Monatsarchiv für Januar 2010

 
 

So dürfte jedes Wochenende sein…

So dürfte jedes Wochenende sein...

Was war das ein geniales Wochenende. Nachdem ich Freitag meine Klausur für die Vorlesung im Bereich Liturgiewissenschaft hinter mich gebracht hatte, folgte eine schöne Stunde auf die nächste. Erst ein wirklich tolles Treffen am Freitag mit Nicole in Essen, dann von Samstag auf Sonntag im Kultkeller Duisburg durchgefeiert und über 6 Stunden lang mit minimalen Unterbrechungen getanzt. Daher habt ihr an diesem Wochenende auch nicht wirklich viel von mir gehört. Das Stöckchen gestern habe ich zum Beispiel ganz schnell getippt, weil ich so gut wie keine Zeit hatte. Aber ganz ohne Bloggen geht dann auch nicht. Ging nämlich recht früh zu einer guten Freundin, da wir uns gemeinsam auf den Abend vorbereiten wollten. Und dann ging es um 22 Uhr in Richtung Kultkeller. Ron Harris war als Gast-DJ zugegen. Für so manchen, der sich ein wenig innerhalb der schwarzen Szene auskennt, ist schnell klar: Bei Harris handelt es sich um den Kopf von VNV Nation und Modcom. Ein genialer Abend, eine geniale Nacht. Heute früh um 6 Uhr ging dann das Licht an und das Personal verkündete den “Feierabend”. Aber eine kleine Truppe und meine Wenigkeit hatte noch genug Kraft um einfach vor dem Keller weiterzumachen. Mein Knie und mein Fuß bedanken sich noch jetzt dafür, dass sie so sehr strapaziert wurden. Aber gelohnt hat es sich. So Nächte zeigen mir, dass die Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, eindeutig auch etwas Positives haben. Nächsten Freitag geht es wieder “Party machen”. Ich freue mich. Achja… und als ich dann um 10:30 Uhr nach Hause kam und die Nacht kein bissle geschlafen hatte, musste ich dann natürlich erstmal pennen. Daher auch heute Mittag keine Lebenszeichen. Und Uni-Kram hatte ich auch noch zu erledigen. Aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke… so dürfte wirklich jedes Wochenende sein… wobei ich eindeutig noch mehr Schlaf benötige.

Stöckchen: Wenn ich nicht ich wäre, sondern…

Stöckchen: Wenn ich nicht ich wäre, sondern...

Nachdem ich die Jana ein paar mal mit Stöckchen bedacht habe, die ihr immer wieder Kopfzerbrechen bereitet haben, hat sie mich nun beworfen. Und zwar mit dem “Wenn ich nicht ich wäre, sondern…”-Stöckchen, das schon eine ganze Weile durch die Blogosphäre wandert. Nun gut… also mache ich das doch auch mal.

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…

… ein Monat: August
… ein Wochentag: Samstag
… eine Tageszeit: Abends
… ein Planet: Mars
… ein Meerestier: Wal
… eine Richtung: Westen
… eine Zahl: 43
… ein Kleidungsstück: Krawatte
… ein Schmuckstück: Kreuz an Kette
… eine Kosmetik: schwarzer Nagellack
… eine Blume oder eine Pflanze: Efeu
… eine Flüssigkeit: Blut
… ein Baum: Eiche
… ein Vogel: Krähe
… ein Möbelstück: Schaukelstuhl
… ein Wetter: Sonnenschein und 25 Grad
… ein mythisches Wesen: Dunkelelf
… ein Tier: Hund
… eine Farbe: Rot
… ein Element: Feuer
… ein Auto: Der “Alles-Neu-Astra”
… ein Lied: Nachtmahr – Tanzdiktator
… ein Film: The Dark Knight
… eine Filmfigur: Hank Moody
… eine Stimmung: Glücksseligkeit
… ein Körperteil: Der linke Arm
… ein Gesichtsausdruck: Lächeln
… ein Schulfach: Religion
… ein Gegenstand: Maulsperre
… ein Wort: Hunger
… ein Körpergefühl: Schmerz
… ein Knabbergebäck: Nachos
… eine Sportart: Fußball
… ein Getränk: Kaffee
… eine Eissorte: Schokolade
… ein Märchen: Hänsel und Gretel
… ein Spielzeug: Ken
… ein Land: Deutschland

Irgendwie war das ja jetzt witzig… wobei manche dieser Punkte echt total schwachsinnig sind. Naja… ernst nehmen muss man da glaube ich eh nichts. Normalerweise werfe ich ja jedes Stöckchen weiter, aber gerade habe ich dazu irgendwie keine Lust. Wer es möchte, der nehme es sich mit.

