Blogseminar: Sitzung 03

Es ist Zeit an der dritten Sitzung von Konnas Blogseminar teilzunehmen. Dieses Mal geht es um die Themen Kategorien, Tags (Schlagworte) und Vernetzung mit sozialen Netzwerken. Allerdings muss ich direkt sagen, dass sich bei mir mit dieser Sitzung wohl gar nichts ändern wird. Aber nichtsdestotrotz bin ich natürlich nicht auf den Mund gefallen und schaue mal was ich zu den Aufgaben zu sagen habe. Das ist die erste Aufgabe:
Macht euch Gedanken über eure Kategorien und Tags. Werden sie bei euch sinnvoll eingesetzt? Habt ihr ein festes System dabei? Habt ihr zu wenige oder zu viele? Sind die Namen aussagekräftig genug? Sollte irgendetwas nicht stimmig sein, packt es an und überarbeitet es.
Wie man relativ schnell sieht unterscheidet sich mein Blog von vielen anderen, denn ich blogge ohne Kategorien. Im Mai des letzten Jahres habe ich bereits geschrieben warum ich mich dafür entschieden habe. Und auch heute stehe ich noch voll und ganz hinter dieser Entscheidung. Wobei mir auch heute noch oft gesagt wird, dass man sich ja gar nicht eingrenzt, weil man ja auch “offene Kategorien” wie “Sonstiges” etc. benutzen könnte. Natürlich könnte man, aber ich will nicht. Ich blogge jetzt über ein Jahr ohne Kategorien und bin damit gut gefahren. Daher hat sich das “System” für mich als richtig erwiesen.
Da ich keine Kategorien verwende setze ich vermehrt auf die Schlagworte, die Tags. Davon habe ich wahrscheinlich viel zu viele. Zumindest wurde mir das auch schon mitgeteilt. Ich komme bei meinen über 450 Artikeln insgesamt knapp über 1600 Schlagworte im Einsatz. Durch diese Schlagworte kann ich Artikel-Serien kennzeichnen und anzeigen lassen, ähnliche Artikel präsentieren und einen kleinen Einblick in das Themenspektrum geben, wie zum Beispiel in der Sidebar. Sehr dynamisch, sehr frei. Natürlich kann man sich nun über den Sinn mancher Schlagworte streiten und außerdem ist es bestimmt auch so, dass ich nicht immer die perfekten Schlagworte nutze und hin und wieder auch mal das eine oder andere gänzlich in Vergessenheit gerät, aber auch hier bin ich mit meiner Nutzung zufrieden. Im Grunde gibt es für mich also bei dieser Aufgabe wirklich nichts zu tun, da ich selbst zufrieden bin.
Aber mal schauen was die zweite Aufgabe noch so hergibt:
Verweist in eurem Blog (z.B. auf Aboutseite der letzten Aufgabe oder in der Sidebar) auf eure Profile in Social Networks und Microbloggingdiensten und lenkt umgekehrt von selbigen Profilen und in Forensignaturen (falls erlaubt) auf eure Blogs.
Ich selbst nutze vor allem Twitter und ab und an auch mal Facebook. Diese beiden Profile sind auch durch das Plugin Cute Profiles immer für den Leser greifbar. Ebenso wie der RSS-Feed, der in der letzten Sitzung das Thema war. Auf der “Über mich”-Seite weise ich dann auch noch einmal gezielt auf meinen Twitter-Account hin. Über Twitter mache ich immer wieder publik, dass ich hier einen neuen Eintrag geschrieben habe. Bei Facebook werden meine neusten Einträge auch gezeigt. Dies geschieht genau so, wie Konna empfiehlt – über die Anwendung Networked Blogs. Weiterhin sei gesagt, dass ich auf allen von mir erstellten und genutzten Profilen durchgängig die URL des Blogs angebe, da man sich hier ja auch super über viele Dinge informieren kann, die mich betreffen.
Ich denke also, dass es hier auch keinen Handlungsbedarf gibt. Ich bin hier quasi ebenso im Soll wie bei der ersten Aufgabe – zumindest meiner Meinung nach.
Insgesamt gesehen war diese Sitzung für mich wenig ertragreich, aber dennoch war es interessant sich noch einmal ein paar Gedanken zu machen. Und ich denke, dass diese Aufgaben und Tipps, die Konna in der Sitzung gegeben hat, vielen weiterhelfen. Es macht immer wieder Spaß auf anderen Blogs zu lesen, wie viel Freude dieses Projekt bereitet… ich bin gespannt was in der nächsten Sitzung auf uns alle wartet.

Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan, Twitter-süchtig und BVB-Anhänger.
schrieb am 27. Januar 2010 um 20:44
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich zwar weiß, dass du ohne Kategorien bloggst, dass ich es aber nie großartig bemerke. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich selbst zwar in meinem Blog -für andere- Kategorien verwende, aber diese Funktion selbst nie auf anderen Blogs nutze.
Ob ein Blog mich interessiert, bewerte ich nach einem ersten groben Blick über die letzten Artikel. Dann wandert der Blog zum Test in meinen Feed-Reader und etabliert sich dort entweder, oder er fliegt raus.
Von daher finde ich persönlich es gar nicht schlimm, wenn ein Blog keine Kategorien hat… mir würde es meist wahrscheinlich gar nicht auffallen :D
schrieb am 28. Januar 2010 um 18:09
@Sascha: Bei mir ist es ähnlich. Auch ich schaue auf die letzten Artikel, abonniere den RSS-Feed und schaue dann einfach, wie sich der Blog bei mir in der Folgezeit schlägt. Auf Kategorien achte ich auch nie… und zudem finde ich sie für mich persönlich beschränkend. Da ist der Schritt darauf zu verzichten dann alles andere als schwer ;).