
Gestern Abend war mal wieder Kino-Zeit. Selten genug schaue ich mir Filme im Kino an. Und wenn man dann aufgefordert wird mitzukommen bzw. gefragt wird, ob man denn mitkommen mag, dann sagt man ja auch meist nicht nein. Also ab ins Dorstener Kino und in die Vorstellung von “Das Kabinett des Dr. Parnassus”. Dem letzten Film an dem der 2008 verstorbene Schauspiel-Star Heath Ledger mitwirkte. Und wie immer beginne ich diesen Artikel mit einem kleinen Einblick in die Geschichte, die dieser Film erzählen will:
Doctor Parnassus, mehrere tausend Jahre alt, bereist die Welt mit seinem Imaginarium, um den Menschen ihre Träume und Fantasien vorführen zu können. Doch Parnassus trägt ein dunkles Geheimnis in sich: Seine Unsterblichkeit verdankt er einem Pakt mit dem Teufel, Mr. Nick. Später überredet ein verliebter Parnassus den Teufel, den Handel umzuwandeln: Jetzt will er wieder jung sein, um seine Liebe gewinnen zu können. Dafür verspricht er, dass sein Erstgeborenes an seinem 16. Geburtstag in den Besitz von Mr. Nick übergeht. Als er anreist, um Parnassus’ Tochter Valentina einzufordern, lässt er sich auf einen weiteren Pakt ein.
Wenn man sich die Besetzung des Filmes anschaut, dann ist diese schon hervorragend. Christopher Plummer, Tom Waits, Heath Ledger, Lily Cole und Andrew Garfield seien da zu nennen. Durch den Tod von Heath Ledger im Januar 2008 war man gezwungen das Drehbuch umzuschreiben, da der Film noch nicht fertig gedreht war. So wurde die Rolle des “Tony” noch einmal überdacht. Dies führt dazu, dass “Tony” von insgesamt 4 Darstellern im Laufe des Filmes verkörpert wird und die eine oder andere Verwandlung erlebt. Neben Ledger spielen auch noch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell diese Rolle und erweitern die Besetzung somit erneut qualitativ.
Terry Gilliam hat es mit seinen Ideen geschafft einen Film zu präsentieren, der anders ist als alles was man normalerweise gewohnt ist. Man taucht ab in eine gewisse Traum- und Fantasiewelt, die auf ihre Weise besonders und gut durchdacht ist. Der Plot fesselt – auch wenn man in so mancher Situation das eine oder andere Fragezeichen über dem Kopf schweben hat. Gefallen hat er mir auf jeden Fall. Bis auf das Ende… naja… das war mir irgendwie zu komisch. Da hätte ich doch etwas anderes erwartet. Wobei die Geschichte sowieso nicht vorhersagbar ist. Ein großer Pluspunkt.
Zusammenfassend könnte man sagen: Keine Geldverschwendung. Und ich würde ihn mir auch glatt noch einmal anschauen. Und als kleine Anregung für euch da draußen hier noch der Trailer zum Film:
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Quelle des Zitats: Kino.de


schrieb am 24. Januar 2010
Ich war leider nicht so angetan wie du.
Meiner Meinung nach war er eher undurchsichtig, verwirrend und langatmig. Ich hatte mir auf jeden Fall mehr versprochen…