Fröhliches Gekicke

Fröhliches Gekicke

Heute war ein besonders toller Tag. Seit Wochen und Monaten fahre ich wieder regelmäßig Rad oder gehe joggen – zumindest dann, wenn ich nicht wegen dem einen oder anderen Wehwehchen davon abgehalten werde. Und natürlich muss auch meine straffe Zeitplanung da mitspielen. Nun denn…

Allerdings hatte ich schon lange Zeit nicht mehr selbst Fußball gespielt und mich mit dem Zuschauen begnügt. Doch heute wurde wieder selbst gegen den Ball getreten.

Denn im Anschluss an meine Seminare und die Vorlesung ging es in den Fachschaftsraum der katholisch-theologischen Fakultät zum umziehen. Und wenig später stand ich gemeinsam mit einer Gruppe von Theologen auf einem Fußballplatz – wenn wir den Platz mal gnädigerweise so nennen – hinter den Universitätsgebäuden. Im Schnellverfahren wurden Mannschaften gebildet und dann ging es auch schon los. Zwei Stunden haben wir den Platz beackert. Der Spielstand war nebensächlich, wenn auch durchweg im Gespräch. Als allgemeine Motivationshilfe. Nach dem Ende des Spiels hat darüber keiner gesprochen. Warum? Weil wir alle ein Ziel verfolgen… und darauf arbeiten wir hin.

Ich muss sagen, dass ich mich richtig gut geschlagen habe. Anfänglich sind mir mehrere Bälle unglücklich versprungen, aber das war einfach der Mangel an Spielpraxis. Mit der Zeit wurde es dann auch besser. Bis einem gegen Ende die Puste ausging. Da schlichen sich dann wieder Fehler ein. Aber: Ich habe sowohl Tore vorbereitet als auch welche erzielt. Und ebenfalls toll: Ich habe die meiste Zeit auf meiner Lieblingsposition als linker Mittelfeldspieler gespielt. Sollte der Bundes-Jogi da noch suchen, dann soll er sich ruhig melden.

Auch meinen Job in der Verteidigung habe ich durchaus gut erledigt… ja… ich lobe mich jetzt einfach mal selbst. Ich war zufrieden – für den Anfang. Nächste Woche soll da aber bitte eine Steigerung her. So viel Motivation und Willen zum Fortschritt gönne ich mir einfach mal… so dreist wie ich bin. Und ich glaube ich sollte die Fußballschuhe mal putzen. Aber ob das was bringt?!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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