Monatsarchiv für Januar 2010

 
 

Cover vs. Original: Runde 6 – Don’t Go

Cover vs. Original

Und da ertönt der Gong, der die fünfte Runde von “Cover vs. Original” beendet. And the winner is… erneut das Original. Beim Duell zwischen Solar Fake und Radiohead konnte sich Radiohead mit 7:1 Stimmen durchsetzen. Das Streitobjekt: Der Song “Creep”. Damit führen die Originalversionen nun nach den Siegen von Shakespears Sister gegen Blutengel (“Stay”), U2 gegen Zeraphine (“New Year’s Day”), Neil Diamond gegen HIM (“Solitary Man”) und diesem Sieg nun überlegen, denn für die Gegenseite konnte bisher nur Marilyn Manson gegen Gloria Richetta Jones (“Tainted Love”) punkten.

Was meine Meinung zum Song “Creep” angeht, so stelle ich mich gegen die Mehrheit, da mir die Cover-Version von Solar Fake eindeutig besser gefällt, da sie für mich mehr Kraft, mehr Gehalt hat. Es ist nicht leicht zu sagen, aber ich finde die Stimme von Sven Friedrich weit spannender und aufregender als die Stimme im Original. Außerdem passt es natürlich auch besser zu meinem persönlichen Musikgeschmack.

Und nun begeben wir uns am bestens schnellstmöglich in die neue und sechste Runde – nach einem kurzen Blick auf den momentanen Stand der Dinge.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 5

In dieser Runde geht es um den Song “Don’t Go”. Die deutsche Synth-Rock-Band Terminal Choice, die 1993 von Chris Pohl (auch Blutengel, Miss Construction) gegründet wurde, sorgte im Jahre 2006 mit der Veröffentlichung eines Covers von “Don’t Go” als Single für viel Furore innerhalb der schwarzen Szene. Und so hört sich der Song an:

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Und? Schon die Ursprünge erkannt? Für alle, die es nicht sofort gemerkt haben: Das Original stammt von dem in den 80ern sehr erfolgreichen Synthie Pop-Duo Yazoo, das aus aus dem Ex-Depeche Mode-Mitglied Vince Clarke und der Sängerin Alison Moyet bestand. Neben dem großen Hit “Only You” veröffentlichte das Duo im Jahre 1982 als zweite Single den Song “Don’t Go”. Dieser Song war ebenso erfolgreich und landete in Großbritannien auf dem ersten Platz der Charts, in Deutschland auf Platz 4 und in den US-Dance-Charts ebenfalls auf Platz 1. Allerdings folgte auch recht schnell die Auflösung des Duos, welches sich 2008 noch einmal für eine Konzert-Tour vereinigte. Und so klingt das Original:

http://www.dailymotion.com/video/x41mv

Und damit hätten nun beide Parteien den Ring betreten. Ich glaube, dass diese Gegenüberstellung die bisher ausgefallenste und interessanteste ist, weil sich das Cover weit mehr vom Original unterscheidet als es bisher in den vorherigen Runden der Fall war. Daher bin ich gespannt, wie ihr euch in den Kommentaren entscheiden werdet. Cover oder Original?

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Die sechste Runde geht bis zum 24. Januar 2010, denn dann gibt es eine kleine Halbzeitpause. Also nicht zu lang warten mit der Meinungsäußerung per Kommentar!

Das A-Team ist wieder da!

Das A-Team ist wieder da!

Am 21. Juli 2010 ist es soweit! An diesem Tag wird das A-Team wieder über die Leinwand flimmern, denn ab dann wird die Neuauflage einer der beliebtesten Serien der 80er und 90er Jahre in den deutschen Kinos gezeigt. Die Geschichte um die vier zu unrecht beschuldigten Kriegs-Veteranen John “Hannibal” Smith, Templeton “Faceman” Peck, “Howling Mad” Murdock und Bosco “B.A.” Baracus, die als Söldner dafür sorgen, dass Menschen, denen Unrecht geschieht, geholfen wird, geht in eine neue Runde.

Bei der Besetzung konnte man natürlich nicht mehr auf die Serien-Stars zurückgreifen und musste daher selbstverständlich vollkommen umdenken. Die vier Mitglieder des A-Teams werden gespielt von Bradley Cooper (Faceman), Liam Neeson (Hannibal), Sharlto Copley (Murdock) und Quinton ‘Rampage’ Jackson (B.A.). Wie gut sie ihre Sache am Ende machen muss man abwarten. Viele Fans der Serie haben sicherlich sehr hohe Maßstäbe an die einzelnen Schauspieler und Charaktere.

Der Film lehnt sich an das Original in ziemlich vielen Punkten an, wie man bisher lesen konnte. So ist zumindest die Grundidee vollkommen identisch. Ansonsten muss man hier wohl auch abwarten und schauen, was der Film am Ende für eine Qualität mit sich bringt.

Warum schreibe ich das heute? Na, ganz einfach. Weil nun auch ein Trailer zu dem Film existiert, der schon einmal einen minimalen, ersten Einblick gibt. Und mit diesem endet dann auch dieser Beitrag. Wobei ich noch eine Frage vorweg schicken möchte: Meint ihr, dass dieser Film der alten Serie gerecht wird? Und freut es euch, dass das A-Team wieder aus der Versenkung hervorgeholt wird?

