Monatsarchiv für November 2009

 
 

Song der Woche: f.o.d. – Archangel’s Battlefield

Mit einem Song der Woche verabschiede ich mich dann mal vom November 2009, der wenige Höhen und viele Tiefen mit sich gebracht hat. Aber lassen wir das, denn darum soll es jetzt nicht gehen. Es geht um einen Song von einer deutschen Band, die sich f.o.d. nennt. Entstanden aus einer Band-Fusion machte f.o.d. erstmals 2002 auf sich aufmerksam. Ihr Schaffen stellen sie unter das Label “eXcess dance”, da hier Dance-Elemente auf EBM, Wave und Electro treffen. Aber im Grunde ist das auch nebensächlich. Wichtig ist: Es handelt sich um elektronische Musik, die zum Tanzen einlädt.

Im Jahr 2007 sorgte f.o.d. mit der Veröffentlichung des Studio-Albums “Synthesizer TanzMusik” für Furore, denn das Album schaffte es mehrere Wochen lang in die Deutschen Alternativ Charts. Auf diesem Album ist auch der Song der Woche namens “Archangel’s Battlefield” zu finden, der gemeinsam mit Eva Pölzing, der ehemaligen Sängerin von Blutengel (bis 2005), aufgenommen wurde. Er ist spannend, kraftvoll und hat – meiner Meinung nach – das gewisse “Etwas”. Ich hoffe euch gefällt der Song. Meinungsäußerungen sind – wie immer – erwünscht.

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Cover vs. Original: Runde 3 – Solitary Man

Cover vs. Original

Nun ist auch schon die zweite Runde vorüber gegangen. Wie schnell doch zwei Wochen vergehen können. Ist schon irgendwie Wahnsinn. Nachdem die erste Runde vom Original gewonnen wurde ging es in der zweiten Runde um den Song “New Year’s Day”, der im Original von der irischen Band U2 stammt und von der deutschen Gothic-Rock Band Zeraphine gecovert wurde. Zu Beginn der Runde sah es so aus als könnte sich das Cover eindeutig und klar durchsetzen, denn schnell führte es mit 3:0. Doch dann begann die gnadenlose Aufholjagd des Originals, das letztendlich überzeugend mit 2 Stimmen mehr (3:5) den Sieg in der Runde einfährt.

Ich muss sagen, dass ich meine Stimme dem Cover gegeben hätte. Natürlich hat es einen anderen Flair als das Original und es ist auch “glatter”, “sauberer” und “gradliniger”, aber gerade bei diesem Song finde ich dies durchaus gut. Außerdem mag ich die Stimme des Zeraphine-Sängers Sven Friedrich. Aber hier sieht man, dass die Meinungen und der Geschmack wirklich manchmal weit auseinander liegen. Und damit sollten wir die zweite Runde auch hinter uns lassen und nach vorn blicken. Wobei… ein kurzer Blick auf den Zwischenstand noch drin sein muss:

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 2

Und nun aber auf in Runde 3. Hier geht es um den Song “Solitary Man”, der von der finnischen Formation HIM im Jahr 2004 auf den Markt gebracht wurde. In Deutschland war der Song mehrere Wochen in den Charts vertreten. Und so hört er sich an:

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Bei der Version von HIM handelt es sich um ein Cover. Das Original stammt vom amerikanischen Sänger Neil Diamond, der im Jahr 1966 mit diesem Song seinen ersten großen Erfolg landete und damit den Durchbruch schaffte. Neben HIM haben sich auch noch Johnny Cash, Chris Isaak und Rantanplan an Cover-Versionen versucht. Und das ist dann mal das Original:

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Und nun übergebe ich euch mal wieder das Wort, denn ihr müsst nun wieder einmal abstimmen und somit den Sieger dieser Runde ausfindig machen. Dieses Mal ist es besonders interessant, weil zwischen Cover und Original fast 40 Jahre liegen. Eine so große Spanne gab es bisher noch nicht bei den letzten Runden. Ich bin mal gespannt.

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Die dritte Runde geht bis zum 13. Dezember 2009, denn dann startet bereits Runde 4. Also nicht zu lang warten mit der Meinungsäußerung per Kommentar!

