Monatsarchiv für November 2009

 
 

Stöckchen: Blog-Stöckchen

Stöckchen: Blog-Stöckchen

Die Melli hat mir in den letzten Tagen zwei Stöckchen zugeworfen. Eines davon möchte ich dann nun erst einmal auffangen. Das Zweite wird dann wohl die Tage genauer angeschaut.
Bei diesem Stöckchen geht es ums Bloggen und um Blogs allgemein. Es ist ein Stöckchen, das sehr stark auf den Terminus “Vernetzung” setzt, also viele Links fordert, und im typischen Interview-Stil um die Ecke kommt.

  • Warum bloggst du? – Das ist eine gute Frage, die sich nicht so leicht beantworten lässt. Hauptsächlich blogge ich, weil es mir Spaß macht. Außerdem mag ich die “Szene”. Ich habe durch meinen Blog sehr viele Leute kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte. Und ich teile gerne Gedanken, Musik und andere Dinge mit möglichst vielen und erfahre auch gerne die Meinungen anderer zu bestimmten Themen. Und dafür ist ein Blog einfach der beste “Raum”.
  • Seit wann bloggst du? – Meinen ersten Blog hatte ich im Herbst 2006 gestartet. Das hielt 3 Monate. Danach habe ich mehrfach allein oder zusammen mit anderen Leuten gebloggt. Dieser Blog existiert so seit dem 01.01.2009 und dokumentiert eindeutig meine längste Blogging-Phase. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
  • Warum lesen deine Leser dein Blog? – Diese Frage muss man den Lesern stellen. Ich würde sie also gerne weiterreichen. Wenn ihr da draußen euch äußern wollt, dann kommentiert doch einfach.
  • Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam? – Laut meiner Statistik war die letzte Suchanfrage “das wahre office”.
  • Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit? – Schwer zu sagen. Die Artikel im ersten Quartal diesen Jahres wurden natürlich weniger beachtet, weil die Leserschaft da noch nicht so groß war. Aber einen einzigen Artikel vermag ich nicht zu benennen. Wenn Interesse besteht einfach mal das Archiv durchforsten. Da kann man sicher spannende Dinge finden.
  • Dein aktueller Lieblingsblog? – Hier muss ich passen. Ich habe zu viele tolle Blogs kennen gelernt. Da kann ich mich unmöglich für einen entscheiden. Das halte ich auch nicht für fair. Empfehlen kann ich alle Blogs, die sich in meiner Blogroll befinden.
  • Welchen Blog hast du zuletzt gelesen? – Zuletzt war ich auf dem Blog von Jana unterwegs. Sie wird übrigens hier im Rahmen von Konnas Blogjulklapp (ich berichtete hier) hier einen Gast-Artikel verfassen.
  • Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert? – Ungefähr 120 Stück. Tendenz weiter steigend. Wobei ich vor kurzem noch 180 Feeds abonniert hatte. Dann wurde aufgeräumt… nun geht die Sammelei wieder los.
  • An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum? – Okay, mal sehen. Am besten werfe ich einfach mal blind an Konna, Sibel, Jana, Julia und Anne.

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Bild © Sybille Daden / PIXELIO

Lord of War – Händler des Todes

Lord of War - Händler des Todes

Am Sonntag habe ich es geschafft den ersten Film meines großen Film-Fanges zu schauen. In netter Gesellschaft. Und zwar habe ich mir “Lord of War – Händler des Todes” von Andrew Niccol angeschaut. Die Hauptrolle in dem Streifen von 2005 spielt Nicolas Cage. Neben ihm stehen aber auch noch andere Größen wie Ethan Hawke, Eamonn Walker und Jared Leto vor der Kamera. Der Film ist eine beispiellose Darstellung des globalen Waffenhandels. Aber mal langsam… worum geht es im Groben?

Der Waffenhändler Yuri Orlov verkauft Waffen aus den Beständen der ehemaligen Sowjetunion in Krisengebiete und steigt langsam aber sicher zur Nummer 1 des Marktes auf. Seinen Konkurrenten und dem rastlosen Interpol Agenten Jack Valentine ist er dabei immer einen Schritt voraus. Doch gerade als es am schönsten ist, beginnt ihn das Gewissen zu plagen.

