Monatsarchiv für Mai 2010

 
 

Von einem verschobenen Referat und 8 CP

Gerade sitze ich hier und denke noch einmal über das Referat nach, das ich morgen halten werde. Das Thema lautet: “Die Bedeutung des Auschwitz-Prozesses für die westdeutsche Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen”. Es ist ein wahnsinnig spannendes Thema, das zudem auch noch in meinen “Forschungsschwerpunkt” hineingreift. Also alles bestens.

Der Haken: Letzten Dienstag habe ich ebenfalls hier – an meinem Schreibtisch – gesessen und über das Referat nachgedacht, da ich es bereits einen Tag später, also letzten Mittwoch, halten sollte. Aber in der Seminar-Sitzung konnten wir den Zeitplan nicht einhalten. Und so muss ich nun morgen ran. Das ist auch bombensicher, da ich als erster Referent die Sitzung eröffnen werde. In der letzten Sitzung habe ich rund 80 Minuten darauf gewartet nach vorn beordert zu werden, aber dann zeichnete sich doch ab, dass ich wohl noch eine Woche darauf warten darf. Und ich kann nur sagen: Es ist ätzend, wenn man darauf wartet ein Referat halten zu dürfen und am Ende nicht zum Zuge kommt. Zwar habe ich das Ganze mit Humor genommen und freue mich darauf es nun morgen durchziehen zu können, aber irgendwie stört es dennoch. Ein ganz komisches Gefühl ist das. Nun denn… ich mache das schon. Ist vielleicht auch eine ganz gute Lektion im Hinblick auf meine berufliche Zukunft, denn als Lehrer wird ganz sicher auch sehr oft nicht alles so klappen, wie man will.

Und ich habe auch noch eine ganz tolle Nachricht zu verkünden. Am letzten Mittwoch habe ich die Benotung zu der Hausarbeit bekommen, die ich im Rahmen eines mittelalterlichen Hauptseminars schreiben musste. Ich hatte nicht das beste Gefühl, da diese Arbeit doch ganz besonders war. Und aufgrund der Tatsache, dass ich die erste Frist nicht einhalten konnte, gab es bei Problemen auch keine Möglichkeit zur Korrektur. Aber wie ich dann feststellen durfte, war dieses schlechte Gefühl unbegründet, da die Hausarbeit eine Benotung mit der 1 vor dem Komma eingefahren hat. Und nicht nur das… nebenbei sind dadurch auch 8 Credit Points (CP) auf meinem Konto gelandet. Schon ein tolles Gefühl, denn somit habe ich im letzten Semester richtig abgestaubt. Und 8 CP ist auch nicht gerade wenig, wie jeder Student, der im B.A./M.A. System studiert, bestätigen kann. Da ist mir auf jeden Fall eine riesige Last von den Schultern gefallen.
Wobei ich ja mittlerweile das Gefühl bekomme, dass ich ein echt verwöhnter Student von meinen Prüfungsleistungen her bin… war ich vor allem im Abitur noch nicht wirklich gewohnt… leicht erschreckend, aber natürlich auch richtig erfreulich.

Ach… Altlasten habe ich übrigens wieder mal ins Semester mitgenommen. Für eine Vorlesung muss ich noch eine Abhandlung schreiben und den Praktikumsbericht für das Praktikum im Dorstener Stadtarchiv habe ich auch noch nicht gänzlich beendet. Aber das wird alles erledigt – in den Pfingstferien. Zumindest hoffe ich darauf, dass ich mir in der Zeit in den Arsch treten kann. Denn eigentlich habe ich da schon so viel geplant… bleibt abzuwarten.

Song der Woche: Schandmaul – Dein Anblick

Nachdem die letzten Songs allesamt aus dem elektronischen Bereich kamen, sollte es nun mal wieder etwas andere Klänge zu vernehmen geben. Und ich musste ein wenig in der Vergangenheit wühlen, um etwas passendes zu finden, aber ich denke ich habe es geschafft. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 3 Uhr, wurde dieser Song auch in der Bochumer Matrix gespielt… allein deshalb kam er mir wieder ins Gedächtnis.
Es handelt sich um einen Song der deutschen Mittelalter-Folk-Rock-Band (hier könnt ihr mich gerne korrigieren, wenn ich Mist erzähle) Schandmaul, die sich 1998 formierte. “Dein Anblick” wurde 2002 auf dem Album “Narrenkönig” veröffentlicht und zählt glaube ich auch heute noch zu den Stücken der Band, die von den Fans am meisten geliebt werden – soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Auf jeden Fall hat der Song am Samstag für eine interessante Stimmung gesorgt. Und im Grunde ist er ja auch wunderschön… oder was meint ihr?

