Monatsarchiv für Februar 2010

 
 

Viele liebe Grüße aus England

Viele liebe Grüße aus England

Heute war wieder einer dieser Tage, die einem für einige Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich hatte trotz leichter Erkältung den Weg zu meiner Freundin unternommen und rückblickend hat sich das auch gelohnt. Vor allem, wenn man sich nicht jeden Tag sieht, ist es immer schön ein paar Stunden zusammen zu verbringen. Aber wem erzähle ich das eigentlich?

Und wenn man dann noch nach Hause kommt und auf der Anrichte eine Postkarte für einen liegt, dann freut man sich doch gleich noch mehr. Die liebe Maike hat mir ganz liebe Grüße übersandt. Und darüber freue ich mich total. Auch das Motiv der Postkarte finde ich richtig cool, denn es handelt sich um Abbildungen des Natural History Museum in London, das ich bisher noch nicht besucht habe, aber irgendwann sicherlich noch besuchen werde, da ich mir dies vorgenommen habe. Ein Kurztripp nach London ist eh über kurz oder lang geplant, aber natürlich ist da noch nichts konkret. Ich habe ja auch so erst einmal genügend Pläne.

An dieser Stelle auf jeden Fall noch ein ganz herzliches Dankeschön an die liebe Maike. Wenn ich in absehbarer Zeit auf Reisen gehe werde ich mich gerne revanchieren.

Vancouver 2010: Noch 6 Tage…

Vancouver 2010

Als ich vor 9 Tagen meinen ersten Artikel zu den olympischen Winterspielen in Vancouver abtippte, da waren die Spiele gerade 2 Tage alt und das deutsche Olympiateam wartete sehnsüchtig auf die erste Gold-Medaille. Außerdem war ich selbst noch nicht wirklich mit dem Olympia-Virus infiziert, aber das hat sich im Laufe der Zeit doch geändert. So gut wie jeden Abend schaue ich mir wenigstens eine Entscheidung an. Heute Abend wird das 4x6km Staffel-Rennen der Biathletinnen angeschaut, aber auch die 4x5km Staffel der nordischen Kombinierer könnte durchaus spannend werden.

Mittlerweile sieht es im Medaillenspiegel ja auch richtig gut aus, denn immerhin führen wir vor den USA und Norwegen. Vor allem dank unserer Gold-Lena, wie die BILD-Zeitung unsere Magdalena Neuner genannt hat, die im Biathlon für 2 goldene und eine silberne Medaille gesorgt hat. Und auch auf Experten in der Eisbahn kann man sich verlassen, denn Felix Loch und Tatjana Hüfner sorgten jeweils für Gold im Rodeln, ebenso wie Kevin Kuske und Andre Lange im Zweier-Bob. Auch ganz großes Kino bot Maria Riesch mit ihrem Sieg in der Super Kombination, die aus Slalom und Abfahrt beim Ski Alpin besteht. Und last but not least müssen auch noch Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle erwähnt werden, die gestern im Team-Sprint bei den Langläuferinnen für ein kleines Wunder und einen versöhnlichen Abschluss im deutschen Langlauf-Team sorgten.

Diese ganzen Erfolge haben mitunter dafür gesorgt, dass ich doch recht häufig die Wettkämpfe verfolgt habe. Schade finde ich, dass die ganzen spannenden Eishockey-Spiele, wie dieser Knaller zwischen Kanada und den USA, immer zwischen 2 und 6 Uhr morgens ausgetragen werden, denn ich würde sie mir gerne ansehen, aber mache dafür sicherlich nicht “die Nacht zum Tage”. Mein Schlaf-Rhythmus ist eh schon nicht so, wie ich ihn gerne hätte. Und ebenfalls schade ist es, dass die Winterspiele schon wieder dem Ende entgegengehen. 32 der 86 Entscheidungen stehen noch aus und warten in den nächsten Tagen darauf angegangen zu werden. Aber man soll nicht an das Ende denken, wenn noch so manches auf einen wartet… die nächsten Tage werden sicherlich noch einmal spannend. Sicherlich auch aus deutscher Sicht.

Song der Woche: The Crüxshadows – Winterborn

Diese Woche gibt es einen Song auf die Ohren, der mich schon seit vielen Jahren begleitet. Genauer gesagt seit 7 Jahren, denn im Jahre 2003 veröffentlichte die us-amerikanische Band namens The Crüxshadows, die sich im Jahre 1992 um den charismatischen Sänger Rogue gegründet und dem Synth-Rock und Electro-Pop verschrieben hat, das Album “Ethernaut”. Und auf diesem Album befindet sich der in der schwarzen Szene wahnsinnig beliebte Song “Winterborn”, der es auch in die Deutschen Alternative Charts (DAC) auf den zweiten Platz geschafft hat. Es ist ein Song, der durchaus Emotionen hervorbringen kann und gleichzeitig wahnsinnig zum Tanzen einlädt. Und zudem gehört er noch heute zu jedem Auftritt der Band, die nie die Bühne verlässt ohne diesen Song gespielt zu haben.

Und nun frage ich euch: Was haltet ihr von “Winterborn”?

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Little Miss Sunshine

Little Miss Sunshine

Am Wochenende habe ich mal wieder einen Film gesehen über den es sich hier zu berichten lohnt. Und zwar handelt es um “Little Miss Sunshine” aus dem Jahre 2006. Es ist eine Tragikomödie, die mit viel Satire Eigensinn daherkommt. Aber worum geht es genau?

