Monatsarchiv für Januar 2010

 
 

Projekt 52: Woche 4/10 – Wind und Wetter

Projekt 52: Woche 4/10 - Wind und Wetter

Das vierte Wochenthema beim Projekt 52 lautet “Wind und Wetter“. Dabei handelt es sich wieder einmal um ein Thema, das sehr vielfältig angegangen werden kann. Ich habe mich aus gegebenen Anlass für eine etwas eigensinnige Umsetzung entschieden. Ist es doch so, dass unser Körper nur zu einem gewissen Grad dem Wetter trotzt. An so manchem kalten, nassen Tag holen wir uns schnell eine Erkältung. Und so ist es auch Scar und mir in den vergangenen Tagen ergangen. Meist werden die Tage dann von Medikamenten und Taschentüchern beherrscht. So auch in unserem Fall… und da kranke Menschen ins Bett und nicht in den Schnee gehören ist diese Art der Umsetzung sicherlich auch nicht so verkehrt. Wobei… die Uni ruft mich dennoch. Rücksichtslos… immerhin kann Scar sich ausruhen…

Wozu überhaupt eine Mail-Adresse angeben,…

Wozu überhaupt eine Mail-Adresse angeben, wenn auf geschriebene Mails eh nicht geantwortet wird? Das ist eine Frage, die ich mir im Moment von Woche zu Woche auf ein Neues stellen muss. Heutzutage ist es im Grunde so leicht wie noch nie zu einer Person einen Kontakt herzustellen. Und natürlich gehen auch die Universitäten und die Dozenten mit der Zeit. So hat jeder Dozent neben einer Telefonnummer auch eine Mail-Adresse, damit man schnell und unkompliziert Dinge fragen und abklären kann ohne in die Sprechstunden zu müssen. Vor allem durch diese Art der zeitversetzten Kommunikation wird vieles leichter, da man nicht mehr an bestimmte Zeiten gebunden ist, sondern man einfach Fragen kann, wann man gerade die Zeit hat.

Jetzt gibt es die Dozenten, die einem innerhalb von kurzer Zeit eine ausführliche Antwort auf die eigene Mail schreiben. Hier kann man absolut zufrieden sein – und glücklich ebenso. Insgesamt bin ich immer froh, wenn ich eine Antwort erhalte – egal, ob nach 3 Stunden oder 2 Tagen. Meist geschieht das auch. Aber manchmal gibt es auch Spezialisten Dozenten, die antworten auf keine einzige Mail. Sei sie noch so dringend. Da schreibt man seine Frage, seine Beweggründe und seine Probleme aufgrund von Fristen etc. in diese Mail und hofft auf eine schnelle Klärung, damit man endlich weiterkommt, aber die Antwort bleibt gänzlich aus. Es kommt nichts. Nicht einmal ein kurzer Satz.

Die Mail bleibt einfach unbeantwortet… man bleibt quasi im Regen stehen. Ich will ja nicht meckern, aber warum sagen Dozenten, die ihre Mails eh nicht beantworten, dass nicht direkt am Anfang des Semesters? Oder warum lassen sie die Mail-Adresse nicht direkt an allen Stellen streichen? Dann würde man sich eine Enttäuschung sparen. Vor allem bei Dozenten, die gar keine richtige Sprechstunde haben, weil sie kaum an der Universität anzutreffen sind, ist so etwas besonders ärgerlich. Es gibt ja nicht viele Dinge, die mich ärgern, aber diese Sache… schrecklich.

Song der Woche: Solitary Experiments – Seele bricht v2.0

Und da wäre es wieder einmal Zeit für den Song der Woche. Dieses Mal habe ich mich von meinen Eindrücken leiten lassen, die ich am Freitag in der Bochumer Matrix gewonnen habe, denn da war ich ja – wie ich berichtete – auf der Out of Line Festival Tour. Und so ist es gar kein Zufall, dass ich mich für einen Song der deutschen Band Solitary Experiments, die aus dem Trio Michael Thielemann, Dennis Schober und Steve Graeber besteht und 1994 gegründet wurde, entschieden habe. Denn ihr Auftritt war einfach grandios und man konnte genial zu der Musik feiern.

Besonders angetan hatte es mir ein Song vom 2009 erschienen Album “In The Eye of the Beholder”. Und zwar handelt es sich um den Song “Seele bricht v2.0″. Das “v2.0″ verrät sehr schnell, dass es sich dabei nicht um die ursprüngliche Version handelt. Diese stammt nämlich aus dem Jahre 2007 und ist in Zusammenarbeit mit der Band Feindflug entstanden. Letzte wurde auch am Freitag gespielt, aber ich finde die “zweite Version” des Songs besser. Toller Sound, toller Text… ganz einfach tolle Musik. Ich bin auf eure Meinung gespannt.
Und wie beende ich diesen Artikel nun am besten? Ah… ich weiß. Mit dem Refrain des Songs…

Ein Stern erleuchtet in der Nacht
Ein kleiner Lichtblick in der Dunkelheit.
Am Horizont ein heller Schein
Er weißt den Weg in die Unendlichkeit.

