Monatsarchiv für Dezember 2009

 
 

Reginalliga West (2009/2010): Rot-Weiss Essen gegen FC Schalke 04 II

Heute ging es für mich zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder in ein Fußball-Stadion. Ich weiß gar nicht, wieso ich so selten Fußball live schaue, denn ich bin ja eigentlich ein richtig großer Fan. Aber naja, darum geht es jetzt nicht. Und ich habe ohnehin mehrere Stadion-Besuche in der nächsten Zeit geplant.
Es ging zusammen mit meinem Kommilitonen Phil ins Georg-Melches Stadion zu Essen. Das Spiel: Rot-Weiss Essen gegen die zweite Mannschaft des FC Schalke 04. Ein Spiel der Regionalliga West. Beide Mannschaften stehen dort eher im Mittelfeld, der Aufstiegsplatz in die 3. Liga ist für beide schwer zu erreichen, weil die Mannen aus Saarbrücken und Lotte vorne weg marschieren. Aber wer sich ein wenig auskennt im Fußball, der weiß, dass spiele zwischen Schalke und dem RWE immer ganz besondere sind, da hier auch eine eiskalte – wie gut das doch passt – Rivalität herrscht. Erkennt man ganz gut an Fan-Gesängen wie “Tod und Hass dem S04″.

Zum Spiel: Es war ein tolles Fußball-Spiel mit einem überlegenen RWE, der kurz vor der Pause – quasi mit dem Pausenpfiff – durch Sebastian Stachnik in Führung ging und diese Führung auch bis zum Abpfiff nach 90 Minuten plus Nachspielzeit halten konnte. Zur Pause hätte der RWE auch mit 4:0 führen können. Zumindest meiner Meinung nach, denn es waren eine Menge guter Torchancen dabei, die aber ungenutzt blieben. Außerdem hatte der Schiedsrichter einen – aus Fan-Sicht – klaren Elfmeter für Essen verweigert.
Aber so ist das nun einmal. Der RWE hat gewonnen, die 3 Punkte wurden eingefahren, die Fans auf den Rängen waren zufrieden.

Natürlich war es arschkalt und es hat geschneit “wie aus Kübeln”, aber dennoch war es ein tolles Erlebnis, ein tolles Spiel. Es hat Spaß gemacht, war interessant, spannend und aufregend.

Aber auch abseits des Grüns und außerhalb des Stadions war es interessant… und nein, ich rede nicht von Fan-Ausschreitungen. Ich rede eher von der “Anfahrt” und dem “Heimweg”, denn beide Male kam es bei den Zügen zu extremen Komplikationen. Aber was will man machen… ist eben eine Überraschung, dass im Winter auch mal Schnee fällt, jedes Jahr auf ein Neues. Auf der Hinfahrt kam ein Zug mit 35 Minuten Verspätung, auf der Rückfahrt verpasste ich den Anschluss und durfte daher mal eben 4 km durch den Schnee laufen.

Immerhin besser als im Ungewissen auf den nächsten Zug zu warten, der vielleicht irgendwann kommen würde. Nun gut… auch das ist egal, denn es war dennoch ein richtig toller Abend. Und immerhin hatte ich im Zug auch eine durchaus nette und interessante Unterhaltung. Nur die Personen, die meinten in den Gang kotzen zu müssen hätten mir erspart bleiben können, aber hey… wenn die nicht gewesen wären, dann hätte ich mich ja nie zu den Damen gesetzt…

Fazit: Super Abend… in der Rückrunde bin ich auf jeden Fall öfter in den Stadien des Ruhrgebiets anzutreffen. Und damit ihr auch seht, dass es schön geschneit hat und so weiter hier noch ein paar Fotos. Und jetzt heißt es: Gute Nacht!

Rot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 IIRot-Weiss Essen gg. FC Schalke 04 II

DKMS – Jeder Einzelne zählt

DKMS - Jeder Einzelne zählt

Alle 45 Minuten wird in Deutschland ein Mensch durch die schreckliche Diagnose Leukämie aus seinem Alltag gerissen – darunter viele Kinder und Jugendliche. Nur ein Drittel der Patienten findet innerhalb der Familie einen geeigneten Spender. Der Großteil benötigt einen Fremdspender.

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei zählt mittlerweile über 2 Millionen registrierte Spender und ist somit die größte Stammzellspenderdatei der Welt. Durch diese Datei wurden in den letzten 18 Jahren wurden durch die Datei über 19.000 Stammzelltransplantationen ermöglicht. Allein im letzten Jahr zählt die Statistik 3.000 Leukämiepatienten, die durch die Datei eine Stammzelltransplantation vermittelt bekommen haben.

