Monatsarchiv für Mai 2010

 
 

Hitman – Jeder stirbt alleine

Hitman - Jeder stirbt alleine

Ich wollte schon seit Wochen über diesen Film schreiben, aber immer kam etwas dazwischen. Und der heutige Tag bietet sich quasi perfekt dafür an nun doch über ihn zu schreiben. Es gäbe zwar auch durchaus andere Dinge zu berichten, aber die behalte ich noch ein wenig für mich. Wie sicherlich fast jeder weiß handelt es sich bei “Hitman – Jeder stirbt alleine” um die Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels, das ich übrigens immer total genial fand. Durchgespielt habe ich es auch – mehrfach. Der Film erschien 2007… es dauerte nur 3 Jahre bis ich ihn mir dann auch angeschaut habe… oh Wunder! Nun denn… die Handlung in wenigen Worten:

Agent 47 (Timothy Olyphant) ist ein prinzipientreuer und nervenstarker Profikiller und heißt so, weil die 47 die beiden Ziffern eines im Nacken eintätowierten Strichcodes sind – das einzige, was je über ihn bekannt wurde. Mag er seine Aufträge auch noch so kühl ausführen, gerät er dennoch mitten in ein Machtspiel und wird zur Zielscheibe von Interpol und dem russischen Militär. Unerbittlich unter Feuer genommen, kämpft er sich zu den Hintermännern vor, darunter die attraktive Nika (Olga Kurylenko).

Als die ersten Minuten gelaufen waren, da war ich direkt wieder im Videospiel… Aufträge erfüllen und gekonnt abschließen oder wie ein Berserker durch den Dschungel rennen und alles niedermähen, was einem im Wege steht. Einfach nur cool.

Timothy Olyphant kauft man die Rolle des Agenten 47 vom ersten Moment an ab. Er wirkt genau wie der Killer, der auch im Videospiel die Massen begeistert. Die äußerliche Ähnlichkeit ist natürlich auch durchaus gegeben.

Und die Geschichte weiß durchaus zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen. Sieht man doch so manche interessante Anspielung auf sich zu rollen, die man nur entsprechend deuten muss. Spannung kommt auch auf jeden Fall auf. Zeit zum Durchatmen bleibt einem nur hin und wieder. Ob das nun nur für mich so war, weil ich damals von den Spielen begeistert war, mag ich nicht zu beurteilen. Da wären aber eure Meinungen durchaus interessant.

Die Atmosphäre, die durch den Film geistert, gefiel mir auch. Warum kann ich allerdings gar nicht so genau sagen. Es passte irgendwie alles zusammen.

Ich weiß, dass der Film insgesamt ziemlich unterschiedlich von den Kritikern bewertet wurde. Die einen fanden den Film total schlecht, die anderen feierten ihn als gute Verfilmung eines interessanten Videospiels. Ich selbst bin eher jemand der zweiten Gruppe. Der Film gefiel mir gut. Er war sicherlich nicht der beste Film, den ich mir in der letzten Zeit angeschaut habe, aber er ist auf jeden Fall im oberen Mittelfeld anzusiedeln. Und somit kann ich ihn auch nur jedem empfehlen, der erstens das Spiel mochte und zweitens auf Action steht. Ich habe das Schauen auf jeden Fall nicht als Zeitverschwendung empfunden. Und für alle, die jetzt interessiert sind, hier noch der Trailer zum Film.

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Quelle des Zitats: kino.de

Song der Woche: Agonoize – Staatsfeind

Mit diesem Song der Woche kommt es zu einem kleinen Jubiläum. Warum? Weil dies der 50. Song der Woche ist, der hier von mir präsentiert wird. Das bedeutet, dass ich das nun schon 50 Wochen mache… krass.

