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	<title>Kommentare zu: Gast-Artikel von Konna: Ich glaube</title>
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	<description>Lordy, Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, BVB-Anhänger.</description>
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		<title>Von: Jahresrückblick 2009: Der Blog &#124; Lordys Weblog</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3476</link>
		<dc:creator>Jahresrückblick 2009: Der Blog &#124; Lordys Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 10:08:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] loswerden &#8211; auch die zwei Gast-Artikel, die es hier zu lesen gibt. Zum einen hatte Konna sich zum Thema Glauben und Religion ge&#228;u&#223;ert, zum anderen hatte sich Jana am Thema Weihnachten auf Plattdeutsch versucht. Und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] loswerden &#8211; auch die zwei Gast-Artikel, die es hier zu lesen gibt. Zum einen hatte Konna sich zum Thema Glauben und Religion ge&#228;u&#223;ert, zum anderen hatte sich Jana am Thema Weihnachten auf Plattdeutsch versucht. Und [...]</p>
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		<title>Von: juliaL49</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3262</link>
		<dc:creator>juliaL49</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-3261&quot;&gt;Robert&lt;/a&gt;: Du brauchst/kannst mir nicht zustimmen, da das eine wissenschaftliche Theorie ist. Und die besagt, dass Moral ein Instinkt &lt;em&gt;ist&lt;/em&gt;, d.h. nicht davon geleitet wird. Wenn du ein paar Minuten Zeit hast, dann lies dir &lt;a href=&quot;http://www.wjh.harvard.edu/~mnkylab/publications/recent/HauserSingerMoralRelig05.pdf&quot;&gt;dieses vierseitige PDF&lt;/a&gt; durch, in der die angesprochenen Studien beschrieben werden. Ein wichtiger Absatz:

&lt;blockquote&gt;These studies begin to provide empirical support for the idea that like other psychological faculties of the mind, including language and mathematics, we are endowed with a moral faculty that guides our intuitive judgement of right and wrong, interacting in interesting ways with the local culture. These intuitions reflect the outcome of millions of years in which our ancestors have lived as social mammals, and are part of our common inheritance, as much as our opposable thumbs are.&lt;/blockquote&gt;

