Monatsarchiv für Mai 2010

 
 

Geständnis: Ich habe Lena die Daumen gedrückt

Geständnis: Ich habe Lena die Daumen gedrückt

Kommen wir zu einem Geständnis, das sich aufgrund seiner Aktualität anbietet. Am Samstag Abend fand der Eurovision Song Contest in Oslo statt. Mit dabei: Lena Meyer-Landrut mit ihrem Song “Satellite”. Im Grunde brauche ich ja gar nichts zu den Vorkommnissen zu schreiben, denn jeder wird es mitbekommen haben: Lena hat gewonnen und damit nach 28 Jahren der Erfolglosigkeit wieder einen Sieg für Deutschland eingefahren. 246 Punkte hat sie gemacht und damit souverän gewonnen. Wow…

Ich selbst habe ihren Auftritt vor wenigen Minuten zum ersten Mal gesehen, denn ich war ja in Wien und in Österreich wurde der Eurovision Song Contest nicht übertragen. Somit habe ich zum ersten Mal seit 8 Jahren den Contest nicht live verfolgt. Aber das Wochenende war es ja wert. Ich hätte auch für sie angerufen, wenn die Möglichkeit bestanden hätte… aber ging ja leider nicht, denn Österreich setzt ja bekanntlich aus (und hat somit natürlich kein Stimmrecht), weil der ORF sein Geld anderweitig anlegen will (und ich kann das durchaus verstehen).

Aber die Daumen habe ich dennoch gedrückt. Und da war ich im Wiener Exil nicht allein. Auch viele Teilnehmer am TheoCup2010 haben es wohl genauso gehalten, wie man bei Gesprächen immer wieder vernehmen konnte. Als dann nachts die Nachricht durchsickerte, dass Lena gewonnen habe, da waren alle völlig überrascht, denn damit gerechnet haben wohl nur wenige – ich zumindest nicht. Aber eine kleine Hoffnung war doch vorhanden – kann und will ich nicht abstreiten. Irgendwie hatte ich das im Gefühl… der Herr Raab macht ja öfter unmögliche Dinge möglich. Nun denn…

Auf jeden Fall habe ich ihr die Daumen gedrückt. Und das schreibe ich hier ohne jede Scham und Scheu! Achja: Herzlichen Glückwunsch, Lena!

Am Tag nach dem TheoCup2010

TheoCup2010

Ich bin wieder daheim – gestern Abend gegen 23 Uhr war ich wieder in Dorsten. Ein tolles Wochenende liegt hinter mir. Es war spannend, anstrengend und super lustig. Und die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich würde jetzt gerne einen richtigen Bericht schreiben, aber ich bin gerade ziemlich neben der Spur – die Müdigkeit. Daher werde ich mir den Bericht in den nächsten 3 Tagen vornehmen. Mal sehen wann ich dazu komme. Mit etwas Glück habe ich dann auch schon Fotos, die ich präsentieren kann. Aber dennoch kann ich ja kurz ein paar Sachen zu der Tour nach Wien sagen.

Aber wo fange ich denn an? Hm… am besten doch beim Sportlichen, denn immerhin haben wir in Wien am TheoCup2010 teilgenommen. Spaß hatten wir eine Menge (wahrscheinlich mehr als alle anderen Mannschaften zusammen), aber der Erfolg blieb aus. Absolutes Pech bei der Auslosung. In unserer Gruppe waren die Mannschaften, die am Ende Platz 1, 2 und 3 belegt haben. Und die waren alle gespickt mit Vereinsspielern, während bei unserer Truppe nur 3 Mann im Verein spielen. Aber egal…

Die Stadt Wien hat mich total begeistert. Die Gebäude, die Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Stephansdom, und die Leute haben mich fasziniert. Selten habe ich so nette Menschen getroffen, die so offen und herzlich sind.

Und auch unsere Truppe war einfach nur genial. Seit der Abfahrt hatten wir bis zur Ankunft eigentlich nur lustige und spaßige Momente. Stress gab es gar nicht. Muskelkater in der Bauchregion vom ganzen Lachen hingegen bei fast jedem. Wir haben gemeinsam gespielt, verloren und gefeiert. Wobei wir auch ein Unentschieden erreicht haben. An dieser Stelle ein großes Sorry an die Jungs aus Freiburg, die dadurch, dass sie gegen uns Punkte liegen gelassen haben, ausgeschieden sind. Wir leiden mit euch!

Es gab auf jeden Fall viele Highlights. Die oida!-Theolog(inn)en-Party am Samstag Abend war einfach nur super (so ist das immer, wenn alkoholische Getränke all inclusive sind), unsere Fußball-Spiele waren wunderbar (vor allem nach dem ersten Bier) und die lange Nacht der Kirchen hatte auch was für sich.