In den nächsten Tagen kommt mit meiner Person eine weitere registrierte Person hinzu. Ich habe mich entschlossen mich dort registrieren zu lassen, da ich finde, dass das eine sehr gute Sache ist. Mit einem Organspendenausweis laufe ich schon seit gut einem Jahr herum. Dies ist nun ein weiterer Schritt. Und das so kurz vor Weihnachten. Da ist der Blick für das Leid anderer natürlich immer ein wenig sensibler, aber ich hatte das eh schon eine Zeit lang vor. Allerdings habe ich den Weg zum Arzt bisher nicht auf mich genommen. Ich glaube, dass es vielen so geht. Man will sich registrieren bzw. typisieren lassen, aber man schafft es zeitlich oder aus Bequemlichkeit nicht zum Arzt. Doch da die DKMS auch andere Möglichkeiten bietet schaffe ich es nun endlich mich zu registrieren. Und zwar geht das alles total unkompliziert.

Man geht auf die Homepage der DKMS und füllt dort ein Registrierungsformular aus. Im Anschluss daran werden einem alle wichtigen Dinge per Post zugeschickt – also eine Einverständniserklärung und ein Wattestäbchen-Set für einen Wangenabstrich. Das Wattestäbchen schickt man dann anschließend einfach an die DKMS und die Typisierung wird ausgeführt. Wenn man möchte, dann kann man auch noch Geld spenden, damit die Kosten für die Typisierung abgedeckt werden. Diese belaufen sich auf 50 Euro. Allerdings kann man selbstverständlich auch mehr spenden, denn die DKMS ist auf Spenden angewiesen und finanziert dadurch diese Hilfe für Leukämiepatienten.

An dieser Stelle möchte ich natürlich dafür werben sich auch typisieren zu lassen, aber das ist ja jedermanns persönliche Angelegenheit. Und außerdem würde mich mal interessieren, ob ihr schon typisiert seid oder ob ihr das machen wollt bzw. nicht machen wollt… lasst euren Gedanken doch einfach freien Lauf.

Die Rückkehr des Michael Schumacher

Die Rückkehr des Michael Schumacher

Ich kann mich noch sehr gut an das Jahr 2006 erinnern. Michael Schumacher zieht sich zurück und beendet eine beispiellose und erfolgreiche Karriere in der Formel 1, der höchsten und angesehensten Rennklasse im Motorsport. Seit 1991 hat er das deutsche und internationale Publikum an der Strecke und vor dem Fernseher zum Staunen gebracht und in dieser Zeit feierte er sieben Mal den Gewinn der Weltmeisterschaft.

Seit 2006 verfolge ich die Formel 1 nur sporadisch. Es mag sich komisch anhören, aber für mich ist die Formel 1 nicht mehr so interessant wie “damals”. Aber darüber habe ich ja schon an anderer Stelle vor einigen Monaten geschrieben.

Als sich während der abgelaufenen Saison Felipe Massa verletzte und Schumacher für ihn als Ersatz in den Ferrari steigen sollte, da habe ich mit dem Kopf geschüttelt und mir nur eine einzige Frage gestellt: Warum?
Und ähnlich geht es mir dieser Tage wieder. Michael Schumachers Comeback in der Formel 1 scheint immer wahrscheinlicher. Aus Gerüchten scheint nun langsam Wahrheit zu werden. Er wird mit großer Wahrscheinlichkeit beim neuen Werksteam des deutschen Autoherstellers Mercedes fahren, wenn die Ärzte ein “okay” geben. Ferrari hat ihn scheinbar schon freigestellt und legt ihm “keine Steine in den Weg”.

Michael Schumacher ist 40, sicherlich noch top in Form und auch nicht zu alt für die Formel 1, denn es gab auch schon ältere Fahrer, die erfolgreich waren. Dennoch muss man sich die Frage nach dem “Warum” immer und immer wieder stellen. Er hatte doch 2006 seine Gründe für den Ausstieg. Warum 4 Jahre später den Rücktritt vom Rücktritt proben? Ist ihm das Leben zu langweilig geworden? Sucht er nach neuen Herausforderungen? Ich kann es mir auf jeden Fall nicht erklären. Nun gut… im Grunde ist es nur wichtig, dass Michael Schumacher es sich selbst erklären kann. Was alle denken kann egal sein.

