Unsichtbar – Zwischen zwei Welten

Unsichtbar - Zwischen zwei Welten

Gestern Abend, nach einem harten Uni-Tag, habe ich mir mal wieder einen Film angeschaut, der auf den ersten Blick auf jeden Fall mein Interesse geweckt hatte – und zwar “Unsichtbar – Zwischen zwei Welten”. Der Grund liegt vor allem im interessanten Plot. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass in diesem Film Alex O’Loughlin (u.a. Moonlight) und Callum Keith Rennie (u.a. Californication) tragende Rollen spielen. Er wurde in den USA produziert und 2007 veröffentlicht. Worum geht’s?

Schüler Nick Powell (Justin Chatwin) ist nicht nur strebsam, sondern auch hilfsbereit. Die Tugend wird ihm zum Verhängnis, als er einem Freund aus der Patsche helfen will. Dafür legt er sich mit der finsteren Clique seiner Klassenkameradin Annie (Margarita Levieva) an – mit tragischen Konsequenzen: Die Gruppe schlägt ihn brutal zusammen und verbuddelt ihn im Wald. Als er am nächsten Tag die Schule betritt, nimmt ihn niemand mehr wahr – außer Annie. Nick begreift: Er ist in einer Vorhölle gefangen, aus der ihn nur das Mädchen befreien kann.

Klingt doch wirklich ganz spannend, oder? Nun gut… ähnliche Filme gibt es wahrscheinlich wie Sand am Meer oder Kurze bei einem Alkoholiker, aber dennoch… ganz spannend. Und so habe ich es auch empfunden. Der Film ist anfangs richtig gut.

Die Atmosphäre stimmt, die Charaktere entwickeln ein wenig Tiefe, die Geschichte kommt ins Rollen. Eine Nacht, die schon nicht gut anfängt, gerät vollkommen außer Kontrolle und wird zum Ausgangspunkt für den Kampf um ein Leben, das in größter Gefahr ist.

Die Inszenierung des Schülers Nick Powell nach dessen vermeidlichen Ableben wirkt ungewöhnlich, aber genau das macht die ersten Minuten dieses Films aus, die wirklich nicht schlecht sind. Aber je mehr er sich dem Ende zuneigt, desto unlogischer und gezwungener wirkt der Plot. Das Ende ist schlichtweg zu sehr konstruiert, zu sehr auf ein “Happy End” getrimmt – passt gar nicht.

Eine abstruse Liebesgeschichte, die anfangs nicht ansatzweise zu denken ist, sorgt am Ende dafür und macht aus dem Film eine eher mittelmäßige Nummer, denn dadurch läuft er einfach nicht mehr rund. Es stört auch. Ein Ende, das nicht ganz so positiv ist, wäre wohl besser gewesen und hätte auch von der Logik her besser gepasst.

Nichtsdestotrotz kann man sich den Film sehr gut anschauen – vor allem dann, wenn einen der Plot interessiert. Ich würde ihn zwar nicht unbedingt noch einmal schauen, aber zum einmaligen Anschauen ist der Film auf jeden Fall geeignet. Einen Trailer habe ich auch noch in den weiten des Internets für euch ausfindig gemacht… allerdings ist dieser auf Englisch, aber das ist hoffentlich kein großes Problem.

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Quelle des Zitats: kino.de

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