Falco – Verdammt, wir leben noch!

Draußen liegt überall Schnee, die Temperaturen sind immer noch “im Keller” und wirklich gemütlich ist es auch nicht. So langsam freue ich mich auf den Frühling. Immerhin sind hier und da schon Schmetterlinge… aber lassen wir das. Nun denn… was kann man an einem Tag wie heute besser machen als sich ganz entspannt eine DVD anzuschauen? Stimmt, nicht viel. Also habe ich mir “Falco – Verdammt, wir leben noch!” angeschaut. Den Film wollte ich mir schon vor gut zwei Jahren anschauen. Und irgendwie passt der Zeitpunkt nun auch – ist am kommenden Samstag doch Falcos 12. Todestag. Bei dem Film handelt es sich um eine Art Biografie des Ausnahme-Künstlers Falco, der bürgerlich Johann “Hans” Hölzel heißt. Verantwortlich zeigt sich der Österreicher Thomas Roth. Worum es geht ist eigentlich klar, aber hier dennoch der Inhalt in wenigen Worten:
Der Film handelt von Falcos Leben von der Kindheit in Wien bis zu seinem Tod in der Dominikanischen Republik 1998. Er schildert Falcos Werdegang von seinem Beginn bei der Hallucination Company, seinem zwischenzeitlichen Erfolg bei der Band Drahdiwaberl bis zu seinem Einzel-Durchbruch im Musikgeschäft. Außerdem zeigt er Falcos Privatleben mit Frauen, Familie und Drogensucht.
Ich bin ein absoluter Falco-Fan und habe mich auch schon mehrfach mit seinem Leben und künstlerischen Schaffen beschäftigt. Dieser Film ist eine gute Möglichkeit gewesen mein Wissen zu vertiefen und auch mal auf eine andere Art in das Leben von Falco einzutauchen. Und ich finde er ist wirklich gut gemacht.
Das Leben, die Verzweiflung, die Überforderung, der Erfolg, die wichtigen Entscheidungen, die Ängste, Hoch- und Tiefpunkte werden wunderbar in Szene gesetzt. Man erlebt alles mit. Und für alle, die meinen, dass Falco ein tolles Leben hatte, ist dies ein klares Bildnis, dass dies nicht so war.
Die schauspielerischen Leistungen von Manuel Rubey, Nicholas Ofczarek, Christian Tramitz, Patricia Aulitzky und Susi Stach finde ich überragend. Zwar hätte der Film an der einen oder anderen Stelle noch tiefer auf Falcos Karriere eingehen und vielleicht auch mehr so manche Geschichte um einzelne Songs besser zeichnen können, aber dann wäre die Filmlänge sicherlich in den Bereich von 4 oder mehr Stunden gegangen.
Als Fazit kann ich im Grunde nur sagen: Anschauen! Der Film ist zumindest für jeden Falco-Fan ein Muss. Und er ist auch für alle interessant, die sich für das Musikgeschäft und Dramen begeistern können. Und als Vorgeschmack hier noch der Trailer:
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Quelle des Zitats: Wikipedia






schrieb am 4. Februar 2010
Falco war zur meiner Zeit Pflichtmusik. Ich erinnere mich noch sehr gut, unser DJ hat bei damaligen Razzien immer “Der Kommisar” auf den Teller geschmissen. Seine Musik ist unsterblich und dein vorgestellter Trailer macht Geschmack auf´s Gucken. Danke ;-)
schrieb am 5. Februar 2010
@Mysti: Falco sollte auch heute noch Pflichtmusik sein xD. Seine Musik ist auf jeden Fall unsterblich. Das zeigt die heutige Fan-Gemeinde glaube ich sehr gut xD. Und nichts zu danken ;).
schrieb am 16. Februar 2011
[...] habe an anderer Stelle auch schon über den Film “Falco – Verdammt, wir leben noch” geschrieben, welcher für Interessierte sicherlich auch interessant sein [...]