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Blogseminar: Sitzung 01

Die Weihnachtsferien sind vorbei und der Stress des laufenden Wintersemesters hält einen durchgängig auf einem hohen Koffein-Pegel, der der Bewältigung aller Aufgaben dienlich ist. Und zwischendurch hat der fleißige Student nichts besseres zu tun als sich in ein Blogseminar zu begeben, dass einem auch noch ein wenig Zeit weg nimmt. Aber immerhin für einen “guten Zweck”. Konna hat die erste Sitzung des Seminars zum Glück als eine Art “Aufwärmübung” gestaltet. Die Aufgabe:

Verseht euren Blog mit 10 Meta-Tags und einer Meta-Description, die zwischen 60 und 170 Zeichen lang ist. (Fakultativ: Zeigt den Suchmaschinen-Bots mit Hilfe von einem kurzen Codeschnipsel, wo sie sich hinbewegen sollen).

Ich habe bis gerade eben eine Meta-Description, also eine Beschreibung der Seite, von 73 Zeichen verwendet. Nach kurzer Überlegung habe ich noch ein paar Worte hinzugefügt, die mich und meinen Blog ausmachen. Nun komme ich auf 121 Zeichen und bin immer noch im Soll. Meine Beschreibung war von der Länge her schon gut, aber nun besitzt sie noch ein wenig mehr Inhalt. Bei den Meta-Tags kam ich vor dieser Sitzung auf 6 Tags. Nun habe ich noch vier weitere hinzugefügt und lande bei den gewollten 10. Auch hier muss man sagen, dass ich mit 6 Tags durchaus im Soll gelegen habe. Aber 10 Tags sind inhaltlich natürlich wieder besser. Außerdem kann ich noch sagen, dass ich diese Daten bei mir durch das Plugin All in One SEO automatisch in den Code einfügen lasse. Wer also dieses Plugin hinreichend konfiguriert hat, der kann höchstens Probleme mit der Länge und der Anzahl der beiden Angaben haben.

Fakultativ hat Konna dann noch die weiterführende Aufgabe gestellt den Suchmaschinen-Bots direkt zu sagen, wo sie sich hinbewegen sollen. Ich hatte das zwar bei mir im Code auch schon integriert, aber nicht in der Form, die Konna vorgeschlagen hat. Da ich diese Lösung durchaus interessant finde habe ich hier mal meinen bisherigen Code mit dem vorgeschlagenen ersetzt. Mal schauen, ob das etwas bringt.

Außerdem hat Konna noch eine Bonus-Aufgabe gestellt:

Schreibe auf 5-10 Blogs, die du bisher noch nicht kanntest und die dich auf den ersten Blick ansprechen, einen sinnvollen (!) Kommentar zu einem aktuellen Beitrag. Beobachte, ob der Autor des Blogs sich auch mit einem Kommentar bei dir meldet, ob und wie viele Leute über den Link, den du angegeben hast, zu dir auf gekommen sind und ob dein Kommentar binnen 2 Tagen beantwortet wurde.

Was diese Aufgabe angeht muss ich sagen, dass ich sie in der aktuellen Zeit nicht angehen werde. Ich habe aber in der Vergangenheit gemerkt, dass man durch sinnvolles Kommentieren auf anderen Blogs durchaus für den Autor und dessen Leser interessant werden kann. Das führt dann im besten Falle auch zu Kommentaren dieser Personen. Was das Antworten von Kommentaren angeht gibt es zwei Lager, die sich gegenüberstehen.

Da sind zum einen die Blogger und Autoren, die auf jeden Kommentar eingehen, und dann diejenigen, die sich um die Kommentare nicht kümmern und auch kaum bis gar nicht antworten. Ich selbst gehöre zum erstgenannten Lager und finde es auch wichtig, dass man auf seine Leser und Kommentatoren eingeht, da sie ja auch auf einen eingehen. Und es wirkt nicht nur persönlicher, sondern sorgt auch für durchaus spannende Diskussionen, wie ich finde. Ich habe auch schon mal Fragen in einem Kommentar gestellt und sie wurden nicht beantwortet. Wenig später habe ich diesen Blog nicht mehr besucht… warum auch? Sehe ich irgendwie nicht ein.

Soviel dann mal zur ersten Sitzung. Die zweite Sitzung wird dann auch in ähnlichem Stile wieder von mir angegangen. Ich bin zwar nie der Seminar-Teilnehmer, der am lautesten schreit und am meisten “aufzeigt”, aber mitmachen… das kann ich.

Blog-Parade: Musik des Jahres 2009

Bei cimddwc gibt es dieses Jahr erneut die Blog-Parade zur Musik des Jahres. Er fragt nach dem persönlichen Song des Jahres, dem Album des Jahres und dem Live-Konzert des Jahres. Drei Fragen, die Antworten verlangen. Für mich ist das nicht sonderlich schwer, da ich mir sicher bin, was mein Song des Jahres 2009 war und ist. Da kann es nämlich nur einen geben. Oh… jetzt rutsche ich schon in den Film-Bereich ab. Lassen wir das. Mein Song des Jahres stammt von VNV Nation und lautet “Sentinel”.

