Monatsarchiv für Dezember 2009

 
 

Jahresrückblick 2009: Mein Leben

Jahresrückblick 2009: Mein Leben

Nachdem ich Vorgestern schon einen blobbezogenen Jahresrückblick vollzogen habe, möchte ich nun auch noch ein wenig persönlicher über dieses Jahr schreiben und noch einmal darauf zurückschauen. Allerdings ist mir relativ schnell bewusst geworden, dass ich keine Lust habe im Detail an dieses Jahr zurück zu denken und alles noch einmal an mir vorbeiziehen zu lassen. Das Jahr 2009 gehört eher zu den Jahren, die man am Ende zur Kenntnis nimmt und als geschehen abhakt. Sicherlich möchte ich die Ereignisse dieses Jahres nicht vergessen, denn sie gehören zu meinem Leben, aber ich möchte mich auch nicht an jede Sekunde erinnern. Daher wird das hier doch eher oberflächlicher Natur werden, aber erst einmal schauen.

Das Jahr 2009 begann sehr vielversprechend. Im Januar und Februar war ich mit dem Abschluss des dritten Semesters an der Uni beschäftigt und sorgte dafür, dass ich das Semester mit guten Noten überdurchschnittlich beendete. Im Privatleben lief alles bestens. Mit Wiebke war ich nach wie vor glücklich. Einzig der viele Schnee war in der Lage ein paar Pläne zu zerstören, aber darüber konnte man – angesichts der sonstigen Situation – richtig gut wegsehen. Ansonsten waren die ersten zwei Monate leicht zu überstehen. Vor allem, da ja im Februar auch erst einmal Semesterferien an standen, die ich genießen konnte. Im Zeichen der Ferien stand auch der gesamte März, den ich eher ruhig verbrachte. Was genau da alles angelegen hat weiß ich gar nicht mehr… ich glaube, dass ich da schon selbst meinen Blog nochmal lesen müsste. War also nicht sonderlich spannend dieser März.

Der April wurde dann schon wieder um einiges spannender, denn mein zweites Sommersemester stand an – also mein insgesamt viertes Semester. Und wie man das so kennt: Die ersten Wochen sind immer komisch und spannend… es ist halt doch immer jeder Kurs, jede Kurs-Besetzung etwas anders. Da muss man sich immer erst mal wieder einleben. Vor allem nach der nicht geringen freien Zeit davor. Außerdem stand im April auch noch das glorreiche Blutengel und Miss Construction-Konzert an. Und durch die Siegesserie des BVB in der Rückrunde der Bundesliga-Saison 2008/2009 wurde auch meine Fußball-Leidenschaft wieder weit mehr entflammt. Der Mai brachte dann eine Menge Arbeit mit sich, denn das Semester forderte mehr als nur ein wenig Engagement. Und darüber hinaus ist der Mai glaube ich nicht sehr ereignisreich gewesen. Er war auch wahnsinnig schnell vorbei. Gleiches gilt glaube ich auch für den Juni. Hier ist mir der Bundesweite Bildungsstreik in Erinnerung geblieben. Außerdem war zu dem Zeitpunkt klar, dass wir bis August 2009 umziehen müssen und die ersten Renovierungsarbeiten konnten auch schon angefangen werden. Außerdem ging es auf Möbelsuche und so. Da blieb gar nicht so viel Zeit für anderes. Aber natürlich darf ich nicht das BlackField-Festival in Gelsenkirchen vergessen, das ich zusammen mit Wiebke erlebt habe. Super Bands, tolle Tage, gute Stimmung. 2010 bin ich da wieder mit von der Partie. Aber das soll hier ja kein Ausblick werden. Könnte ich aber an anderer Stelle mal versuchen… aber nun nicht hier.