Yuri Orlov, gespielt von Nicolas Cage, ist ukrainischer Einwanderer ohne vernünftige und sinnvolle Zukunft, wie es scheint. Doch mit der Zeit entdeckt Yuri den Waffenhandel. In diesem Geschäft steigt er durch die politischen und kriegerischen Konfrontationen vor und nach dem Fall des eisernen Vorhangs auf bis er irgendwann unweigerlich fällt. Was am Anfang eine Erfolgsgeschichte ohne moralische Grenzen ist wird zum Ende hin ein Drama.
Die Geschichte fesselt. Ein absolut aktuelles Thema wird akkurat verpackt und durch die Geschichte eines Mannes ausgedrückt. Durch den eingearbeiteten Humor kann man selbst in eigentlich eher trostlosen Momenten durchaus mal einen herzlichen Lacher hervorbringen. Nicolas Cage spielt die schwere Rolle perfekt. Yuri Orlov ist alles andere als eine leicht darzustellende Persönlichkeit – soll er doch charismatisch, zynisch und realistisch zugleich sein. Der Plot hält einige Überraschungen bereit, ist nicht gänzlich berechenbar. Er ist spannend, durchaus mit interessanten Fakten bestückt und lädt zum Nachdenken ein. Zum Nachdenken über den Waffenhandel auf dieser Welt, der mehr als nur ein Milliarden-Geschäft ist.
Ich muss sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Würde ihn mir auch auf jeden Fall noch einmal anschauen. Und ich kann den Film auch nur empfehlen. Anschauen und selbst eine Meinung bilden.
An dieser Stelle frage ich gerne nochmal nach euren Eindrücken, wenn ihr den Film kennt. Zwar konnte man aus den Kommentaren zum Artikel über den großen Film-Fang schon die eine oder andere Meinung zum Film herauslesen, aber hier kann man das vielleicht noch etwas vertiefen. Würde mich auf jeden Fall freuen. Und wie schon geschrieben… ich kann den Film nur empfehlen. Und zum Abschluss gibt es dann noch einen Trailer, damit auch die, die den Film noch nicht gesehen haben, ihr vielleicht vorhandenes Interesse ein wenig stillen können.

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Quelle des Zitats: Moviemaze.de.

SdW: Prince – Purple Rain

Song der Woche

Nachdem es letzte Woche mit Falcos “Ouf of the Dark” schon raus aus den “schwarzen, musikalischen Gefilden” ging, geht es auch diese Woche mit einem nicht gerade “gruftigen” Song in die neue Woche.
Der Künstler, der sich für den hier nun im Rampenlicht stehenden Song verantwortlich schreibt, ist Prince Rogers Nelson, kurz Prince genannt. Der US-Amerikaner ist bereits seit 1978 im Musikgeschäft als Musiker, Komponist, Produzent und Songwriter tätig. Den internationalen Durchbruch feierte er mit dem Titel, der hier und heute der “Song der Woche” sein soll. Und zwar im Jahre 1984. 2 Jahre vor meiner Geburt. Die CD liegt übrigens in meinem Schrank. Was solche Dinge angeht bin ich leicht verrückt. Aber ich schweife ab…
Mit mehr als 100 Millionen verkauften Platten ist Prince einer der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten. Ganz interessant ist, dass Prince bei so manchem Stück, das er auf den Markt gebracht hat, nicht nur gesungen, sondern auch jedes Instrument selbst eingespielt hat – eine, wie ich finde, bedeutende Randnotiz.
Bei dem Song handelt es sich um “Purple Rain”. Das ist – wie schon geschrieben – der Song, der für Prince den Durchbruch bedeutete. Ich kann das auch gut verstehen, da es sich um einen sehr tiefgründigen und tollen Song handelt. Zumindest ist er absolut nach meinem Geschmack. Ja, ich weiß… manche mögen es nicht glauben, aber es ist so.
Ihr dürft nun wie immer eure Meinung zu dem Song abgeben, denn obwohl ich noch so viel über ihn schreiben könnte, möchte ich das aktuell gar nicht tun. Ich möchte diesen Artikel eher mit einem Zitat aus dem Songtext beenden. Anhören könnt ihr ihn euch natürlich auch noch.

I only want to see you, only want to see you in the purple rain.