Das widerspricht deiner Behauptung, dass Kinder von ihren Eltern Moral &quot;lernen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-3261">Robert</a>: Du brauchst/kannst mir nicht zustimmen, da das eine wissenschaftliche Theorie ist. Und die besagt, dass Moral ein Instinkt <em>ist</em>, d.h. nicht davon geleitet wird. Wenn du ein paar Minuten Zeit hast, dann lies dir <a href="http://www.wjh.harvard.edu/~mnkylab/publications/recent/HauserSingerMoralRelig05.pdf">dieses vierseitige PDF</a> durch, in der die angesprochenen Studien beschrieben werden. Ein wichtiger Absatz:</p>
<blockquote><p>These studies begin to provide empirical support for the idea that like other psychological faculties of the mind, including language and mathematics, we are endowed with a moral faculty that guides our intuitive judgement of right and wrong, interacting in interesting ways with the local culture. These intuitions reflect the outcome of millions of years in which our ancestors have lived as social mammals, and are part of our common inheritance, as much as our opposable thumbs are.</p></blockquote>
<p>Das widerspricht deiner Behauptung, dass Kinder von ihren Eltern Moral &#8220;lernen&#8221;.</p>
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		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3261</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:32:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme dir nicht zu Julia. Wenn man seine Moral von einem Instinkt leiten lassen würde, wären wir vielleicht eine noch ärmere Gesellschaft. Moral und Ethik prägen sich meiner Meinung nach in frühester Jugend. Da vermitteln die Eltern den Kinder ihre Werte. Erst später entwickelt man (hoffentlich) eigene Vorstellungen davon. &quot;Instinkt&quot; in diesem Zusammenhang lasse ich nur auf die Assoziation mit dem in der Kindheit geprägten zu. Was aus dem Bewusstsein verdrängt wird, kann dann vielleicht Instinkt werden. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme dir nicht zu Julia. Wenn man seine Moral von einem Instinkt leiten lassen würde, wären wir vielleicht eine noch ärmere Gesellschaft. Moral und Ethik prägen sich meiner Meinung nach in frühester Jugend. Da vermitteln die Eltern den Kinder ihre Werte. Erst später entwickelt man (hoffentlich) eigene Vorstellungen davon. &#8220;Instinkt&#8221; in diesem Zusammenhang lasse ich nur auf die Assoziation mit dem in der Kindheit geprägten zu. Was aus dem Bewusstsein verdrängt wird, kann dann vielleicht Instinkt werden.</p>
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		<title>Von: juliaL49</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3234</link>
		<dc:creator>juliaL49</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 08:27:03 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-3233&quot;&gt;Robert&lt;/a&gt;: Gerade das was du als unstrittig bezeichnest, ist es nicht: Moral und Ethik sind unabhänig von Religion, auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird. Wie ich oben schon schrieb, habe ich das mal näher betrachtet und es gab auch dieses Jahr wieder einige Studien, die die These unterstützen, dass Moral sowas wie Instinkt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-3233">Robert</a>: Gerade das was du als unstrittig bezeichnest, ist es nicht: Moral und Ethik sind unabhänig von Religion, auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird. Wie ich oben schon schrieb, habe ich das mal näher betrachtet und es gab auch dieses Jahr wieder einige Studien, die die These unterstützen, dass Moral sowas wie Instinkt ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3233</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 00:18:59 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Artikel, obwohl mein Papa immer gesagt hat: &quot;&lt;em&gt;Diskutiere nicht über Religion, denn Glaube macht blind.&lt;/em&gt;&quot; Es ist aber erstaunlich wie oft der Glaube mit Religion oder auch Kirche in Verbindung gebracht wird, wobei das doch jeweils verschiedene Dinge sind. Wie man an der &quot;Hitzigkeit&quot; dieser Diskussion merkt, ein strittiges Thema. 

Unstrittig ist meiner Meinung nach aber die Tatsache, das Religion dem Menschen überhaupt erst Moralvorstellung und Ethik beibringen. Und in der Regel machen die ihre Sache sehr gut, bis man selbst erkennen sollte, da es da noch mehr gibt als eine Sichtweise. Dann kommt die Toleranz von ganz alleine.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Artikel, obwohl mein Papa immer gesagt hat: &#8220;<em>Diskutiere nicht über Religion, denn Glaube macht blind.</em>&#8221; Es ist aber erstaunlich wie oft der Glaube mit Religion oder auch Kirche in Verbindung gebracht wird, wobei das doch jeweils verschiedene Dinge sind. Wie man an der &#8220;Hitzigkeit&#8221; dieser Diskussion merkt, ein strittiges Thema. </p>
<p>Unstrittig ist meiner Meinung nach aber die Tatsache, das Religion dem Menschen überhaupt erst Moralvorstellung und Ethik beibringen. Und in der Regel machen die ihre Sache sehr gut, bis man selbst erkennen sollte, da es da noch mehr gibt als eine Sichtweise. Dann kommt die Toleranz von ganz alleine.</p>
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		<title>Von: alte Kiehvotz</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3220</link>
		<dc:creator>alte Kiehvotz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 22:13:08 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Religionsgegner argumentieren damit, dass Religion für zahlreiche Kriege und Gräueltaten verantwortlich ist, also müsste sie am besten abgeschafft werden. Für noch mehr dieser Dinge ist aber zum Beispiel Geld verantwortlich. Sollen wir das auch abschaffen?&lt;/blockquote&gt;