Der Juli war dann wahnsinnig stressig, denn hier hieß es “Semester zu Ende bringen und alle Klausuren bestehen” und gleichzeitig “umziehen und neu einrichten”. War alles andere als leicht. Am Ende hatte ich ja gar nur noch einen provisorischen Arbeitsplatz zur Verfügung. Aber auch hier gilt: Aufgaben an der Uni erfolgreich gelöst. Und Umgezogen sind wir immerhin auch im Zeitplan. Also alles gut. Im August ging es dann als Teil einer 12-köpfigen Gruppe nach Travemünde. Da wollten wir eine Woche Urlaub machen. War ein sehr schöner Urlaub mit wenigen Schönheitsfehlern, aber ich denke immer wieder mit Freude an diese Tage zurück. Die Eindrücke, die ich da gewonnen habe, waren einfach nur schön. Und so steht Travemünde auch wieder auf meinem Reisezettel. Allerdings nicht so weit oben als das ich da 2010 noch hinfahren würde. Schon wieder eine Art Ausblick, aber naja… man kann wohl nicht an die Vergangenheit denken und die Zukunft gänzlich ausklammern. Ansonsten brachte der August meinen Geburtstag mit sich, den ich mir etwas schöner vorgestellt habe. Aber hier gilt: Passiert. Der September war ein eher schlechter Monat für mich. Immerhin fand in diesem Monat die Trennung von Wiebke statt. Seitdem sind wir gute Freunde – eine Tatsache, die mich wahnsinnig fröhlich stimmt. Ich hoffe mal, dass das auch so bleibt. Da im September auch wieder Semesterferien waren blieb es ansonsten recht ruhig. Zumindest bis auf diesen einen Tag, der eine mündliche Prüfung mit sich brachte, die ich aber auch überstand und vor allem bestand. Das Letztere ist ja der wichtigere Punkt.

Der Oktober war ein grässlicher Monat, der vor allem durch schlechte Tage gekennzeichnet wurde. Wobei ich eine nette Person kennen lernte, die allerdings nach kurzer Zeit wieder aus meinem Leben verschwand. Schade, aber sie wollte es so. Und ich konnte mich nun einmal nicht gänzlich verbiegen und auf meine Prinzipien scheißen. Keine Chance. Aber eigentlich muss ich dem Oktober doch ein wenig mehr würdigen, denn ich habe mich in dem Monat was manche Punkte angeht entscheidend verändert. Und dabei handelt es sich um Veränderungen, die für mich nur positiv sind und auch sicherlich für mein weiteres Leben hilfreich sein werden. Seit diesem Monat mache ich auch wieder viel mehr mit Freunden und lerne zudem auch immer mehr neue Leute kennen… es war ein Befreiungsschlag meines Inneren, ein Startschuss – sozusagen. Der November, naja… der November war ein durchwachsener Monat. Wieder mitten im Semester, vollgepumpt mit Stress und mit super-tollen Wochenenden bestückt. Aber es gab auch den einen oder anderen schlechten Tag im November. Zumindest soweit ich mich daran noch erinnern mag. Der Dezember war dann stressig und schön, denn hier betrat eine ganz besondere Person mein Leben. Und missen möchte ich sie auf keinen Fall. Ein Traum-Abschluss für dieses Jahr. Würde ich sagen. Alles klappte, es lief rund. Tolle Wochenenden, schöne Momente mit Freunden. Es gab zwar auch zwei Schockmeldungen in diesem Monat, aber zum Glück ist bei beiden Ereignissen kein größerer Schaden entstanden. Gott sei Dank. Nicht auszudenken, wenn da mehr passiert wäre.

Das war jetzt mal ein sehr, sehr grober und oberflächlicher Blick auf den Jahresverlauf. Und wenn ich so schaue, dann habe ich doch eine ganze Menge getippt. Sicherlich habe ich viele tolle und schreckliche Dinge nicht erwähnt, aber ich muss ja auch gar nicht alles nennen. Und wenn hier so mancher, der diese Sätze ließt, merkt, dass da was fehlt, dann ist das durchaus okay.
Das Jahr war durchwachsen, begann perfekt und hielt sich lang auf einem hohen Level, sorgte dann für einen Einbruch im Spätsommer und für einen nicht schönen Herbst, brachte aber letztendlich im Dezember noch ein Happy End zustande. 2009 wird kein Jahr sein, das ich als besonders toll in Erinnerung behalten werde. Es war ein gemischtes Jahr, das an so manch richtig tolles Jahr, wie zum Beispiel 2005 oder 2008, nicht heran reichen wird. Aber muss ja auch nicht immer so sein. Nur in einem ist dieses Jahr den anderen überlegen… so gesund wie dieses Mal kam ich vor allem in den letzten Anläufen nie durch ein Jahr… das kann auf jeden Fall so weitergehen.