“Staatsfeind” heißt der Song. Er stammt von der deutschen Band Agonoize, die sich 2002 formierte und aus Mike Johnson, Oliver Senger und dem Sänger Chris L. besteht. Seit 2004 ist die Band eine feste Größe innerhalb der schwarzen Szene. Ich hatte bei 10 Jahre E:O:D – The Empire auch schon das Glück sie live erleben zu können. Und deren Auftritt war genial. Der Song “Staatsfeind” wurde 2008 auf der EP “For the Sick and Disturbed” veröffentlicht. Viel mehr muss ich glaube ich nicht loswerden. Ihr solltet ihn euch einfach anhören und euch selbst eine Meinung bilden…

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Cover vs. Original: Alles hat ein Ende…

Cover vs. Original

Der Wettbewerb ist zu Ende… 12 teilweise wirklich spannende Runden liegen hinter uns. Und mit diesem Artikel soll noch einmal ein kleiner Rückblick auf alle 12 Runden geworfen werden, die in den letzten Monaten ausgefochten wurden. Vorweg sei schon einmal gesagt, dass dies nicht das Ende der Idee ist. Jedes Ende ist ein Anfang. Und so wird es auch bald eine Fortsetzung geben. Davon bin ich überzeugt. Nach einer kleinen Pause, die wir sicher alle gebrauchen können. Mehr Informationen dazu gibt es dann später. Schauen wir nun noch einmal zurück.

Runde 1 – Stay
Der Wettbewerb startete mit dem Duell zwischen Blutengel und Shakespears Sister. Das Original zu “Stay” von Shakespears Sister konnte sich mit 5 zu 3 Stimmen gegen die Cover-Version durchsetzen. Der erste Sieg für die Originale war damit eingefahren.

Runde 2 – New Year’s Day
In der zweiten Runde ging es um einen Klassiker von U2, der von Zeraphine gecovert wurde. In dem Duell ging erst das Cover in Front, aber wurde dann letztendlich vom Original eingeholt. Mit 5 zu 3 Stimmen konnte sich das Original erneut durchsetzen. Damit führten die Originale in der Gesamtwertung mit 2:0.

Runde 3 – Solitary Man
Die dritte Runde musste doch nun mal einen Punkt für die Cover-Versionen bringen, damit der Wettkampf nicht zu schnell zu einseitig würde. Aber so kam es nicht. Im Duell zwischen Neil Diamond und HIM setze sich Neil Diamond mit seinem Original zu “Solitary Man” mit 5 zu 3 Stimmen durch. Und dadurch sorgte er für eine komfortable Führung der Originale von 3:0. Interessant war, dass zu diesem Zeitpunkt jede Runde mit 5:3 geendet hatte.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 3

Runde 4 – Tainted Love
Befreiungsschlag in Runde 4. Die Cover-Version zu “Tainted Love” von Marilyn Manson setzte sich grandios gegen das Original von Gloria Richetta Jones durch. 10 Personen stimmten für das Cover und nur 2 für das Original. Der Anschlusstreffer. Der Stand der Gesamtwertung war nun immerhin nicht mehr ganz so einseitig.

Runde 5 – Creep
“Creep” war in Runde 6 das Streit-Objekt. Radiohead gewann mit dem Original gegen das Cover von Solar Fake. Und zwar deutlich mit 7 zu 1 Stimmen. Damit war die Führung der Originale mit 3 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung wiederhergestellt.

Runde 6 – Don’t Go
Die Cover-Versionen standen nicht gut da. Und auch Terminal Choice konnte deren Situation nicht zum Positiven verändern, denn auch sie mussten mit dem Cover zu “Don’t Go” eine Niederlage einstecken. Und zwar war dies eine deutliche Niederlage, denn das Original von Yazoo holte 6 Stimmen – das Cover hingegen nur Eine.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 6

Runde 7 – True Colors
In der siebten Runde standen sich Phil Collins und Cyndi Lauper gegenüber. Bei diesem Duell handelte es sich um einen Vorschlag von Maya. Anfänglich war es ein Kopf an Kopf rennen zwischen dem Original von “True Colors” und dem Cover, doch dann setzte sich das Cyndi Laupers Original mit 9 zu 5 Stimmen durch. Der Stand in der Gesamtwertung war damit noch deutlicher. Das 6:1 ließ kaum noch Hoffnung für die Cover-Versionen zu. Und nebenbei war auch ein Unentschieden kaum noch möglich.

