Green Zone

Green Zone

Heute bin ich einfach nur total am Ende – mit meinen Kräften. Ich war 13 Stunden außer Haus, habe ein Referat gut über die Bühne gebracht, ein anstrengendes Seminar überstanden, einer interessanten Vorlesung gelauscht und zum Abschluss noch 2 Stunden mit einer richtig coolen Truppe trainiert. Leider mussten wir auch den Krankenwagen rufen, aber dazu möchte ich gar nicht weitere Worte verlieren. Habe ich nämlich an anderer Stelle schon getan.

Daher gibt es heute nur etwas über einen Film zu lesen. Und zwar handelt es sich dabei um den Politthriller “Green Zone” von Regisseur Paul Greengrass. Die Hauptrolle des Roy Miller wird durch Matt Damon besetzt. Am 18. Mai 2010 lief der Film in den deutschen Kinos an. Der Film thematisiert die Besatzung des Irak durch Truppen der USA seit dem Jahre 2003 und ebenso den Grund für die Invasion des Irak. Aber hier nun erst einmal eine kurze Zusammenfassung:

Als Roy Miller 2003 mit seiner Einheit wiederholt in riskante, aber ergebnislos verlaufende Sucheinsätze geschickt wird, beginnt er unangenehme Fragen zu stellen, ob die Informationen über Massenvernichtungswaffen im Irak wirklich zuverlässig sind. Obwohl ihn der Beauftragte des Pentagon aufhalten will, ermittelt Miller unter Lebensgefahr das Versteck eines flüchtigen Generals von Saddam Hussein. Er könnte die Geheimnisse von amerikanischen Regierungs- und Militärkreisen enttarnen, aber auch Miller als verhassten Feind töten.

Und nun meine Meinung. Ich werde hier gar nicht mal so viel schreiben – denke ich. Der Film glänzt schon allein durch die schauspielerische Leistung von Matt Damon. Hinzu kommt dann noch eine Menge Tempo und Realismus. Die Kameraführung ist genial (Einsatz einer Handkamera), die Action und Spannung ist spürbar. Viel Zeit zum Durchatmen bekommt der Zuschauer nicht. Immer geht es rund. Die Thematik ist interessant, aber wird nicht sehr tiefgreifend angefasst – da hätte sicher noch mehr gehen können.

Nichtsdestotrotz bietet der Plot interessante Ansichten und einen interessanten Kern. Der Grund für die Invasion, die Suche nach nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen und die Intrigen in der Politik bilden doch eine gute Schablone. Hinzu kommt dann noch die ungeheure Distanz der Besatzer zu den Besetzten, welche im Film auf eine ganz eigene Art aufgeweicht werden soll. Und dies gelingt auch weitestgehend. Das Ende ist meiner Meinung nach etwas zu arg konstruiert, aber ansonsten ist der Film insgesamt wahnsinnig toll.

Wo wir ja quasi auch schon beim Fazit wären, das da lautet: Den Film muss man sich auf jeden Fall einmal angeschaut haben. Und als Vorgeschmack für alle, die den Film noch nicht gesehen haben, noch der Trailer.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Diskussion/Anmerkungen: 2 Kommentare

  1. Sonja
    schrieb am 20. Mai 2010

    Den werd ich mir auch definitiv noch ansehen… sobald irgendwo Zeit dafür in Sicht ist!

    Antworten
  2. Lordy
    schrieb am 23. Mai 2010

    @Sonja: Solltest du auch auf jeden Fall machen, denn er ist wirklich, wirklich gut… und dann Meinung mitteilen, ja? xD

    Antworten

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Über Lordy

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