Mal sehen was 2010 passiert… und da das wohl mein letzter Artikel für 2009 sein wird möchte ich euch an dieser Stelle einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

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Über so manches Ereignis, das ich hier beschreibe, habe ich natürlich auch gebloggt. Aber ich verzichte bewusst darauf hier nun einen Link nach dem anderen einzubauen, da der Text dann wahnsinnig rot würde. Wer sich genauer für etwas interessiert, der kann ja danach suchen (in der Sidebar), das Archiv durchblättern oder in einem Kommentar nachfragen!

Projekt 52: Woche 52/09 – Ein Blick hinter die Kamera

Projekt 52: Woche 52/09 - Ein Blick hinter die Kamera

Und mit diesem Artikel endet dann zumindest für mich das Projekt 52 in diesem Jahr. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe bin ich auch im nächsten Jahr mit von der Partie und freue mich über die neuen Regeln und Änderungen, die das Projekt sicherlich noch ein Stückchen interessanter werden lassen. Da kann man sich eigentlich nur auf das neue Jahr freuen.
Das letzte Thema diesen Jahres lautet “Ein Blick hinter die Kamera” und soll zeigen, wer die Personen hinter den ganzen Fotos sind. Ich habe mich mal für ein Foto aus dem November diesen Jahres entschieden, weil ich finde, dass das irgendwie ganz cool ist. Es ist auf eine Kanalbrücke in Dorsten entstanden. War schon etwas düster, aber erinnert an einen ganz angenehmen und netten Spaziergang.
Und ich bin wirklich irgendwie stolz auf mich, dass ich zu allen 52 Themen einen Beitrag beigesteuert habe… hätte am Anfang des Jahres nicht garantiert, dass ich das hin bekomme. Hach ja… manchmal muss man sich selbst mal auf die Schulter klopfen.

Jahresrückblick 2009: Der Blog

Jahresrückblick 2009: Der Blog

Nun ist es auch für mich mal an der Zeit einen kleinen Rückblick auf das nun langsam endende Jahr 2009 zu unternehmen, denn ohne solch einen Rückblick möchte ich gar nicht ins neue Jahr starten. Der Rückblick soll in zwei Schritten erfolgen. Der Erste Schritt: Das Jahr 2009 und dieser Blog. Was hat sich bewegt, was ist passiert und wie geht es 2010 mit “Lordys Weblog” weiter? In einem zweiten Schritt möchte ich dann auch ein persönliches Fazit zu diesem Jahr ziehen, denn eines ist sicher: Es hatte ungeahnte Höhen und ebenso ungeahnte Tiefen. Aber dazu dann in einem späteren Artikel, der in den nächsten Tagen veröffentlicht wird.