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Das Kabinett des Dr. Parnassus

Das Kabinett des Dr. Parnassus

Gestern Abend war mal wieder Kino-Zeit. Selten genug schaue ich mir Filme im Kino an. Und wenn man dann aufgefordert wird mitzukommen bzw. gefragt wird, ob man denn mitkommen mag, dann sagt man ja auch meist nicht nein. Also ab ins Dorstener Kino und in die Vorstellung von “Das Kabinett des Dr. Parnassus”. Dem letzten Film an dem der 2008 verstorbene Schauspiel-Star Heath Ledger mitwirkte. Und wie immer beginne ich diesen Artikel mit einem kleinen Einblick in die Geschichte, die dieser Film erzählen will:

Doctor Parnassus, mehrere tausend Jahre alt, bereist die Welt mit seinem Imaginarium, um den Menschen ihre Träume und Fantasien vorführen zu können. Doch Parnassus trägt ein dunkles Geheimnis in sich: Seine Unsterblichkeit verdankt er einem Pakt mit dem Teufel, Mr. Nick. Später überredet ein verliebter Parnassus den Teufel, den Handel umzuwandeln: Jetzt will er wieder jung sein, um seine Liebe gewinnen zu können. Dafür verspricht er, dass sein Erstgeborenes an seinem 16. Geburtstag in den Besitz von Mr. Nick übergeht. Als er anreist, um Parnassus’ Tochter Valentina einzufordern, lässt er sich auf einen weiteren Pakt ein.

Wenn man sich die Besetzung des Filmes anschaut, dann ist diese schon hervorragend. Christopher Plummer, Tom Waits, Heath Ledger, Lily Cole und Andrew Garfield seien da zu nennen. Durch den Tod von Heath Ledger im Januar 2008 war man gezwungen das Drehbuch umzuschreiben, da der Film noch nicht fertig gedreht war. So wurde die Rolle des “Tony” noch einmal überdacht. Dies führt dazu, dass “Tony” von insgesamt 4 Darstellern im Laufe des Filmes verkörpert wird und die eine oder andere Verwandlung erlebt. Neben Ledger spielen auch noch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell diese Rolle und erweitern die Besetzung somit erneut qualitativ.

Terry Gilliam hat es mit seinen Ideen geschafft einen Film zu präsentieren, der anders ist als alles was man normalerweise gewohnt ist. Man taucht ab in eine gewisse Traum- und Fantasiewelt, die auf ihre Weise besonders und gut durchdacht ist. Der Plot fesselt – auch wenn man in so mancher Situation das eine oder andere Fragezeichen über dem Kopf schweben hat. Gefallen hat er mir auf jeden Fall. Bis auf das Ende… naja… das war mir irgendwie zu komisch. Da hätte ich doch etwas anderes erwartet. Wobei die Geschichte sowieso nicht vorhersagbar ist. Ein großer Pluspunkt.

Zusammenfassend könnte man sagen: Keine Geldverschwendung. Und ich würde ihn mir auch glatt noch einmal anschauen. Und als kleine Anregung für euch da draußen hier noch der Trailer zum Film:

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Quelle des Zitats: Kino.de

Cover vs. Original: Halbzeit & Duell-Vorschläge

Cover vs. Original

14 Tage sind vergangen, Runde 6 ist beendet. Und erneut konnte sich das Original gegen das Cover durchsetzen. Und zwar erneut sehr deutlich mit 6:1 Stimmen. Es scheint so als wären die Originale fast unschlagbar. Yazoo gewinnt gegen Terminal Choice (“Don’t Go”), Radiohead gegen Solar Fake (“Creep”), Neil Diamond gegen HIM (“Solitary Man”), U2 gegen Zeraphine (“New Year’s Day”) und Shakespears Sister gegen Blutengel (“Stay”). Einzig Marilyn Manson konnte sich gegen Gloria Richetta Jones (“Tainted Love”) durchsetzen und für einen Punkt für die Cover-Versionen sorgen. Das ist die Bilanz zur Halbzeit. Ein Boxkampf dauert immer 12 Runden. Wir haben nun 6 hinter uns. Und eigentlich steht der Sieger schon fest. Oder geschieht hier noch ein Wunder? Auf jeden Fall wird der Kampf bis zum Ende fortgesetzt. Denn hier wird niemand einfach so aufgeben. Egal, ob es nur noch um eine goldene Ananas geht. Aber bevor ich jetzt weitere Worte verliere erst einmal ein Blick auf den momentanen Stand der Dinge:

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 6

Wie der aufmerksame Leser schon an dem Titel des Artikels gemerkt hat beginnt hier nun nicht wie gewohnt die nächste Runde. Die beginnt nämlich erst in 2 Wochen. Nun ist erst einmal die Halbzeitpause. Quasi eine Art Werbeunterbrechung. Nur dass ich euch jetzt hier keinen Weichspüler andrehen möchte.

Ich möchte euch viel mehr um Duell-Vorschläge bitten. Sollen in den kommenden Runden Herbert Grönemeyer gegen Oli P. oder Falco gegen Xavier Naidoo antreten ? Ihr habt es nun in der Hand. Schlagt in den Kommentaren Duelle vor. Wenn es mehr als sechs Stück werden, dann werde ich vor jeder Runde losen. Es wäre gut, wenn hier einiges zusammenkommt. Auch für meine Pläne für die Zeit nach den 12 Runden. Es wäre nur schön, wenn sich eure Vorschläge auch realisieren lassen. Sprich: Es wäre von Vorteil, wenn auf Youtube und Co. die Songs vorhanden wären. Am besten noch in angenehmer Qualität. Sonst kann hinterher ein Vorschlag doch nicht genutzt werden. Wäre ja schade. Und damit habe ich dann wohl auch alles gesagt, oder?

Und nun her mit euren Duell-Vorschlägen. Aus welchem musikalischen Bereich diese kommen ist – wie ihr vielleicht gemerkt habt – vollkommen egal. Also los, los, los…

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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