YouTube Preview Image

Blogseminar: Sitzung 08

Die Semesterferien beim Blogseminar sind vorbei. Es gibt wieder eine neue Sitzung. Und in dieser Sitzung geht es um das Thema “Blogkonzept”. Jeder Blogger wird sich so seine Gedanken über den Inhalt, das Aussehen und das Gesamtbild machen. Einmal zu Beginn der Bloggerei und sicherlich auch immer wieder zwischendurch. Auch ich mache mir natürlich immer Gedanken darüber, wie ich meine Gedanken, Interessen und mein Leben präsentieren kann und soll. Ein Konzept kann ein roter Faden sein. Und wenn es nicht gänzlich “abgeschlossen” ist, dann kann es auch genügend Platz für die freie Entfaltung lassen, die eigentlich jeder Blogger braucht. Und Konna will in seiner achten Sitzung darauf hinaus, dass man sich mal bewusst Gedanken macht, ob man etwas am Konzept verändern kann. Hier die Aufgabe im “O-Ton”:

Macht euch Gedanken darüber, ob ihr euer Blog nicht konzeptionell aufpolieren könnt. Was sind – abgesehen von eurer Schreibe – die Alleinstellungsmerkmale eures Blogs? Könnt ihr die noch stärker betonen, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen?

Insgesamt muss ich sagen, dass ich diese Aufgabe als besonders schwierig ansehe. Ich selbst habe für mich ein Konzept, das bisher auch ganz gut läuft. Ich verfolge es stetig seit mittlerweile 17 Monaten und fühle mich gut dabei. Vor kurzem habe ich am Design gearbeitet und es meiner Meinung nach mehr meinem Stil angepasst. Meine Artikel-Serien sind alle eingängig benannt und werden immer wieder fortgesetzt. Der Inhalt meines Blogs hat meiner Meinung nach ein gutes Mischungsverhältnis aus privaten Anliegen und weniger privaten Artikeln. Hier etwas zu ändern halte ich für nicht nötig.

Kann ich den Wiedererkennungswert steigern? Ich weiß nicht. Mir fällt da nichts ein. Und ich habe durchaus lang darüber nachgedacht. Ich gehe in gewisser Weise meinen ganz eigenen Weg. Ich verzichte zum Beispiel auf Kategorien, versehe jeden Beitrag mit einem Foto oder einem Bild, schreibe immer genau das, was ich will, und habe eine Menge Spaß dabei hier täglich meine Zeilen zu tippen…

Bloggen ist mein Hobby… ein Hobby, das ich mit sehr großer Konsequenz verfolge. Und genau das gibt mir einfach ein gutes Gefühl. Und ich glaube, dass ihr Leser das auch merkt, oder? Zumindest hoffe ich es.
Für mich gibt es also irgendwie nicht so wirklich was zu tun. Ich habe zumindest keine Ideen für Verbesserungen. Mir gefällt mein roter Faden. Und auf die nächste Sitzung bin ich auch schon gespannt.

zwölf2010: Mai

zwölf2010: Mai

Mitten im Mai befinden wir uns schon. Und da ist es doch mal wieder Zeit für das nächste Foto für das Projekt zwölf2010. Und eine Sache kann man ganz leicht feststellen: Es ist alles viel, viel, viel grüner geworden. Schön… endlich. Ich habe ja auch monatelang darauf gewartet. Zwar bin ich mit dem Wetter in diesem Monat noch nicht so wirklich zufrieden, aber die Formkurve zeigt immerhin nach oben. Und das macht einem doch Hoffnung auf einen tollen Sommer, oder etwa nicht? Wer möchte zum Beispiel während der Fußball-Weltmeisterschaft gerne im Regen die Spiele verfolgen? Also ich auf keinen Fall…

___
Alle bisherigen Artikel könnt ihr euch gebündelt anschauen, wenn ihr auf diesen Link klickt!

Wandmalerei: Ich lecke gerne Männerfüße

Wandmalerei: Ich lecke gerne Männerfüße

Willkommen zum Start einer neuen, unbegrenzten und unregelmäßigen Artikel-Serie, die den Titel “Wandmalerei” trägt. Überall wird mittlerweile irgendetwas hinterlassen. Graffiti an Häuserwänden oder hirnrissige Sprüche mit Edding an Toilettenwänden sind da nur zwei Beispiele unter vielen. Und ich möchte hier immer mal wieder auf einzelne Nachrichten, die Mr. X für alle Welt dort hinterlassen hat, eingehen und dafür sorgen, dass sie in eure Köpfe gelangen. Sonst wäre die Mühe von Mr. X ja vollkommen umsonst. Das wollen wir doch alle nicht, oder?

Auf jeden Fall scheint ein Student an der Ruhr-Universität Bochum total geil auf Männerfüße zu sein. Dran lecken will er. Die Füße von Sportstudenten werden besonders begrüßt… also… könnt ihr da draußen dem armen Herrn vielleicht helfen, damit er seine Triebe befriedigen kann? Wäre sehr nett! Zwar wird es auch schwierig den Herrn ausfindig zu machen, weil er keine Kontaktmöglichkeiten angibt, aber sollte sich jemand hier melden, dann könnte ich ihm ja quasi im Gegenzug eine Nachricht hinterlassen…

«...23456... »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
  • Lordy: "@maloney: Immerhin kannste ja hier noch antworten :P."
  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

Facebook