___
Bild © Sybille Daden / PIXELIO

Ich steh auf Mädchen in Uniform

Ich steh auf Mädchen in Uniform

Ja, ich gebe es zu. Hiermit oute ich mich: Ich stehe auf Mädchen in Uniform. Ich kann es nicht mehr abstreiten. Es bringt nichts. Außerdem wäre es vermessen es hier nicht zu erwähnen, da ich es doch auch oft genug auf dem Rücken stehen haben werde – in der näheren Zukunft. Heute kam die neue EP namens “Mädchen in Uniform” des Industrial-Projektes Nachtmahr von Thomas Rainer bei mir an. Pünktlich zum Release. Hatte die EP schon vor Wochen vorbestellt und auf diesen Tag hin gefiebert. Und ich bin gänzlich überzeugt – bis jetzt. Zur EP gab es dann auch noch ein schickes T-Shirt und ein tolles Poster, das nun meine Zimmerwand verziert. Wobei das Poster mal wirklich unter dem Stichwort “gewagt” einzuordnen ist. Aber egal… ich finde es toll. Und den Song “Mädchen in Uniform” hätte ich euch jetzt am liebsten auch noch präsentiert, aber den habe ich bisher noch nicht im Internet gefunden… muss also noch gewartet werden… vielleicht wird er ja mal Song der Woche…

Meine 90er: Panini-Sammelalben

Meine 90er: Panini-Sammelalben

Nachdem mit dem Beginn dieser Fußball-Bundesliga Saison zum 01.07.2009 feststand, dass das italienische Unternehmen Panini nicht mehr für die berühmten und beliebten Sticker-Sammelalben verantwortlich sein wird war ich schon mehr als nur geschockt. Immerhin waren diese Sammelalben eine Art Kult für Fußball-Fans – vor allem für die kleinen Fußball-Fans. Zwar wird der Kult von der us-amerikanischen Firma Topps weitergeführt, aber irgendwie ist es dennoch nicht dasselbe.
Nicht weil ich heutzutage noch diese Sammelalben erwerbe, sondern weil ich dies in meiner Kindheit überaus gerne gemacht habe. Da wurde gesammelt was das Zeug hält. Von 1993 bis 1998 hatte ich jedes Album. Und nach ausreichend langer Zeit waren die Alben auch immer prall gefüllt. Immer wieder wurden für unbeschreiblich wertvolle 70 Pfennig neue Sticker-Sätze gekauft. Danach wurde geschaut, ob neue Sticker dabei waren, die man dann einkleben konnte. War dem nicht so, dann musste am nächsten Tag mit den Freunden getauscht werden. Insgesamt konnte man sich ewig mit einem Album beschäftigen. Und wenn man es denn voll hatte, dann ließ die nächste Saison nicht lange auf sich warten und das Ganze ging von vorn los. Ich kann mich noch an so manches tolle Erlebnis mit den Panini-Sammelalben erinnern. Die nachmittaglichen “Tausch-Börsen” im Kinderzimmer, die Verhandlungen um eine begehrte Karte, wie zum Beispiel die des Dortmunder Sturmwunders Stéphane Chapuisat, oder auch die tollen Tage, die ich damit verbracht habe meiner Oma zu erzählen wie viele Sticker mir noch fehlten, damit diese mir noch die eine oder andere Mark zusteckte, damit wieder neue Sticker gekauft werden konnten. Das war eine tolle Zeit.
Jene wurde dann irgendwann von der Hochphase der Sammelkarten à la Pokémon oder Yu-Gi-Oh! abgelöst. Und wenn ich mir heutzutage diese Alben anschaue, dann springt irgendwie nicht mehr der Funke über… so wie damals. Da war eben doch irgendwie alles besser. Zumindest was das angeht. Es kann natürlich auch sein, dass ich dem allgemeinen Phänomen unterliege die Vergangenheit zu glorifizieren. Wobei es ja mittlerweile auch schon zu irgendwie allem ein Sticker-Sammelalbum gibt. Ist alles nicht mehr wirklich besonders. Vielleicht liege ich also mit meiner Einschätzung doch richtig.
Meine alten Alben habe ich in den letzten Monaten nicht wiedergefunden. Das lässt mich schlimmes über deren Verbleib erahnen. Aber so ganz mag ich mich mit dieser negativen Ahnung nicht anfreunden – nein… gar nicht. Nur eine einzige Sammelkarte habe ich auffinden können. Und die seht ihr oben auf dem Foto. Passenderweise handelt es sich um das Wappen des BVB.
An dieser Stelle mag ich euch fragen: Habt ihr auch diese Sammelalben besessen und fleißig Sticker gesammelt oder ist das an euch gänzlich vorbeigegangen?

