Monatsarchiv für März 2010

 
 

Luther

Luther

2003 war der Film “Luther” in vielerlei Munde. Heute werden wahrscheinlich nicht mehr sonderlich viele über ihn reden. Es handelt sich um einen Film, der die Lebensgeschichte von Martin Luther zeigt und dadurch natürlich auch den Blick auf die Reformation in Deutschland lenkt. Teilweise wurde auch an den historischen Stätten gedreht. Und auch das Aufgebot an Schauspielern kann sich durchaus sehen lassen. Aber nun wie gewohnt erst einmal ein kurzer inhaltlicher Ausblick, der aber eigentlich zumindest grundsätzlich eh jedem bekannt sein dürfte.

Ein Nahtoderlebnis reißt im Jahre 1505 den Studenten Martin Luther (Joseph Fiennes) aus seinem bis dato eher von Müßiggang geprägten Alltag und treibt ihn in die aufnahmebereiten Arme der katholischen Klosterkirche. Schon bald stoßen dort dem kritischen Geist Diskrepanzen zwischen Wort und Wirklichkeit auf. Besonders den grassierenden Ablasshandel nimmt er ins Visier, als er seine 95 Thesen als Protest an die Wittenberger Schlosskirche nagelt. Als der Papst den Ketzer nachdrücklich um Widerruf ersucht, bleibt Luther standhaft. Er wird für vogelfrei erklärt, muss fliehen, und erarbeitet in der Enklave zur Wartburg die erste deutschsprachige Übersetzung der Bibel, nicht ahnend, welche Revolution sein Werk entfachen wird.

Ich habe mir den Film von wenigen Tagen angesehen und ich fand ihn sehr gut. Wenn man von so mancher historischer Unstimmigkeit absieht, dann kann man ihn sich sehr gut anschauen. Und da der Film nicht den Anspruch erhebt eine Dokumentation zu sein kann man auch mit den Unstimmigkeiten durchaus leben. Zumal viele Dinge wahrscheinlich eh dem Max Mustermann nicht auffallen mögen. Die Atmosphäre, die der Film herüber bringt, kann einen durchaus fesseln.

Ebenso wie der Plot, wenn man sich dafür interessiert. Die Schauspieler machen ihre Sache gut. Joseph Fiennes, welcher Martin Luther spielt, verpasst jenem eine interessante, charismatische Seite. Spannung kann auch durchaus aufkommen. Bei mir war das allerdings weniger der Fall. Ist ja im Grunde klar was wann und wie passiert.

Meiner Meinung nach ist “Luther” ein Film, den man sich auf jeden Fall anschauen kann und den man sich vor allem, wenn man ein wenig Interesse für Geschichte und Religion hat, auch anschauen sollte. Sicherlich ist er nicht perfekt, aber das kann und sollte man auch nicht verlangen. Denn der Film gibt einen ersten Einblick in die historischen Fakten. Weiteres sollte man dann aber doch besser an geeigneter Stelle nachlesen, wenn einem denn wirklich nach Tiefgang ist. Aber gerade für den Einstieg in das Thema ist der Film durchaus gut gemacht. Ich würde ihn mir wohl durchaus noch einmal anschauen. Auch wenn er dann wahrscheinlich wirklich langweilig wäre. Daumen hoch!

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Quelle des Zitats: kino.de

Praktikum im Archiv: Der erste Eindruck

Praktikum im Archiv: Der erste Eindruck

Es ist nun Dienstagabend und somit sind meine ersten beiden Tage des Praktikums im Dorstener Stadtarchiv herum. Es ist also durchaus an der Zeit meine ersten Eindrücke zu schildern – aber auch nur kurz und knapp. Bevor ich dieses Praktikum angetreten habe war ich natürlich angespannt, da man ja nie weiß, was einen nun genau erwartet. Was soll beziehungsweise darf man machen? Wie gestaltet sich das Verhältnis zu den Mitarbeitern? Dinge, die vor allem für ein Praktikum von vier Wochen durchaus von großer Bedeutung sind, da man ja nicht gerade eine kurze Zeit an der Wirkungsstätte verbringt.