Man kann, wenn er denn wirklich im nächsten Jahr wieder in einem Silberpfeil sitzen wird, ihm nur Glück wünschen und hoffen, dass er gut mithalten kann. Nichts wäre so schrecklich wie ein trauriges Kapitel am Ende seiner Karriere. Und viele haben da durchaus ihre – teils sicher auch berechtigten – Sorgen.

Aber nichtsdestotrotz bedeutet eine Rückkehr von Michael Schumacher ein gesteigertes Interesse… bei mir und vielen anderen. Schon im Sommer, als bekannt wurde, dass Schumacher vielleicht als Ersatz für Massa ins Auto steigt, schnellten die Verkaufszahlen für Tickets der folgenden Grand Prix in die Höhe und das Medieninteresse war enorm. Ich denke, dass die nächste Saison für die Formel 1 bei einem Comeback Schumachers wieder weitaus mehr Beachtung finden wird… er ist eine Art “weißer Ritter” der Szene, der im richtigen Augenblick zu helfen scheint, denn durch die momentane Lage im Bereich der Wirtschaft hat sich das Gesicht der Formel 1 durchaus gewandelt. Und besser geworden ist es nach Ansicht vieler eher nicht.

Doch trotz allem bleibt für mich die Frage nach dem “Warum” ungeklärt. Könnt ihr euch das erklären? Und was haltet ihr davon? Gut oder schlecht?

___
Foto © Gunnar Richter

Manches gehört eben einfach in die Tonne

Vorneweg: Dieser Artikel ist sehr speziell, denn er ist privater Natur und sicherlich nicht verständlich, wenn man mich nicht näher kennt und um bestimmte Dinge weiß. Ich formuliere hier natürlich extra alles sehr schwammig, denn es gibt einfach Dinge, die auch nicht jeder wissen muss.

Ich bin stolz auf mich und klopfe mir mit diesem Artikel gewissermaßen auf die Schulter. Heute Morgen habe ich etwas geschafft was ich wochen- und monatelang nicht hinbekommen habe. Es war nötig, es war wichtig… und vor allem war es an der Zeit. Es gibt Menschen in meinem Umfeld, die davon wussten und mich zum Handeln gedrängt haben, allerdings bin ich bis heute Morgen nicht einmal einer Aufforderung in dieser Richtung nachgekommen. Ich habe es immer vertagt, immer vor mir hergeschoben und in schlechten Zeiten war ich gar froh, dass ich nicht auf meine Begleiter gehört habe. Gestern Abend war wieder eine Schlüsselszene, die mir die Augen geöffnet hat. Manches darf einfach nicht sein. Manches gehört eben einfach in die Tonne. Und so habe ich heute Morgen meinen Mut und meine Kraft gefasst und es erledigt… wissend, dass ich gedanklich sicherlich unterstützt werde. Nachdem ich alles erledigt hatte wurden meine Begleiter informiert… ein wichtiger Moment für mich, denn die Nachricht sollte Freude und Dank gleichermaßen zum Ausdruck bringen.

Ein Laster weniger also, das ich mit mir herumschleppen muss. Natürlich nur dann wenn ich mich an meine Vorgaben und Ziele halte, aber diese Handlung war für mich ein wichtiger Schritt. Und sicherlich nicht nur für mich, wie ich weiß. Außerdem bin ich mir sicher, dass ich auch weiterhin auf die Unterstützung, die mir bisher zuteil wurde, bauen kann… ein toller, ermutigender Gedanke. Ich bin stolz auf mich.

Song der Woche: L’Âme Immortelle – Es tut mir leid

Am 25. Mai 2009 habe ich diese Serie namens “Song der Woche” mit dem Song “Namenlos” von der österreichischen Band L’Âme Immortelle, bestehend aus Thomas Rainer und Sonja Kraushofer, gestartet. Der Song stammte vom gleichnamigen Album, das im Jahr 2008 erschienen war.

Und am heutigen Tage – ein paar Monate später – möchte ich erneut einen Song von diesem Album zum “Song der Woche” machen… dafür gibt es Gründe, aber diese mag ich nicht nennen. Dabei handelt es sich um den Song “Es tut mir leid”. Der Song erklärt sich meiner Meinung nach von selbst und sorgt somit dafür, dass ich hier nicht allzu viel tippen muss. Ist mir gerade auch gar nicht nach… ich hoffe er gefällt euch ein wenig.

YouTube Preview Image
«...23456... »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • Julia von Schraubwalde: "Zitat Sarah Kuttner official (Facebook) ; http://www.facebook.com/Sar..."
  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
  • Lordy: "@maloney: Immerhin kannste ja hier noch antworten :P."

Facebook