Monatsarchiv für Februar 2010

 
 

Projekt 52: Woche 5/10 – Die Farbe Grün

Projekt 52: Woche 5/10 - Die Farbe Grün

Diese Woche lautet das Thema beim Projekt 52 “Die Farbe Grün“. Und draußen ist es nicht gerade angenehm und zudem auch immer noch relativ weiß. Daher fällt es auch einfach sich mit Uni-Kram zu beschäftigen. So muss ich zum Beispiel noch eine Hausarbeit für mein Hauptseminar zur Wirtschaftsethik schreiben. Und der liebe Scar hat sich bereit erklärt mal die vorhandene Literatur zu lesen und wichtige Stellen zu markieren. Aber dabei ist ihm wohl ein kleines Missgeschick passiert, denn auf einmal hörte ich nur einen Schrei nach Hilfe… warum erklärt sich von allein, oder?

Falco – Verdammt, wir leben noch!

Falco - Verdammt, wir leben noch!

Draußen liegt überall Schnee, die Temperaturen sind immer noch “im Keller” und wirklich gemütlich ist es auch nicht. So langsam freue ich mich auf den Frühling. Immerhin sind hier und da schon Schmetterlinge… aber lassen wir das. Nun denn… was kann man an einem Tag wie heute besser machen als sich ganz entspannt eine DVD anzuschauen? Stimmt, nicht viel. Also habe ich mir “Falco – Verdammt, wir leben noch!” angeschaut. Den Film wollte ich mir schon vor gut zwei Jahren anschauen. Und irgendwie passt der Zeitpunkt nun auch – ist am kommenden Samstag doch Falcos 12. Todestag. Bei dem Film handelt es sich um eine Art Biografie des Ausnahme-Künstlers Falco, der bürgerlich Johann “Hans” Hölzel heißt. Verantwortlich zeigt sich der Österreicher Thomas Roth. Worum es geht ist eigentlich klar, aber hier dennoch der Inhalt in wenigen Worten:

Der Film handelt von Falcos Leben von der Kindheit in Wien bis zu seinem Tod in der Dominikanischen Republik 1998. Er schildert Falcos Werdegang von seinem Beginn bei der Hallucination Company, seinem zwischenzeitlichen Erfolg bei der Band Drahdiwaberl bis zu seinem Einzel-Durchbruch im Musikgeschäft. Außerdem zeigt er Falcos Privatleben mit Frauen, Familie und Drogensucht.

Ich bin ein absoluter Falco-Fan und habe mich auch schon mehrfach mit seinem Leben und künstlerischen Schaffen beschäftigt. Dieser Film ist eine gute Möglichkeit gewesen mein Wissen zu vertiefen und auch mal auf eine andere Art in das Leben von Falco einzutauchen. Und ich finde er ist wirklich gut gemacht.

Das Leben, die Verzweiflung, die Überforderung, der Erfolg, die wichtigen Entscheidungen, die Ängste, Hoch- und Tiefpunkte werden wunderbar in Szene gesetzt. Man erlebt alles mit. Und für alle, die meinen, dass Falco ein tolles Leben hatte, ist dies ein klares Bildnis, dass dies nicht so war.

Die schauspielerischen Leistungen von Manuel Rubey, Nicholas Ofczarek, Christian Tramitz, Patricia Aulitzky und Susi Stach finde ich überragend. Zwar hätte der Film an der einen oder anderen Stelle noch tiefer auf Falcos Karriere eingehen und vielleicht auch mehr so manche Geschichte um einzelne Songs besser zeichnen können, aber dann wäre die Filmlänge sicherlich in den Bereich von 4 oder mehr Stunden gegangen.

Als Fazit kann ich im Grunde nur sagen: Anschauen! Der Film ist zumindest für jeden Falco-Fan ein Muss. Und er ist auch für alle interessant, die sich für das Musikgeschäft und Dramen begeistern können. Und als Vorgeschmack hier noch der Trailer:

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Quelle des Zitats: Wikipedia

Song der Woche: Deine Lakaien – Over and Done

Begrüßen wir doch den Februar mit dem Song der Woche. Dieses Mal stammt er von einem Duo, das seit 1985 aktiv ist. Der Sänger Alexander Veljanov und der Komponist Ernst Horn machen unter dem Namen Deine Lakaien Musik, die man durchaus als “Electronic Avantgarde” bezeichnen kann. Innerhalb der schwarzen Szene sind die Beiden wahnsinnig bekannt und sorgen durch ihre tollen Stücke, ihre hingebungsvollen Konzerte und ihre unnachgiebige Tanzbarkeit mancher Songs für überfüllte Tanzflächen in den Clubs und ordentlich Furore. Die Mischung aus Wave, Pop und Avantgarde macht’s.

Der Song der Woche erschien 2005 auf dem Album “April Skies” und gleichzeitig noch als Single-Auskopplung und konnte sich auch in den deutschen Charts platzieren. Es handelt sich um den Song “Over and Done”, der noch heute in den Clubs einschlägt, wie eine Bombe. Seit 2005 warten die Fans des Duos nun gespannt auf neues Material, das bald erscheinen soll. Der Text ist toll, die Melodie und der Gesang sind beeindruckt. Zumindest ist das meine Meinung… und auf eure Meinung bin ich schon gespannt.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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