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Beim Album des Jahres wird es dann schon wieder eine Nummer schwieriger. Gab es doch letztes Jahr so tolle neue Alben. Da entscheide ich mich aber für das Jubiläums-Album von Blutengel namens “Schwarzes Eis”.
Und beim Live-Konzert des Jahres fällt die Wahl nicht auf ein Konzert, sondern auf ein Festival. Und zwar auf das BlackField-Festival 2009 auf dem Gelände des Gelsenkirchener Amphitheaters.
2010 wird musikalisch sicherlich wieder hochinteressant oder ist es gar schon. Da kann man eigentlich nur abwarten, was noch so kommt…

See No Evil

See no Evil

Da ich vor wenigen Tagen – aus welchem Grund auch immer – mal wieder den “Horrorfilm” namens “See No Evil” gesehen habe, dachte ich mir, dass ich doch mal ein paar Zeilen zu diesem Streifen verlieren kann. Schaden wird es sicherlich nicht… hoffe ich. Erst einmal ein paar Grundinformationen zu Beginn. Der Film aus dem Jahre 2006 landete in den Kinos der USA, aber in Deutschland reichte es nur für eine Veröffentlichung auf DVD. Im Mittelpunkt des Filmes steht der Wrestling-Star “Kane”, der im wahren Leben auf den Namen Glenn Jacobs hört und hier den Psychopath Jacob Goodnight verkörpert. Aber nun kurz zum Plot des Filmes, wenn man denn überhaupt davon reden kann, dass dieser Film einen Plot besitzt:

Der furchteinflößende Psychopath Jacob Goodnight wird in dem verlassenen und heruntergekommenen Blackwell Hotel festgehalten. Eines Tages werden acht Jugendliche zur Sozialarbeit in dem Hotel verdonnert und von dem Polizisten begleitet, der Goodnight vor vier Jahren in den Kopf schoss. Als einer der Jugendlichen in Goodnights Hände fällt, erkennen die Anderen plötzlich den ernst der Lage und versuchen gemeinsam gegen den brutalen Psychopath zu bestehen.

Im Grunde weiß man nun schon alles. Der Psychopath Jacob bringt Sünder um, die gegen das Gesetz verstoßen haben. Und warum der Film “See No Evil” heißt merkt man nach weniger als 120 Sekunden der Filmlänge. Goodnight ist kompromisslos und wird von “Kane” auch gut verkörpert. Interessant ist, dass er bis auf wenige Wortfetzen nichts zu sagen hat. Eine Hauptrolle, die stumm bleibt, aber durch Brutalität “glänzt”.

Okay… in dem Genre wohl auch schon Normalität. Die anderen Filmrollen verharren in bodenloser Oberflächlichkeit. Charaktertiefe entwickelt sich nicht. Manche sterben aber auch viel zu früh. Kann man das damit rechtfertigen? Alles wirkt aufgesetzt und auf Brutalität, Gewalt und Ekel getrimmt. Durch das imposante Auftreten von “Kane” kommt hier durchaus Grusel-Feeling auf, wenn auch nur kurz und knapp.

Der Plot versinkt in Blut und Gewalt. Ich glaube, dass man das durchaus so sagen kann. Was bleibt dann noch zu sagen? In den Medien wurde der Film eher schlecht als recht bewertet und als “Gewaltporno ohne Sex” betitelt. Wohl durchaus zu recht. Liegt das vielleicht daran, dass sich Ex-Porno-Regisseur Gregory Dark für den Film verantwortlich zeigt? Unter “Horror-Fans” hat er aber einige Anhänger gefunden. Ich selbst bin von dem Film – wie man vielleicht schon gemerkt hat – nicht sonderlich begeistert. Dennoch muss ich sagen, dass er ziemlich witzig ist… ja… wenn man will, dann kann man irgendwann über das stumpfe Gemetzel herzlich lachen. Wobei ich den eigentlich immer nur mitschaue um Leuten zu zeigen, wie Tief ein Genre – meiner Meinung nach – sinken kann.

Achja… ich muss sagen, dass ich damals, als der Film erschien, ziemlich viel im Bereich Wrestling geschaut habe. Und da “Kane” ja Wrestler ist wurde diese ganze Geschichte um den Film in die Storyline der WWE (World Wrestling Entertainment) mit eingebunden. Das war insgesamt unterhaltsamer als der Film… vielleicht gibt es da draußen ja Wrestling-Fans, die sich auch noch daran erinnern.

Interessant ist auch, dass mit dem Film noch Gewinn gemacht wurde. 8 Millionen Dollar soll die Produktion gekostet haben und nicht weniger als 15 Millionen hat er allein in den US-Kinos eingespielt. Man kann also auch mit so etwas Geld verdienen… wow.

Und für alle, die durch meine Worte noch nicht genügend verschreckt wurden, hier noch ein Trailer, der aber im Grunde auch gar nicht aussagekräftig ist.

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Quelle des Zitats: Moviemaze.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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