Aber kommen wir nun erst einmal zum Blog. Vor genau einem Jahr hatte ich die Idee meinen damals bestehenden Blog gänzlich neu zu gestalten und neu zu starten. Dieser war wenige Monate alt und nicht mein erster Kontakt mit dem Thema Bloggen, denn seit 2006 habe ich immer mal wieder in Abständen eine gewisse Zeit gebloggt. Am 01.01.2009 startete ich dann mit einem gänzlich leeren Blog und Neujahrs-Wünschen in das Jahr 2009. Ich hatte aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt und mir mehrfach Gedanken zum Themenspektrum gemacht. Ich wollte mich nicht eingrenzen und machte mir klar, dass ich ohne jede Kategorie bloggen würde, damit ich mich selbst möglichst wenig einschränken würde. Außerdem hatte ich mir genau überlegt, wie die Artikel aussehen sollen. Und eines war klar: Ich wollte mich selbst mehr einbringen, also über das Studium schreiben, über mein Privatleben in Teilen und natürlich über alle Themen, die mich berühren und interessieren. Weniger wie ein Journalist, der Fakten aneinander reiht und perfekt recherchiert, sondern eher wie ein Mensch, den Dinge einfach mal interessieren.
Wenn ich mir das jetzt vor Augen halte, dann muss ich sagen: Ich habe es doch ganz gut geschafft. Ein positives Fazit also. Sicherlich hätte ich an der einen oder anderen Stelle anderes bloggen können und vielleicht sogar müssen, aber insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit diesem Jahr. Ich habe es geschafft meine persönlichen Vorgaben einzuhalten. Ich habe mich mehr eingebracht, der Blog ist weit davon entfernt ein “Magazin”, eine “Mini-Zeitung” zu sein. Er ist viel mehr ein kleines Guckloch in die große Fülle der Dinge, die mich über dieses Jahr hinweg bewegt und beeinflusst haben – mal mehr, mal weniger.

Weiter kann ich sagen, dass ich mich im Laufe diesen Jahres immer wohler gefühlt habe. Irgendwann merkt man, dass das, was man macht, auch bei anderen gut ankommt. Man merkt, dass die Ideen gut waren, die man vor Monaten ausgebrütet hat. Außerdem findet man gute Freunde und neue Kontakte, die den Alltag bereichern. Kurz: Ich habe das Gefühl zumindest ein wenig in der Blogosphäre angekommen zu sein und so manchen tollen Kontakt geknüpft zu haben. Jahrelang habe ich mich als “Forum-Mensch” gesehen, der jedes Forum aufmischt, dort Freunde und Bekannte findet und dort diskutiert. Mittlerweile sehe ich mich als “Blog-Mensch”, der überwiegend Blogs vor die Linse bekommt, dort in den Kommentaren mit diskutiert und ein wahnsinniges Spektrum an Informationen und Themen geboten bekommt. Es ist einfach toll ein Teil von etwas so “Großem” zu sein. Wahrscheinlich sind das jetzt mancher Meinung nach viel zu positive Worte, aber diese schöpfe ich aus meiner Erfahrung und eben aus diesem Jahr.

Ich bin zwar durchaus ein Freund von Zahlenspielereien, aber ich bin niemand, der nun alle möglichen Zahlen auf den Tisch haut. Dennoch gehört zu einem Rückblick auch ein Blick in die Statistiken. Zumindest ein Kleiner. Bisher sind in diesem Jahr – inklusive diesem Artikel – 421 Artikel erschienen, die man im Archiv gut aufgelistet findet. Da kommt natürlich noch bis zum Jahresende in 2 Tagen der ein oder andere Artikel hinzu. Daher kann man am Ende wohl grob von 423 bis 425 Artikeln ausgehen, die ich in einem Jahr geschrieben habe – mindestens einen Artikel jeden Tag, seit dem Neustart. Zu diesen Artikeln gibt es 2290 Kommentare, aber wahrscheinlich wird auch diese Zahl nicht so bleiben bis wir mit Sekt anstoßen. Eine atemberaubende Zahl für mich. Und ich möchte mich an dieser Stelle noch herzlich bei allen Kommentatoren bedanken. Über 120.000 Worte habe ich schon getippt. Auch hier werden wohl noch ein wenig hinzukommen.
Die Besucherzahlen und Zahlen der RSS-Feed-Abonnenten sind im Laufe des Jahres enorm gestiegen und haben jetzt einen für mich schon beeindruckenden Stand erreicht. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen auf meinem Blog herum wuseln. Aber genau das ist es ja auch, was einen jeden Tag auf ein Neues anspornt. Man bloggt nicht nur für Zahlen, aber je größer sie sind, desto spannender wird es – irgendwie.