Sehr guter Absatz! Ständig lese ih in irgendwelchen Foren, egal wo, die Aussage aus dem ersten Satz. Dabei denken aber die meisten &quot;Schmalspurdenker&quot; ihre Gedanken gar nicht zu ende um zu begreifen, was sie für Aussagen machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Religionsgegner argumentieren damit, dass Religion für zahlreiche Kriege und Gräueltaten verantwortlich ist, also müsste sie am besten abgeschafft werden. Für noch mehr dieser Dinge ist aber zum Beispiel Geld verantwortlich. Sollen wir das auch abschaffen?</p></blockquote>
<p>Sehr guter Absatz! Ständig lese ih in irgendwelchen Foren, egal wo, die Aussage aus dem ersten Satz. Dabei denken aber die meisten &#8220;Schmalspurdenker&#8221; ihre Gedanken gar nicht zu ende um zu begreifen, was sie für Aussagen machen.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3187</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 23:53:16 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-3183&quot;&gt;Konna&lt;/a&gt;: Da sehe ich das Problem in der Vaterlandsliebe. Was ist so besonders an willkürlichen Grenzen ? Man kann seine Gemeinde lieben wegen den Menschen seine Familie, das geht. Doch das Leben sollte man nicht nur in seinem Vater- und Mutterland schöner machen sondern für alle Menschen und Lebewesen. 

@&lt;a href=&quot;#comment-3185&quot;&gt;cimddwc&lt;/a&gt;: Sehr gut das Sprichwort erklärt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-3183">Konna</a>: Da sehe ich das Problem in der Vaterlandsliebe. Was ist so besonders an willkürlichen Grenzen ? Man kann seine Gemeinde lieben wegen den Menschen seine Familie, das geht. Doch das Leben sollte man nicht nur in seinem Vater- und Mutterland schöner machen sondern für alle Menschen und Lebewesen. </p>
<p>@<a href="#comment-3185">cimddwc</a>: Sehr gut das Sprichwort erklärt.</p>
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		<title>Von: cimddwc</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3185</link>
		<dc:creator>cimddwc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:20:50 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-3183&quot;&gt;Konna&lt;/a&gt;: Mag sein, dass v.a. die Kurzfassung etwas polemisch ist. Andererseits beschreibst du genau das im Folgenden: Dass du aus dem Glauben Kraft schöpfen &lt;em&gt;willst&lt;/em&gt;, auch wenn das Wissen etwas anderes sagt (oder sagen würde, wenn du es wüsstest)...

Ich hätte ja auch gerne geglaubt, dass der VfB heute in Leverkusen nach dem 0:2 noch das Spiel hätte drehen können, aber alles, was man gesehen hat und wissen konnte, sprach eher für die (fast schon niedrige) 0:4-Niederlage.

Spaß beiseite: Wenn ich etwas (in einer bestimmten problematischen Situation) nicht weiß, dann versuche ich, so viel wie möglich darüber herauszufinden und so viel wie möglich selbst zu tun, anstatt mich auf den Glauben zu verlassen, dass doch noch ein Wunder geschehen möge. Denn wer kann in den meisten Fällen schon sagen, ob er wirklich schon genug über die Situation weiß, um sicher sein zu können, dass absolut nichts mehr getan werden kann, und hinzuschmeißen? 

