Spezialeinheit Werwolf

Ich mag Filme, die sich an die Geschichte anlehnen. Daher habe ich mir den Film “Spezialeinheit Werwolf” ausgeliehen, da er bisher nur als Leih-DVD erhältlich ist. Ab dem 09.04.2010 kann man ihn dann aber auch käuflich erwerben. Produziert wurde er vor 2 Jahren in Russland. So heißt er im Original auch “Ohota na Vervolfa”. Alle, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg etwas mehr beschäftigen, werden allein bei dem Begriff “Werwolf” schon wissen worum sich der Film im Großen und Ganzen dreht. Und zwar um das Führerhauptquartier bei Winniza in der Ukraine, das 1942 und 1943 von Adolf Hitler aufgesucht wurde. Aber nun erst einmal eine kurze Inhaltszusammenfassung:
Ukraine 1942, die deutsche Armee arbeitet an einem neuen geheimen Bauprojekt, dem “Werwolf Bunker”, der als neues Führerhauptquartier für den Vormarsch in den Osten dienen soll. Eine kleine Spezialeinheit soll bis zum streng bewachten Bunker vordringen und lebenswichtige Informationen zu Truppenstärke und Standort der Feinde liefern. Unter Führung von Major Sedev kämpft sich die Elitetruppe durch feindliche Linien und nimmt den mörderischen Kampf gegen Nazis und Verräter auf.
Eine russische Spezialeinheit erhält den Befehl Adolf Hitler zu töten. Wo? Im Führerhauptquartier “Werwolf”. Doch der Auftrag ist von Beginn an in Gefahr. Denn ein Maulwurf gibt sämtliche Informationen an die Deutschen weiter, die sich somit perfekt auf die Spezialeinheit vorbereiten können. Aber dennoch entstehen einige Chancen, die von den russischen Soldaten wahrgenommen werden.
Ein durchweg spannender Film. Zwar ist logischerweise die ganze Zeit über klar, dass die Operation am Ende misslingt, aber wie sich die Spezialeinheit immer näher an das unmögliche Ziel heran arbeitet ist schon interessant dargestellt. Auch die durchgängige Suche nach dem Maulwurf in den eigenen Reihen trägt durchaus dazu bei, dass eine Menge Spannung entsteht. Es ist ein Film aus einem anderen Blickwinkel.
Russische Soldaten sind nicht so häufig die Helden in Kriegsfilmen. Und schlecht ist er auf keinen Fall. Negativ aufgefallen sind mir einzig ein paar Spezialeffekte. Die Explosion einer Granate gegen Ende des Films sieht zum Beispiel mehr als unecht aus. Das trügt das Bild ein wenig, aber dennoch ist der Film durchaus sehenswert.
Vor allem für diejenigen, die sich für das Thema an sich interessieren. Viel mehr möchte ich dazu nun auch gar nicht schreiben, da ich sonst viel zu viel verraten würde.
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Quelle des Zitats: Cinefacts.de