Ich kann nach den bisherigen Erfahrungen nur Positives vermelden. Ich habe interessante Aufgaben zu erledigen, habe einen bisher ganz spannenden Einblick in die Arbeiten, die in einem Archiv anfallen, bekommen und finde vor allem auch den Recherche-Aspekt sehr toll, da ich da für mich sehr viel mitnehmen kann. Das liegt aber wohl auch daran, dass ich mich aktuell mit einem für mich spannenden Thema beschäftigen darf. Und zwar mit Akten, Daten und Fakten aus den Jahren 1944 und 1945. Sehr interessant und ein absolutes Paradies für einen “Neuzeitler” wie mich. Mit den Mitarbeitern komme ich übrigens auch super klar – da passt alles. Natürlich total toll. Ich bin außerdem froh, dass ich mir ein “kleines” Archiv ausgesucht habe und nicht das Gegenteil nun aufsuche, da ich bisher das Gefühl habe viel mehr mit zu bekommen als in einem großen Archiv – also was Abläufe und so weiter betrifft. Ist ja auch alles ein wenig persönlicher. Zudem muss man sich nicht auf so viele unterschiedliche Charaktere einstellen. Ich hätte damit zwar kein Problem, aber schlecht finde ich es so, wie es nun ist, auf keinen Fall.

Ich arbeite übrigens die nächsten vier Wochen immer von 7 Uhr morgens bis nachmittags um 16 Uhr. Freitags habe ich eher Feierabend und das ist auch gut so. Immerhin kann ich dann an dem Tage auch noch ein Menge anderer Dinge erledigen.

Was meine Hausarbeit angeht, so bin ich nun richtig guter Dinge, denn: Es läuft! Auch ein Aspekt, der mich total freut. Da jetzt gleich noch ein paar Minuten dran arbeiten, wenn meine selbst gesteckte Pause vorbei ist, und dann auch schon ab ins Bett und zur Entspannung noch irgendeine Serie schauen. Hachja… ist es im Moment alles schön…

Song der Woche: Elegant Machinery – Feel the Silence

Der Song dieser Woche stammt von der schwedischen Synthie-Pop-Band Elegant Machinery, die 1988 gegründet wurde und mit mehreren Veröffentlichungen durchaus erfolgreich war. Aufgrund persönlicher Differenzen innerhalb der Band und durch Probleme mit der Plattenfirma folgte allerdings 1998 die Auflösung der Band, deren Musik vor allem durch den britischen Pop der 80er Jahre beeinflusst war. Doch 2005 entschlossen sich die Drei für ein Comeback und spielten 2006 ein Album ein, das nach der Unterschrift bei der Plattenfirma Out of Line, unter dem Namen “A Soft Exchange” im Jahre 2008 veröffentlicht wurde. Die erste Single-Auskopplung war “Feel the Silence”, der Song der Woche. Der Song ist vor allem in der schwarzen Szene sehr gut angenommen worden und hat dafür gesorgt, dass Elegant Machinery wieder eine feste Größe sind.

Nachdem ich im vergangen Jahr von der Band und dem aktuellen Album Wind bekommen hatte, habe ich auch direkt dafür gesorgt, dass mir die alten Alben in die Hände fallen. Und ich kann nur sagen: Auch die Songs, die in den den 90ern erschienen sind, sind einfach genial.

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Die wunderbare Musik der 80er (Teil 2)

Willkommen zum zweiten Teil meiner Präsentation der wunderbaren Musik der 80er Jahre. Im ersten Teil waren Songs von Phil Collins, Jürgen von der Lippe und Billy Idol zu hören. Nun geht es weiter.