&quot;Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott&quot;, sagt nicht umsonst das Sprichwort – und wenn man sich selber geholfen hat, kann Gott auch weiter Däumchen drehen. :) </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-3183">Konna</a>: Mag sein, dass v.a. die Kurzfassung etwas polemisch ist. Andererseits beschreibst du genau das im Folgenden: Dass du aus dem Glauben Kraft schöpfen <em>willst</em>, auch wenn das Wissen etwas anderes sagt (oder sagen würde, wenn du es wüsstest)&#8230;</p>
<p>Ich hätte ja auch gerne geglaubt, dass der VfB heute in Leverkusen nach dem 0:2 noch das Spiel hätte drehen können, aber alles, was man gesehen hat und wissen konnte, sprach eher für die (fast schon niedrige) 0:4-Niederlage.</p>
<p>Spaß beiseite: Wenn ich etwas (in einer bestimmten problematischen Situation) nicht weiß, dann versuche ich, so viel wie möglich darüber herauszufinden und so viel wie möglich selbst zu tun, anstatt mich auf den Glauben zu verlassen, dass doch noch ein Wunder geschehen möge. Denn wer kann in den meisten Fällen schon sagen, ob er wirklich schon genug über die Situation weiß, um sicher sein zu können, dass absolut nichts mehr getan werden kann, und hinzuschmeißen? </p>
<p>&#8220;Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott&#8221;, sagt nicht umsonst das Sprichwort – und wenn man sich selber geholfen hat, kann Gott auch weiter Däumchen drehen. :)</p>
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		<title>Von: beetFreeQ</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3184</link>
		<dc:creator>beetFreeQ</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:41:26 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-3183&quot;&gt;Konna&lt;/a&gt;: Die Untrennbarkeit von Religion und Toleranz würde ich aber mal so interpretieren, dass Religion immer mit Toleranz verbinden sein sollte, aber Toleranz nicht zwangsweise mit Religion zu tun haben muss, oder? Denn Toleranz ist definitiv auch ohne Religion wichtig und möglich. Sie hat es nur leider oft sowohl bei Gläubigen als auch Atheisten sehr schwer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-3183">Konna</a>: Die Untrennbarkeit von Religion und Toleranz würde ich aber mal so interpretieren, dass Religion immer mit Toleranz verbinden sein sollte, aber Toleranz nicht zwangsweise mit Religion zu tun haben muss, oder? Denn Toleranz ist definitiv auch ohne Religion wichtig und möglich. Sie hat es nur leider oft sowohl bei Gläubigen als auch Atheisten sehr schwer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Konna</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/28/gast-artikel-von-konna-ich-glaube/#comment-3183</link>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:15:24 +0000</pubDate>
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		<description>Oh man, mit dem Beitrag habe ich ja echt riesige Reaktionen ausgelöst, was schreibt ihr bitte alle für Monsterkommentare? :D

@&lt;a href=&quot;#comment-3160&quot;&gt;juliaL49&lt;/a&gt;: Ok, das habe ich nicht mitbekommen. Aber das ist krank und die Religion hat es sicherlich nicht gefördert.

@&lt;a href=&quot;#comment-3161&quot;&gt;Sebastian&lt;/a&gt;: Naja, aber wer sein Vaterland liebt (wobei ich &quot;Liebe&quot; zu übertrieben finde), der engagiert sich auch mehr dafür und macht das Leben in jenem vielleicht für alle etwas schöner.

Genauso könnte man Fragen: Warum bin ich Fan eines bestimmten Fußballvereins, wenn ich nicht selbst dort mitspiele? Oder warum feuere ich die deutsche Nationalelf an?

@&lt;a href=&quot;#comment-3162&quot;&gt;cimddwc&lt;/a&gt;: &quot;Nicht wissen wollen&quot; finde ich jetzt ein bisschen polemisch. Sicher gibt es gewisse Bereiche und gewisse Gruppen, die den Fortschritt und das Wissen ignorieren, aber warum reicht der Glaube nicht manchmal aus? Wenn ich etwas nicht weiß, dann kann ich immerhin hoffen, dass etwas so verläuft, wie ich es mir wünsche. Daraus lässt sich doch wenigstens etwas Kraft schöpfen, wenn mir hingegen die Wissenschaft sagt, dass es keine Chance darauf gibt, kann ich auch gleich hinschmeißen.

Damit will ich natürlich nicht sagen, dass so esoterischer Kram in meinen Augen irgendeinen Wert für mich hat, meist halte ich das sowieso nur für reine Abzocke und da wird die GutGLÄUBIGKEIT der Menschen eben ausgenutzt.

@&lt;a href=&quot;#comment-3168&quot;&gt;Paramantus&lt;/a&gt;: Ist Religiösität tatsächlich ohne zu glauben möglich? Das würde ich anzweifeln wollen. Wäre das nicht falsche oder gespielte Religiösität?