Olives Vater ist ein auf ganzer Linie gescheiterter Motivationstrainer, ihr Onkel ist suizidgefährdet und ihr Bruder spricht nicht mehr. Der drogensüchtige Opa macht dabei noch den normalsten Eindruck. Wenigstens unterstützt er Olive leidenschaftlich beim Üben für den Little Miss Sunshine Beauty Contest. Um dem Nesthäkchen diesen Traum zu erfüllen, zwängt sich schließlich der ganz Haufen in den Wagen zum Road Trip nach Kalifornien.

“Geschieden… Bankrott… Selbstmord!” – Bei “Little Miss Sunshine” erfährt man schnell was Surrealismus ist. Und zudem ist die Geschichte nicht gerade uninteressant. Schon in den ersten Minuten bekommt man eine Familie vorgestellt, die ziemlich “kaputt” wirkt und alles andere als funktioniert. Und so wirklich verbessert sich dieser Eindruck auch nicht. Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer. Der VW-Bus, mit dem die Familie auf den Weg nach Kalifornien macht, ist hier als eine geniale Metapher zu verstehen.

Ich habe gerade das Problem, dass ich viel mehr über den Film sagen könnte, aber dann dafür sorge, dass zu viel von der weiteren Geschichte in den Vordergrund rückt. Und ich nehme ungern viel vorweg. Auf jeden Fall ein sehr satirischer Film mit einer durchschlagenden Kritik an bestimmten Dingen. So wird vor allem der “amerikanische Zwang” des “Gewinnens um jeden Preis” abgestraft.

Aber auch die Kritik an Miss-Wahlen im Kindesalter ist nicht zu übersehen. Der Film hat etwas. Und man kann ihn durchaus mehrmals anschauen. Zwar ist er sicherlich nicht “richtig großes Kino”, aber für einen DVD-Abend ist er auf jeden Fall geeignet, da man durchaus herzlich lachen kann- Interessiert? Dann einfach mal als Vorgeschmack den Trailer schauen!

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Quelle des Zitats: kino.de

Cover vs. Original: Runde 8 – Running up that Hill

Cover vs. Original

Lange Zeit war es spannend in der nun beendeten siebten Runde. Doch letztendlich hat sich wieder einmal das Original durchgesetzt. Im Kampf zwischen Cyndi Lauper und Phil Collins gewann Cyndi Laupers Original von “True Colors” mit 9 zu 5 Stimmen. Somit führen nun insgesamt im Duell der Cover-Versionen gegen die Originale letztere mit 6 zu 1. Der Sieg am Ende von 12 Runden ist den Originalen folglich nicht mehr zu nehmen. Nun geht es eigentlich nur noch darum, wie deutlich der Sieg am Ende ausfällt. Gibt es noch eine Ergebniskorrektur auf der “Zielgeraden” oder wird das hier ein Desaster für die Cover-Versionen? Das wird die spannende Frage sein, die es in den noch stattfindenden Runden zu beantworten gilt. Einen Überblick über alle bisher stattgefundenen Runden bekommt ihr hier.

Ich hätte mich übrigens für das Cover von Phil Collins entschieden. Ich schätze ihn als Musiker sehr und bin auch ein Fan seiner Musik. Und sein Cover gibt mir persönlich einfach mehr als das Original von Cyndi Lauper. Wieder einmal gehe ich also nicht mit der Mehrheit, aber gerade das ist auch ein durchaus spannender Aspekt.

Bei dem neuen Duell handelt es sich erneut um eines, das von euch vorgeschlagen wurde. Und zwar hat das Los aus den zahlreichen Vorschlägen einen Vorschlag von stoffel erwählt. Auf dieses Duell bin ich auch sehr gespannt… aber bevor wir nun dazu kommen erst einmal noch ein Blick auf den aktuellen Zwischenstand.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 7

Fangen wir wie üblich mit der Cover-Version an, die sich nun zum Duell stellt. Diese stammt aus dem Jahr 2003 und machte eigentlich gar nicht so sonderlich auf sich aufmerksam. Die 1994 um Sänger Brian Molko gegründete Band Placebo sorgte für eine Menge Aufregung durch das Erscheinen ihres vierten Albums “Sleeping with Ghosts”. Dieses Album erschien in einer Special Edition mit beigelegter Bonus-CD, die gefüllt war mit Cover-Versionen, die die Band bis zu diesem Zeitpunkt aufgenommen hatte. Der Song “Running up that Hill” stach besonders hervor und wurde auch live von der Band häufig gespielt. Vor allem während der Tour zu “Sleeping with Ghosts”. Im Jahr 2007 wurde das Cover sogar als Single in Großbritannien veröffentlicht. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg, wie Platz 44 in den Charts untermauert. Und nun hören wir doch einfach mal rein:

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Und nun noch einige Worte zum Original. Dieses stammt von der englischen Sängerin Kate Bush, die den Song im Jahre 1985 als Single und auf dem Album “Hounds Of Love” veröffentlichte. Er war durchaus erfolgreich und zählt heute zu einem ihrer bekanntesten Songs. In Großbritannien und Deutschland erreichte sie mit dem Song jeweils den dritten Platz in den Charts. In den USA reichte es lediglich für Platz 30. Das Album erreichte in Großbritannien sogar den ersten Platz der Charts.

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Meine Arbeit für diese Runde ist dann ja schon so gut wie getan. Nun liegt es an euch. Placebo oder Kate Bush? Cover oder Original? Ich bin gespannt… wie immer wäre es toll, wenn ihr eurer Stimme auch eine Begründung beifügt.

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Die achte Runde geht bis zum 07. März 2010, denn dann startet bereits Runde 9. Also nicht zu lang warten mit der Meinungsäußerung per Kommentar!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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