I took the wrong road that led to the wrong tendencies

I took the wrong road that led to the wrong tendencies

Wenn man meinen Blog so anschaut und die Artikel durchgeht, dann kommt man oft auf den Gedanken, dass in meinem Leben alles “Friede-Freude-Eierkuchen” ist und es mir quasi gar nicht besser gehen könnte. Doch das ist – zumindest aktuell – ein richtig derber Irrtum. Denn “Friede-Freude-Eierkuchen” ist momentan eher eine Utopie.

In den letzten Tagen wurde mir bewusst, dass ich in letzter Zeit einen falschen Weg eingeschlagen habe. Und zwar gehe ich momentan einen Weg, der eindeutig in die falsche Richtung führt. Und diese Richtung ist nicht nur falsch, sondern auch absolut schädlich für alle, die in meinem näheren Umfeld verkehren, und nicht zuletzt auch für meine eigene Person. Dies zu erkennen ist sicherlich ein großer Schritt – ein Schritt, der Hoffnung gibt.

Aber die Kraft für eine Umkehr kommt nicht von ungefähr, nicht aus dem Nichts. Man kann alles versuchen, alles geben, aber am Ende doch nicht das gewünschte Ziel erreichen. Man kann hoffen, bangen und versprechen, aber manchmal reicht die eigene Kraft nicht aus. Darum zu wissen ist wichtig, denn sonst fragt man im schlimmsten Falle nicht einmal die – für einen – wichtigsten Menschen um Hilfe.

Ich gebe mir auf jeden Fall die größte Mühe diesen Weg zu verlassen und wieder auf besseren Pfaden zu wandern. Doch gelingt das nur etappenweise, schleppend, mit Rückschlägen. Man könnte es mit Xavier Naidoo halten, der schon vor Jahren sang: “Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer”. Und ich glaube, dass er da auch durchaus recht hat. Es läuft nicht immer alles perfekt. Und daher freue ich mich über kleine “Erfolge”, die anderen und mir zeigen, dass zumindest der Wille da ist, wenn auch mal die Kraft fehlt…

Ich weiß, dass ich ziemlich in Rätseln spreche. Und ich weiß auch, dass viele von euch mit diesem Text nicht das Geringste anfangen können. Vielleicht erkennen sich manche selbst in den Worten wieder, andere werden wahrscheinlich ein Fragezeichen über dem Kopf schweben haben. Im Grunde schreibe ich diesen Artikel hier nur für ganz wenige Menschen – und für mich, denn diese Worte mussten einfach heraus. Und da ein Blog durchaus auch ein Ventil sein kann… nutze ich ihn auch mal so.

Wie schließe ich diesen Artikel nun ab – mit dem Video zu “Wrong” von Depeche Mode? Immerhin habe ich die Überschrift auf dem Songtext entnommen. Nein, besser nicht. Denn das wäre irgendwie kein “schöner” Abschluss. Dann doch eher mit Xavier Naidoo, der es oft schafft tröstende, hoffnungsvolle Worte zu spenden.

In diesem Falle könnte ich noch einmal auf einen Song der Woche hinweisen… und zwar auf “Alles kann besser werden“, aber auch der Song soll es nicht sein. Nein… den Abschluss dieses Artikels soll Xavier Naidoos “Bitte hör’ nicht auf zu träumen” bilden. Ja, damit kann man leben…

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Diskussion/Anmerkungen: 5 Kommentare

  1. Melli
    schrieb am 22. November 2009

    Ich mag “Wrong” von Depeche Mode!

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen und Einsicht ist der Weg zur Besserung, oder wie war das?

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  2. Lordy
    schrieb am 22. November 2009

    @Melli: Ich mag “Wrong” auch. Nicht umsonst habe ich in den vergangenen Club-Nächten immer schön dazu getanzt xD. Und schön, dass du das nachvollziehen kannst. Einsicht ist immer der erste Schritt zur Besserung, aber da folgt – leider – noch viel, viel mehr… bzw. muss viel, viel mehr folgen…

    Antworten
  3. Xandriah
    schrieb am 22. November 2009

    Lieber Lordy, was immer dich bedrückt und besorgt, ich bin mir sicher, dass du deinen, für dich richtigen Weg finden wirst. Rückschläge mögen dazugehören. Du darfst zweifeln, aber nicht verzweifeln, sondern die Hoffnung bewahren und dich der Herausforderung stellen. Wenn du dein Ziel erreicht hast, wirst du stärker sein als zuvor und du wirst merken, dass es sich gelohnt hat. Ich drücke dir fest die Daumen :)

    Antworten
  4. Melli
    schrieb am 22. November 2009

    Ich weiß, was du meinst. Ungepflasterte Wege, verhangen und verwildert müssen erstmal bestritten werden, bevor man sie gehen kann. Und dafür muss das passende Werkzeug her, dass auch nicht von irgendwo kommt..
    Alles hat seinen Haken und seinen Preis, aber du wirst deinen Weg bzw deine Wege schon gehen..

    Antworten
  5. Lordy
    schrieb am 23. November 2009

    @Xandriah: Vielen Dank für die lieben Worte. Es gibt Zeiten, da kann man nicht positiv und optimistisch denken. Durch so eine Zeit bin ich gewandert. Ich habe gerade das Gefühl mich etwas davon gelöst zu haben, aber ob das stimmt oder nur eine Illusion ist, das mag ich noch nicht sicher zu sagen. Ich bin auf jeden Fall froh erkannt zu haben, dass irgendwas falsch lief. Bei dir sieht es im Moment ja auch nicht gut aus. Natürlich drücke auch ich dir die Daumen, dass du das alles packst.

    @Melli: Danke für die aufmunternden Worte… ich glaube, dass ich doch auf einem relativ guten Wege bin genau das zu schaffen… ^^

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Über Lordy

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