Du sprichst erneut das Vergewaltigen von Kindern an. Jemand, der soetwas tut, kann in meinen Augen nicht wirklich religiös sein, denn es widerspricht doch dem, was Religion &quot;lehrt&quot; - mal ganz allgemein gesprochen.

Dann sprichst du davon, dass man in eine religiöse Gemeinschaft hineingeboren wird. Das ist sicherlich zum Teil richtig, aber man hat doch im Laufe seines Lebens die Möglichkeit, sich eben von der Religion abzuwenden. Wie im Artikel geschildert, ist Religion aus meiner Sicht nicht dazu da, die einen oder die anderen Menschen auszuschließen. Ich finde, der Religionsbegriff wird generell hier in den Kommentaren viel zu eng gefasst.

Und klar, die Eltern spielen bei der Erziehung eine wichtige Rolle, kein Zweifel. Auch der Staat trägt seinen Teil dazu bei, in der Schule wird das ja auch gelehrt. Aber in welchem Schulfach? Genau, Religion.
Die Rolle der Religion ist vielleicht geringer geworden, wenn man sie mit der von vor 100, 200, 300 oder noch mehr Jahren vergleicht, aber irgendwoher kommt die moralische und ethische Erziehung ja, die uns die Eltern beibringen.

@&lt;a href=&quot;#comment-3169&quot;&gt;beetFreeQ&lt;/a&gt;: Im Prinzip kann ich deinen wirklich ausführlichen Kommentar voll und ganz unterschreiben. In fast allen Dingen geht es mir ähnlich wie dir.

Ich bin nicht sonderlich religiös, vielleicht auch teils Agnostiker, aber eher mit dem Hang zum Glauben an Gott (da schlägt mein Pendel eben in die andere Richtung aus als bei dir). Und an Gott zu &lt;strong&gt;glauben&lt;/strong&gt;, ist für mich ein Teil an Religiösität, das kann man nicht allein unter Glaube abheften.

Dass Fanatismus und Verleugnung von Tatsachen beides nicht das sind, was einer Religion anheim sein sollte, darüber sind wir uns denke ich alle einig. Ich persönlich - und um meine Ansicht geht es ja in diesem Artikel - bin der Meinung, dass Religion und Toleranz untrennbar miteinander verbunden sind oder es zumindest sein sollten. Diese Aussage war eigentlich eine meiner Hauptintentionen dieses Beitrags.