Besonders toll fand ich vor allem, dass unsere Truppe nicht so verbissen wie die anderen an diesen Cup ging. Auf dem Spielfeld kam es öfter zu Rudelbildungen und wüsten Beschimpfungen – und unschöne Szenen waren auch dabei. Nun denn… wir waren da nicht beteiligt. Wir hatten unseren Spaß.

Aber das Wichtigste ist ja vor allem, dass ich viele tolle Menschen kennenlernen konnte und durfte, denn so manche Leute aus der Truppe waren mir vorher nicht wirklich bekannt. Und allein deshalb hat es sich schon gelohnt.

Oh… nun habe ich ja doch schon ziemlich viel geschrieben. Also ist es wohl gar nicht mehr nötig einen richtigen Bericht zu verfassen. Das Wesentliche kann man da oben ja herauslesen. Sollte reichen. Nächstes Jahr geht es übrigens nach Freiburg. Ob ich dort mitfahre oder nicht wird sich zeigen… ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen. Und im Sommer wollen die Münsteraner noch einen NRW-Cup organisieren… da würde die Truppe auf jeden Fall auch hinfahren. Das haben wir schon so gut wie beschlossen. Hachja… und wenn ich an Fotos komme, dann werde ich euch natürlich das eine oder andere davon präsentieren. Ist ja ganz klar…

Song der Woche: Zeraphine – Out of Sight

Da ich momentan in Wien verweile – und dieser Artikel vorgetippt ist – habe ich mir mal die Freiheit genommen und den Song der Woche um einen Tag vorgezogen – ausnahmsweise. Und der Song dieser Woche stammt von einer Band, die ich seit deren Anfängen und sogar darüber hinaus verfolge. Die Rede ist von Zeraphine, die auch schon einmal mit “Be my rain” hier mit einem Song der Woche vertreten waren.

Mit dem Album “Still” liegt die letzte Veröffentlichung bereits 4 Jahre zurück, denn seit 2006 wurde es etwas still um die Band. Doch das Schweigen wird nun gebrochen – mit neuer Single und neuem Album. Das Album “Whiteout” wird am 11. Juni 2010 erscheinen und die Single “Out of Sight” kann man bereits anhören.

Ich muss sagen, dass der Funke noch nicht so ganz übergesprungen ist, aber nichtsdestotrotz gehe ich davon aus, dass dieser Vorbote auf ein tolles Album verweist. Und schlecht ist der Song auch auf keinen Fall. Und abschließend noch ein liebes Danke an Konna, der mich mit seinem Artikel auf den Song aufmerksam gemacht hat… ich selbst bin musikalisch ja momentan eher in elektronischeren Gefilden unterwegs und bekomme daher im Bereich des Gothic Rock eher wenig mit.

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Ich werde gestehen!

Wir haben doch alle ein paar Leichen im Keller, oder? Und ich mag mich da sicherlich auch nicht ausnehmen. Und damit es hier in Zukunft noch etwas persönlicher wird, möchte ich in den virtuellen Beichtstuhl klettern und euch ein paar Geständnisse machen. Zum Teil werden sie lustig, zum Teil ernst, zum Teil verrückt und an den Haaren herbeigezogen sein. Aber dennoch möchte ich sie ablegen. Zur Erleichterung des eigenen Geistes ist mir jedes Mittel recht. Wie sich das anhört… oh Gott. Auf jeden Fall ist dies quasi die Ankündigung einer neuen Artikel-Serie, die ich in unregelmäßigen Abständen fortführen möchte. Die ersten Geständnisse werden in den folgenden Tagen gemacht. Tut mir bitte einen Gefallen, ja? Seid gnädig…

Bereits unterwegs zum TheoCup2010

TheoCup2010

Huhu. Also wenn ihr diesen Artikel zu lesen bekommt, dann bin ich sicherlich schon mit meiner Truppe unterwegs. Hoffentlich haben wir schon die Grenze nach Österreich erreicht und die möglichen Staus umfahren, damit wir auch pünktlich zum Beginn des Turniers und der Eröffnungsfeier dort sind und Quartier bezogen haben.

In den nächsten zwei Tagen werden aber dennoch Artikel veröffentlicht werden, die ich schon vorgeschrieben habe. Kommentare werden allerdings in der Zeit nicht automatisch freigeschaltet, sondern müssen von mir manuell freigeschaltet werden. Dies geschieht nach meiner Heimkehr am Montag. Wundert euch also nicht, wenn eure Kommentare nicht direkt nach dem Schreiben lesbar sind.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und hoffe, dass auch meines so richtig toll – und vor allem auch erfolgreich – wird. Bis dann!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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