Wozu überhaupt eine Mail-Adresse angeben,…

Wozu überhaupt eine Mail-Adresse angeben, wenn auf geschriebene Mails eh nicht geantwortet wird? Das ist eine Frage, die ich mir im Moment von Woche zu Woche auf ein Neues stellen muss. Heutzutage ist es im Grunde so leicht wie noch nie zu einer Person einen Kontakt herzustellen. Und natürlich gehen auch die Universitäten und die Dozenten mit der Zeit. So hat jeder Dozent neben einer Telefonnummer auch eine Mail-Adresse, damit man schnell und unkompliziert Dinge fragen und abklären kann ohne in die Sprechstunden zu müssen. Vor allem durch diese Art der zeitversetzten Kommunikation wird vieles leichter, da man nicht mehr an bestimmte Zeiten gebunden ist, sondern man einfach Fragen kann, wann man gerade die Zeit hat.

Jetzt gibt es die Dozenten, die einem innerhalb von kurzer Zeit eine ausführliche Antwort auf die eigene Mail schreiben. Hier kann man absolut zufrieden sein – und glücklich ebenso. Insgesamt bin ich immer froh, wenn ich eine Antwort erhalte – egal, ob nach 3 Stunden oder 2 Tagen. Meist geschieht das auch. Aber manchmal gibt es auch Spezialisten Dozenten, die antworten auf keine einzige Mail. Sei sie noch so dringend. Da schreibt man seine Frage, seine Beweggründe und seine Probleme aufgrund von Fristen etc. in diese Mail und hofft auf eine schnelle Klärung, damit man endlich weiterkommt, aber die Antwort bleibt gänzlich aus. Es kommt nichts. Nicht einmal ein kurzer Satz.

Die Mail bleibt einfach unbeantwortet… man bleibt quasi im Regen stehen. Ich will ja nicht meckern, aber warum sagen Dozenten, die ihre Mails eh nicht beantworten, dass nicht direkt am Anfang des Semesters? Oder warum lassen sie die Mail-Adresse nicht direkt an allen Stellen streichen? Dann würde man sich eine Enttäuschung sparen. Vor allem bei Dozenten, die gar keine richtige Sprechstunde haben, weil sie kaum an der Universität anzutreffen sind, ist so etwas besonders ärgerlich. Es gibt ja nicht viele Dinge, die mich ärgern, aber diese Sache… schrecklich.

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Diskussion/Anmerkungen: 6 Kommentare

  1. Paul
    schrieb am 25. Januar 2010

    Es kann doch sein das es sich um einen alten Hase handelt der bei der Veranstaltung “Was ist eine E-Mail und wie gehe ich damit um” keine Notizen erstellt hat. Eventuell kann er einfach nur das komplizierte Interface des Uni-Mailing-Server nicht bedienen.

    Weißt du was klasse wäre? Wenn du diesen Artikel um einen zweiten Artikel erweitern würdest und in diesem seine Antwort bezüglich des nicht antworten uns mitteilst. ;)

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  2. Sonja
    schrieb am 25. Januar 2010

    Oh davon kann ich auch ein Lied singen. Das nervt tierisch. Hab im vergangenen Semester eine Hausarbeit bei einem Dozenten geschrieben und er antwortete auch partout auf keine meiner Emails. Sprechstunden gab es in den ganzen Sommersemesterferien eine einzige, die natürlich total überfüllt war. Irgendwann war´s mir dann zu doof und ich hab die irgendwie geschrieben.
    Manche Dozenten widerum antworten innerhalb von 2 Stunden. Das geht bei uns auch immer in die Evaluation mit ein. Dort gibt es einen Punkt “Erreichbarkeit der Lehrperson (Email, Telefon, etc)”. Finde ich gut, da kann man dann ggf. einfach mal mitteilen, dass die Person das unbedingt ändern sollte. Ich finde eine gute Erreichbarkeit ist total wichtig, v.a. – wie du schon sagtest – wenn es um Fristen geht.

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  3. Seelendieb
    schrieb am 25. Januar 2010

    Ähm, ja, sehr ärgerlich. Das geht mir bei manchen meiner Freunde so. Die Antworten auch nie oder ein halbes (!) Jahr später und wundern sich dann, warum sie einen spitzen Spruch zurückbekommen… tz.

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  4. Lordy
    schrieb am 27. Januar 2010

    @Paul: Naja… das Interface ist nicht kompliziert und zu den alten Hasen wird er auch nicht gehören. Ich denke mal, dass es andere Gründe hat… welche… da mag ich nur spekulieren… und seine Antwort kann ich hier wohl nie preisgeben, da ich ihn noch genau zwei Mal sehen werde und da geht es um meine Punkte und um die Note… da spreche ich ihn da sicherlich nicht mehr drauf an. ;)

    @Sonja: Ja, sehr wichtig. Bei uns geht das in die Evaluation nicht mit ein… sollte man aber mal drüber nachdenken. Ich finde es immer wieder toll, wenn Dozenten schnell antworten. Ich habe es schon erlebt, dass ich auf eine Mail, die ich um 23:30 schrieb, innerhalb von 2 Stunden eine Antwort bekam… das ist dann in den Momenten doch schon grandios. Es gibt – und das muss man glaube ich fairerweise festhalten – auch viele sehr positive Beispiele ;).

    @Seelendieb: Was das angeht habe ich bisher eigentlich keine negativen Erfahrungen gemacht… dann darf ich da ja echt glücklich sein. Aber meine Reaktion wäre dann wohl auch ein wenig schärfer als ein “spitzer Spruch” ;).

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  5. Sonja
    schrieb am 28. Januar 2010

    @Lordy: Das mit der Evaluation solltet ihr dann wohl mal eurer Fachschaft vortragen! :)
    Aber wie du schon sagtest und ich auch des öfteren feststellen durfte: Es gibt auch Dozenten, auf die 100%ig Verlass ist. Sehr hilfreich!

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  6. Lordy
    schrieb am 28. Januar 2010

    @Sonja: Ich werde das mal anmerken, wenn ich einem der Fachschaft begegne oder mein KVV kaufen gehe ;). Und japp… wenn ein Dozent relativ schnell reagiert, dann kann einem das echt eine Menge ersparen. Vor allem, wenn man an die überfüllten Sprechstunden denkt… wenn ich eine halbe Stunde vor Beginn komme und dennoch schon 6 oder mehr Kommilitonen vor mir dran sind… dann kommt eine Konversation per Mail einfach viel, viel leichter herüber – wenn sie denn funktioniert ;).

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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