Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Irgendwie schaue ich in der letzten Zeit ziemlich viele Filme. Ist ziemlich ungewöhnlich, weil ich ja normalerweise viel lieber Serien schaue. Bin eben ein Serien-Junkie. Aber… naja… ist ja auch egal. Im Moment schaue ich ziemlich viele Filme. Basta! Heute war “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ an der Reihe. Eine Verfilmung von John Godeys Buch “Abfahrt Pelham 1 Uhr 23″. Worum geht es?
Eine Gruppe bewaffneter Männer bringt einen Zug der New Yorker U-Bahnlinie Pelham 123 in ihre Gewalt. Für das Leben der Passagiere verlangen sie eine enorme Lösegeld-Summe. Was anfangs wie eine verrückte Aktion aussieht, stellt sich bald als eine bis ins kleinste Detail durchdachte Entführung heraus. Unversehens findet sich Fahrdienstleiter Garber in einem Katz-und Mausspiel mit dem gerissenen Anführer der Bande wieder. Nur wenn er deren Plan entschlüsseln und die Gegenseite austricksen kann, besteht für die Fahrgäste eine Chance zu überleben. Und die Zeit arbeitet dabei gegen Garber…
Der Thriller, der im letzten Herbst in die Kinos kam, lebt vor allem von den beiden Hauptdarstellern und durchaus auch von dem zugrunde liegenden Plot. Denzel Washington spielt Walter Garber, den Fahrdienstleiter, und John Travolta spielt Ryder, den Anführer der bösen Buben. Beide entwickeln sich zu Konkurrenten. Und schnell wird klar, dass einer von beiden den kürzeren ziehen wird. Der Plot ist zwar nicht gänzlich neu und ähnliches gibt es häufiger, allerdings machen gerade die Charaktere die Story interessant. Die Konstellationen rund um die beiden Konkurrenten, die Rätsel um den Plan der bösen Buben und der Countdown bis das Zeitfenster sich schließt sorgen dafür, dass eine Menge Spannung aufkommt. Wie viele Geiseln müssen sterben? Greift die Polizei ein? Schafft Garber es zu Ryder durchzudringen? Und wieso zum Teufel haben sie die U-Bahn entführt? Das sind durchaus Fragen, die man sich stellt. Manche kann man sehr schnell beantworten, andere eher nicht. In 100 Minuten Spielzeit bekommt der Zuschauer einiges geboten. Und wer auf Thriller steht, der kann bei “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ eigentlich nicht sonderlich viel falsch machen. Ich würde ihn mir wohl noch einmal anschauen… ohne Zweifel. Und hier noch ein Trailer als kleiner Vorgeschmack für diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben:
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Quelle des Zitats: imdb.de

Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan. 


schrieb am 4. Februar 2010 um 22:06
Ich find den Film ziemlich gut und würde Selbigen ebenfalls weiterempfehlen und nochmal schauen.
John Travolta gehört nicht zu meinen Top 10 Lieblingsschauspielern, aber in diesem Film hat er wirklich überzeugt.
schrieb am 5. Februar 2010 um 06:40
Finde den Film sehr geil! Sehr zu empfehlen!
Ich empfehle außerdem noch: 96 Hours, Gran tarino
schrieb am 5. Februar 2010 um 08:48
Bevor du den nochmal anschaust, tu dir doch lieber den Gefallen und schau das Original von 1974 :)
schrieb am 5. Februar 2010 um 12:25
@stoffel: John Travolta ist auch nicht mein Favorit. Ich hab den Film eher wegen Denzel Washington interessant gefunden xD. Aber er spielt seine Rolle wirklich gut.
@Chriz: 96 Hours… hab ich hier auch schon mal drüber gebloggt. Finde ich auch genial ;).
@juliaL49: Du wirst es kaum glauben, aber das hatte ich vor. Muss nur schauen, wo ich das Original her bekomme ;).