Nun aber noch einmal zum Inhalt des Blogs. Ich habe in diesem Jahr beim Projekt 52 mitgemischt. Das hat mir eine Menge Freude bereitet, aber ich denke, dass man mir das auch durchaus anmerken konnte. Ansonsten habe ich bei tollen Blog-Paraden mitgemacht, habe an so manchem Gewinnspiel teilgenommen (und durchaus auch gewonnen), habe Stöckchen aufgefangen und eigene Artikel-Serien begonnen. Da sei ja der mittlerweile obligatorische Song der Woche genannt. Großes Lob habe ich auch für die neue Serie Cover vs. Original erhalten. Diese wird auch 2010 noch so manche spannende Minute mit sich bringen. Außerdem habe ich mich über Studiengebühren (Teil 1, 2, 3 und 4) ausgelassen, aber diese Serie nicht beendet. Das möchte ich 2010 mit einem erneuten Anlauf nachholen. Ich habe über WiiWare-Titel gebloggt, die ich mir selbst gekauft habe, über die lustigsten Szenen aus King of Queens oder über Fußball und Borussia Dortmund und damit ist ja noch lange nicht alles genannt. Aber das würde nun auch viel, viel zu weit führen. Und ich glaube, dass ich dann im Februar noch hier sitzen und weiter aufzählen könnte. Also sollte ich das doch besser lassen. Wird ja mit der Zeit auch monoton. Schön fand ich auch – und das muss ich nun noch loswerden – auch die zwei Gast-Artikel, die es hier zu lesen gibt. Zum einen hatte Konna sich zum Thema Glauben und Religion geäußert, zum anderen hatte sich Jana am Thema Weihnachten auf Plattdeutsch versucht. Und auch ich durfte mich mit “auswärtigem Schreiben” beschäftigen und bei Julia einen Artikel verfassen zur Frage, wie man denn katholische Theologie studieren kann. Aber nun ist wirklich Schluss damit.

Ich glaube, dass ich schon eine Menge geschrieben habe zu diesem Jahr. Sind ja jetzt schon wieder über 1.000 Worte. Aber egal, denn jetzt soll ja auch nur noch ein kleiner Ausblick auf 2010 folgen. Ich werde sicherlich nicht vieles anders machen und auch die Themen werden nicht gänzlich andere sein, denn – da brauchen wir uns ja nichts vormachen – ich bin nun einmal ich und werde mich sicherlich was meine Interessen angeht nicht sehr stark verändern. Aber dies ist ja auch durchaus gut so. Ich habe schon ein paar Ideen für das neue Jahr gesammelt und auch so manches schon in die Wege geleitet. Ich werde 2010 mehr unterwegs sein und euch durch meine Artikel “mitnehmen”. Ich werde die gut funktionierenden Artikel-Serien natürlich fortsetzen und sicherlich auch das eine oder andere Neue anbringen. Beim Projekt 52 werde ich auch 2010 mitmachen. Zusätzlich bin ich auch beim Projekt zwölf2010 dabei. Ich werde einige Themen von 2009 wieder aufgreifen und vielleicht sogar gänzlich neu bewerten, werde vermehrt über meine religiöse Überzeugung bloggen, weil das nun mehrfach angefragt wurde, und zudem werde ich versuchen weiterhin so authentisch zu sein und zu bleiben, wie man es im Internet sein kann.

Blogtechnisch war das Jahr 2009 ein sehr gutes, ein sehr tolles und ereignisreiches Jahr – ein Jahr, das nur schwer zu toppen sein wird. Da muss sich 2010 schon ordentlich anstrengen. Es hat Spaß gemacht ein Jahr zu bloggen, jeden Tag etwas zu veröffentlichen, euch alle teilhaben zu lassen und ich bin mir sicher, dass ich damit auch nicht so schnell aufhören werde. Ich bedanke mich bei euch für ein tolles Jahr 2009, wenn es um den Blog geht, und wünsche mir, dass das Jahr 2010 in dieser Hinsicht nicht “schlechter” wird. Auf ein tolles nächstes Jahr!