Gast-Artikel von Konna: Ich glaube

Gast-Artikel von Konna: Ich glaube

Guten Mittag. Heute gibt es hier ausnahmsweise mal keine Worte meiner Person zu lesen. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass es hier nichts zu sehen gibt. Warum? Der Konna von der Gedankendeponie hat sich die Ehre gegeben und einen Gast-Artikel für mich verfasst. Vor einiger Zeit habe ich diesen “gewonnen” und so freue ich mich euch nun den ersten Gast-Artikel in der Geschichte dieses Blogs zu präsentieren. Eine waschechte Premiere also. Konna hat sich mit dem Thema Glauben auseinandergesetzt. Ein sehr spannendes und durchaus diskussionswürdiges Thema hat er sich damit ausgesucht. Und das ist auch gut so. Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen der fremden Worte, die für so manchen sicherlich gar nicht mal so fremd sind… aber ich komme ins Schwafeln und das soll nicht sein.

Ich glaube. Zwei einfache Wörter, aber eine unglaublich komplexe Aussage. So vielseitig interpretierbar und doch so vielsagend.

Glauben kann man an Vieles, an die eigenen Fähigkeiten, an das gute im Menschen, an den Fortschritt oder an Gott. Oder an alles gleichzeitig. Der Glaube ist etwas, das den Menschen vom Tier unterscheidet und Glaube ist etwas, das uns gleichzeitig voneinander unterscheidet und uns zusammenbringt. Jeder hat seinen eigenen Glauben, aber zu gewissen Teilen überschneidet sich dieser Glaube auch.

Dazu muss man sich allein die Religionen anschauen. Bei allen Unterschieden finden wir auch immer wieder Gemeinsamkeiten. Dass Religion immer mehr in Verruf geraten ist, liegt an denjenigen, die nicht wissen, was Religion in Wirklichkeit ist. Philologisch betachtet stammt das Wort Religion vom lateinischen religio ab, das schon früher für religiöse Handlungen, Gottesfurcht und Frömmigkeit benutzt wurde. Schaut man aber ins Wörterbuch, so findet man doch eine ganze Reihe anderer Bedeutungen, die aus der Religion, wie wir den Begriff vorwiegend verwenden, nicht wegzudenken sind: Rücksicht, Skrupel und Gewissenhaftigkeit, um nur einige Beispiele zu nennen.

Religionsgegner argumentieren damit, dass Religion für zahlreiche Kriege und Gräueltaten verantwortlich ist, also müsste sie am besten abgeschafft werden. Für noch mehr dieser Dinge ist aber zum Beispiel Geld verantwortlich. Sollen wir das auch abschaffen? Es ist eine Frage der persönlichen Einstellung, wie wir die Religion benutzen. Denn sie hat auch zweifelsohne zahlreiche gute Dinge zu bieten.

Die anderen Argumente gegen Religion begründen sich meist auf wissenschaftlichen Fortschritt. Die Bibel ist ein Märchen, aber bestimmt keine Geschichte, heißt es. Oder dass die Existenz von Gott oder einer höheren Macht nicht bewiesen werden kann. Aber warum müssen sich Religion und Wissenschaft ausschließen? Warum muss man die Existenz Gottes beweisen müssen, um zu glauben?

Glauben heißt nicht wissen, sagt eine Redensart, die zwar nicht in erster Linie auf den Religionsaspekt gemünzt ist, die aber dennoch passt. Ich muss nicht wissen, um glauben zu können. Schon immer war “Glaube versetzt Berge” einer meiner Leitsprüche im Leben und auch wenn ich nicht der religiöseste Mensch bin (und nicht in die Kirche gehe), so glaube ich dennoch, dass “da oben” jemand ist, der über mich wacht. Ganz einfach, weil es mir Trost spendet und Hoffnung gibt, dass alles gut wird. Es ist MEIN Glaube und dabei ist es ganz egal, ob er gerechtfertigt ist oder nicht. Allein dadurch, dass er mir etwas gibt, ist er es doch schon. Darum sage ich es völlig ohne Scham und aus voller Überzeugung gern noch einmal:

Ich glaube.

Lustige Szenen aus King of Queens (Teil 5)

Lustige Szenen aus King of Queens (Teil 5)

Im August und September habe ich die warmen Tage mit lustigen Szenen aus der Serie “King of Queens” überbrückt, da ich die Serie sehr mag und es immer wieder möglich ist über bestimmte Stellen herzlich zu lachen. Allerdings habe ich die Artikel-Serie für mich nie als abgeschlossen gesehen. Und so müsst ihr nun am heutigen Tag einen weiteren Teil über euch “ergehen lassen”. Und ich glaube nicht, dass dieser hier der Letzte sein wird, denn noch sind nicht alle guten Szenen hier vertreten. Aber mal los…

In der ersten Szene geht es um eine Situation, die man oft genug mitbekommt. Männer kennen sich im eigenen Haushalt nicht aus. Zumindest dann nicht, wenn es sich um die Küche – das Hoheitsgebiet so mancher Frau – handelt. Und so ergeht es auch Doug und Carrie, denn Doug merkt sich einfach nicht, wo er die Schere findet… doch wie man die beiden kennt finden sie für das “Problemchen” durchaus eine “Lösung”…

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Die zweite Szene könnte unter dem Motto “Typisch Mann” stehen, denn Doug zerstört hier seinen Fernseher… auf eine Art und Weise, wie viele elektronische Geräte ins Jenseits befördert werden. Das Beste ist eindeutig seine “männliche Reaktion”.