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Projekt 52: Woche 46/09 – Horizonte

Projekt 52: Woche 46/09 - Horizonte

Das 46. Wochenthema beim Projekt 52 lautet “Horizonte“. Und da kann man ja wirklich eine ganze Menge an Ideen bekommen. Viele haben Sonnenaufgänge und Untergänge fotografiert, andere die durch Wolken brechenden Sonnenstrahlen an einem eher “düsteren” Tag und so mancher hatte auch eine ganz andere Idee, die ein wenig “aus dem Rahmen fällt”. Ich bleibe allerdings bei Sonne, Himmel, Sonnenstrahlen und zeige euch hiermit meinen Beitrag zu diesem Thema… erst wollte ich ein Foto aus meinem Sommerurlaub nehmen, aber da habe ich mich dann doch gegen entschieden. Nun denn… ich hoffe es gefällt. Das 47. Wochenthema lautet übrigens “Sonntage”… wie passend… mal sehen was mir dazu so einfallen wird.

I took the wrong road that led to the wrong tendencies

I took the wrong road that led to the wrong tendencies

Wenn man meinen Blog so anschaut und die Artikel durchgeht, dann kommt man oft auf den Gedanken, dass in meinem Leben alles “Friede-Freude-Eierkuchen” ist und es mir quasi gar nicht besser gehen könnte. Doch das ist – zumindest aktuell – ein richtig derber Irrtum. Denn “Friede-Freude-Eierkuchen” ist momentan eher eine Utopie.
In den letzten Tagen wurde mir bewusst, dass ich in letzter Zeit einen falschen Weg eingeschlagen habe. Und zwar gehe ich momentan einen Weg, der eindeutig in die falsche Richtung führt. Und diese Richtung ist nicht nur falsch, sondern auch absolut schädlich für alle, die in meinem näheren Umfeld verkehren, und nicht zuletzt auch für meine eigene Person. Dies zu erkennen ist sicherlich ein großer Schritt – ein Schritt, der Hoffnung gibt.
Aber die Kraft für eine Umkehr kommt nicht von ungefähr, nicht aus dem Nichts. Man kann alles versuchen, alles geben, aber am Ende doch nicht das gewünschte Ziel erreichen. Man kann hoffen, bangen und versprechen, aber manchmal reicht die eigene Kraft nicht aus. Darum zu wissen ist wichtig, denn sonst fragt man im schlimmsten Falle nicht einmal die – für einen – wichtigsten Menschen um Hilfe.
Ich gebe mir auf jeden Fall die größte Mühe diesen Weg zu verlassen und wieder auf besseren Pfaden zu wandern. Doch gelingt das nur etappenweise, schleppend, mit Rückschlägen. Man könnte es mit Xavier Naidoo halten, der schon vor Jahren sang: “Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer”. Und ich glaube, dass er da auch durchaus recht hat. Es läuft nicht immer alles perfekt. Und daher freue ich mich über kleine “Erfolge”, die anderen und mir zeigen, dass zumindest der Wille da ist, wenn auch mal die Kraft fehlt…
Ich weiß, dass ich ziemlich in Rätseln spreche. Und ich weiß auch, dass viele von euch mit diesem Text nicht das Geringste anfangen können. Vielleicht erkennen sich manche selbst in den Worten wieder, andere werden wahrscheinlich ein Fragezeichen über dem Kopf schweben haben. Im Grunde schreibe ich diesen Artikel hier nur für ganz wenige Menschen – und für mich, denn diese Worte mussten einfach heraus. Und da ein Blog durchaus auch ein Ventil sein kann… nutze ich ihn auch mal so.
Wie schließe ich diesen Artikel nun ab – mit dem Video zu “Wrong” von Depeche Mode? Immerhin habe ich die Überschrift auf dem Songtext entnommen. Nein, besser nicht. Denn das wäre irgendwie kein “schöner” Abschluss. Dann doch eher mit Xavier Naidoo, der es oft schafft tröstende, hoffnungsvolle Worte zu spenden. In diesem Falle könnte ich noch einmal auf einen Song der Woche hinweisen… und zwar auf “Alles kann besser werden“, aber auch der Song soll es nicht sein. Nein… den Abschluss dieses Artikels soll Xavier Naidoos “Bitte hör’ nicht auf zu träumen” bilden. Ja, damit kann man leben…

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