Runde 8 – Running up that Hill
Auch in der achten Runde kam es zu einem Duell, das vorgeschlagen wurde – und zwar von stoffel. “Running up that Hill” – im Original von Kate Bush, als Cover von Placebo. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss. Der Sieger dieser Runde war das Cover nach einer kleinen Aufholjagd und mit 6 Stimmen. Kate Bush konnte nur 5 Stimmen sammeln. Damit war zumindest eine endgültige Vorentscheidung noch verhindert worden und ein Unentschieden weiter möglich.

Runde 9 – Summer Wine
Erneut knapp ging es auch in der neunten Runde zu. Ville Valo & Natalia Avelon siegten mit 6 zu 5 Stimmen gegen Lee Hazlewood & Nancy Sinatra. Ein weiterer Sieg für eine Cover-Version. Somit keimte nun doch noch einmal Hoffnung auf.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 9

Runde 10 – Who wants to live forever
Die dann aber auch relativ schnell und gnadenlos zerstört wurde, da sich Queen mit ihrem Original zu “Who wants to live forever” gegen das Cover von Dune grandios durchsetzte und mit einem 13:1 den höchsten Sieg aller Runden erzielte. Damit war der vorzeitige Sieg der Originale gesichert und jeder Zweifel verschwunden. Der Vorschlag zu diesem Duell kam übrigens von Mysti.

Runde 11 – Smooth Criminal
Ergebniskorrektur Nummer 1. Michael Jackson unterlag mit seinem Original dem Alien Ant Farm Cover zu “Smooth Criminal” – mit 5:3 Stimmen für das Cover. Damit wurde das Gesamtergebnis noch einmal positiv für die Cover-Versionen verändert – 7:4.

Runde 12 – Ohne dich
Ergebniskorrektur Nummer 2. Ein weiterer Sieg für die Cover-Versionen zum Ende des Wettbewerbs. Staubkind setzte sich mit seiner Interpretation zu “Ohne Dich” gegen das Original von Selig durch. Und zwar deutlich mit 5 zu 2 Stimmen.

Cover vs. Original - Endstand nach 12 Runden

Wenn man sich nun nur das Erdergebnis anschaut, dann sieht es nach einem richtigen Kopf-an-Kopf-Rennen aus, aber der Schein trügt, wie wir gesehen haben. Im Nachhinein bin ich auch froh, dass ich keine direkte Umfrage gemacht habe, sondern durch Kommentare die Stimmabgabe erfolgte, denn so kamen wirklich viele tolle Begründungen zustande, die ihr am besten bei Interesse selbst noch einmal nachlesen solltet.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei euch allen für euer Mitmachen bedanken und hoffe, dass ihr auch beim Nachfolger wieder aktiv mit dabei sein werdet. Mir hat dieser Wettbewerb auf jeden Fall eine Menge Freude bereitet.

Ab geht es in die Europa League

Nach dem 1:1 zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg am 33. Spieltag der Bundesliga-Saison 2009/2010 steht nun zu 100% fest, dass der BVB in der nächsten Saison sicher in der UEFA Europa League, dem Nachfolger des UEFA Cups, spielen wird. Bis heute hatte der BVB auch noch die Chance auf Platz 3 und damit auf die Qualifikation für die Königsklasse – die Champions League. Doch diese ist nun dahin.

Aber getrauert wird um diese vergebene Chance keine Minute, denn der BVB hat eine tolle Saison gespielt.

Und meine Erwartungen, die ich vor der Saison niedergeschrieben habe, wurden allesamt erfüllt. Platz 5 ist so gut wie sicher, wenn man am letzten Spieltag nicht gegen Freiburg verliert, Lucas Barrios und die meisten anderen Neuzugänge haben eine klasse Saison abgeliefert und wir werden wieder auf der europäischen Bühne vertreten sein. Dass zwischenzeitlich noch mehr möglich war spricht für die tolle Leistung einer Mannschaft, die in den nächsten Jahren viel erreichen kann, wenn sie nicht auseinandergerissen wird. Zum Spiel von heute mag ich eigentlich gar nicht viel sagen… jetzt erst einmal das Saisonfinale am nächsten Samstag abwarten und dann weiterschauen… und ich empfinde es als durchaus schade, dass der Kampf um die Meisterschaft nun auch schon entschieden ist… vor allem mit dem Resultat… aber naja… und weil ich jetzt keine Zeit mehr habe, muss dieser Artikel leider an dieser Stelle enden…


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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