Im Jahre 1981 veröffentlichte das britische Synthie Pop-Duo Soft Cell aus Leeds eine Cover-Version des Songs “Tainted Love”, der im Original von Gloria Jones stammt. Der Song war der Durchbruch des Duos und ging in 17 Ländern auf den ersten Platz der Charts. Ein absoluter Glücksgriff war den Beiden also gelungen, da sie von der Plattenfirma aufgrund mangelnder Erfolge unter Druck gesetzt wurden. Dieser Song ließ alle Kritiker verstummen. Eine Rolle spielte der Song übrigens auch in der vierten Runde meiner Reihe “Cover vs. Original”.

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Weiter geht es mit einem Song, der ebenfalls 1981 für Furore sorgte. Und zwar der Song “Goldener Reiter” von Joachim Witt. Er gelangte auf den zweiten Platz der deutschen Charts und gilt heute als einer der “Vorreiter” und “Wegbereiter” der Neuen Deutschen Welle. Nicht zu unrecht wie ich behaupten würde.

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Und diese Runde wird abgeschlossen von der britischen R&B-Gruppe Soul II Soul, die im Jahre 1989 mit dem Song “Back to Life (However Do You Want Me)” erfolgreich war. Das Album “Club Classics Vol. I”, welches den Song enthält, gewann 1990 zwei Grammys. Außerdem waren große Chart-Erfolge zu verzeichnen. So schaffte es der Song beispielsweise auf den ersten Platz in den UK-Charts und auf den vierten Platz in den US-Charts.

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Damit wären wir ja auch schon am Ende des zweiten Teils angekommen. In den nächsten Tagen werde ich dann auch den dritten Teil in Angriff nehmen.

Wenn die Prokrastination eindeutig siegt

Wenn die Prokrastination eindeutig siegt

Wie sinnbildlich dieses Foto doch ist. Das Wort “Prokrastination” kennen wir doch alle, oder? Sachen, die wir erledigen müssen, schieben wir gerne mal auf. Da wird dann auch die kleinste Ablenkung dankend hingenommen, damit man sich nicht mit dem eigentlich Wichtigen beschäftigen muss. Bei mir ist dieses Wichtige eine Hausarbeit, die ich recht bald abgeben muss. Allerdings habe ich eigentlich heute und morgen meine letzten 2 “Ferien-Tage”, weil ich danach durch ein Praktikum (ich werde berichten) auf Trapp gehalten werde. Allerdings freue ich mich da auch tierisch drauf. Wird sicher ganz toll.

Und so bleiben die wichtigen Sachen doch erst einmal liegen, weil der Druck eindeutig nicht groß genug ist. Ich bin mir sicher es noch schaffen zu können. Auch wenn ich meinen Zeitplan schon mehrere Male gänzlich über den Haufen geworfen habe und ich mir sicher bin, dass es ziemlich stressig wird.

Allerdings war es für mich auch sehr wichtig die letzten freien Tage zu genießen. Diese habe ich nicht gelangweilt zu Hause verbracht, sondern jeden Tag genutzt um Freunde zu besuchen und andere mir wichtige Dinge zu erledigen. Wenn ich auf den letzten Monat zurückschaue, dann bin ich gänzlich zufrieden, weil ich einfach so viel erlebt habe. Das habe ich gebraucht. Auch im Hinblick auf das nächste, stressige Semester an der Universität. Denn sind wir mal ehrlich: Abwechslung muss sein, damit man einen klaren Kopf bekommt.
Aber nicht nur was die Hausarbeit angeht hänge ich hinterher. Auch beim Projekt 52 fehlt mir schon ein Beitrag. Morgen werden es wohl schon zwei sein. Aber damit kann ich auch noch leben, denn das hole ich auch wieder auf. In den nächsten Wochen.

Für mich heißt es heute noch einmal die freie Zeit zu genießen. Daher geht es heute Abend/Nacht auch wieder “auf Tour”. Morgen werde ich allerdings dann mit der Hausarbeit weitermachen. Denn das Ziel sie bis morgen Abend zur Hälfte fertig zu schreiben ist unverrückbar. Ja, ich meine das ernst!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
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  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

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