Monatsarchiv für April 2010

 
 

A, B, CDU und raus bist Du

A, B, CDU und raus bist Du

Am 09. Mai 2010 wird der 15. Landtag des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gewählt. Die letzten Wahlen fanden 2005 statt. Dort ging die CDU (44,8%) als stärkste Macht hervor. Dahinter folgten die SPD (37,1%), die Grünen (6,2%) und die FDP (6,2%). Die Regierung wird aktuell von Schwarz-Gelb unter dem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers gestellt. Doch dies kann sich am 09. Mai ändern.

Der Wahlkampf tobt schleicht seit ca. 2 Monaten mehr oder weniger dahin. Wirklich viel passiert nicht auf den Straßen und in den Hallen – zumindest bekomme ich nichts mit. Teilweise wurden einfach wieder die Plakate aufgestellt, die man auch schon bei der Bundestagswahl 2009 sehen durfte. Ein gutes Beispiel ist wohl der Wahlkampf der Linken, den ich leider nicht wirklich ernst nehmen kann. Was wollen die mit ihren “Raus aus Afghanistan”-Plakaten auf Länderebene bezwecken? Das ist eine Forderung, die generell schon unsinnig ist und darüber hinaus rein gar nichts mit den Dingen gemein hat, die in Nordrhein-Westfalen angepackt werden müssen.

Nun gut. Aktuelle Umfragen lassen mich als SPD-Mitglied ein wenig hoffen. Zwar hat auch die SPD in fast allen Umfragen der unterschiedlichen Institute im Vergleich zum Wahlergebnis 2005 verloren (ca. -3%), aber der deutlichere Verlierer ist die CDU (ca. -10%). Somit kann man ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten.

Dies gilt übrigens auch für den Kampf der beiden Spitzenkandidaten. Hannelore Kraft (SPD) hat auf Jürgen Rüttgers (CDU) aufgeschlossen. Sie gilt teilweise sogar als beliebter bei der Bevölkerung. Es bleibt abzuwarten was für ein Resultat am Ende bei dieser Wahl herauskommt, die von extrem hoher Bedeutung für das Land Nordrhein-Westfalen sein wird, da dringend Weichenstellungen erforderlich sind.

Die Zukunft wird in der kommenden Legislaturperiode gemacht. Auf dem Plakat der Grünen, das oben zu sehen ist, wird ein wichtiger politischer Schwerpunkt genannt: Bildung (Abitur nach 12 Jahren, Schulsystem, Studiengebühren). Vor allem für mich als Student und angehender Lehrer ein wichtiger Punkt. Und ich bin der Meinung, dass Schwarz-Gelb hier eher den Karren in den Dreck fährt als für eine Verbesserung zu sorgen. Daher empfinde ich für mich schon allein auf dem Gebiet ein Machtwechsel als dringend notwendig. Auch der Ausbau von Autobahnen, die Verlängerung von Atomkraftwerken oder die Subvention vom Steinkohle-Bergbau sind wichtige Themen unter vielen.

Für alle, die am 09. Mai 2010 an die Wahlurne gerufen werden, aber noch nicht wissen, wie sie sich denn nun bei 25 unterschiedlichen Parteien entscheiden sollen, gibt es mal wieder Hilfe – der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010. Ich habe mich vor wenigen Minuten auch durch die 38 Fragen geklickt. Mein Ergebnis: Auf Platz 1 liegt die SPD, auf Platz 2 die Piraten, auf Platz 3 die Linken. Soll ich weitermachen? Ja? Okay… auf Platz 4 die Grünen… und dann kommen erst FDP und CDU. Hatte ich so erwartet… also keine große Überraschung. Und an alle Wahlberechtigten: Macht von eurem Recht Gebrauch!

Unsichtbar – Zwischen zwei Welten

Unsichtbar - Zwischen zwei Welten

Gestern Abend, nach einem harten Uni-Tag, habe ich mir mal wieder einen Film angeschaut, der auf den ersten Blick auf jeden Fall mein Interesse geweckt hatte – und zwar “Unsichtbar – Zwischen zwei Welten”. Der Grund liegt vor allem im interessanten Plot. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass in diesem Film Alex O’Loughlin (u.a. Moonlight) und Callum Keith Rennie (u.a. Californication) tragende Rollen spielen. Er wurde in den USA produziert und 2007 veröffentlicht. Worum geht’s?

Schüler Nick Powell (Justin Chatwin) ist nicht nur strebsam, sondern auch hilfsbereit. Die Tugend wird ihm zum Verhängnis, als er einem Freund aus der Patsche helfen will. Dafür legt er sich mit der finsteren Clique seiner Klassenkameradin Annie (Margarita Levieva) an – mit tragischen Konsequenzen: Die Gruppe schlägt ihn brutal zusammen und verbuddelt ihn im Wald. Als er am nächsten Tag die Schule betritt, nimmt ihn niemand mehr wahr – außer Annie. Nick begreift: Er ist in einer Vorhölle gefangen, aus der ihn nur das Mädchen befreien kann.

Klingt doch wirklich ganz spannend, oder? Nun gut… ähnliche Filme gibt es wahrscheinlich wie Sand am Meer oder Kurze bei einem Alkoholiker, aber dennoch… ganz spannend. Und so habe ich es auch empfunden. Der Film ist anfangs richtig gut.