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Und letztendlich und zum Abschluss dieses Artikels gibt es dann noch eine sehr lange Szene, die aber durchaus sehenswert ist. Die IPS-Mitarbeiter befinden sich im Streik. Doug und sein Freund Deacon sitzen somit zu Hause herum und verbünden sich mit Arthur um die langweilige Zeit voller Nutzlosigkeit und Selbstmitleid zu überbrücken. Aus der Gruppe wird eine Spaß-Truppe, die am Ende durch das Ende des Streiks wieder aufgelöst wird… aber in der Zwischenzeit machen sie sich auf Kosten anderer den einen oder anderen… Spaß.

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Eine Fortsetzung wird folgen…

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Hier noch die Links zu den bisherigen Teilen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.

Ein Dozent macht seine Ankündigung wahr

Schüler und Studenten werden das, was ich nun schreibe, aus eigener Erfahrung kennen. Die erste Unterrichtsstunde oder die erste Sitzung in einem Seminar beginnt mit organisatorischem Krempel. Der Dozent, die Dozentin, der Lehrer oder die Lehrerin erzählt in ausschweifenden Wortschwaden, wie er oder sie sich das Schuljahr beziehungsweise die Sitzungen vorstellt. Dann fallen Sätze wie “Das Lesen der Texte ist Pflicht und wird überprüft!”, “Wer keine Hausaufgaben macht, der bekommt zusätzlich Sonderaufgaben auferlegt!”, “Wer hier nur pennt, der bekommt keine Punkte und keine Note und fällt somit durch!” oder “Wer stört, der fliegt raus!”. Doch meist sind diese Sätze nichts weiter als heiße Luft und somit pure Zeitverschwendung. Nach zwei Wochen ist die gesamte Ansprache vergessen, die Ankündigungen sind im Nirwana verschwunden und alles nimmt seinen gewohnten Verlauf. Und dieser entspricht im Normalfall nicht den angekündigten Erwartungen des Lehrkörpers.

Doch heute haben sich über 50 Studenten im Seminarraum an die erste Sitzung erinnern dürfen. Da sagte der Dozent:

Zur Vorbereitung auf die Sitzung lesen sie bitte die Texte, die ich für sie im Internet bereitstelle. Diese sind wichtig, weil sie ihnen helfen hier mit zu reden. Wenn sie die Texte nicht lesen und ich das merke, dann wird es ungemütlich. Geschieht das einmal, dann gibt es nur eine Verwarnung. Doch geschieht es dann noch einmal ist das Seminar für die betreffende Person gelaufen. Dann schmeiße ich sie heraus.

Warum mussten wir uns da alle dran erinnern? Weil heute ein Kommilitone zum zweiten Mal zugab, dass er den vorzubereitenden Text nicht gelesen hatte. Am Anfang fand er das wohl noch ganz lustig, doch dann verging ihm ganz gehörig das Grinsen, denn der Dozent machte seine Ankündigung wahr. Durch wiederholtes Zuspätkommen – fast jede Sitzung mehr als 20 Minuten – und durch das zweimalige “Den Text habe ich nicht gelesen” war jeder Kredit verbraucht. Das Seminar ist für den Betroffenen vorbei. Nächste Woche braucht er nicht mehr zu erscheinen. In vielen Gesichtern erkannte man einen kleinen Anflug von Schock.

Nun… man kann nun über die Sache denken wie man will. Es gibt sicherlich Leute, die mit dem Kommilitonen sympathisieren, aber eben auch die, die das Ganze für durchaus gerecht halten. Ich gehöre zur letzten Sorte.

Ich finde es gut, wenn eine Lehrperson sich an die Vorgaben, die zu Beginn gemacht werden, hält. Wenn das nicht geschieht, dann ist die anfängliche Ansprache keine der Sekunden wert, die in dieser Zeit verrinnen. Und es zeigt immerhin auch, dass die Lehrperson ihre Worte hält. Und was im Negativen gilt ist meist auch im Positiven so.

Nun könnte ich darüber noch eine Menge schreiben, aber ich denke, dass es auch durchaus – an dieser Stelle – interessant wäre eure Meinungen zu hören. Wie seht und bewertet ihr das Ganze?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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