Blogseminar: Sitzung 03

Blogseminar: Sitzung 03

Es ist Zeit an der dritten Sitzung von Konnas Blogseminar teilzunehmen. Dieses Mal geht es um die Themen Kategorien, Tags (Schlagworte) und Vernetzung mit sozialen Netzwerken. Allerdings muss ich direkt sagen, dass sich bei mir mit dieser Sitzung wohl gar nichts ändern wird. Aber nichtsdestotrotz bin ich natürlich nicht auf den Mund gefallen und schaue mal was ich zu den Aufgaben zu sagen habe. Das ist die erste Aufgabe:

Macht euch Gedanken über eure Kategorien und Tags. Werden sie bei euch sinnvoll eingesetzt? Habt ihr ein festes System dabei? Habt ihr zu wenige oder zu viele? Sind die Namen aussagekräftig genug? Sollte irgendetwas nicht stimmig sein, packt es an und überarbeitet es.

Wie man relativ schnell sieht unterscheidet sich mein Blog von vielen anderen, denn ich blogge ohne Kategorien. Im Mai des letzten Jahres habe ich bereits geschrieben warum ich mich dafür entschieden habe. Und auch heute stehe ich noch voll und ganz hinter dieser Entscheidung. Wobei mir auch heute noch oft gesagt wird, dass man sich ja gar nicht eingrenzt, weil man ja auch “offene Kategorien” wie “Sonstiges” etc. benutzen könnte. Natürlich könnte man, aber ich will nicht. Ich blogge jetzt über ein Jahr ohne Kategorien und bin damit gut gefahren. Daher hat sich das “System” für mich als richtig erwiesen.
Da ich keine Kategorien verwende setze ich vermehrt auf die Schlagworte, die Tags. Davon habe ich wahrscheinlich viel zu viele. Zumindest wurde mir das auch schon mitgeteilt. Ich komme bei meinen über 450 Artikeln insgesamt knapp über 1600 Schlagworte im Einsatz. Durch diese Schlagworte kann ich Artikel-Serien kennzeichnen und anzeigen lassen, ähnliche Artikel präsentieren und einen kleinen Einblick in das Themenspektrum geben, wie zum Beispiel in der Sidebar. Sehr dynamisch, sehr frei. Natürlich kann man sich nun über den Sinn mancher Schlagworte streiten und außerdem ist es bestimmt auch so, dass ich nicht immer die perfekten Schlagworte nutze und hin und wieder auch mal das eine oder andere gänzlich in Vergessenheit gerät, aber auch hier bin ich mit meiner Nutzung zufrieden. Im Grunde gibt es für mich also bei dieser Aufgabe wirklich nichts zu tun, da ich selbst zufrieden bin.

Aber mal schauen was die zweite Aufgabe noch so hergibt:

Verweist in eurem Blog (z.B. auf Aboutseite der letzten Aufgabe oder in der Sidebar) auf eure Profile in Social Networks und Microbloggingdiensten und lenkt umgekehrt von selbigen Profilen und in Forensignaturen (falls erlaubt) auf eure Blogs.

Ich selbst nutze vor allem Twitter und ab und an auch mal Facebook. Diese beiden Profile sind auch durch das Plugin Cute Profiles immer für den Leser greifbar. Ebenso wie der RSS-Feed, der in der letzten Sitzung das Thema war. Auf der “Über mich”-Seite weise ich dann auch noch einmal gezielt auf meinen Twitter-Account hin. Über Twitter mache ich immer wieder publik, dass ich hier einen neuen Eintrag geschrieben habe. Bei Facebook werden meine neusten Einträge auch gezeigt. Dies geschieht genau so, wie Konna empfiehlt – über die Anwendung Networked Blogs. Weiterhin sei gesagt, dass ich auf allen von mir erstellten und genutzten Profilen durchgängig die URL des Blogs angebe, da man sich hier ja auch super über viele Dinge informieren kann, die mich betreffen.
Ich denke also, dass es hier auch keinen Handlungsbedarf gibt. Ich bin hier quasi ebenso im Soll wie bei der ersten Aufgabe – zumindest meiner Meinung nach.

Insgesamt gesehen war diese Sitzung für mich wenig ertragreich, aber dennoch war es interessant sich noch einmal ein paar Gedanken zu machen. Und ich denke, dass diese Aufgaben und Tipps, die Konna in der Sitzung gegeben hat, vielen weiterhelfen. Es macht immer wieder Spaß auf anderen Blogs zu lesen, wie viel Freude dieses Projekt bereitet… ich bin gespannt was in der nächsten Sitzung auf uns alle wartet.

Seite 1 von 81235...Letzte »