Die Atmosphäre stimmt, die Charaktere entwickeln ein wenig Tiefe, die Geschichte kommt ins Rollen. Eine Nacht, die schon nicht gut anfängt, gerät vollkommen außer Kontrolle und wird zum Ausgangspunkt für den Kampf um ein Leben, das in größter Gefahr ist.

Die Inszenierung des Schülers Nick Powell nach dessen vermeidlichen Ableben wirkt ungewöhnlich, aber genau das macht die ersten Minuten dieses Films aus, die wirklich nicht schlecht sind. Aber je mehr er sich dem Ende zuneigt, desto unlogischer und gezwungener wirkt der Plot. Das Ende ist schlichtweg zu sehr konstruiert, zu sehr auf ein “Happy End” getrimmt – passt gar nicht.

Eine abstruse Liebesgeschichte, die anfangs nicht ansatzweise zu denken ist, sorgt am Ende dafür und macht aus dem Film eine eher mittelmäßige Nummer, denn dadurch läuft er einfach nicht mehr rund. Es stört auch. Ein Ende, das nicht ganz so positiv ist, wäre wohl besser gewesen und hätte auch von der Logik her besser gepasst.

Nichtsdestotrotz kann man sich den Film sehr gut anschauen – vor allem dann, wenn einen der Plot interessiert. Ich würde ihn zwar nicht unbedingt noch einmal schauen, aber zum einmaligen Anschauen ist der Film auf jeden Fall geeignet. Einen Trailer habe ich auch noch in den weiten des Internets für euch ausfindig gemacht… allerdings ist dieser auf Englisch, aber das ist hoffentlich kein großes Problem.

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Quelle des Zitats: kino.de

Wie ich diese Düfte vermisst habe

Wie ich diese Düfte vermisst habe

Semesterferien sind immer gekennzeichnet von zwei Dingen: Chaos und Entbehrung. Der Alltag, wie man ihn kennt, existiert nicht. Man hat viel zu viel Freizeit, macht dumme Dinge und bringt sich pausenlos in Schwierigkeiten. Und obendrein fehlen einem mit der Zeit gewisse Umstände – ja, ernsthaft. Zumindest ist es bei mir so. Gott sei Dank ist das Sommersemester 2010 nun schon wieder in vollem Gange und daher hat diese schreckliche Zeit der Semesterferien zumindest vorerst ein Ende – bis Juli.

Und somit muss ich nun auch nicht mehr auf diesen ach so ekligen Gestank tollen Duft von Urin auf den Uni-Toiletten verzichten, den man doch vom ersten Tage an ins Herz geschlossen hat.

Seit sechs Semestern frage ich mich, wieso Studenten so manche einfache Tätigkeit nicht beherrschen. Manche können nach dem “Pipi machen” nicht die Toiletten-Spülung benutzen, manche strullern daneben, weil sie scheinbar absolut nicht zielen können, und wieder andere verstehen nicht, dass man in ein Pissoir nicht Unmengen an Toiletten-Papier hineinstopfen kann, ohne dass es zur totalen Verstopfung und zum Überlaufen von Wasser kommen kann. Scheint wohl alles ziemlich schwierig zu sein… oder die Leute mögen diesen Urin-Geruch wirklich so sehr, dass sie alles dafür tun, damit der ja nicht mal in geringerem Maße zu vernehmen ist… schon toll, wenn der Gestank so in der Nase “brennt”, dass man vermuten muss mit Nasenbluten ins Freie zu treten… ja, hat was!

3Dsupply: Shirt4Link – Don’t drink and drive

3Dsupply: Shirt4Link - Don't drink and drive

Ich habe eine ganze Zeit lang nicht mehr an Gewinnspielen oder sonstigen Aktionen teilgenommen. Der Grund dafür ist denkbar einfach. Es gab in der kürzeren Vergangenheit kaum etwas Interessantes bei dem sich das Mitmachen für mich wirklich gelohnt hätte. Doch dann hat sich 3Dsupply mal wieder etwas einfallen lassen. Mit ihrer Aktion Shirt4Link konnten sie mein Interesse wecken. Ich bin dabei! Ich will ein Shirt meiner Wahl (bis 20 Euro) für lediglich einen Link. Und zwar habe ich mich für dieses Shirt entschieden. Einfach nur cool. Die Aussage und die Verbindung mit David Hasselhoff und Knight Rider… und T-Shirts kann man ja eh nie genug haben.

Song der Woche: Combichrist – Scarred

Im Jahre 2003 gründete Andy LaPlegua das norwegische Musik-Projekt Combichrist und mittlerweile sind die Sounds der Truppe nicht mehr aus den düsteren Clubs wegzudenken. Anfang 2009 wurde für das vierte Album gesorgt, das auf den Namen “Today We Are All Demons” hört. Der Song der Woche entstammt diesem Album und ist im März 2010 als dritte Single-Auskopplung auf den Markt geworfen und in die Clubs geschleudert worden. “Scarred” ist brachial, äußerst tanzbar und mit echt hohem Suchtfaktor versehen. Und zudem ist er momentan auf Platz 6 der Deutschen Alternativ-Charts (DAC) platziert. Mehr mag ich gar nicht sagen… vielen werden sie aber wohl nur als Support von Rammstein bei deren Tour im November und Dezember 2009 bekannt sein… reinhören lohnt sich!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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