Meine &quot;persönliche Religion&quot;, ich nenne sie mal &quot;evangelisch christlicher Agnostiker&quot;, so blöd und paradox das auch klingt, ist etwas, dass mir persönlich gut tut und nützt. Und das möchte ich mir wahren. Und ob man das nun Religion, Glaube, Hoffnung, Ethik, Moral oder alles zusammen nennt, spielt keine Rolle. Wahrscheinlich ist ein Stück von allem mit dabei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh man, mit dem Beitrag habe ich ja echt riesige Reaktionen ausgelöst, was schreibt ihr bitte alle für Monsterkommentare? :D</p>
<p>@<a href="#comment-3160">juliaL49</a>: Ok, das habe ich nicht mitbekommen. Aber das ist krank und die Religion hat es sicherlich nicht gefördert.</p>
<p>@<a href="#comment-3161">Sebastian</a>: Naja, aber wer sein Vaterland liebt (wobei ich &#8220;Liebe&#8221; zu übertrieben finde), der engagiert sich auch mehr dafür und macht das Leben in jenem vielleicht für alle etwas schöner.</p>
<p>Genauso könnte man Fragen: Warum bin ich Fan eines bestimmten Fußballvereins, wenn ich nicht selbst dort mitspiele? Oder warum feuere ich die deutsche Nationalelf an?</p>
<p>@<a href="#comment-3162">cimddwc</a>: &#8220;Nicht wissen wollen&#8221; finde ich jetzt ein bisschen polemisch. Sicher gibt es gewisse Bereiche und gewisse Gruppen, die den Fortschritt und das Wissen ignorieren, aber warum reicht der Glaube nicht manchmal aus? Wenn ich etwas nicht weiß, dann kann ich immerhin hoffen, dass etwas so verläuft, wie ich es mir wünsche. Daraus lässt sich doch wenigstens etwas Kraft schöpfen, wenn mir hingegen die Wissenschaft sagt, dass es keine Chance darauf gibt, kann ich auch gleich hinschmeißen.</p>
<p>Damit will ich natürlich nicht sagen, dass so esoterischer Kram in meinen Augen irgendeinen Wert für mich hat, meist halte ich das sowieso nur für reine Abzocke und da wird die GutGLÄUBIGKEIT der Menschen eben ausgenutzt.</p>
<p>@<a href="#comment-3168">Paramantus</a>: Ist Religiösität tatsächlich ohne zu glauben möglich? Das würde ich anzweifeln wollen. Wäre das nicht falsche oder gespielte Religiösität?</p>
<p>Du sprichst erneut das Vergewaltigen von Kindern an. Jemand, der soetwas tut, kann in meinen Augen nicht wirklich religiös sein, denn es widerspricht doch dem, was Religion &#8220;lehrt&#8221; &#8211; mal ganz allgemein gesprochen.</p>
<p>Dann sprichst du davon, dass man in eine religiöse Gemeinschaft hineingeboren wird. Das ist sicherlich zum Teil richtig, aber man hat doch im Laufe seines Lebens die Möglichkeit, sich eben von der Religion abzuwenden. Wie im Artikel geschildert, ist Religion aus meiner Sicht nicht dazu da, die einen oder die anderen Menschen auszuschließen. Ich finde, der Religionsbegriff wird generell hier in den Kommentaren viel zu eng gefasst.</p>
<p>Und klar, die Eltern spielen bei der Erziehung eine wichtige Rolle, kein Zweifel. Auch der Staat trägt seinen Teil dazu bei, in der Schule wird das ja auch gelehrt. Aber in welchem Schulfach? Genau, Religion.<br />
Die Rolle der Religion ist vielleicht geringer geworden, wenn man sie mit der von vor 100, 200, 300 oder noch mehr Jahren vergleicht, aber irgendwoher kommt die moralische und ethische Erziehung ja, die uns die Eltern beibringen.</p>
<p>@<a href="#comment-3169">beetFreeQ</a>: Im Prinzip kann ich deinen wirklich ausführlichen Kommentar voll und ganz unterschreiben. In fast allen Dingen geht es mir ähnlich wie dir.</p>
<p>Ich bin nicht sonderlich religiös, vielleicht auch teils Agnostiker, aber eher mit dem Hang zum Glauben an Gott (da schlägt mein Pendel eben in die andere Richtung aus als bei dir). Und an Gott zu <strong>glauben</strong>, ist für mich ein Teil an Religiösität, das kann man nicht allein unter Glaube abheften.</p>
<p>Dass Fanatismus und Verleugnung von Tatsachen beides nicht das sind, was einer Religion anheim sein sollte, darüber sind wir uns denke ich alle einig. Ich persönlich &#8211; und um meine Ansicht geht es ja in diesem Artikel &#8211; bin der Meinung, dass Religion und Toleranz untrennbar miteinander verbunden sind oder es zumindest sein sollten. Diese Aussage war eigentlich eine meiner Hauptintentionen dieses Beitrags.</p>
<p>Meine &#8220;persönliche Religion&#8221;, ich nenne sie mal &#8220;evangelisch christlicher Agnostiker&#8221;, so blöd und paradox das auch klingt, ist etwas, dass mir persönlich gut tut und nützt. Und das möchte ich mir wahren. Und ob man das nun Religion, Glaube, Hoffnung, Ethik, Moral oder alles zusammen nennt, spielt keine Rolle. Wahrscheinlich ist ein Stück von allem mit dabei.</p>
]]></content:encoded>
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