Zelda Reorchestrated – Ocarina of Time

Zelda Reorchestrated - Ocarina of Time

Vor 6 Jahren hatte ein damals 14 Jahre alter Junge eine atemberaubende Idee – zumindest für alle Nintendo-Fans. Die Idee war es die komplette Musik aus dem Nintendo 64-Meisterwerk “The Legend of Zelda: Ocarina of Time” orchestral neu aufzunehmen. Und nun ist diese Idee nach harter und lang andauernder Arbeit endlich vollendet worden. 82 Tracks umfasst das nun fertiggestellte Album des Projektes ZREO – Zelda Reorchestrated. Und dabei ist alles was das Herz begehrt. Zum Beispiel die tollen Hintergrund-Klänge aus dem Kokiri-Wald, aus dem Deku-Baum, aus den Vergessenen Wäldern, aus dem Tempel der Zeit, von der Lon Lon Ranch oder aus Kakariko. Ich könnte jetzt noch lange weiter machen, denn da gibt es ja auch noch die Goronen, die Zora und so weiter. Ganz witzig ist auch, dass auch kleinste Melodien neu aufgenommen wurden, wie zum Beispiel der Klang, den man hört, wenn man eine Truhe öffnet und den Inhalt herausholt. Aber besonders toll ist natürlich das “Title Theme”, das im Vorspann läuft. So manch ein Fan wird sicherlich manchmal einfach eine halbe Stunde den Vorspann immer wieder neu angeschaut haben, weil die Melodie einfach nur wundervoll ist.
Aber ich sollte mal aus dem Staunen herauskommen und noch ein paar Informationen loswerden. ZREO – Zelda Reorchestrated hat sich nicht nur mit “Ocarina of Time”, sondern auch noch mit allen weiteren Teilen der “The Legend of Zelda”-Reihe beschäftigt. Und das Beste zum Schluss: Alle Songs bzw. Alben kann man gänzlich kostenlos auf deren Homepage herunterladen, die hier ja schon zwei Mal verlinkt wurde. Ein absolutes Muss für jeden Fan, wenn man mich fragt.
Ich bin dann mal weiter den tollen Klängen lauschen…

SdW: Herbert Grönemeyer – Mensch

Song der Woche

Bis vor wenigen Minuten stand ich vor der schweren Entscheidung welcher Song der letzte “Song der Woche” für 2009 wird und dann habe ich mich entschieden. Und zwar für den Song “Mensch” von Herbert Grönemeyer. Und dabei handelt es sicherlich um einen Song, den so gut wie jeder kennt. Ich präsentiere dieses Mal hier also nichts eher Unbekanntes.
Herbert Grönemeyer ist wohl einer der populärsten und erfolgreichsten deutschen Musiker aller Zeiten. Seitdem er im Jahr 1984 mit seinem Album “4630 Bochum” den Durchbruch geschafft hat, ist er aus der deutschen Musik-Landschaft kaum mehr wegzudenken. Dies erkennt man vielleicht am besten an der Tatsache, dass das Album “Mensch”, das im August 2002 veröffentlicht wurde, schon aufgrund der Vorbestellungen Platin erhielt bevor es in den Regalen zum Kauf bereit stand. So etwas erleben wohl nicht allzu viele deutsche und internationale Künstler. Der Song “Mensch” stammt natürlich vom 2002 erschienen, gleichnamigen Album und wurde auch als Single veröffentlicht. Ich kann mich rückblickend noch sehr gut daran erinnern, wie der Song damals “eingeschlagen” ist. Im Radio und Fernsehen lief er rauf und runter… über mehrere Monate hinweg. Und ich erinnere mich gerne an die tolle Silvester-Feier des Jahres 2002 zurück. Auch da lief der Song andauernd. Ist ja auch normal, dass man kurz vor dem nächsten Jahreswechsel mal an die Vorherigen denkt.
Natürlich ist wieder einmal eure Meinung zum Herbert Grönemeyers “Mensch” erwünscht. Hört ihr den Song auch heute noch gerne oder habt ihr ihn gar nie gemocht? Haut in die Tasten…

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