kam mir direkt ein Song in den Kopf, den ich nun diese Woche als “Song der Woche” vorstellen möchte. Und zwar von dem deutschen Musikprojekt Diorama, das 1996 das Licht der Welt erblickte und seitdem einige Änderungen durchgemacht hat, wie man auch gut hier nachlesen kann.

Der Song heißt “Das Meer” und stammt aus dem Jahr 2001. Vertreten auf dem zweiten Album “Her Liquid Arms”. Einer der wenigen Songs des Projektes mit deutschem Text. Meiner bescheidenden Meinung nach ein Song mit absolutem Tiefgang. Wunderschön anzuhören. Und auch live einfach nur ein wahres Erlebnis.
Aber nun hört ihr ihn euch am besten einfach mal selbst an:

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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